Die Wunder Bahá'u'lláh's


Tek. hat folgendes geschrieben:

achim56 hat folgendes geschrieben:
Andererseits: Das ist genau das Problem. Die Kirche, d.h. der Klerus, fühlt sich authorisiert, als einziger die Bibel richtig auslegen zu können. Und wozu hat das geführt? Zu hunderten von Sekten, die jeweils eigene Interpretationen haben.

Meinst du auch hier die Bahai-Religion?

Nein, mit Sicherheit nicht. Ich meinte damit die christlichen Sekten. Denn die Bahá'í-Religion ist keine christliche oder islamische Abspaltung, sondern eine unabhängige Weltreligion. Und wenn Du mir nicht glaubst, dann schau Dir an, was Kardinal Lehmann und der katholische Theologe Manfred Hutter darüber sagen:
http://www.youtube.com/watch?v=zFR5h0DlN_0&hd=1
Tek. hat folgendes geschrieben:
achim56 hat folgendes geschrieben:
Der Einzige, der berechtigt und in der Lage ist, die Bibel richtig auszulegen, ist Gott selbst[...]

Genau, der Heilige Geist durch die Würdenträger Seiner Kirche. Du verstehst es langsam aber sicher!

So verstehe ich es mit Sicherheit nicht.
Tek. hat folgendes geschrieben:
achim56 hat folgendes geschrieben:
[...] Das sind nach meinem Verständnis, nach Jesus Christus nun einmal Muhammad, der Báb und zuletzt Bahá'u'llah.

Diesen Teil hab ich dir im Zitat etwas ausgebessert. Ich hoffe du findest den Unterschied.

Wenn es Dir besser geht, wenn Du meine Zitate fälschst, dann bitteschön.
achim56 hat folgendes geschrieben:
der katholische Theologe Manfred Hutter


Fairerweise sollte man dazu sagen, dass Hutter sowohl katholischer Theologe als auch Religionswissenschaftler ist. Nicht jede seiner Aussagen über Religion tätigt er qua Lehramt der RKK.
Um noch einmal zum Ursprung des Threads zurückzukehren:

Tek. hat folgendes geschrieben:
'Pommes' aus einem anderen Thread:

Pommes hat folgendes geschrieben:

Auch Bahá'u'lláh hat viele Wunder getan. [...]


Hier könnt ihr mich gerne darüber aufklären.

Gruß!


Tobias hat folgendes geschrieben:
Eines Tages hieß es, Sádiq [Scheich Sadiq aus Yazd] liege im Sterben. Ich ging an sein Bett und fand ihn in den letzten Zügen. Er litt an Darmverschluß; sein Unterleib schmerzte und war geschwollen. Ich [Abdulbaha] eilte zu Bahá'u'lláh und beschrieb seinen Zustand. "Geh hin", sagte Er, "lege deine Hand auf den geschwollenen Körperteil und spreche die Worte: >O Du, der Heiler!< [das ist eine Anrufung Gottes] Ich ging zurück, sah, daß der Krankheitsherd inzwischen zur Größe eines Apfels angeschwollen war, hart wie Stein, in ständiger Bewegung, sich windend und drehend wie eine Schlange. Ich legte meine Hand darauf, wandte mich Gott zu und wiederholte demütig die Worte: >O Du, der Heiler!< Augenblicklich erhob sich der Kranke. Der Darmverschluß war verschwunden, die Schwellung war weg. (Vorbilder der Treue, 14,3ff)
Áqá Mírzá Muhammad Báqir-i-Shírází hat berichtet, dass die Gesegnete Schönheit eines Tages den Pilgern und ortsansässigen Gläubigen nach ihrem übliche Besuch zu gehen erlaubte, ihn aber zu bleiben bat.

"Deine Familie macht sich Sorgen um dein Wohlergehen", sagte Er. "Kehre nach Hause zurück und lehre die Sache Gottes."

Danach reichte ihm Baha'u'llah eine kleine Münze und forderte ihn auf, über Land nach Shíráz zu reisen. Da Mírzá Báqir um die Ehre bat, ein Tablet zu erhalten, holte die Altehrwürdige Schönheit einen Federbecher von einem Hängebord, nahm eine Feder heraus, spitzte das Ende der Feder an und offenbarte dann ein Tablet, das Er ihm darbot.

Áqá Mírzá Báqir war Arzt, und durch welche Stadt oder welches Dorf er auch kam, suchten die Menschen ihn auf. So konnte er, dank des Segens Baha'u'llahs, der auf jener kleinen Münze ruhte, nicht nur seine Reisekosten bestreiten, sondern sogar einige Ersparnisse machen.

Als er in Shíráz angekommen war und mit seiner Familie sprach, erwies sich, dass er an genau jenem Tag von der Gesegneten Schönheit in Seine Gegenwart gerufen worden war, an dem seine Frau Gott angefleht hatte, ihr Mann möge nach Hause zurückkehren.
(berichtet von seinem Enkel Dr. 'Atá'u'lláh Nadímí Shírázi)

(Aus dem Leben Bahá'u'lláhs / Alí-Akbar Furútan)
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten