Aussagen v. Wissenschaftler ü. Geist u. Materie .


Grubi hat folgendes geschrieben:

Der Einwand ist natürlich berechtigt, mir viel gerade genau der Begriff für diesen Umstand ein...
Kann sich Geist umwandeln und passiert das wenn unser Gehirn den Dienst quittiert?
Boha... gute Frage, schwer zu fassen...
LG

Schwer zu fassen, vor allem, wenn man gewohnte Denkmuster beibehalten möchte, z.B. daß der Geist eine Funktion des Gehirns wäre.
Glühwürmchen hat das ja schon angesprochen, wo bist du denn, wenn du im Schlaf träumst? Jedenfalls nicht in deinem Körper, der schläft und die Gehirnströme zeigen ebenfalls keine signifikanten Aktivitäten.Und doch können Träume derart real wirken, daß man total aufgewühlt wach wird...

Der Geist ist mit dem Körper nur locker verbunden, kann durchaus Ausflüge unternehmen - wenn er aber nicht zurückkehrt, stirbt der Körper. Ich glaube auch nicht daß der Geist sich entwickelt, halte eher dafür daß er lernt den Körper zu nutzen um sich für das einzusetzen, was ihm wichtig ist. Und vielleicht - Religion - zu lernen wie er es anstellen muß, daß der Körper nicht alle Aufmerksamkeit auf sich zieht und damit den Geist daran hindert, wirksam zu werden.

Wenn der Körper stirbt, betrifft ihn das folglich nicht wirklich. Er ist eher eine Einschränkung los geworden.

Zitat:
Die Bedeutung des ewigen Lebens ist die Gabe des Heiligen Geistes, so wie die Blume das Geschenk der Jahreszeit, der Luft und der Frühlingswinde empfängt. Beachte wohl, daß diese Blume ursprünglich ein Leben wie das des Minerals hatte; aber durch das Kommen des Frühjahrs, der Gaben der Frühlingswolken und der Wärme der strahlenden Sonne gelangte sie zu einem anderen Leben größter Frische und Feinheit und höchsten Wohlgeruchs. Das erste Leben der Blume ist im Vergleich zu ihrem zweiten Leben Tod.

Das bedeutet, daß das Leben des Königreiches das Leben des Geistes ist, das heißt ewiges Leben, und daß es vom Raum geläutert ist, wie der menschliche Geist, der keinen Ort hat. Denn wenn man den menschlichen Körper untersucht, wird man keinen besonderen Platz oder Ort für den Geist finden, denn er hat nie einen solchen gehabt; er ist unkörperlich. Seine Verbindung mit dem Körper ist wie die der Sonne mit diesem Spiegel. Die Sonne ist nicht im Spiegel, aber sie steht in Verbindung mit ihm.


http://www.holy-writings.com/?a=RES.....amp;q2=1&c=1#phrase-1
Wir sehen ja nur den Spiegel... ihn aber für das zu halten was er zeigt, ist...?

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Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Grubi hat folgendes geschrieben:

Der Einwand ist natürlich berechtigt, mir viel gerade genau der Begriff für diesen Umstand ein...
Kann sich Geist umwandeln und passiert das wenn unser Gehirn den Dienst quittiert?
Boha... gute Frage, schwer zu fassen...
LG

Schwer zu fassen, vor allem, wenn man gewohnte Denkmuster beibehalten möchte, z.B. daß der Geist eine Funktion des Gehirns wäre.
Glühwürmchen hat das ja schon angesprochen, wo bist du denn, wenn du im Schlaf träumst? Jedenfalls nicht in deinem Körper, der schläft und die Gehirnströme zeigen ebenfalls keine signifikanten Aktivitäten.Und doch können Träume derart real wirken, daß man total aufgewühlt wach wird...

Bei luziden Träumern konnte ja schon nachgewissen werden, dass im Traum dieselben Teile des Hirns aktiviert werden, wie im Wachzustand. Das keine signifikatnen Gehirnströme vorhanden sind, ist dementsprechend nicht richitg, diese können bei jedem Träumer nachgewiesen werden. An der Visualisierung der Aktivitäten wird auch schon seit Jahren gearbeitet. Daraus können wir ableiten, dass wir uns auch im Traum in unserem Körper befinden und kein sich kein ominöser Geist von uns loseist.

dtrainer hat folgendes geschrieben:

Der Geist ist mit dem Körper nur locker verbunden, kann durchaus Ausflüge unternehmen - wenn er aber nicht zurückkehrt, stirbt der Körper. Ich glaube auch nicht daß der Geist sich entwickelt, halte eher dafür daß er lernt den Körper zu nutzen um sich für das einzusetzen, was ihm wichtig ist. Und vielleicht - Religion - zu lernen wie er es anstellen muß, daß der Körper nicht alle Aufmerksamkeit auf sich zieht und damit den Geist daran hindert, wirksam zu werden.

