Ist Gott immer anwesend ?


Hallo gaia,

Zitat:
ich bin übrigens Erde und wohl auch ziemlich geerdet inzwischen.


mein Reich ist eher nicht von dieser Welt , was nicht im christlichen Sinne zu verstehen ist.

Zitat:
Ich danke dir jedenfalls für deine Worte. Du hast mir schon weiter geholfen- und ganz ohne irgend etwas von dir zu vermiteln, was ich mir unbedingt aneignen sollte.


Wie meinst du das, dass ich nichts von mir vermittel?

Zitat:
Wobei ich das mit den Unitariern erstmal interessant finde. Ich werde mich da mal drüber informieren.


Ja, aber wenn du hingehst, frag' nach den jungen Leuten, wobei ich mit jung, Leute unter 70 meine, deren Aktivitäten sich nicht auf die Gemeinde beschränken.
Die Menschen, die wirklich interessant sind, an die kommst du so leicht nicht dran. Sie besuchen nämlich die Andachten nicht, sondern treffen sich privat. In der Andacht sitzten dann leider gerade die Leute, die gar nicht offen für neue Gesichter sind und die dir vermitteln, bitte, bitte nicht wieder zu kommen, damit du ihren eingefleischten Zirkel nicht durch Veränderung störst.

Von der Theorie her, sind die Unitarier eigentlich interessant. Das "Glaubensbekenntnis" agnostisch und tolerant. Eigentlich sollte man meinen, dort den Kreis zu finden, der offen für Diskussionen ist, Leute mit denen man hemmungslos philosophieren kann und sich die Nächte rotweintrinkend mit Gott und der (Anders-)Welt beschäftigen kann.
Leider habe ich das nicht so vorgefunden. Aber vielleicht hast du mehr Glück. Es kommt ja auch immer auf die Stadt oder die Gemeinschaft an.

LG
Element Luft
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--- Suche & Glaubensgemeinschaften ---

Hallo Elem.Luft,

Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
Leider ist es ja so, dass es keine Glaubensgemeinschaft für Leute gibt, die eine suchende Spiritualität leben und eine agnostische Ausrichtung haben.


Ich nehme mal an, du sprichst hier von deinen gemachten Erfahrungen? Mich würde interessieren, wie so eine suchende Spiritualität mit agnostischer Ausrichtung eigentlich "inhaltlich" aussieht (zumindest bei dir)?

Bin nämlich auch auf der Suche. Möglicherweise braucht so eine ideale Glaubensgemeinschaft nur einen ausgewählten (aufgelesenen) Anfang.

Beste Grüße
Omega

PS: Achso, Grüße natürlich auch an Gaia, schließlich trägt sie uns alle :)
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Wobei Gott niemand Paranormales in diesem Sinn ist, da Gott in uns allen und in Allem überhaupt steckt.
Genau Peter. Das finde ich auch so. Deshalb hör ich voll
Gerne dieses....
http://m.youtube.com/watch?v=phEnpd.....2Fwatch%3Fv%3DphEnpdDusss
Hallo finnoir,

finnoir hat folgendes geschrieben:

Mich würde interessieren, wie so eine suchende Spiritualität mit agnostischer Ausrichtung eigentlich "inhaltlich" aussieht (zumindest bei dir)?


Inhaltlich beschäftige ich mich mit den Aussagen von religiösen Schriften, philosophischen Ideen und natürlich auch mit Erfahrungsberichten von Einzelpersonen, einschließlich meiner eigenen.
Ich glaube einfach, dass die Elemente, die aus allen Bereichen übereinstimmen,der Wahrheit am nächsten kommen. Es muss ja einen gemeinsamen Nenner geben, vorausgesetzt es gibt eine objektive Wahrheit bzw. einen Kern, der vom menschlichen Verstand einigermaßen erfassbar ist.
Religionen gehen von einer einzigen, objektiven Wahrheit aus. Die Glaubensinhalte beziehen sich ja im Ursprung auf ein Erlebnis. Nur ist diese Urerfahrung dann im Laufe der Zeit verloren gegangen und übrig blieb menschengemachtes, interessengelenktes, erstarrtes Gedankengut oder einfach nur eine Fehlinterpretation des Initialerlebnisses.
Ich überlege mir, wo die Zusammenhänge und Übereinstimmungen diverser Glaubensinhalte sind. Interessant finde ich persönlich den Vergleich von schamanischem Erleben mit den Glaubenssätzen der Religionen oder dessen Einfluss auf Mythen. Im Einzelnen ist das hier in Kürze nicht ausführbar.

