Wie geht ihr damit um


Eranos hat folgendes geschrieben:
Glühwürmchen hat folgendes geschrieben:
Wenn ein Mensch einen anderen erniedrigt, so liegt das in dem, der erniedrigt, nicht in dem, der erniedrigt wird.
Ein Opfer tut nichts dafür, dass es erniedrigt wird.
Ich würde dir also empfehlen, zu erkennen, dass nicht du der Grund bist, dass du erniedrigt wirst, sondern das du eine Person bist, die man erniedrigen kann ohne dass es Folgen für den hat, der dich erniedrigt.
Überall wo Streit oder Missverständnisse sind, da gibt es mindestens 2 (ZWEI) Schuldige. Zu sagen: ich bin NUR Opfer - das stimmt nicht wirklich, denn es gibt dafür einen Grund. Und der liegt immer bei der betroffenen Person, denn es ist ja nicht Jeder im Umkreis Opfer, sondern nur die eine, richtig?
Also hat es auch nur mit ihr zu tun.

Das Sprichtwort: Jeder Täter sucht sich sein Opfer stimmt genauso wie die Umkehr: Jedes Opfer sucht seinen Täter.
Das mag erstmals hart klingen, aber ist es nicht wirklich. Denn aus einer höheren Perspektive machen Beide eine wertvolle Erfahrung: wie es ist, sich über resp. unter eine andere Person zu stellen.
Und Beide können sich die Frage stellen, warum dies passiert ist und was sie daraus lernen können.
Denn so gerne wir es auch manchmal hätten:
Es gibt keinen "Zufall".

Sonst gäbe es auch Gott nicht.


Genau das sagte ich. Ich sagte, solange du dich als Opfer erkennst, erkennst du deinen Täter nicht.
Du kommst aus dem Spiel erst heraus, wenn du deine Opfer- und deine Täterseite erkennst.
Dazu gehört, nicht mehr das Opfer zu sein und nicht der Täter.
Im Allgemeinen aber erkennen Menschen nur ihre Opferseite- dadurch können sie ihre Täterseite erkennen, denn diese ist weitaus unangenehmer...
Aber nur durch den Schmerz, der durch das Opfersein entsteht, beginnt der Mensch nach seinen Fehlern zu suchen.
...hast du aber eine Opferseite, so ist es gut, sie zu erkennen, denn sie weist Dir den Weg zu deinem Täter.
Es nützt aber gar nichts, den Täter, der dich zum Opfer gemacht hat, ändern zu wollen, indem man bei ihm bleibt und ihm versucht, zu "helfen", seine Täterseite zu erkennen. Das wird er nicht, in dem Stadium ist er nicht, solange er im Moment Täter ist, das kommt später.
Man ist also gezwungen, sich von dem Täter zu entfernen, weil es keine Möglichkeit gibt, ihm klar zu machen, dass er der Täter ist- er wird es abstreiten, immer. Denn er ist nicht in der Phase des Erkennens, das kommt erst, wenn man leidet.

Man muss also weg gehen erstens, keine neuen Fehler machen und sich einen anderen Täter suchen zweitens und drittens, man muss dann erkennen, wie und in welcher Form man das Opfer ist und das sollte man schnellstens ändern, denn sonst trifft man nur immer wieder neue Täter.

Das ist aber leichter gesagt als getan. Wir reden von Prozessen, die Jahre bis Jahrzehnte dauern. Deshalb sind wir ja hier.

Das Ziel liegt darin, zu erkennen, dass GOTT das Leben macht und wir als sehr kleine, sehr lieblose und sehr dumme Menschchen nicht das Werk GOTTES kritisieren können, bloß weil wir weder die Intelligenz noch die Liebe GOTTES verstehen.
Wir sollten daher dazu übergehen, zuzugeben, wenn wir etwas nicht verstehen, anstatt es zu verurteilen, denn der Mangel liegt in unserer Intelligenz, nicht in der GOTTES.