Wenn der Körper stirbt, betrifft ihn das folglich nicht wirklich. Er ist eher eine Einschränkung los geworden.

Das klingt für mich nach Science Fiction, jedoch nicht nach Realität. Ohne Körper keine Denkmuster, also auch kein "Geist". Es stellt sich auch die Frage, wofür ein Körper überhaupt notwendig wäre, wenn es einen losgelösten Geist, Seele oder was auch immer gibt.
Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt ,
erschiene den Menschen alles , wie es ist : unendlich .

William Blake


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(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
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luschn hat folgendes geschrieben:

Bei luziden Träumern konnte ja schon nachgewissen werden, dass im Traum dieselben Teile des Hirns aktiviert werden, wie im Wachzustand.

Die meisten Träume sind...?
Du nimmst dir eine eher seltene Variation des Wachzustands heraus. Die meisten Träume magst du gar nicht beachten - so wie ich so einen Einwand, tut mir leid.
luschn hat folgendes geschrieben:

Das klingt für mich nach Science Fiction, jedoch nicht nach Realität. Ohne Körper keine Denkmuster, also auch kein "Geist". Es stellt sich auch die Frage, wofür ein Körper überhaupt notwendig wäre, wenn es einen losgelösten Geist, Seele oder was auch immer gibt.

Dann mußt du aber einen großen Teil der Realität gleich mit verdammen.
Was ist mit Tonbandgeräten, Plattenspielern, Kirmesorgeln, Computern?
Sie haben eines gemeinsam, es sind Maschinen die aus ihrer Hardware heraus rein gar nichts können, sie sind völlig nutzlos - bis man ihnen die Software gibt, Bänder, Platten, Lochstreifen, Programme.
Das ist genau das was ich gemeint habe: das Gehirn ist eine Art Geist-Interface, übersetzt geistige Regungen in Sprache, Muskelbewegung, Emotionen etc.

Völlig irreal, nicht? Wenn wir nun noch beachten, wer "Elektronengehirne(!)" konstruiert hat, nämlich der Mensch, der bekanntlich aus der Natur lernt was er dann modifiziert baut, müssen wir uns schon arg verbiegen, wenn wir das ins Reich der Träume verweisen wollen...
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Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Grubi hat folgendes geschrieben:

Der Einwand ist natürlich berechtigt, mir viel gerade genau der Begriff für diesen Umstand ein...
Kann sich Geist umwandeln und passiert das wenn unser Gehirn den Dienst quittiert?
Boha... gute Frage, schwer zu fassen...
LG

Schwer zu fassen, vor allem, wenn man gewohnte Denkmuster beibehalten möchte, z.B. daß der Geist eine Funktion des Gehirns wäre.


Das hat sich aber eigentlich gut bewährt...
Nehmen wir an es wäre nicht der Fall und der Körper ist ein ausschliesslich ausführendes Organ.
Dann würde eine bisher nicht genauer beschreibbare Kraft auf unser Gehrin einwirken und den Körper veranlassen sich zu bewegen,
Das Gehirn wäre eine Art Empfänger und sendet die Signale an den Körper.
Andererseits bestehen offensichtliche Beziehungen zwischen körperlicher und geistiger Gesundheit, die Fernsteuerung muss also in beide Richtungen funktionieren.
Aber da kennst du dich als Techniker besser aus.

Wäre das eine Annäherung an das geistige Prinzip?

Zitat:
Glühwürmchen hat das ja schon angesprochen, wo bist du denn, wenn du im Schlaf träumst? Jedenfalls nicht in deinem Körper, der schläft und die Gehirnströme zeigen ebenfalls keine signifikanten Aktivitäten.Und doch können Träume derart real wirken, daß man total aufgewühlt wach wird...


