WAS IST ERLEUCHTUNG: Richtigstellung von Irrtümern.


Es gibt sehr viele Erklärungen und Beschreibungen des Begriffs Erleuchtung, und die Wenigsten wissen wirklich etwas. Gleiches gilt für die Zustandsbeschreibung.
Doch richtig ist, daß der Begriff Erleuchtung zumindest eine ERKENNTNIS bedeutet. Früher sagte man schon - dem ist ein Licht aufgegangen. Wenn ein Mensch plötzlich gewisse Zusammenhänge verstanden hat. In sofern bedeutet Erleuchtung auch LICHT im Geiste.
Wie viel Licht, und wie viel Wissen, Erkenntnis oder Verständnis im Geiste eintrifft, hängt eben von der jeweiligen geistigen Entwicklung ab, dem jeweiligen Bewusstseinszustand.

Diese Missverständnisse und falsche Deutungen und Auslegungen entstehen unter anderem darum, weil diese hohen geistigen Zustände der Erleuchtung auf dem Weg, eigentlich DREI MAL auf verschiedene Art stattfinden.

Der Buddha sagt: "Ich zeige die Lehre: Die am Anfang gute, in der Mitte gute, und die am Ende gute"!
Genau das sind die 3 Zustände, welche als Erleuchtung bezeichnet werden könnten.

Man beachte: Im Märchen Aladin und die Wunderlampe, kommt auch DREI mal der GEIST aus der Flasche! Dieses Märchen zeigt in seiner Symbolik sehr richtig, daß dieser GEIST, Drei mal kommt. In anderen Märchen wird das symbolisch gezeigt, (1) wenn der Prinz die Prinzessin trifft, und sich in sie verliebt. Die Prinzessin läuft weg, und der Prinz begibt sich auf die SUCHE. (2) Wenn die Prinzessin entführt wird (oder stirbt - Dornröschen), und der Prinz viele Aufgaben bekommt, um sie zu finden und zu befreien. (3) Wenn der Prinz die Prinzessin befreit hat, und sie heiratet. Mystische Hochzeit.

Bei den Bewusstseinsstufen ist es die 10 + 11. Stufe (10 ist Weisheit, 11 ist Liebe), die 15 +16. Stufe (15 ist Auftrag, 16 ist die Unterwelt), und die 19 +20. Stufe (19 ist Befreiung, 20 ist Hochzeit). Es gibt massig Beispiele in der Mythologie, (Herkules, Odysseus) und in der Bibel. In der Bibel wird dann oft gesagt: "Und der Herr sprach zu mir".

Es gibt in der materiellen Natur DREI Ebenen. Die materielle Ebene (1) die geistige Ebene (2) und die seelische Ebene (3). --- DARÜBER steht das SEIN!
Auf der materiellen Ebene sammelt der Mensch WISSEN (1). Auf der geistigen Ebene sammelt der Mensch ERKENNTNIS (2). Auf der Seelischen Ebene sammelt der Mensch VERSTÄNDNIS (3). Wer darüber hinaus geht, hat alles erkannt, verstanden und VERWIRKLICHT. Ins bewusste SEIN gebracht, im Sinne von - ICH BIN ES.

Die jeweilige "Erleuchtung" findet immer dann statt, wenn eine Ebene abgeschlossen ist, und eine neue Ebene beginnt. DANN bekommt der Mensch, der so weit in seiner geistigen Entwicklung (in seinem Bewusstsein) ist, ausführliche Informationen. Diese sind jedes mal schlichtweg überwältigend. Diese Informationen zeigen diesem Menschen, was er von nun an zu tun hat, um WEITER zu kommen. Darum sind es auch KEINE DAUERHAFTEN Zustände! Es wird nur GEZEIGT! Dann verschwindet der Geist wieder, oder der Gott schweigt wieder.

So gibt es auch 3 Grundarten von Bindungen. Materielle Bindungen - Geld, Besitz usw. (1) Geistige Bindungen - Personen wie Eltern, Kinder, Freunde, usw. (2) und seelische Bindungen - an Ehre, Stolz, Lob, Anerkennung und das geliebt werden wollen usw. (3).
Entsprechend der jeweiligen BEFREIUNG des Geistes aus der jeweiligen BINDUNG kommt dieser Geist zum Menschen (oder in der Bibel: Der Herr sprach zu mir).

Die Spannweite dieser 3 Ebenen (Materie, Geist, Seele), möchte ich an einem Beispiel mit Glühlampen verdeutlichen.
Wenn wir den Menschen auf der 1. Bewusstseinsstufe mit 1 Watt annehmen, dann bedeutet die 10. Bewusstseinsstufe 10 Watt. Die 15. Bewusstseinsstufe 100 Watt, und die 20. Bewusstseinsstufe 1000 Watt. Das ist natürlich nur eine Symbolik, welche aber die Steigerung der geistigen KRAFT, oder des geistigen Lichtes verdeutlichen soll. (Der Vollendete, ist aber gleich der SONNE).

