Demut


@ Linde, danke schön du hast es erfasst
in Wikipedia hab ich ein schönes formulierung gefunden

" Wer seine (vermeintliche) Demut zur Schau stellt, ist stolz nicht demütig. Die Demut besteht nur zum Schein."

und ich könnte mich damit anfreunden darüber zu sprechen was (ware) Demut bedeutet
Dom.inik hat folgendes geschrieben:
Dieses lob sollte ich jetzt von mir weisen um Demütig zu bleiben aber spaß beiseite,


Lieber Dominik; das ist eben das Gefährliche an Lob! In der orthodoxen Literatur wird oft beschrieben wie die Mönche vom Ruhm und Lob der Menschen und der Welt geflohen sind um sich ihre Demut, Ruhe und Frieden im Herzen zu bewahren! Manche entschlossen sich deshalb Jurodiwy (Narren in Christo) zu werden um dem Ruhm und Lob der Welt zu entfliehen und dafür Schmähungen zu ernten die ihm zu seinem Vorteil nutzte im Fortschritt der Demut.

Dom.inik hat folgendes geschrieben:
Demut finde ich eine unglaubliche herrausvorderung, ist es überhaupt möglich sich jemals als Demütig zu bezeichnen?


Auch eine Überlegung wert.
Zitat:
ist es überhaupt möglich sich jemals als Demütig zu bezeichnen?

Glaub eher nicht, Dominik. In dem Moment bin ich es doch schon nicht mehr.

Was mir zu wahrer Demut einfällt ist dies.

Ein Baum der viele Früchte trägt neigt sich demütig zur Erde. Ein Baum ohne Früchte reckt seine Zweige hoch in den Himmel.

Ein demütiger Mensch der viele "Früchte" hervorgebracht hat neigt sich auch demütig.
Hochmütig ist eher ein Mensch ohne "Früchte".

Alles Liebe Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
wow, das mit dem Rückzug der Mönche zu diesem zeck kenn ich schon, das zweite wenn ich es richtig verstehe noch nicht. Mönche haben sich in das leben eines narren zurückgezogen um nicht der Versuchung von Lob ausgesetzt zu sein? ein interessanter Ansatz. Sie müssen waren glauben besessen haben,
@ Linde schönes Zitat, danke dafür. aber ja du hast recht in dem Moment an dem ich mich als Demütig bezeichne ist es gelaufen. Aber rein für einen selber wenn man über sein leben reflektiert wird man (glaube ich) nie an einen Punkt kommen sich wirklich als Demütig bezeichnen zu können
linde hat folgendes geschrieben:
Zitat:
In diesem Satz verspüre ich mehr Demut als in deinem Beispiel da oben.
schrieb Tek.

Das Beispiel sollte m.M. nach ja grade verdeutlichen, dass es sich nicht um Demut handelt und dass man nicht darauf schauen soll und kann wie weit man die Tugend Demut schon selbst verwirklicht hat.

Vielleicht könnte man sich darüber unterhalten was Demut bedeutet, aber nicht wie weit man damit schon selbst gekommen ist.

Was würdest Du antworten, wenn ich Dich fragen würde wie weit Du schon in dieser Tugend fortgeschritten bist?

Schöne Grüße
Linde


Naja, versuchen wir uns dann mal über die Demut zu unterhalten. Was sie ist, wer sie wirklich besitzt, usw...
linde hat folgendes geschrieben:
Zitat:
ist es überhaupt möglich sich jemals als Demütig zu bezeichnen?

Glaub eher nicht, Dominik. In dem Moment bin ich es doch schon nicht mehr.[...]


So wird es wohl sein...
Dom.inik hat folgendes geschrieben:
wow, das mit dem Rückzug der Mönche zu diesem zeck kenn ich schon, das zweite wenn ich es richtig verstehe noch nicht. Mönche haben sich in das leben eines narren zurückgezogen um nicht der Versuchung von Lob ausgesetzt zu sein? ein interessanter Ansatz. Sie müssen waren glauben besessen haben,


Ich glaube du hast es richtig verstanden.
Was Zeichnet für dich "Demut" aus Tek ?
»Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade« (Jak. 4, 3; Spr. 3, 34)