Ja das kenne ich, es passiert mir dass ich Traumlandschaften mehrmals wiedererkenne, es könnte sich dabei um andere Dimensionen handeln.
Aber das passiert nunmal während ich lebe...
Also wird es doch im Körper stattfinden.


Zitat:
Der Geist ist mit dem Körper nur locker verbunden, kann durchaus Ausflüge unternehmen - wenn er aber nicht zurückkehrt, stirbt der Körper.


Du meinst ich könnte mich bei einer Astralreise hoffnungslos verlaufen?
Zitat:

Ich glaube auch nicht daß der Geist sich entwickelt, halte eher dafür daß er lernt den Körper zu nutzen um sich für das einzusetzen, was ihm wichtig ist. Und vielleicht - Religion - zu lernen wie er es anstellen muß, daß der Körper nicht alle Aufmerksamkeit auf sich zieht und damit den Geist daran hindert, wirksam zu werden.


Hat die Anhäufung von Wissen und das sammeln von Erfahrungen denn nichts mit einem sich entwickelnden Geist zu tun?
Ich kann mir nicht vorstellen dass unreligiöse Menschen eher körperfixiert sind.

Zitat:
Wenn der Körper stirbt, betrifft ihn das folglich nicht wirklich. Er ist eher eine Einschränkung los geworden.


Das warten wir mal ab, erinnere mich nach dem Respawn bitte daran

Zitat:

http://www.holy-writings.com/?a=RES.....amp;q2=1&c=1#phrase-1
Wir sehen ja nur den Spiegel... ihn aber für das zu halten was er zeigt, ist...?



Nix Genaues weiss man nicht...

LG
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https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Natürlich bin ich eine aus naturwissenschaftlicher Sicht unbeschreibbare Entität, die mein Gehirn bzw. generell meinen Körper steuert und auch einiges an Verantwortung hat, was da so mit dem Körper und somit auch dem Gehirn mitunter geschieht.
Grubi hat folgendes geschrieben:
Nix Genaues weiss man nicht...

Arriving somewhere....

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"
Das ist das Verhängnis
zwischen Empfängnis
und Leichenbegängnis
nichts als Bedrängnis.
"
Erich Kästner
dtrainer hat folgendes geschrieben:
luschn hat folgendes geschrieben:

Bei luziden Träumern konnte ja schon nachgewissen werden, dass im Traum dieselben Teile des Hirns aktiviert werden, wie im Wachzustand.

Die meisten Träume sind...?
Du nimmst dir eine eher seltene Variation des Wachzustands heraus. Die meisten Träume magst du gar nicht beachten - so wie ich so einen Einwand, tut mir leid.

Zum Glück habe ich noch drei weitere Sätze dazu geschrieben.

dtrainer hat folgendes geschrieben:

luschn hat folgendes geschrieben:

Das klingt für mich nach Science Fiction, jedoch nicht nach Realität. Ohne Körper keine Denkmuster, also auch kein "Geist". Es stellt sich auch die Frage, wofür ein Körper überhaupt notwendig wäre, wenn es einen losgelösten Geist, Seele oder was auch immer gibt.

Dann mußt du aber einen großen Teil der Realität gleich mit verdammen.
Was ist mit Tonbandgeräten, Plattenspielern, Kirmesorgeln, Computern?
Sie haben eines gemeinsam, es sind Maschinen die aus ihrer Hardware heraus rein gar nichts können, sie sind völlig nutzlos - bis man ihnen die Software gibt, Bänder, Platten, Lochstreifen, Programme.
Das ist genau das was ich gemeint habe: das Gehirn ist eine Art Geist-Interface, übersetzt geistige Regungen in Sprache, Muskelbewegung, Emotionen etc.

Völlig irreal, nicht? Wenn wir nun noch beachten, wer "Elektronengehirne(!)" konstruiert hat, nämlich der Mensch, der bekanntlich aus der Natur lernt was er dann modifiziert baut, müssen wir uns schon arg verbiegen, wenn wir das ins Reich der Träume verweisen wollen...

Was du als Beispiel anführst, zeigt nur wie genial der Mensch ist. Er kann tote Hardware zum Leben erwecken. Er kann sogar Software auf Computern austauschen und trotzdem funktioniert das Teil weiter. Tausch mal dein Hirn aus, ich wette dein Geist ist mit dem neuen Gehirn nicht mehr kompatibel.