Wenn wir also meinen, das zu Unrecht gepeinigte Opfer zu sein, dann sollten wir uns klar machen, dass wir zurück bekommen, was wir säten, und wir sollten klein werden und annehmen, was wir fabriziert haben und erkennen, dass wir eben nicht so gut waren, wie wir dachten und noch mal ganz genau schauen, ob wir so liebend sind, also immer, dass wir nur Liebe ernten könnten.
Wir sollten ganz allgemein in dem Punkt demütiger sein und nicht immer GOTT unterschätzen.
Liebes Glühwürmchen!

Die einfachste Weise seiner Opfer- und Täterrolle zu entgehen ist die Anwendung der Meditationstechniken des Sahajayoga. Da Sahajayoga mit der Selbstverwiklichung beginnt, ist man von Beginn an geschützt und entkonmmt den karmischen Bindungen.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Glühwürmchen hat folgendes geschrieben:

Wenn wir also meinen, das zu Unrecht gepeinigte Opfer zu sein, dann sollten wir uns klar machen, dass wir zurück bekommen, was wir säten, und wir sollten klein werden und annehmen, was wir fabriziert haben und erkennen, dass wir eben nicht so gut waren, wie wir dachten und noch mal ganz genau schauen, ob wir so liebend sind, also immer, dass wir nur Liebe ernten könnten.


Also hat, wie Grubi schon geschrieben hat, jede Vergewaltigung, jeder Kindsmord, jede abscheuliche Tat ihre Berechtigung, geschieht zurecht?
Ich finde Kritik ist nicht gleich Kritik.
Es gibt eine Form von Kritik, die man für sich selbst als weiterführend sehen kann.
Dabei gehts darum. wie man sich verbessern kann oder wo mögliche Fehler vorliegen. ein gutes Bsp ist hier der Job den man macht.
Richtig vorgetragen- also ohne jemanden zu beleidigen- macht diese Form von Kritik durchaus Sinn.
Aber das wenn es umso Aussagen die einfach nur beleidgiend sind geht, halndelt es sich nicht um Kritik, sondern Herabwürdigen eines Menschen, der damit seelisch verletzt wird.
Sowas geht gar nicht. Und das muss sich jemand auch nicht zu Herzen nehmen.
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~ Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit ab vom Wege zu Weisheit ~ ( Chinesische Weisheit )
Grubi hat folgendes geschrieben:
Eranos hat folgendes geschrieben:
Nun, wenn du dein Leben aus dieser Perspektive siehst, dann wird es richtig interessant...
Was hab ich mir hier eingebrockt - und was soll ich daraus lernen?
Besprich das ruhig mal mit Vergewaltigungsopfern, mit missbrauchten Kindern, mit Opfern von Naturkatastrophen oder irgendwem sonst, dem Unrecht geschehen ist und der nun traumatisiert vor den Trümmern seiner Existenz steht.
"Hey du bist auch mit Schuld, denk mal drüber nach, das Resonanzgesetz funktioniert nunmal so, freu dich über die Erfahrung die man dir zugefügt hat"

Grubi, wie du das sagst ist es nicht tragbar - es ist nur lieblos. Auf die Weise kann niemand sein Schicksal annehmen.
Man kann alles sagen, aber: Der Ton macht die Musik!
Aber es ist wirklich so: das Resonanzgesetz oder Kausalgesetz - sie stimmen. Punkt.

Glühwürmchen hat die Antwort gut formuliert:
Wenn wir also meinen, das zu Unrecht gepeinigte Opfer zu sein, dann sollten wir uns klar machen, dass wir zurück bekommen, was wir säten, und wir sollten klein werden und annehmen, was wir fabriziert haben und erkennen, ... und noch mal ganz genau schauen, ob wir so liebend sind, also immer, dass wir nur Liebe ernten könnten.
Wir sollten ganz allgemein in dem Punkt demütiger sein und nicht immer GOTT unterschätzen.
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Ich Bin was ich wähle zu sein
luschn hat folgendes geschrieben:
Glühwürmchen hat folgendes geschrieben:

Wenn wir also meinen, das zu Unrecht gepeinigte Opfer zu sein, dann sollten wir uns klar machen, dass wir zurück bekommen, was wir säten, und wir sollten klein werden und annehmen, was wir fabriziert haben und erkennen, dass wir eben nicht so gut waren, wie wir dachten und noch mal ganz genau schauen, ob wir so liebend sind, also immer, dass wir nur Liebe ernten könnten.