Der ANFANG des eigentlichen Weges, bedeutet IMMER die AUFGABE von materiellen Gütern.
So war die Voraussetzung bei Buddha - um überhaupt in die Lehre einzutreten - die AUFGABE von materiellem Besitz und der Familie!
Auch Jesus sagte: "Gib all Dein Reichtum den Armen, und folge mir nach"! Und an anderer Stelle: "Wer Frau und Kinder verlässt, um MEINET Willen, wird hundertfachen Lohn ernten"!
Das waren schon ganz gewaltige FORDERUNGEN, welche zur damaligen Zeit gestellt wurden. Doch genau wer diese Forderungen auch ERFÜLLTE, erlebte auch diese ERSTE "Erleuchtung" - als LOHN.

Die ERSTE "Erleuchtung":
Diese kommt, wenn der Mensch die ERNSTHAFTE ENTSCHEIDUNG trifft: Ab jetzt lebe ich nur noch für das Ziel, Gott oder die Vollendung zu erreichen. Ein kleinwenig probieren gibt es da nicht. Zusätzlich muß dieser Mensch auch von seinem Schicksal her, immer etwas (einen Besitz an den er GEBUNDEN war) AUFGEBEN. Dieser Zustand kommt durch SELBSTAUFGABE. Dann kommt schlagartig eine ganze Menge an WISSEN in den Geist. Gleich wie ein Dammbruch, und das Wasser alles überschwemmt. So wird der Menschliche Geist mit Wissen "zugeschüttet". Das geht über Wochen, und gleich danach kommt die UNIVERSELLE Liebe. Auch diese ist überwältigend, und hat mit einer persönlichen Liebe rein gar nichts zu tun.
Dieser Zustand ist aber noch nicht zu halten, und weil der Mensch die Liebe wieder verliert, begibt er sich ERNSTHAFT auf die SUCHE! Das ist bei Buddha, der am ANFANG gute Zustand. Bei Jesus wird dieser Zustand verdeutlicht, wenn bei der Taufe die Taube über Ihn kommt, und der Geist sagt: "Du bist mein geliebter Sohn"! Das ist der ANFANG! In der unendlichen Geschichte wird das gezeigt, wenn Atreju (der furchtlose) sein geliebtes Pferd im Sumpf verliert, und dann zur Schildkröte kommt, welche alter und WEISHEIT symbolisiert.

Die ZWEITE "Erleuchtung":
Weiter geht es in der Mitte. Diese wird bei Moses symbolisch gezeigt, wenn er auf dem Berg zum brennenden Dornbusch kommt, und der Gott Ihm den AUFTRAG gibt, Jerusalem zu befreien. Danach kommen die PLAGEN. Das Unbewusste im Menschen, muß bewusst gemacht werden.
Bei Plato im Höhlengleichnis wird das gezeigt, wenn der Mensch seine Fesseln gelöst hat, und aus der Höhle zum LICHT kommt! Der erkennt die Ursachen, welche die Schatten in der Höhle erzeugen. Die Unbewussten, die noch in der Höhle gefesselt sind, halten diese Schatten für die Realität. Wenn er dann wieder in die Hohle zurück kommt, ist für ihn alles DUNKEL. Auch hier die Aufgabe, das, was im DUNKEL liegt, muß bewusst gemacht werden.
Als Zustand hat der Mensch seinen Geist absolut GEREINIGT. Dieser Mensch hat keinen "Schmutz" mehr in seinen Gedanken. Er hat eine AUFGABE bei seiner Arbeit, die er erfüllen muß. Auf diese Arbeit ist er so konzentriert, daß er sich SELBST vergisst. Dieser Zustand kommt durch SELBSTVERGESSENHEIT.
Weil der Geist so rein ist, fließt in ihn alle ERKENNTNIS, die er braucht, um seine weitere Aufgabe zu erfüllen. Es wird ihm gesagt, daß er sich SELBST (sein wahres SELBST) von allen irdischen Bindungen und Fesseln BEFFREIEN muß. Das ist der KAMPF, den er zu führen hat, und die AUFGABE, die ihm bestimmt ist. Weil er im Geiste so NAHE beim LICHT war, "sieht" er die Welt in der Dunkelheit. Er sieht die GIER der Menschen nach Profit, und damit will er nichts mehr zu tun haben. Aber er muß ja schließlich in der materiellen Welt handeln, mindestens, um den Körper zu ernähren. Doch im Geiste distanziert er sich immer weiter von der Welt. Er will nur noch Gutes tun, den Menschen HELFEN, und sich endgültig befreien.
Dieser Zustand ist bedeutend gewaltiger und erschütternder, als der Erste.