Ich weiß worauf du hinaus willst, aber in meiner Welt sind die Dinge anders gelagert. Der Körper stellt eine Einheit dar, die ohne jegliche Fremdeinwirkung mittels Geist oder Seele funktioniert. Dabei ist das Gehirn die zentrale Einheit, fast alle anderen Körperteile sind inzwischen austauschbar. Und wenn im Köpfchen das Licht aus geht, ist die Show vorbei.
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Schwer zu fassen, vor allem, wenn man gewohnte Denkmuster beibehalten möchte, z.B. daß der Geist eine Funktion des Gehirns wäre.


Bisher spricht vieles dafür. Veränderungen auf neuro-physiologischer Ebene gehen mit Veränderung der Geistesfunktionen einher; Sind Regionen, die etwas mit der Speicherung von Gedächtnisinhalten zu tun haben beschädigt, werden keine neuen Erinnerungen angelegt, ergo werden sie auf physikalischer Ebene im Gehirn gespeichert.

dtrainer hat folgendes geschrieben:
Jedenfalls nicht in deinem Körper, der schläft und die Gehirnströme zeigen ebenfalls keine signifikanten Aktivitäten.Und doch können Träume derart real wirken, daß man total aufgewühlt wach wird...


Was meinst du mit "signifikanten Aktivitäten"? Das Gehirn eines schlafenden Menschen ist ziemlich aktiv, im REM-Schlaf prinzipiell genauso aktiv wie das eines Wachen Menschen.

Träume wirken real, weil das Gehirn primär eine Illusionsmaschine ist. Was du gerade siehst wird nicht einfach von deinen Augen an dein Sehzentrum weitergeleitet, dein visueller Sinneseindruck entsteht zu über 90% dadurch, dass sich das Gehirn mit sich selber unterhält.

Sobald man in Input in Gehirn unterbricht, sich einer monotonen Umgebung aussetzt, fängt es deswegen auch ziemlich schnell an zu halluzinieren. Auch bei gesunden Menschen.

dtrainer hat folgendes geschrieben:
Sie haben eines gemeinsam, es sind Maschinen die aus ihrer Hardware heraus rein gar nichts können, sie sind völlig nutzlos - bis man ihnen die Software gibt, Bänder, Platten, Lochstreifen, Programme.
Das ist genau das was ich gemeint habe: das Gehirn ist eine Art Geist-Interface, übersetzt geistige Regungen in Sprache, Muskelbewegung, Emotionen etc.


Zwischen einem Rechner und einem Gehirn besteht ein wesentlicher Unterschied. Auf einen Computer wird die Software einfach aufgespielt ohne dass sich die Hardware verändert und auch die Software ändert sich nicht. Bei Gehirn und Geist ist das Verhältnis anders, hier kann sich das eine nicht verändern, ohne dass sich das andere auch verändert - in beide Richtungen.
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Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.
luschn hat folgendes geschrieben:
Das klingt für mich nach Science Fiction, jedoch nicht nach Realität. Ohne Körper keine Denkmuster, also auch kein "Geist".

Busshari hat folgendes geschrieben:
Bei Gehirn und Geist ist das Verhältnis anders, hier kann sich das eine nicht verändern, ohne dass sich das andere auch verändert - in beide Richtungen.

Die Wahrnehmung der Farbe "rot" bringt bei unterschiedlichen Menschen unterschiedliche neurophysiologische Prozesse in Gang, die nicht exakt vorherbestimmbar sind. Es gibt daher keinen empirischen Beleg für die absolute Gleichschaltung zwischen Geist und Physis, wie ihr es hier postuliert.
Oder anders formuliert: Geistige Vorgänge sind sind mehr als der messbare "Schatten", den sie auf die Physis werfen. Oder nochmal anders formuliert: Es gibt keine wissenschaftliche Theorie zur Beschreibung geistiger Prozesse alleine auf Grundlage der Messung und Beschreibung neurophysiologischer Zustandsbilder.
Oder ein letztes Mal anders formuliert: Die Kenntnis und die Beschreibung des Zustandes des Gehirns ist keine taugliche Ausgangsbasis für eine abschließende naturwissenschaftliche Theorie zur umfassenden Beschreibung von geistigen Vorgängen.
Meine Conklusio daher lautet daher: Das Geistige ist mehr als die Ebene der Physis.