Also hat, wie Grubi schon geschrieben hat, jede Vergewaltigung, jeder Kindsmord, jede abscheuliche Tat ihre Berechtigung, geschieht zurecht?


Nene... Eranos meint eher dass man sich das vor der Wiedergeburt in so einer Art virtuellem Reisebüro für Abenteuerurlaub auf Planet Erde zusammentellt.
Wenn man das ständige hoch Schwingen und feinstofflich sein in einer höheren Dimension mal leid ist, sehnt sich der Astralleib nach Erdung.

Ich stelle mir das dann so vor dass man einen Blick auf die Karmaanzeige wirft und dann sieht was man noch für Erfahrungspunkte benötigt um die nächst höhere Stufe nach dem nächsten Level zu erreichen.

Da sucht man sich dann z.B. eine schwierige Kindheit mit reichlich Entbehrungen, und einem frühen Verlust eines Elternteils aus, gefolgt von einer beschwerlichen Schullaufbahn und chronischem Mobbing.
Vielleicht war man ja im vorherigen Leben der kleine Dorftyrann und will jetzt mal sehen wie das ist wenn man selbst ständig verdroschen wir...

Auf jeden Fall irgendwas mit Computer wenn ich das richtig verstanden habe...

Eranos hatte das aber eher liebevoll ausgedrückt:
Zitat:
Nun, so einfach wiederum nicht. Kannst du dir vorstellen, dass du - noch bevor du auf die Erde kamst, wie vor einem großen Computer standest und alles eingabst was du in diesem Leben erfahren - und lernen - wolltest.


Ich kanns halt nicht besser erklären...
Auf jeden Fall soll ich das wohl in Zukunft freundlicher ausdrücken wenn ich einem Opfer selbst die Schuld gebe für das Schlamassel welches es sich selbst eingebrockt hat.
Da mache man sich aber bitte keine unnötigen Sorgen, ich würde im Leben nicht auf so eine perfide Idee kommen.

Nachtrag...

Gaia du hast auf jeden Fall Recht was die konstruktive Form von Kritik angeht, auch wenn ich das gerade selbst garnicht gebacken kriege...

