Aussagen v. Wissenschaftler ü. Geist u. Materie .


Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
Ob so oder so, Jesus wäre diesem Glauben nach Teil und Ausdruck Gottes, wie jedes andere Geschöpf auch.


Jesus ist aber eben nicht Geschöpf, sondern als Sohn Gottes "gezeugt". Das ist ein innergöttlicher Vorgang, der sich nicht in der Schöpfung abspielt.

Elem. Luft hat folgendes geschrieben:

Mich wundert nur, dass du das Thomas-Evangelium zitierst, da es doch für dich keine Geltung haben kann


Im christlichen Glauben steht ja kein Buch im Mittelpunkt sondern eine Person - Jesus Christus. Alles, was Jesus erschließt kann wertvoll sein. Die Apokryphen kommen eben an zweiter Stelle, sind aber nicht völlig unwichtig. Sie können durchaus vertiefen - aber eben nicht abändern.
Nun, wie dem auch sei...

Ich werde mal horchen

Nacht
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https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Zitat:
Ein Michelangelo hat Jahre für seinen "David" verwendet - aber er konnte nicht in ihn "eingehen".

Ja, das muss sehr schmerzhaft für ihn gewesen sein.

Gott aber ist nach pantheistischer Auffassung in seine Schöpfung eingegangen, in ihr aufgegangen und nach panentheistischer Auffassung sowohl schöpfungsimmanent wie auch transzendent.
Für mich hat das etwas mit der Bewusstseinsebene zu tun. Bin ich in der Schöpfung, kann ich mich nicht als Gott wahrnehmen, denn ich bin nicht im Zustand des "Ich bin". Als Geschöpf bin ich nicht das pure Sein, das wertungsfrei, gedankenlos und bewusstseinslos ist. Ich bin innerhalb der Schöpfung erkennender Teil/getrenntes Geschöpf des All-Einen. Diese Individualität ist einerseits schön, andererseits eben auch schmerzhaft.

Zitat:
Die Apokryphen kommen eben an zweiter Stelle, sind aber nicht völlig unwichtig. Sie können durchaus vertiefen - aber eben nicht abändern.


Naja, auch als nicht bibeltreue Christin gibt es in den Apokryphen so manche Aussage über Jesus, die ich weder glauben noch zitieren möchte ...

Zitat:
Jesus ist aber eben nicht Geschöpf, sondern als Sohn Gottes "gezeugt". Das ist ein innergöttlicher Vorgang, der sich nicht in der Schöpfung abspielt.


Eben für diese scheinbare Unvereinbarkeit bietet der Panentheismus die geeignete Brücke zum beschränkt menschlichen Verständnis Gottes.
Materie ist die Vorstufe des Geistigen .

So wie das Mineralreich die Vorstufe des Menschen ist .

Das Mineralreich löst sich nach dem Tod des Menschen auf
und der Geist kann sich nicht auflösen , da er nicht zusammen gesetzt ist .


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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

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Hans-Peter Dürr
Lieber edgar gne: Ich denke, das mit dem prinzipiell unvergänglichen Geistigen und dem letzten Allprinzip hast du toll beschrieben, dass die Materie sowie alles Begrenzte sonst gar nicht sein könnte.
Moin

Es ist ja eigentlich so, dass sich unser Geist zusammen mit unserem Körper entwickelt.
Werden uns die weltlichen Reize entzogen, entwickeln wir unseren Geist nicht weiter und verkümmern.

Körperliche Blessuren, Krankheiten, Alterserscheinungen und eindringliche Erlebnisse wirken sich auf den Verstand und auf unseren Körper aus...

Warum sollten wir annehmen, dass ein Geist der immer in einem Körper herranreift, ohne diesen Körper weiterexistieren kann.

Ist das eine tröstliche Vorstellung die wir uns um jeden Preis erhalten wollen oder gibt es deutliche Anzeichen dafür dass Geist ohne einen Wirtskörper existieren kann?

LG
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Glühwürmchen hat folgendes geschrieben:
Dass man wenigstens davon ausgehen kann, dass sie keine blinden Schwärmer sind, sondern ihren Verstand gebrauchen.


Trotzdem haben sie vielleicht keine Ahnung vom Geist.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Ich könnte auch die Partitur einer Symphonie Mozarts anblicken und nur darauf hin analysieren, ob Dissonanzen vorhanden sind - und die Frage nach dem Künstler und seinem Wesen ausblenden. Aber erfasse ich dann die ganze Schönheit des Werks?


Lies mal von Dawkins "Der Gotteswahn" oder "Der Zauber der Wirklichkeit: Die faszinierende Wahrheit hinter den Rätseln der Natur", dann siehst du wie schön die Welt für einen Wissenschaftler sein kann, obwohl oder gerade weil er Gott ausblendet. Das gilt auch für Nicht-Wissenschaftler.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Es würde niemand auf die Idee kommen, dass die Anordnung der Töne und Noten der Partitur ein Zufallsprodukt sein könnten.


So etwas sagt auch kein Wissenschaftler oder keine wissenschaftliche Theorie über das Universum oder den Menschen.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Jeder der die Notenfolge der Partitur sieht weiß, dass sie genauso gewollt und bewusst so angeordnet wurde.


