Angst vor der Begegnung mit Jesu


Hallo, ich weiß nicht, vielleicht haltet ihr mich für verrückt, aber ich habe Angst davor, Jesus zu treffen. Ich glaube ihn schon getroffen zu haben und das wäre fast im Tod geendet. Und da Jesus auch gekreuzigt wurde, werde ich auch gewaltvoll ums Leben kommen. Aber das will ich nicht. Was kann ich dagegen tun?

Bitte helft mir. Ich bin wirklich verzweifelt. In Letzter Hoffnung wende ich mich an Euch.
Warum solltest du gewaltsam ums Leben kommen? Das glaube ich nicht.

Ich kann dir nur raten, gib diese Vorstellung auf.
Du lebst dein eigenes Leben und nichts deutet daraufhin, dass du gewaltsam sterben wirst. Versuche Jesus nachzufolgen und das zu machen, was er gesagt hat (10 Gebote einhalten).
kirchmessmensch hat folgendes geschrieben:
Hallo, ich weiß nicht, vielleicht haltet ihr mich für verrückt, aber ich habe Angst davor, Jesus zu treffen. Ich glaube ihn schon getroffen zu haben und das wäre fast im Tod geendet. Und da Jesus auch gekreuzigt wurde, werde ich auch gewaltvoll ums Leben kommen. Aber das will ich nicht. Was kann ich dagegen tun?

Bitte helft mir. Ich bin wirklich verzweifelt. In Letzter Hoffnung wende ich mich an Euch.


Hab keine Angst vor Gott, der die Liebe und Wahrheit ist! Vor Allem habe keine Angst vor seinem Kreuz - es ist das größte Siegeszeichen, das diese Welt kennt.
Dort, wo der Tiefpunkt erreicht ist, wo scheinbar kein tieferer Fall mehr möglich ist, wo Jesus mit abgepeitschten Hautfetzen von der Geißelung und Stichwunden bis in den Schädelknochen von der Dornenkrone und durchbohrten zerschundenen Gliedmaßen angenagelt hängt - wo die Welt nur noch aus Blut, Hohn und tiefstem Schmerz besteht, da beginnt das neue Leben. Aus diesem finsteren Loch des Schreckens heraus ist Jesus in das höchste Glück eingegangen als Sieger über den Tod durch seine leibliche Auferstehung.
Und das heißt, wenn Gott in diesem tiefsten Loch war, dann holt er uns aus unseren vielen "kleinen Löchern" ab, die sind überhaupt kein Problem für ihn, er war am Tiefstpunkt. Gott ist also überall dort wo "nichts mehr weitergeht!". Das Kreuz ist Grund zur Freude! Es heißt, dass es kein Leid gibt, das Gott nicht kennt - von dem aus er dich nicht abholen und in seine Gegenwart führen könnte. Das Kreuz sagt: Leid und Tod haben nicht das letzte Wort, sondern Leben und Glück in Ewigkeit.

"Das Kreuz ist nicht Leid, nicht Kummer, nicht Bitternis... Es ist das heilige Holz, an dem Christus triumphiert..., an dem auch wir siegen, wenn wir in Freude und mit Großmut die Fügungen des Herrn annehmen."

Hl. Josemaría Escrivá
Hallo kirchmessmensch,
Christus hat niemals Anlass dazu gegeben, dass man sich vor Ihm fürchten müsste. Genau das Gegenteil.

Wenn Du trotzdem Angst vor Ihm hast, würde ich an Deiner Stelle fachliche Hilfe in Anspruch nehmen und eine Beratungsstelle aufsuchen.

Alles Gute
Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Aber wenn ich die Wahrheit bin, dann sind die andern doch auch die Wahrheit? Und diese Wahrheit kann ganz anders aussehen als meine Wahrheit.

Nein, sie kann nicht anders aussehen, sie muss anders aussehen als meine Wahrheit. Auch wenn wir im Inneren alle Eins sind das Feuer nimmt jeder auf seine Art und Weise war. Das es brennt, wollen alle.
Hallo Kirchmessmensch,

ich verstehe nicht ganz, was Du meinst. Es klingt ein wenig konfus. Möchtest Du genaueres berichten, was vorgefallen ist? Auf welche Weise willst Du Christus getroffen haben und was willst Du damit sagen, dass es fast im Tod geendet hätte?

Kein Mensch auf diesem Planeten weiß, wann und wie er "um's Leben kommt". Auch Du nicht.

Wie geht es Dir jetzt gerade?
Ich verstehe auch nur Bahnhof
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
kirchmessmensch hat folgendes geschrieben:
Hallo, ich weiß nicht, vielleicht haltet ihr mich für verrückt, aber ich habe Angst davor, Jesus zu treffen. Ich glaube ihn schon getroffen zu haben und das wäre fast im Tod geendet. Und da Jesus auch gekreuzigt wurde, werde ich auch gewaltvoll ums Leben kommen. Aber das will ich nicht. Was kann ich dagegen tun?

Bitte helft mir. Ich bin wirklich verzweifelt. In Letzter Hoffnung wende ich mich an Euch.


Lieber Kirchmessmensch,

zunächst einmal möchte ich dich bitten, Ruhe zu bewahren. Denn nichts ist tödlicher, als an seinen eigenen Tod zu glauben. Das wird eine Selbsterfüllende Prophezeihung, wenn du dich zu sehr damit fertig machst.

