Was können wir beitragen um das Elend der Welt zu mindern?


Stellt Euch vor es gibt keine geistige Welt , dann währe alles hier sinnlos .
Warum sollten wir anständige Menschen sein , wenn wir nur 80 bis.........
Hundert Jahre leben .Wenn alle Menschen nach dem Tode weiter leben ,
fängt dort die Gerechtigkeit erst richtig an .
Diese kleine Erde kann doch nicht alles sein .das wäre mir zu miesepeterig
Die Moral und die Sehnsucht nach mehr Können treibt den Meschen nach vorne .
Jeder Mensch hat ein Gewissen , aber die Gier hält ihn davon ab .
Er will immer mehr , aber was will er mehr ?
Und das ist die große Frage der Menschheit .
Also fangen wir mal erst bei uns selber an .
Wenn wir zufrieden sind , können wir vielleicht andere damit anstecken .
Wohlauf liebe Forum Mitglieder .
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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

Suche nichts-finde alles !
Dr.Frank Kinslow

Wir erleben mehr als wir begreifen .
(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
Hans-Peter Dürr
Ich meine, wir müssen rücksichtsvoller miteinander umgehen.
Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
Nein, auf Verhütung zu verzichten, das entspricht nicht dem Menschen.


Der Anfang deines Satzes, den du als Conclusio für die Befürwortung der Verhütung gewählt hast, enthüllt schon Alles. Zu verhüten ist ein "Nein".

Und zwar ein Nein zum Geschenk der Sexualität, das von Gott her untrennbar mit der Fruchtbarkeit verbunden woden ist. Und nur dann vollends menschlich ist, wenn es so angenommen wird. Ändere ich es ab, dann mache ich etwas Eigenes daraus, verzerre es. Und das kann niemals gut sein. "Verhüten" muss man Gefahren. Und genau so ist es mittlerweile - das Kind gilt als "Gefahr", das es zu verhüten gilt. Gefahr für die Karriere, Gefahr für die eigene Gesundheit, Gefahr für den eigenen Lebensgenuss, Gefahr für die Welt. Verhüten als "Lösung" für die Sexualität zu leben bedeutet letzlich im Kern die Ablehnung dieses Geschenks. Und damit - wie du richtig schreibst ein "Nein" - und zwar zum unbedingten Wert des Lebens.

Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
Sind dann Nonnen, Priester und Mönche nicht auch mit einem Geist der Lebensfeindlichkeit behaftet, wenn sie sich gegen Kinder und Familie entscheiden?


Du hast den Zölibat nicht verstanden. Er ist keine Entscheidung gegen etwas - sondern eine für etwas.
Nämlich die Ganzhingabe an Gott, das rechtfertigt den Verzicht auf eine eigene Familie durchaus. Jesus selbst hat das so vorgelebt.

Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
Wird die Welt wirklich besser durch die Forcierung einer hohen Kinderzahl?


Die Welt wird besser durch Alles, was das "Ja" zum Leben fördert. Die Verhütung fällt nicht darunter. Sie fördert einen Geist, der dem Geschenk des Lebens negativ gegenüber steht - und ist damit Grundlage für Egoismen, auf deren Boden wiederum alle Anderen Übel wachsen können.
phobo hat folgendes geschrieben:
Burkl, du schreibst

"Immer dort, wo der Mensch "sein eigener Schöpfer" wird - wo der Mensch nach eigenem Maß definiert, was gut und was böse ist, dort liegt die Saat des Untergangs."

In Deutschland machen Menschen die Gesetze und nicht Gott, Allah, Bibel, Koran ect. und das ist auch gut so.


Ja, aber die Gesetze, die wir Menschen machen, können im Einklang oder im Widerspruch zum Naturrecht stehen - ich sage jetzt bewusst nicht "göttlichem Recht". Dann es gibt eine natürlich Ordnung der Dinge, die man in Grundzügen erkennen kann - das anerkennen sogar nichtreligiöse Menschen. Darum wird z.B. jeder sagen, dass das grundlose Töten schlecht ist. Was im Gesetz steht ist jedenfalls nicht das letzte Maß der Dinge. In Gesetzen standen und stehen im Laufe der Zeit schon sehr viele Dinge, die sich als katastrophal falsch erwiesen haben. Und auch in der Demokratie, kann der Demos recht schnell zum Dämon werden.
Moin Moin

Ich tu mich schwer mit grundsätzlichen Weltverbesserungsvorschlägen, jede umgesetzte Idee zur Verbesserung unserer Lebensumstände, hat folgen die wir häufig erst nach langer Zeit des Irrtums erkennen können.

Das Leid auf der Welt nimmt nicht dadurch ab, dass sich mehr Menschen pauschal für mehr Leben und damit für mehr Menschen einsetzen.