Zitat:
Möglicherweise braucht so eine ideale Glaubensgemeinschaft nur einen ausgewählten (aufgelesenen) Anfang.


Ja, im Prinzip könnte das genauso funktionieren wie ein Stammtisch von was weiß ich für Interessengemeinschaften. Es braucht immer einen engagierten oder vielleicht auch mutigen Menschen, der den Anfang macht.

Zitat:
Bin nämlich auch auf der Suche.


Wonach? Nach einer Gemeinschaft oder im Allgemeinen nach der Wahheit? Verrätst du mir, warum dich der mögliche Hinweis auf die Essener im Zusammenhang mit dem Wasserträger so froh macht?

LG
Element
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Hallo Wind,

Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
Inhaltlich beschäftige ich mich mit den Aussagen von religiösen Schriften, philosophischen Ideen und natürlich auch mit Erfahrungsberichten von Einzelpersonen, einschließlich meiner eigenen.

Ich auch.

Elem. Luft hat folgendes geschrieben:

Ich glaube einfach, dass die Elemente, die aus allen Bereichen
übereinstimmen,der Wahrheit am nächsten kommen. Es muss ja einen gemeinsamen Nenner geben, vorausgesetzt es gibt eine objektive Wahrheit bzw. einen Kern, der vom menschlichen Verstand einigermaßen erfassbar ist.

Ja, ich kenne Zeiten, da scheint sich alles aufzulösen, als würde der gemeinsame Nenner (mein liebes Dasein) durch all die Widersprüche zerissen. Das kann manchmal so weit gehen, daß ich beinahe meinen guten Glauben verliere. Dann beginne ich ganz von vorne und lese all die Elemente wieder auf, die dem Leben ein gemeinsamer Nenner sind: Wasser, Luft, Erde, ... und besinne mich darauf, daß diese Dinge zweifellos da sind. So gewinne ich hin und wieder Sicherheit, Atemzug für Atemzug, Schritt für Schritt und finde manchmal auch die rechten Worte, die mich über Tage retten.

Letztendlich suche ich einen ewigen Grund und hoffe, daß die Wahrheit uns einmal eine Gegenwart schenken wird, wo es keinen Schrecken mehr gibt.

Elem. Luft hat folgendes geschrieben:

Religionen gehen von einer einzigen, objektiven Wahrheit aus. Die Glaubensinhalte beziehen sich ja im Ursprung auf ein Erlebnis. Nur ist diese Urerfahrung dann im Laufe der Zeit verloren gegangen und übrig blieb menschengemachtes, interessengelenktes, erstarrtes Gedankengut oder einfach nur eine Fehlinterpretation des Initialerlebnisses.
Ich überlege mir, wo die Zusammenhänge und Übereinstimmungen diverser Glaubensinhalte sind. Interessant finde ich persönlich den Vergleich von schamanischem Erleben mit den Glaubenssätzen der Religionen oder dessen Einfluss auf Mythen. Im Einzelnen ist das hier in Kürze nicht ausführbar.

Das sehe ich ein. Was läßt sich in Kürze schon besprechen, außer da wäre ein sagenhafter Augenblick?

Apropos, ich glaube nicht nur an Märchen, sondern auch an einen realen und wahren Mythos, der uns unmittelbar angeht und belebt und dennoch kaum wahrgenommen wird oder vielleicht auch nie direkt wahrgenommen werden kann, als wäre die ureigene Quelle sich selbst ein blinder Fleck. Ich darf dir sagen, daß mir einerseits die Religionen immer befremdlicher erscheinen und andrerseits sehe (erlebe) ich, wie sehr ich auf Religio angwiesen bin, sprich, ich glaube, ein Leben ohne Religio (Rückbezug, Rückbindung, Rückfragen, ...) verpulvert uns nur.

Woher kommen wir? Wohin gehen wir?
Warum ist dem Menschen seine Herkunft verborgen?
Warum ist es dem Anfang der Schöpfung nicht möglich, daß er sich uns allen so zuspricht, daß er für alle Kreatur einsehbar ist? Wie kann es sein, daß wir uns nicht tagtäglich mit diesen Fragen beschäftigen? Wie kann es sein, daß wir diese Themen nicht so bewegen (Ich meine jetzt auch den öffentlichen Diskurs in TV, Rundfunk, Zeitungen ...) daß wir wortwörtlich und tatsächlich für die menschliche Gestalt Sorge tragen?

