Ich stecke in einer aussichtslosen Situation(Glaube & Sü


Das mußt du natürlich gar nicht, Grubi, und hör schon auf zu grummeln...
Es ist sicher nicht falsch Gott um Hilfe anzurufen. Nur, mir scheint hier ein großes Problem mit Angst vorzuliegen - Angst vor Mitmenschen, aber auch Angst vor Gott (Sünden etc...).
Und nun rufe mal einen zu Hilfe, vor dem du dich fürchtest...

Eine der wesentlichen Botschaften lautet "fürchte dich nicht!"

Es wurde schon erwähnt, und ich schließe mich Burkls Rat an: nicht darauf schauen, was die Umgebung erwartet, sondern überlegen was du selbst für richtig hältst. Erst in zweiter Linie dann versuchen, das in Einklang mit anderen Wünschen zu bringen, und nicht meinen, wenn man seinen Mitmenschen zu gefallen sucht, das würde wirklich helfen.

Das kann gegenüber Gott auch so aussehen, und wäre ziemlich verkehrt. Der hat uns nämlich so geschaffen wie wir sind, und das schließt Fehler ein. Ich gehe sogar so weit zu meinen, ohne unsere Fehler wäre so manches gar nicht möglich, z.B. ein Zusammenleben: keiner von uns ist perfekt, wir brauchen immer auch andere um uns herum, die gerade das was wir falsch machen, richtig machen - und deren Fehler wir dann wieder ausgleichen können.

Nichts ist sinnlos, auch unsere Fehler nicht...

Also rate ich, zuerst mal diese sinnlosen Ängste über Bord zu werfen, damit man sich überhaupt angstfrei und ehrlich Gott zuwenden kann. Das erfordert etwas nachdenken, und etwas Mut. Mit einem simplen Rezept das man einfach nachahmen könnte, kommt man aus so einer Lage nicht heraus. Aber man kommt heraus, keine Sorge - und der, der uns mit Fehlern geschaffen hat, wird sie uns gewiß nicht übel nehmen.

Dafür haben wir ja die lieben Mitmenschen *g*
Nur Mut, Nina. Das wird schon.
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Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.
Wir sind alle nur das Ergebnis aller Gegebenheiten und Ereignissen in unserem Leben, abgesehen von der Seele die neutral ist.

Was bedeutet es ist egal was du tust, es gibt nichts was du tun könntest wofür man dich verantwortlich machen könnte auch wenn es den Anschein hat. Wenn du dein Bewusstsein mit einem Anderen tauschen würdest, würde nun der Andere die Fehler machen die du sonst gemacht hättest, weil er nun deine Erinnerungen besitzt und unter deinen Gegebenheiten lebt.

Die Religionen erzählen dir nur etwas von Sünde, weil sie oft als Machtinstrument missbraucht worden sind. Zudem war das damalige Weltverständnis noch anders und man hat nach Gut und Böse unterschieden, letztlich hat man ja auch an sowas wie Hexen geglaubt, was quasi eine Version der Verkörperung des Bösen war.

Eigentlich hätte ich noch jede Menge was ich dazu sagen könnte, aber es scheint dir ansonsten mit diesem Glauben gut zu gehen, was das Wichtigste ist.
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Im Bezug zu deiner Beziehung wirst du sicher selbst den richtigen Weg finden. Ansonsten fällt mir darüber hinaus nur ein was ich für wichtig diesbezüglich halte, die Liebe.


Wer nur einen liebt, liebt keinen,

weil man nur dann liebt, wenn man keine Erwartungen an die zu liebende Person stellt, nicht einmal dass es sich dabei immer um die selbe Person handelt.

Es ist aber nicht falsch (wenn auch nicht richtig) nur die Liebe entgegen zu bringen von der man selbst zuteil wird.

Jedoch gibt es keine Liebe, denn keine Handlung und auch kein Gefühl macht die Liebe aus. Es ist der Weg zur Liebe, der Versuch zu lieben, was die Liebe ausmacht.

Natürlich kann der Mensch nicht zu allen die gleiche emotionale Bindung aufbauen, wäre vermutlich auch nicht zu empfehlen, weil alle paar Sekunden auf der Welt jemand stirbt.


Meine Beschreibung ist leider nicht wirklich fertig noch gut, außerdem glaube ich in der Liebe steckt noch etwas was ich für anmutig halte.