Die DRITTE "Erleuchtung":
Wenn der Mensch im Geiste durch diese DUNKELHEIT gegangen ist, kommt er ans ENDE! Er muß durch das, was die ENGE PFORTE genannt wird. Bei Jesus ist das der Tod am Kreuz. Was hier stirbt, ist die PERSÖNLICHE ICHVORSTELLUNG des Menschen, damit der Geist (das wahre Selbst) AUFERSTEHEN kann. Die persönliche Vorstellung muß sterben, damit die universelle - geistige Vorstellung entstehen kann. Bei Buddha wird das als das ERLÖSCHEN bezeichnet. Dieses Erlöschen, oder der Tod des EGOS, ist die VOLLENDUNG des Menschen, was die materielle Welt betrifft. Dieses geschieht durch absolute SELBSTAUFGABE.
Dadurch kommt die gewaltigste und erschütterndste Erfahrung, die der Mensch erleben kann. Bei Moses wird das wieder auf dem Berg gezeigt, wenn er von Gott die Gesetzestafeln erhält. Der Mensch auf dieser Stufe erhält alle Informationen, die er sich wünscht, so lange, bis er ALLES VERSTEHT! Auch das geht über Wochen.
Buddha spricht hier von der WISSENSEINSICHT.
In diesem Zustand wird er im Geiste EINS mit allem was Lebt. Von den Pflanzen, über Tiere, zu allen Menschen. Er wird in seinem Bewusstsein zum LEBENDIGEN und BELEBENDEN GEIST. Hier kommt dann auch wieder diese universelle LIEBE, welche der Mensch schon auf der 11. Stufe kennen gelernt hat, und nicht halten konnte. Aber noch um vieles mächtiger und ALLUMFASSENDER. Mit dieser universellen Liebe durchstrahlt er die ganze Welt und sogar das ganze Universum. Buddha: Der weilt, mit einem Geist, in Liebe" gerüstet, eine Himmelsrichtung durchstrahlend, auch die zweite, auch die dritte, auch die vierte, so nach oben, nach unten und querüber; er weilt, überall Bewusstwerdend erkennend, die ganze Welt mit in Liebe gerüstetem Geist durchstrahlend, mit weitem, großem, unbeschränktem, Haß- und Mißgunstfreiem.
Dieser Zustand vollzieht die "WANDLUNG" im "Grab". Aus dem ALTEN und sterblichen Menschen, wird ein NEUER und unsterblicher Mensch. Dieser Mensch wird zur "Sonne". Er braucht kein Licht mehr, sondern er wird zum Licht. Er strahlt das Licht SELBST aus.

Er hat die zwei Welten kennen gelernt (Materie und Geist), und beide als EINS erkannt und verstanden.

Der Mensch, der darüber hinaus geht, übt dann nur noch seine geistigen Fähigkeiten. So wie das Kind in der materiellen Welt erst laufen lernen muß, so muß der Vollendete auch erst lernen, mit seinen geistigen Fähigkeiten umzugehen. Der HERRSCHT im Geiste über die materielle Welt.

Es ist weder der Geschmack eines Apfels, noch der Duft einer Rose, oder das Gefühl der Liebe in Worte zu fassen. Wer noch keinen Apfel gegessen, an keiner Rose gerochen, und noch nie verliebt war, wird weder Geschmack noch Duft oder Gefühl nachempfinden können!

Nicht umsonst wurden diese besonderen Bewusstseinsstufen von den größten Geistern aller Zeiten, hauptsächlich in Bildern, oder durch Symbolik in Mythen, Märchen und heute auch Filmen gezeigt. Wirklich verstanden wird das nur von denen, die SELBST schon einige Erfahrungen gesammelt haben. Diese Zustände selbst, sind IMMER viel gewaltiger, als man sich das vorstellen kann - wenn man diese noch nicht erlebt hat. Doch wer sie erlebt hat, der erkennt sie auch, und ist froh, daß er sich auf dem richtigen Weg gefunden hat.

Ersichtlich sollte sein, daß diese geistige Entwicklung und die Bewusstwerdung des Geistes in der Materie, keine Sache des BLINDEN GLAUBENS ist. Auch das positivste Denken oder die ausdauernde Selbstsuggestion helfen da rein gar nichts. Denn bei der geistigen Entwicklung geht es eben um ERKENNTNIS. Diese Erkenntnis kommt aber nur dann, wenn der Eigennutz, das ICH, MICH und MEIN aus dem Geist verbannt wird.

Mit freundlichen Grüßen
©Demetrius Degen
06.11.2013
_________________
Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Hallo Demetrius,

könntest du deine Ausführungen vielleicht auf mehrere Posts verteilen? Ich finde es immer interessant deine Auffassungen zu lesen, aber die länge des Posts erschlägt einen fast.