Wo mehr Leben ist, da ist auch mehr Leid...

Wir verbessern die Menschheit nicht indem wir sie mit noch mehr Regeln, Gesetzen und weiteren unerreichbaren höchsten Idealen überfrachten und damit überfordern.
Je mehr Anforderungen an Menschen gestellt werden, desto mehr fehlt ihnen der Bewegungsfreiraum und die "Luft" zum atmen.
Wieviele Menschen verharren in einer Art Duldungsstarre weil sie durch ständige Indoktrination von allen Seiten wohlmeinend zugetextet werden?

Freiheit funktioniert so nicht.
(keine Bange... Lösungsvorschläge-Ansätze, kommen gleich auch noch

Menschen werden nicht glücklicher wenn man ihnen Lebensgebrauchsweisungen an die Hand gibt die ohne weiteres Nachdenken einzuhalten sind.

Wir sollten viel mehr darauf vertrauen dass andere Menschen dazu in der Lage sind ganz individuelle Lösungen für sich selbst und ihr betroffenes Umfeld zu finden.
Weil sie ihr Umfeld, ihre eigene Glaubenswelt, ihr eigenen Bedürfnisse, und die ihres näheren Umfeldes, besser kennen als fromme Bücher und Himmelsbotschafter das jemals leisten können.

Nur weil regelmässig heilige Männer auf diesem Planeten aufschlagen, deren Ideale von weiteren heiligen Männern in Form gebracht werden um sie der Menschheit aufzuzwängen in dem sicheren Gefühl für alle Menschen das richtige zu wollen und zu tun, muss das nicht der einzige und richtige Weg sein.

Wir werden mit vielen unterschiedlichen Begabungen geboren und entwickeln jeder für sich ganz individuelle Lösungen um das Leben zu meistern.
Zu glauben, das Allheilmittel für jedes menschliche Individuum gefunden zu haben und mitzubringen, zeugt von mangelndem Vertrauen in menschliche Fähigkeiten und dient häufig genug lediglich dazu, die eigenen Zweifel und Unsicherheiten dem Leben gegenüber zu verdrängen...

Nicht ein mehr an Verhaltensregeln bietet Chancen selbständig denkende und Lösungsorientierte Menschen hervorzubringen, sondern ein mehr an Vertrauen.
Nicht der Wunsch Menschen mit mehr Regeln bändigen zu können ist zielführend, sondern die Idee seinen Mitmenschen mehr eigene Entscheidungskompetenz zuzusprechen wirkt sich ermutigend aus.

Nicht die Angst vor drohender Strafe im Jenseits, oder die Hoffnung auf ein besseres Leben nach einer irdischen Bewährungsprobe verändert Menschen positiv, sondern die Perspektive schon hier auf Erden glücklich sein zu dürfen ohne ständige Schuldzuweisungen in Bezug auf ein vermeintliches Versagen gegenüber einem Schöpfer, den eh niemand wirklich kennt.

Nicht die Erwartungshaltung an andere Menschen, stets tadellos liebend durch die Welt zu wandeln mindert das Leid, sondern jeder Erfahrung die Nähe und Geborgenheit erfahrbar macht.

Nicht die andauernde Erwartung, dass sich andere Menschen nur nach unseren Vorstellungen verändern müssern, damit die Welt für alle schöner wird, verbessert unser Verhältnis zu Mitmenschen, sondern eine nachsichtige oder wohlwollende Sichtweise auf menschliches fehlerbehaftetes Handeln ansich, trägt dazu bei Leid abzubauen.

Ich gehe davon aus, dass viele menschliche Errungenschaften dazu erdacht wurden unsere Lebensqualität zu verbessern, das Problem ist dabei allerdings dass jeder für sich Lebensqualität anders definiert.

Wer sich darüber hinwegsetzt und menschliche Bedürfnisse ignoriert und lieber in vorgefertigte Schablonen pressen möchte, muss damit Leben dass er weiteres Leid erzeugt und selbst leiden muss um etwas über das Leben zu lernen...

Aufklärung und Mut zum Lernen sollte man fördern, nicht das Festhalten an alten Verhaltensmustern.

Leid kann jeder dort lindern wo er Leid erkennt, er sollte dabei allerdings nicht aus den Augen verlieren dass er irgendwo etwas wegnehmen muss um woanders etwas hinzufügen zu können...

LG
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https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Der Prozess Weltverbesserung - also der Verbeserung des Makrokosmos durch Ordnung der Verhältnisse zum Guten hin, beginnt immer bei der Verbesserung des Einzelnen; jede und jeder ist für sich ein Mikrokosmos, der, diesen Makrokosmus Welt entscheidet prägt und gestaltet - das Gute und auch das Schlechte in der Welt ist sozusagen ein Abbild dessen, was in den Herzen ist.