Und das Universum ist so, weil die physikalischen Gesetzte so sind, wie sie sind. Und das weiß auch jeder

Zitat:
Wenn ich mir einen komplexen DNA-Strang im Elektronenrastermikroskop anschaue, dann soll ich hingegen glauben, dass hinter diesem Kunstwerk kein Wille steckt.


Das meiste der DNS ist Müll- oder Parasiten-DNS, soll ich glauben, da sei Wille dahinter?

Burkl hat folgendes geschrieben:
Sollte ich tatsächlich glauben, dass diese Komposition der Bausteine des Lebens alleine auf den Zufall und damit letzlich auf die Unvernunft zurückkgeht?


Sag ja keiner.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Ich glaube ein Wissenschaftlicher, der "dahinter blickt" findet zum Schöpfergott.


Ich glaube Wissenschaftler haben weiter geblickt, als du dir das als Laie vorstellen kannst.


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In Nordirland gibt es eine Formation, die sich der Damm des Riesen ([url=https://de.wikipedia.org/wiki/Giant’s_Causeway]Wikipedia: Giant’s Causeway[/url]) nennt, 40.000 sechseckige Balsaltsäulen. Die Formation sieht unnatürlich aus, so als hätte sie jemand gebaut, und so ist auch laut Legende ein Riese für ihre Entstehung verantwortlich. Dabei ist einfach nur Lava abgekühlt und aufgrund der physikalischen Gesetzte sind dabei eben Sechsecke entstanden. Wunderschön, ein Kunstwerk ohne Künstler.

Und genauso verhält es sich hier auch. Evolution ist ein komplexer Prozess, aber letztendlich vollends mittels Naturgesetzen nachvollziehbar. Wer diese Gesetze nicht kennt oder versteht, der glaubt ein Riese war hier am Werke.



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Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.
Busshari hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Ich könnte auch die Partitur einer Symphonie Mozarts anblicken und nur darauf hin analysieren, ob Dissonanzen vorhanden sind - und die Frage nach dem Künstler und seinem Wesen ausblenden. Aber erfasse ich dann die ganze Schönheit des Werks?



Lies mal von Dawkins "Der Gotteswahn" oder "Der Zauber der Wirklichkeit: Die faszinierende Wahrheit hinter den Rätseln der Natur", dann siehst du wie schön die Welt für einen Wissenschaftler sein kann, obwohl oder gerade weil er Gott ausblendet. Das gilt auch für Nicht-Wissenschaftler.


Das möchte ich auch meinen...

Es ist eigentlich so, dass die Natur nichts von ihrer Faszination einbüsst wenn man keinen personellen Schöpfer vorraussetzt und auch sonst alles an geistigen Vorstellungen und transzendentalen Vorstellungen weglässt.

Es ist dann eher so, dass sich neue filigrane Zusammenhänge offenbaren, die vorher unerkannt blieben.

Die geistige Vorstellung von Schöpfung endet immer mit dem Beginn eines Schöpfungsaktes durch ein unvorstellbares und unbegreifbares Wesen.

Wenn man diese geistige Grenze auflöst, werden neue Zusammenhänge sichtbar und vorstellbar und die Natur wird unter Umständen begreifbarer...

LG
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Ganz vergessen, ich wollte etwas nachfragen...

Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
[...]
Zitat:
Jesus ist aber eben nicht Geschöpf, sondern als Sohn Gottes "gezeugt". Das ist ein innergöttlicher Vorgang, der sich nicht in der Schöpfung abspielt.


Eben für diese scheinbare Unvereinbarkeit bietet der Panentheismus die geeignete Brücke zum beschränkt menschlichen Verständnis Gottes.


Ich verstehe das nicht.
Kannst du diese Brücke irgendwie anschaulich beschreiben?

LG
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Was ist eigentlich Materie? Wissenschaftler entdecken immer kleinere Teilchen an der Grenze des Übergangs zu reiner Energie und nennen sie Higgs oder Quarks. Doch kann man in diesem Bereich überhaupt noch von Materie sprechen? Sind es nicht vielmehr neue Eigenschaften, die wir dort erkennen? Und wie weit hängen diese Eigenschaften mit unseren eigenen Wahrnehmungsstrukturen zusammen? Wo geht die „Realität“ über in die Interpretation?

Der berühmte alte Herr der Quantenphysik, Hans-Peter DÜRR, leitete mit Werner Heisenberg das Max-Planck-Institut in München und ist Träger des alternativen Nobelpreises. Dürr besitzt noch internes Wissen über die Kopenhagener Schule um Niels Bohr. Nach 40 Jahren Erforschung der Materie kam er zu dem Schluss: Es gibt gar keine Materie. Es gibt auch keine Energie. Es gibt nur informative Vernetzungen, eine Art bewusste Verbundenheit allen Seins.
MATERIE UND GEIST
Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Dr. Hans-Peter DÜRR
Max-Planck-Institut München:
 
Wir erleben mehr als wir begreifen
- Wissenschaft und Transzendenz -
 
Prof. Dr. Dr. Claus-Artur SCHEIER
TU Braunschweig:
 
Identität als Konstrukt
-Zum Selbstverständnis der Moderne –
Moderation:
Dr. Dirko THOMSEN, I.P.I (Club of Rome)
Dr. Jens-Uwe BÖHRNSEN, TU Braunschweig



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