Zitat:
Die jeweilige "Erleuchtung" findet immer dann statt, wenn eine Ebene abgeschlossen ist, und eine neue Ebene beginnt. DANN bekommt der Mensch, der so weit in seiner geistigen Entwicklung (in seinem Bewusstsein) ist, ausführliche Informationen. Diese sind jedes mal schlichtweg überwältigend. Diese Informationen zeigen diesem Menschen, was er von nun an zu tun hat, um WEITER zu kommen. Darum sind es auch KEINE DAUERHAFTEN Zustände! Es wird nur GEZEIGT! Dann verschwindet der Geist wieder, oder der Gott schweigt wieder.


Danke, mir ist gerade etwas klar geworden. Hast mir an einem Punkt gerade richtig weiter geholfen.


Zitat:
So war die Voraussetzung bei Buddha - um überhaupt in die Lehre einzutreten - die AUFGABE von materiellem Besitz und der Familie!
Auch Jesus sagte: "Gib all Dein Reichtum den Armen, und folge mir nach"! Und an anderer Stelle: "Wer Frau und Kinder verlässt, um MEINET Willen, wird hundertfachen Lohn ernten"!
Das waren schon ganz gewaltige FORDERUNGEN, welche zur damaligen Zeit gestellt wurden. Doch genau wer diese Forderungen auch ERFÜLLTE, erlebte auch diese ERSTE "Erleuchtung" - als LOHN.

Ich denke, man muss hier differenzieren. Aufgabe kann viel bedeuten. Gerade an den Jesusworten man solle Vater und Mutter hassen bzw. seine Familie verlassen, habe ich mich sehr gestoßen. Dann aber habe ich das Thomasevangelium gelesen und dieses Zitat in seiner wohl eigentlichen Bedeutung entdeckt:
Zitat:
(101) Jesus sprach: „Wer seinen Vater nicht haßt und seine Mutter wie ich, kann nicht mein [Jünger] werden. Und wer [seinen Vater nicht] liebt und seine Mutter wie ich, kann nicht mein [Jünger] werden. Denn meine Mutter[...?], meine wahre Mutter aber gab mir das Leben.“


Hier sieht man, dass es um etwas ganz anderes geht, nämlich um ein geistiges Verlassen bzw. Hassen der eventuellen ungeistlichen Prägung, die der ein oder andere zu Hause erfährt. Die Eltern/Familie als Personen soll man sogar lieben.

Ich denke mit dem Aufgeben von materiellen Gütern verhält es sich ähnlich. Man soll sein Herz nicht draran hängen, das Geld nicht über das Geistige stellen und sich nicht vom irdisch-materiellen Zeitgeist von seiner Gottes- und Sinnsuche ablenken lassen.
Es mag ja Menschen geben, die das nur im Radikalkahlschlag können, so wie die Menschen, die gleich ihren ganzen Ferseher weggeben, weil sie es nicht schaffen ihn ausgeschaltet zu lassen. Es gibt aber auch Menschen, die genug Einsicht, Disziplin, Vernunft besitzen, um das richtige Maß zu halten.

Ein Verlassen im Sinne von Fortgehen und im Stich lassen der Familie halte ich nicht nur für verantwortungslos und egoistisch, sondern auch für nicht gottgewollt.

Zitat:
Der ANFANG des eigentlichen Weges, bedeutet IMMER die AUFGABE von materiellen Gütern.


Ich würde es anders formulieren: Der Anfang eines Weges bedeutet immer die Aufgabe alter Denkmuster, Gewohnheiten und Glaubensinhalte.
Der Stolperstein kann für den Einen der materielle Besitzt sein, vor allem, wenn er sich darüber definiert, für den Anderen aber kann es etwas ganz anderes sein, was er aufgeben muss. Vielleicht sein altes Umfeld, die Annahme der unbedingten Richtigkeit seiner eigenen Glaubensinhalte oder eine überkommene, wissenschaftliche Annahme.


Neue Wege zu gehen, heißt auch, sich selbst in Frage zu stellen. Das fällt vielen ganz schön schwer.
Elem. Luft hat folgendes geschrieben:


Ich denke mit dem Aufgeben von materiellen Gütern verhält es sich ähnlich. Man soll sein Herz nicht draran hängen, das Geld nicht über das Geistige stellen und sich nicht vom irdisch-materiellen Zeitgeist von seiner Gottes- und Sinnsuche ablenken lassen.
Es mag ja Menschen geben, die das nur im Radikalkahlschlag können, so wie die Menschen, die gleich ihren ganzen Ferseher weggeben, weil sie es nicht schaffen ihn ausgeschaltet zu lassen. Es gibt aber auch Menschen, die genug Einsicht, Disziplin, Vernunft besitzen, um das richtige Maß zu halten.

Ein Verlassen im Sinne von Fortgehen und im Stich lassen der Familie halte ich nicht nur für verantwortungslos und egoistisch, sondern auch für nicht gottgewollt.