Die Gesundung eines Organismus geht nur vom heilen Herzen aus.
Je mehr Herzen gesunden, desto heller und besser wird die Welt werden. Und der wahre Gesundbrunnen der Herzen ist Jesus Christus. Die Lösung für alle Probleme der Welt ist also bereits da - im wahrsten Sinne des Wortes Mensch geworden.

Jesus mein Herr!
Mach mich Unreinen rein durch dein Blut!
Ein Tropfen davon kann die ganze Welt
von allem Verbrechen heil machen.

aus "Adoro te devote"
Burkel, ich schätze dich sehr.

Aber bei aller Liebe, die Selbstwahrnehmung als unreines Wesen macht krank und lähmend, so klein will dich ein lebendig gewordener Gott bestimmt nicht sehen...
Menschen wachsen nicht dadurch dass sie sich als unrein oder unwürdig betrachten, sie wachsen über sich hinaus wenn das ihnen innewohnende Potential an positiven Fähigkeiten geweckt und gefördert wird.

Der Gedanke unrein zu sein führt dazu, sich unrein zu fühlen und sich in ein Abhängigkeitsverhältnis zu begeben.
Das hat nichts mit Gesundung zu tun.
Es gibt Placebos und es gibt Nocebos: http://de.wikipedia.org/wiki/Nocebo-Effekt

Dein hier vorgetragenes "Gebet" ist ein ausserordentlich wirksames Nocebo.

Wir brauchen nicht noch mehr Abhängige, wir brauchen selbständig denkende und handelnde Menschen mit dem Mut über sich selbst hinauszuwachsen.

Eine chronische Pathologisierung von Menschen erzeugt auch nur mehr Leid ohne dass es dafür immer einen Anlass gibt...

LG
Grubi hat folgendes geschrieben:
Aber bei aller Liebe, die Selbstwahrnehmung als unreines Wesen macht krank und lähmend,


Danke für deine Sorge - aber ich fühle mich körperlich sehr gesund und alle meine Vitalparameter sind im Normalbereich.

Grubi hat folgendes geschrieben:
Der Gedanke unrein zu sein führt dazu, sich unrein zu fühlen und sich in ein Abhängigkeitsverhältnis zu begeben.


Oder dazu sein Leben radikal zu ändern, weil man die Wahrheit akzeptiert, dass "im tiefsten Grunde" etwas verkehrt läuft. Der theologische Fachausdruck dafür lautet: "Erbsünde". Christentum bedeutet daher "Umkehr" im wahrsten Sinne. Es sind keine kosmetischen Korrekturen. Der erste Satz lautet: "Ich bin ein Sünder!" (genauso wie es unser Papst jüngst von sich gesagt hat, auf die Frage, wer er denn sei). Jede Gesundung setzt vorraus, dass man sich eingesteht, dass etwas nicht stimmt. Solange das nicht passiert, ist das Verkehrte, die Krankheit, die Abweichung, das Tonangebende im Leben - und vielleicht kommt ein wenig "Puderzucker" darüber, der vom ersten Wind wieder weggeweht wird.
Nunja, ein Arzt der pauschal jeden Patienten als krank definiert und im selben Atemzug erklärt die Medizin gegen dieses Leiden dabeizuhaben, hat ein tolles Geschäftsmodell entwickelt, aber sonst leider nichts...

Wenn er darüberhinaus jedem anderen Arzt die Fähigkeit abspricht heilen zu können, gerät er sogar in Verdacht ein Scharlatan zu sein der Heilung durch andere Medizin verhindern will.

Bezüglich der Erbsünde kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner
Es ist nicht hilfreich Menschen von Geburt an als Sünder zu betrachten weil man ihnen dann eine Heilslehre verkaufen kann die eben auf dieser Basis ihre eigene Berechtigung erschaffen hat...

LG
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https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Grubi hat folgendes geschrieben:

Nunja, ein Arzt der pauschal jeden Patienten als krank definiert und im selben Atemzug erklärt die Medizin gegen dieses Leiden dabeizuhaben, hat ein tolles Geschäftsmodell entwickelt, aber sonst leider nichts...


Aber wenn die Diagnose stimmt und die Medizin wirklich wirkt, dann sollte man ihm vertrauen und sich in Behandlung begeben.

"Da sagten die Pharisäer und ihre Schriftgelehrten voll Unwillen zu seinen Jüngern: Wie könnt ihr zusammen mit Zöllnern und Sündern essen und trinken?
Jesus antwortete ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken." (Lk 5, 30 u. 31)