Liebe - die Ursache unserer Sozialprobleme


Letzten Endes sind die meisten unserer Probleme auf das Thema Liebe/Haß zurückzuführen. Wer denkt, daß bei Tarifverhandlungen wirtschaftliche Gründe das wichtigste sind, weiß nicht, daß viele Entscheidungen auf nicht-rationaler Ebene fallen.
Haben wir von Calvin den Gedanken übernommen, daß erfolgreiche Menschen deshalb erfolgreich sind, weil sie von Gott geliebt werden? Ich bekomme diesen Eindruck immer mehr, denn wie kann man sonst den krassen Unterschied in den Zielvorgaben, sowohl von den Politikern als auch von den Beamten erklären? Es gibt offensichtlich Richter, die überzeugt sind, daß eine Kassierin, die einen Bon nicht abrechnet, schuldig ist, aber Investmentberater, die desaströs beraten, nicht schuldig sind!
Auf dieser Seite http://www.spiegel.de/wirtschaft/se.....rschwendung-a-928354.html kann man das lesen:

Schwarzbuch 2013: Steuerzahlerbund prangert Verschwendung bei Großbauten an

Von Nicolai Kwasniewski

Radwege, die im Nichts enden, eine neue Promenade, auf der niemand flaniert, eine Autobahnbrücke, die unbenutzt herumsteht - der Bund der Steuerzahler listet in seinem Schwarzbuch aktuelle Beispiele für öffentliche Verschwendung auf. Im Zentrum der Kritik: Baukosten bei Großprojekten wie dem BER.

Es scheint, es gibt Beamte, die haben eine übermäßige Liebe zu Unternehmern. Denn bei den angeprangerten Verschwendungsfällen haben jedenfalls die Unternehmer einen Reibach gemacht. Daß dieses Geld dann nicht mehr für soziale Projekte zur Verfügung steht, ist ja klar. Also: 2 Fliegen mit einer Klappe! Man zeigt den Unternehmern, wie sehr man sie - die Erfolgreichen - liebt und wie sehr man den "kleinen Mann" verachtet.