Der Punkt ist ja, auf was Demetrius bisher noch gar nicht eingegangen ist, dass seine Darstellung zwar stimmt, aber nicht jeder Mensch in dieser Inkarnation für die letzte Geburt bestimmt ist. Immerhin ist es ein Weg, der viele Inkarnationen bedeutet.
Nur in der letzten geht es um die völlige Aufgabe und in dieser wird die ganze Familie, die ganze Welt und alle Materie aufgegeben und das Ego stirbt völlig.
Das Wissen selbst um diesen Weg nützt eigentlich wenig, denn der, der ihn zu gehen hat, geht ihn ohne jede Anleitung von außen und der, der ihn nicht geht, fühlt sich von den Informationen überfordert.

Der einzig sinnvolle Ratschlag, wenn man denn schlagen will, wäre meiner Ansicht nach, den Menschen immer wieder darauf aufmerksam zu machen, dass sein Weg schon existiert und er ihn gar nicht verfehlen kann.
Es passiert sowieso das, was Gott will und jeder Mensch wird nur langsam zu dem letzten Ziel geführt. Es geht also nicht darum, was tun die anderen und was hört sich "erleuchtet" an und wie komme ich so schnell wie möglich da hin, sondern die Frage lautet immer und für jeden:

Was sagt mir meine innere Stimme, meine Intuition, was für mich JETZT das Richtige ist?

Denn sehr oft muss man, um auf einen Berg zu kommen, erst mal in das Tal hinunter. Da kann es sein, dass es um eine engere Bindung zur Familie geht oder um die Erlangung eines Jobs oder einen Umzug oder eine religiöse Gruppe oder einen Krankenhausaufenthalt. Da kann es um viele Dinge gehen, die gar nicht nach Erleuchtung aussehen und es aber sind, weil sie der nächste Schritt auf dem Weg sind.

Immer Vorsicht mit Idealismen, die führen nicht selten zur Gewalt und weg von der inneren Beziehung zu Gott.

Nur diese ist von echter Wichtigkeit, der Weg ergibt sich von alleine. Und immer mit einem Idealbild von Mensch herum zu laufen, das man in vielen Inkarnationen erreicht, ist ja auch nicht von Vorteil.

Weit menschlicher ist doch, dass Menschen erzählen, was sie jetzt erleben, wie sie es erleben und welche eigene Erkenntnis sie dabei haben.
Hallo Elem. Luft,
Elem. Luft hat folgendes geschrieben:

könntest du deine Ausführungen vielleicht auf mehrere Posts verteilen? Ich finde es immer interessant deine Auffassungen zu lesen, aber die länge des Posts erschlägt einen fast.


Nein, das kann ich nicht – weil es zusammen gehört! Aber wenn man sich nicht lange genug konzentrieren kann, dann kann man es ja in Teilen lesen – wie man das bei einem Buch auch macht.

Elem. Luft hat folgendes geschrieben:

Hier sieht man, dass es um etwas ganz anderes geht, nämlich um ein geistiges Verlassen bzw. Hassen der eventuellen ungeistlichen Prägung, die der ein oder andere zu Hause erfährt. Die Eltern/Familie als Personen soll man sogar lieben.

Ich denke mit dem Aufgeben von materiellen Gütern verhält es sich ähnlich. Man soll sein Herz nicht draran hängen, das Geld nicht über das Geistige stellen und sich nicht vom irdisch-materiellen Zeitgeist von seiner Gottes- und Sinnsuche ablenken lassen.
Es mag ja Menschen geben, die das nur im Radikalkahlschlag können, so wie die Menschen, die gleich ihren ganzen Ferseher weggeben, weil sie es nicht schaffen ihn ausgeschaltet zu lassen. Es gibt aber auch Menschen, die genug Einsicht, Disziplin, Vernunft besitzen, um das richtige Maß zu halten.

Ein Verlassen im Sinne von Fortgehen und im Stich lassen der Familie halte ich nicht nur für verantwortungslos und egoistisch, sondern auch für nicht gottgewollt.