LG
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https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Naja Grubi,
ich habe mal versucht auf die Eingangsfrage zurück zu kommen, in der es ja um eine in meinen Augen recht fiese Kritik ging. Also nicht umso etwas erziehungstechnisches wie zu erklären, das ja jemand ein bisschen mehr der Mutter helfen sollte.
Irgendwie gehts aber inzwischen um die Schuld der Opfer...
Nun ist es ja so, dass man doch wohl nicht betreiten kann, dass es Opfer gibt.
Eine junge Frau wird auf dem Weg zum Bus vergwaltigt. Sie ist Opfer, sie trägt keine Schuld und sie hat auch nichts gesäät was die Vergewaltigung rechtfertigt. Da ist nur eine Seite - die des Täters.
Ich finde es auch fatal, jemanden der schlecht behandelt wird, eine Teilschuld zu geben. Es sollte doch eher darum gehen einen Menschen zu stärken, anstelle noch eins drauf zu geben.
( Man sagt zu dir du bist dumm? Na, da wird schon was dran sein, also gib dir Mühe....und das bei jemanden der viell gar keine besseren Leistungen erbringen kann!)
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luschn hat folgendes geschrieben:
Also hat, wie Grubi schon geschrieben hat, jede Vergewaltigung, jeder Kindsmord, jede abscheuliche Tat ihre Berechtigung, geschieht zurecht?
So würde ich es nicht ausdücken. Es sind 2 Aspekte hier - je nach der Perspektive, die du einnehmen willst. Und beide haben ihre Berechtigung und sind "wahr"!
a) aus irdischer Perspektive ist eine Vergewaltigung ein no go und wird bestraft.
b) aus spiritueller Sicht ist sie ebenfalls ein nogo - kein Engel würde einem anderen Leid zufügen. Doch wenn du diese starke und tiefe Erfahrung machen willst brauchst du einen Täter, der einwilligt, diese Rolle zu spielen... Denn nur lieb sein und kuscheln bringt keine Erfahrung und keinen spirituellen Reifungsprozess in Gang...
Nur: damit kommt das Karmagesetz in Gang, das immer einen Ausgleich fordert... Jede "Schuld" muss "gesühnt" - also wiedergutgemacht - werden. Das bedeutet, diese zwei Menschen werden sich in einem anderen Leben wieder treffen - und vielleicht passiert hier der umgekehrte Prozess...
Oder aber es wird vergeben, und so die "Schuld" gelöscht.
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Grubi hat folgendes geschrieben:
Eranos meint eher dass man sich das vor der Wiedergeburt in so einer Art virtuellem Reisebüro für Abenteuerurlaub auf Planet Erde zusammentellt.
Ich stelle mir das dann so vor dass man einen Blick auf die Karmaanzeige wirft und dann sieht was man noch für Erfahrungspunkte benötigt um die nächst höhere Stufe nach dem nächsten Level zu erreichen.
Da sucht man sich dann z.B. eine schwierige Kindheit mit reichlich Entbehrungen, und einem frühen Verlust eines Elternteils aus, gefolgt von einer beschwerlichen Schullaufbahn und chronischem Mobbing.
Vielleicht war man ja im vorherigen Leben der kleine Dorftyrann und will jetzt mal sehen wie das ist wenn man selbst ständig verdroschen wir...
Du hast richtig verstanden, was ich meinte. Stell dir vor, die Erde ist ein Schulungsplanet - wir müssen ein bisschen herauskommen aus diesem kleinlichen Denken, wir wären die Einzigen in dieser Galaxie mit ein bisschen Gehirn - ok, noch zu wenig, um uns nicht selbst zu zerstören, aber lassen wir das mal... Dieser Kosmos ist voll belebt - zeigen ja auch die UFOs -, und alles sind eine Art Schulungsplaneten aus einer bestimmten Perspektive gesehen.
Nun, stell dir einfach mal aus dieser Sicht vor, dass du - als du zuerst her kamst - erstmal ein gutes Leben haben wolltest. Hast du gekriegt - das Bild mit dem Computer ist bildlich zu sehen, stimmt aber. Und vielleicht ein zweites gutes Leben.
Aber danach wird es langweilig, so hast du angefangen, zu spielen: was ist, oder wie fühlt es sich an, wenn ich mal auch auf der "anderen Seite" bin - ein Leben als Dieb kann ja sehr spannend sein, oder? Und wie ist es in einem Krieg - mal auf der Gewinnerseite, und mal als Verlierer?
So haben wir alle mit der Zeit Erfahrungen in allen möglichen Lebensumständen gesammelt.

Und nun kommt noch eine wichtige Perpsektive herein: der Ausgleich. Jesus sagte es damals: Was du säest wirst du ernten. Das heisst, es muss immer einen kosmischen Ausgleich geben - wir können die Erde nicht als Saustall für die Nächsten hinterlassen. Das bedeutet u.U. Sühne, also Wiedergutmachung: die gleichen Kontrahenden treffen sich wieder, da sie sich wie magisch anziehen, um in einer neuen Situation Ordnung zu schaffen. Das muss nicht immer mit Gewalt gehen, es kann auch über Bitte um Vergebung und Vergebung gehen, also als Gnadeakt.

Und wenn alles in Ordnung ist - dann haben wir diese "Klasse bestanden" und können auf einem anderen Planeten die nächsthöhere Stufe beginnen, mit neuen Abenteuern und Situationen...
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Ich Bin was ich wähle zu sein