Elem. Luft hat folgendes geschrieben:

Wonach? Nach einer Gemeinschaft oder im Allgemeinen nach der Wahheit? Verrätst du mir, warum dich der mögliche Hinweis auf die Essener im Zusammenhang mit dem Wasserträger so froh macht?


Ich habe mich darum so gefreut, weil ich die Frage fast unbewußt in den Äther schrieb und eigentlich nicht damit rechnete, daß mir ein Wasserträger entgegen kommen würde, um mir den Weg zu weisen.

Es ist nicht so einfach es dir zu erklären, ...
(28.12.13 - Habe den ursprünglichen Beitrag an dieser Stelle wieder rausgekürzt, da mir doch zu privat.)

Der Nazarener (Wasserträger) sagte vor Zeiten, wer an mich glaubt, aus dessen Leib werden Bäche lebendigen Wassers fließen.

Omega
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kirchmessmensch hat folgendes geschrieben:
Wollte mal fragen: ist Gott immer anwesend?
Stell dir vor: Gott erschuf die Welt. Woraus denn? Aus sich heraus. So ist Er alles und in Allem.
Das bedeutet, du bist auch ein Aspekt Gottes, wie eine Zelle an einem Körper. Man kann auch sagen: Gott erfährt sich durch dich und mich... Er ist immer mit dir und in dir.
So musst du nicht in den Himmel schauen, wenn du betest - du kannst dich genauso gut an dein Inneres wenden...
Zitat:
Fühle mich nämlich von Engeln und Geistern verlassen und spüre das Göttliche nicht mehr. Was soll ich tun um es wieder zu spüren?
Nun, Gott kann uns insofern nicht "verlassen". Aber wir können uns abwenden - quasi aus der Sonne in den Schatten treten, um auch diese Erfahrung zu machen. Wir können das Geistige ausblenden - uns von all der materiellen Illusion gefangen nehmen...
Dann bekommen wir dieses von dir beschriebene Gefühl.
Aber du siehst: es ist Illusion. Wenn du nun bestimmst, dich wieder dem Licht zuzuwenden und dein Vertrauen zu aktivieren, dann geschieht es.
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Ich Bin was ich wähle zu sein
god is in the rain

(quelle: vendetta - evi auf der terrasse)
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Lieber finnoir,

deine Frage im anderen Thread
Zitat:
Hattest du eigentlich noch meine Antwort gelesen (Wasserträger und so
kann ich mit ja beantworten, allerdings muss ich zugeben, dass ich die Antwort verschoben und dann vergessen habe. Das liegt aber auch daran, dass ich gerade die Antwort auf den Wasserträger nicht verstanden habe. Ich wollte noch darüber nachdenken und dann habe ich es verbummelt. Aber wie ich sehe, hast du es mittlerweile gelöscht.

Wie auch immer, es freut mich, wenn dir der Hinweis auf die Essener so sehr weiter geholfen hat.

Dem Rest deiner Überlegungen kann ich mich nur anschließen, da gibt es einfach nichts hinzuzufügen.

Zitat:
Ja, ich kenne Zeiten, da scheint sich alles aufzulösen, als würde der gemeinsame Nenner (mein liebes Dasein) durch all die Widersprüche zerissen. Das kann manchmal so weit gehen, daß ich beinahe meinen guten Glauben verliere. Dann beginne ich ganz von vorne und lese all die Elemente wieder auf, die dem Leben ein gemeinsamer Nenner sind: Wasser, Luft, Erde, ... und besinne mich darauf, daß diese Dinge zweifellos da sind. So gewinne ich hin und wieder Sicherheit, Atemzug für Atemzug, Schritt für Schritt und finde manchmal auch die rechten Worte, die mich über Tage retten.


Das spricht mir aus der Seele. Allerdings hilft mir nicht die Besinnung auf die Erscheinungsformen, sondern auf die Schöpferkraft, die dahinter steht. Das Zitat von AZMUTO gestern hat mir nochmal einen Kick gegeben. Manchmal denkt man einfach zu viel nach, anstatt sich einfach hineinzubegeben, still zu sein und zu lauschen, was da kommt. Gestern Nacht kam ein : Ich bin doch immer bei dir, egal wo du mich gerade suchst. In diesem Sinne einen guten Tag


LG
Element Luft
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