Ich streite mich jetzt hier nicht um ein Evangelium, oder um eine Auslegung von Texten.
Buddha: „Sollte ich nicht mir Haar und Bart scheren lassen, die dunkelgelben Gewänder anlegen und aus dem Haus in die Hauslosigkeit hinausziehen?‘ Der läßt sich dann nach einiger Zeit, nachdem er ein kleines Besitztum aufgegeben hat oder ein großes Besitztum aufgegeben hat, nachdem er einen kleinen Verwandtenkreis aufgegeben hat oder einen großen Verwandtenkreis aufgegeben hat, Haar und Bart scheren, legt die dunkelgelben Gewänder an und zieht aus dem Haus in die Hauslosigkeit hinaus.
Dieses ist übrigens auch schon in den Upanishaden zu finden, und im Christentum war das zumindest auch damals so üblich! Das war eben noch eine andere Zeit, und die meisten menschen lebten sowieso in Armut. Nicht wie heute im Luxus!
Die Kirchen haben dann damals damit ihr Geld verdient, indem sie den Menschen sagten: „Gib uns Dein Geld und Deinen Besitzt, und dann kommst Du in den „Himmel“. Das haben damals viele gemacht, und wer diesen Besitz wirklich aufgab – für die Hingabe an Gott – der hatte wahrscheinlich auch diese erste Erleuchtung erlangt.
Auch heute gibt es noch Menschen, welche aus hohen Positionen aussteigen, alles aufgeben, und nach Indien zu einem Guru gehen, um sich ganz der spirituellen Entwicklung zu widmen. Auch diese erhielten oder erhalten diese erste Erleuchtung.
Doch ist das nicht der Verdienst einer Kirche, oder eines Gurus, sondern NUR das ERGEBNIS dieser SELBSTLOSEN Handlung.
Durch dieses wirklich erschütternde Erlebnis (Weisheit und Liebe) denken dann viele, sie hätten schon ihre Vollendung erreicht. Doch in Wahrheit stehen sie am ANFANG!


Zitat:
Der ANFANG des eigentlichen Weges, bedeutet IMMER die AUFGABE von materiellen Gütern.


Elem. Luft hat folgendes geschrieben:

]Ich würde es anders formulieren: Der Anfang eines Weges bedeutet immer die Aufgabe alter Denkmuster, Gewohnheiten und Glaubensinhalte.
Der Stolperstein kann für den Einen der materielle Besitzt sein, vor allem, wenn er sich darüber definiert, für den Anderen aber kann es etwas ganz anderes sein, was er aufgeben muss. Vielleicht sein altes Umfeld, die Annahme der unbedingten Richtigkeit seiner eigenen Glaubensinhalte oder eine überkommene, wissenschaftliche Annahme.


Neue Wege zu gehen, heißt auch, sich selbst in Frage zu stellen. Das fällt vielen ganz schön schwer.


Selbstverständlich ist das auch eine GEISTIGE BEFREIUNG von Besitz und/oder Familie.
Wer alles aufgibt, aber im Geiste noch daran haftet, wird trotz dieser Aufgabe, garantiert keine Erleuchtung haben!
Eine REIN GEISTIGE Befreiung, dürfte auch möglich sein, denn es ist NICHT der Besitz als solches das „Schlechte“, sondern die geistige BINDUNG daran. Nur ist es schwierig, sich im Geiste von etwas zu befreien, was man täglich um sich hat.
Es ist leichter, Besitz und Familie ganz aufzugeben, im Geiste mit dem ALTEN Leben ABZUSCHLIESSEN, alles gewesene vergessen, und ein ganz NEUES – anderes – Leben zu beginnen.

Gottgewollt ist übrigens, die ganze Welt zu verlassen! Im Geiste und Bewusstsein versteht sich. In der Bibel nennt sich das "Himmelfahrt", bei Buddha Nirwana.

Grüße,
Demetrius
_________________
Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Zitat:
Gottgewollt ist übrigens, die ganze Welt zu verlassen! Im Geiste und Bewusstsein versteht sich. In der Bibel nennt sich das "Himmelfahrt", bei Buddha Nirwana.


Dieses Argument ist schon sehr mau, wenn jemand eine familiäre Verantwortung hat. Hinterlässt er seine Leute unversorgt, erzeugt er Leid. Die seelische Verletzung, das angespannte Klima mit Sorgen um die blanke Existenz, wird die Verlassenen ihrerseits davon abhalten, sich selber spirituell weiterzuentwickeln.

Den Luxus alles aufzugeben, um sich der spirituellen Weiterentwicklung voll und ganz widemen zu können, können sich nur Singles leisten.
Mehr als einmal habe ich gelesen, dass wir gefragt werden: Wieviel hast du geliebt? Nicht: Wieviel hast du verlassen? Gott zu lieben bedeutet auch seinen Nächsen zu lieben, jeweils in der angemessenen Form.
Elem. Luft hat folgendes geschrieben:


Den Luxus alles aufzugeben, um sich der spirituellen Weiterentwicklung voll und ganz widemen zu können, können sich nur Singles leisten.


Also Buddha Shakyamuni hat das auch als Familienvater durchgezogen.
Elem. Luft hat folgendes geschrieben:

Den Luxus alles aufzugeben, um sich der spirituellen Weiterentwicklung voll und ganz widemen zu können, können sich nur Singles leisten.


Ich glaube, dass die spirituelle Entwicklung an sich sowohl in der Ehe als auch in der aus spirituellen Gründen gewählten Ehelosigkeit voll und ganz verwirklichbar ist. Es sind zwei Wege, von denen der erste - nämlich eine Familie haben zu wollen und das Leben weiterzugeben - derjenige ist, der sozusagen auch der "inneren Schwerkraft" aller Menschen entspricht. Oder anders formuliert - den Weg der Ehe und Familie gehen zu wollen ist so gesehen noch nichts "Besonderes" - die Ehe kann aber dadurch, dass sie aus der spirituellen Kraft heraus gesehen und gelebt wird zu etwas zutiefst Spirituellem werden, das das Naturhafte übersteigt.