Nun zu Jesus: Ich glaube fest daran, dass Jesu Tod eine tiefere Bedeutung hatte, die mit nichts zwischen Himmel und Erde zu vergleichen ist. Jesus ist für uns gestorben und hat sich Gott ergeben. Ich sehe nicht, inwiefern dieser Tod eine Warnung für dich sein könnte. Für die meisten Menschen ist das Kreuz ein Symbol der Hoffnung. Unabhängig davon, ob wir Baha'i oder Christen sind glauben wir daran, dass Christus den Tod bezwungen hat, dass er der Menschheit Hoffnung auf das Ewige Leben und die Botschaft der grenzenlosen Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen gebracht hat.

Ich halte deine Interpretation nach dem, was du bisher geschrieben hast, nicht für diejenige, die sich aufdrängen würde. Vielmehr würde ich dieses Erlebnis als Warn- und Startschuss sehen und mich fragen, was an meinem Leben tatsächlich im übertragenden Sinne "sterben" muss, um mir ein neues, erfüllteres Leben zu geben. Das Kreuz ist Hoffnung, der Geist Christi allgegenwärtig! Vertrau auf Gott und nimm diese Erfahrung im Vertrauen auf Gottes Liebe als Geschenk an!
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Lieber Kirchmessmensch!

Ich weiß leider nicht genau, wie die ganze Situation ausgesehen hat, aber ich möchte dich bitten, dein Bild von Jesus mit dem zu vergleichen und zu prüfen, was die Bibel von Jesus berichtet.
Die Bibel ist Gottes Wort und nur durch sie können wir erfahren, was Wahrheit ist.
Oft heißt es heute ja, dass jeder Mensch glauben soll, was er möchte und seine eigene "Wahrheit haben soll".
Aber das finden wir in der Bibel nicht, denn Jesus sagt dort: Ich bin der Weg, die WAHRHEIT und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Johannesevangelium 14,6)
ER sagt, dass er die Wahrheit ist.
Auch wenn viele Leute sagen, dass es keine absolute Wahrheit gibt, bin ich dankbar zu wissen, dass ich auf die absolute und ewige Wahrheit der Bibel vertrauen darf.

Lieber Kirchmessmensch, bitte verzweifle nicht! Es gibt Hoffnung!
In Matthäus 11,28 steht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Diese Worte stammen von Jesus! Er lädt uns ein, unseren ganzen Ballast, unsere ganze Schuld, unsere Sorgen und Nöte bei IHM abzuladen, ER möchte uns unsere ganze Schuld abnehmen, weil ER am Kreuz dafür bezahlt hat und uns ein neues, verändertes Herz und Leben schenken möchte.
Wir können nicht von uns aus gerecht werden vor IHM durch irgendwelche guten Taten oder ähnliches, wir werden nur gerecht, indem ER uns Vergebung und ein neues Leben schenkt. Und ER hört jeden, der sich ernsthaft und aufrichtig an IHN im Gebet wendet. IHM dürfen wir wirklich ALLES hinlegen!

Ich wünsche dir alles Gute!
Lg Bäbsi
Burkl hat folgendes geschrieben:

Hab keine Angst vor Gott, der die Liebe und Wahrheit ist! Vor Allem habe keine Angst vor seinem Kreuz - es ist das größte Siegeszeichen, das diese Welt kennt.
Dort, wo der Tiefpunkt erreicht ist, wo scheinbar kein tieferer Fall mehr möglich ist, wo Jesus mit abgepeitschten Hautfetzen von der Geißelung und Stichwunden bis in den Schädelknochen von der Dornenkrone und durchbohrten zerschundenen Gliedmaßen angenagelt hängt - wo die Welt nur noch aus Blut, Hohn und tiefstem Schmerz besteht, da beginnt das neue Leben. Aus diesem finsteren Loch des Schreckens heraus ist Jesus in das höchste Glück eingegangen als Sieger über den Tod durch seine leibliche Auferstehung.
Und das heißt, wenn Gott in diesem tiefsten Loch war, dann holt er uns aus unseren vielen "kleinen Löchern" ab, die sind überhaupt kein Problem für ihn, er war am Tiefstpunkt. Gott ist also überall dort wo "nichts mehr weitergeht!". Das Kreuz ist Grund zur Freude! Es heißt, dass es kein Leid gibt, das Gott nicht kennt - von dem aus er dich nicht abholen und in seine Gegenwart führen könnte.

Das ist super formuliert! Denn Gott ist Alles in Allem und nur aus Freizügigkeit uns gegenüber lässt er uns mitunter auch einmal hängen, um uns die Konsequenzen unserer Missetaten vor Augen zu führen. Aber er erbarmt sich unserer, so wir seine Güte in Anspruch nehmen. Letztendlich ist Gott auch der Allverantwortliche und in jeder Essenz und Situation allgegenwärtig und nichts ist ihm unbekannt, nicht einmal das Höllische. Daraus will er uns retten, so wir seine Hilfe annehmen. Das ist Gottes herrlichste Verheißung, die er gemäß der Schrift uns bekräftigt. (der Name Jesus=die Verheißung, dass Gott rettet)
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!