Wenn man die Ehelosigkeit aus religiösen Motiven im katholischen Glauben betrachtet, so ist sie schon in ihrer "Grundform" - sozusagen dem Wesen nach - zutiefst spirituell und übernatürlich. Aus dieser Warte gesehen ist die Ehelosigkeit "spirituell höher" - was aber keinesfalls den "Automatismus" bedeutet, dass dieser Weg eine "höhere Qualität" hätte oder Menschen näher oder schneller zu Gott führen könnte. Wenn aber jemand von Gott zur Ehelosigkeit berufen ist - und das kann immer nur auf die Minderheit zutreffen, denn in gewisser Art und Weise ist jeder Mensch zur Arterhaltung "verpflichtet" (schon biologisch) - dann ist dieser besondere Weg sicherlich auch derjenige, der sie oder ihn schneller zu Gott führt - weil er ermöglicht sozusagen "ganz alleine" Gott zu gehören - ohne diesen Weg der Heiligkeit über einen bestimmten einzigen anderen Menschen, nämlich den Ehepartner, gehen zu müssen. Paulus formuliert das einmal so treffend, indem er sagt "der Verheiratete will zuerst der Ehefrau gefallen, der Unverheiratete zuerst Gott". Das heißt natürlich nicht, dass der Ehemann Gott gar nicht gefallen will - oder dies erst an zweiter Stelle der Fall wäre.

Aber eines kommt in der Ehelosigkeit um des Himmelsreichs Willen sehr stark zum Ausdruck - es ist nicht automatisch jeder Mensch zur Ehe berufen, ja auch das muss "Berufung" sein, man muss sich dazu hingezogen fühlen, was zweifellos auf die meisten Menschen zutrifft, aber man kann und soll und muss es auch "annehmen" diese Berufung: Es bedeutet nämlich, dass der Weg zu Gott zuerst über den Ehepartner/die Ehepartnerin führt. Oder anders formuliert: Der Weg zu Gott eines verheirateten Menschen führt immer zuerst über die Liebe zum Ehepartner; demgegenüber ist der Weg des Ehelosen zu Gott ein "direkter" - die Liebe gilt zuerst und ausschließlich Gott und ist von der "Qualität" her eine andere Liebe: Von der "Grundform" der Liebe her diejenige, die mehr Gottesnachahmung ist. Eine Form der Liebe, die unterschiedslos alle Menschen an die "Stelle Nr. 1" setzen kann, weil sie die "Hände frei" hat. Das ist der eigentliche Sinn der Ehelosigkeit - in der Liebe voll und Ganz Hände und Herz frei zu haben für die erste und wichtigste Liebe, nämlich Gott - und aus dieser Kraft heraus für alle anderen Mitmenschen unterschiedslos da zu sein, sich für sie hinzugeben und aufzuopfern, für jeden Einzelnen gleich.
Burkl hat folgendes geschrieben:

Wenn man die Ehelosigkeit aus religiösen Motiven im katholischen Glauben betrachtet, so ist sie schon in ihrer "Grundform" - sozusagen dem Wesen nach - zutiefst spirituell und übernatürlich. Aus dieser Warte gesehen ist die Ehelosigkeit "spirituell höher" - was aber keinesfalls den "Automatismus" bedeutet, dass dieser Weg eine "höhere Qualität" hätte oder Menschen näher oder schneller zu Gott führen könnte. Wenn aber jemand von Gott zur Ehelosigkeit berufen ist - und das kann immer nur auf die Minderheit zutreffen, denn in gewisser Art und Weise ist jeder Mensch zur Arterhaltung "verpflichtet" (schon biologisch) - dann ist dieser besondere Weg sicherlich auch derjenige, der sie oder ihn schneller zu Gott führt -


Meine Einstellung zur Sexualität in der Ehe im Konstrast zur katholischen Ideolgie habe ich schon an anderer Stelle dargelegt. Zur Ehelosigkeit von Klerikern lasse ich lieber diejenigen sprechen, die das kennen:

ab einer Stunde, dreizehn Minuten und 54 Sekunden (1:13:54) spricht ein ehemaliger katholischer Priesteranwärter.

Nachtcafé vom 8.11.2013
http://swrmediathek.de/tvshow.htm?s.....dc-11df-b44d-00199916cf68
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Locker bleiben, Maß halten (frei nach Aristoteles)
Elem. Luft hat folgendes geschrieben:

Meine Einstellung zur Sexualität in der Ehe im Konstrast zur katholischen Ideolgie habe ich schon an anderer Stelle dargelegt.


Ja eben - dann lass es gut sein. Du hast ja deinen als gut und richtig erachteten Weg schon gefunden - warum dann anderen ihren Weg "madig" machen wolllen?
Du bist hier leider derjenige, der es nicht lassen kann, anderen ihren gefundenen Weg als „nicht komplett richtigen Weg“ madig zu machen. Du bist derjenige, der anderen ihren Glauben madig macht, indem du nicht aufhörst uns mit dem katholischen Katechismus zuzutexten. Ist dir aufgefallen, dass hier kein Mensch so unhöflich ist wie du und versucht dich auf Biegen und Brechen von „seinem“ Glaubensgerüst zu überzeugen? Aus all deinen Ausführungen spricht die Verachtung für den Glauben anderer. Das versuchst du freilich mit freundlichen Worten zu vertuschen, aber deine Grundhaltung leuchtet doch immer durch. Du bist intolerant und verbirgst diesen Mangel an Respekt gegenüber Andersgläubigen hinter der Maske des christlichen Märtyrers, des Kämpfers für die Wahrheit. Dabei ist das, was du vertrittst, nicht einmal reines christliches Gedankengut, sondern nur die Auffassung der größten christlichen Sekte überhaupt, die wie keine andere Konfession dessen, was Jesus gewollt hat, diametral gegenüber steht. Den Reichtum der Kirche verteidigen die Katholiken, indem sie behaupten, ihn für die Linderung de r Not einzusetzen. In Wahrheit werden nicht einmal katholische Kindergärten von der katholischen Kirche finanziert. Und dann das Thema „Steinreichtum“. Damit meine ich nicht einmal die Kathedralen, sondern die Immobilien in denen es sich die Kirchenfürsten gemütlich machen. Ein Tebartz van Elst ist kein Einzelfall, sondern nur einer von den bekannt gewordenen Fällen. Ich wäre dafür, die Luxusresidenz zu einem Müttergenesungsheim zu machen, für geprügelte und vergewaltigte Frauen. Aber vermutlich ist der nächste Bischof Nutznießer, während Tebartz für 20.000 € von der katholischen Kirche vor Strafverfolgung freigekauft wurde. Nicht nur das schreit zum Himmel.
Indes übersiehst du, dass die Wahrheit vom Menschen nicht zu fassen ist, schon gar nicht in Worte oder Religionen. Jeder hat einen Teil davon, man kann sich gegenseitig ergänzen und bereichern, aber das verstehst du einfach nicht. Kaum jemand hier ist so intolerant ist wie du, der du es nicht lassen kannst, die katholische Kirche als einzig wahren Ort des Heils darzustellen. Du kommst in ein religiöses Forum, das zum Austausch gedacht ist, in dem es um Vielfalt geht, aber du kannst diese religiöse Vielfalt nicht akzeptieren und als Bereicherung empfinden, sondern musst sie wertlos schreiben. Jeden Hinweis darauf, sei er auch noch so freundlich oder lustig verpackt, ignorierst du. Du akzeptierst nicht einmal andere christliche Konfessionen, was ein Zeichen dafür ist, dass es dir nicht einmal ums Christentum geht, sondern um die katholische Großsekte, wenn nicht vielleicht sogar nur um eine Theologie, die deiner persönlichen Veranlagung entspricht und es dir erträglich macht damit zurecht zu kommen bzw. dir das Gefühl gibt „richtig zu sein.“ Man kann sich mit dir auch nicht austauschen, denn sobald du merkst, dass es durchaus Argumente gegen deine Weltanschauung gibt, übergehst du sie, oder sitzt die Sache aus, um nicht darauf eingehen zu müssen. Du profitierst von der Offenheit anderer Christen, vom Geist der Ökumene und der Toleranz und Reife der Anhänger anderer Religionen oder Weltanschauungen und missbrauchst diese Offenheit, um relativ ungehindert deine eigene Intoleranz zu formulieren. Du missinterpretierst diese Offenheit auch als „Nicht-angekommen-sein“ als „eigentliche Suche nach der katholischen Kirche“. Das ist aber nicht so. Wer in Westeuropa auf der Suche ist, hat die katholische Kirche aus gutem Grund bereits weit hinter sich gelassen. Viele betrachten die suchende Spiritualität auch als Akt der Demut, als Lebensweg, auf dem längst die Einsicht herrscht, dass es DIE Wahrheit nicht gibt, sondern nur eine Annäherung. Diesen Weg wirfst du undifferenziert in eine Topf mit „esoterischer, willkürlicher Wünschdirwasreligion“, wobei du gar nicht merkst, dass viele Menschen schon viel weiter sind als du, eben weil sie suchen und sich nicht im Besitzt der einzigen Wahrheit wähnen. Das was du verkündest ist keine frohe Botschaft mehr, es sind die Dogmen einer Kirche, .....
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