Die Verheißung des Weltfriedens


Die überragende Tragweite der Aufgabe vor Augen, die jetzt die ganze Welt herausfordert, beugen wir das Haupt in Demut vor der ehrfurchtgebietenden Majestät Gottes, des Schöpfers, der aus Seiner unendlichen Liebe die ganze Menschheit aus demselben Stamm erschaffen, die juwelengleiche Wirklichkeit des Menschen geadelt, sie mit Verstand und Weisheit, edler Gesinnung und Unsterblichkeit ausgezeichnet und dem Menschen die "einzigartige Auszeichnung, Würde und Fähigkeit" verliehen hat, "Ihn zu erkennen und zu lieben" - eine Fähigkeit, die "notwendigerweise als der der gesamten Schöpfung zugrundeliegende schöpferische Antrieb und Hauptzweck anzusehen ist".

Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass alle Menschen dazu erschaffen sind, "eine ständig fortschreitende Kultur voranzutragen", dass "wie die Tiere auf dem Felde zu leben, des Menschen unwürdig" ist, dass die der Menschenwürde entsprechenden Tugenden Vertrauenswürdigkeit, Nachsicht, Barmherzigkeit, Mitleid und Güte gegenüber allen Menschen sind. Wir bekräftigen erneut unseren Glauben, dass "die Möglichkeiten, die der Stufe des Menschen innewohnen, das volle Maß seiner Bestimmung auf Erden, der angeborene Vorzug seiner Wirklichkeit, an diesem verheißenen Tag Gottes offenbar werden müssen". Dies sind die Beweggründe für unseren unerschütterlichen Glauben, dass Einheit und Frieden das erreichbare Ziel sind, dem die Menschheit zustrebt.
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Hallo linde,
Zitat:
Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass alle Menschen dazu erschaffen sind, "eine ständig fortschreitende Kultur voranzutragen", dass "wie die Tiere auf dem Felde zu leben, des Menschen unwürdig" ist, dass die der Menschenwürde entsprechenden Tugenden Vertrauenswürdigkeit, Nachsicht, Barmherzigkeit, Mitleid und Güte gegenüber allen Menschen sind. Wir bekräftigen erneut unseren Glauben, dass "die Möglichkeiten, die der Stufe des Menschen innewohnen, das volle Maß seiner Bestimmung auf Erden, der angeborene Vorzug seiner Wirklichkeit, an diesem verheißenen Tag Gottes offenbar werden müssen". Dies sind die Beweggründe für unseren unerschütterlichen Glauben, dass Einheit und Frieden das erreichbare Ziel sind, dem die Menschheit zustrebt.


Das ist allerdings eine Überzeugung, die nur metaphysisch zu begründen ist.
"Wie die Tiere auf dem Feld zu leben" hat den Vorteil, daß sie zum Überleben in der weiteren Evolution keinerlei "Kultur" benötigen, während die Menschen ohne Kultur zum Aussterben verurteilt bzw. einer sehr starken Verminderung unterliegen würden und wahrscheinlich sich auch nur noch auf die elementaren Bedürfnisse konzentrieren könnten.
In den Weltmeeren gibt es inzwischen einzelne sogenannte Todeszonen, in denen es kein Leben mehr gibt. Breiten sie sich aus und stirbt damit auch das Plankton ab, ist wahrscheinlich auf Dauer die Nahrungskette nicht mehr aufrecht zu erhalten. Das wars dann mit allen komplexeren Lebensformen und die Evolution würde wieder ziemlich nahe am Anfang beginnen. Und das ist nur eine der zukünftigen Gefahren (Meteoriten, Gammastrahlenblitz, Galaxien-Kollision, Tod der Sonne usw).

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
während die Menschen ohne Kultur zum Aussterben verurteilt bzw. einer sehr starken Verminderung unterliegen würden und wahrscheinlich sich auch nur noch auf die elementaren Bedürfnisse konzentrieren könnten.


Das ist doch genau der Punkt.
Während dies niedergeschrieben wird, sind die erwartungsvollen Stimmen von Bahá'í zu vernehmen, ungeachtet der Verfolgung, die sie im Geburtsland ihres Glaubens noch immer erdulden. Durch ihr Beispiel standhafter Hoffnung legen sie Zeugnis ab für den Glauben, dass die Stunde der Verwirklichung dieses jahrtausendealten Friedenstraumes heute durch die verwandelnde, mit göttlicher Vollmacht versehene Wirkkraft der Offenbarung Bahá'u'lláhs gekommen ist. So vermitteln wir Ihnen nicht nur eine Vision mit Worten: Wir bieten die Macht der Taten des Glaubens und des Opfers auf, wir übermitteln das erwartungsvolle Plädoyer unserer Glaubensbrüder und -schwestern allenthalben für Frieden und Freiheit. Wir fühlen uns verbunden mit allen Opfern der Aggression, mit allen, die sich nach einem Ende von Kampf und Streit sehnen, mit allen, deren Hingabe an die Grundsätze des Friedens und der Weltordnung die edlen Ziele fördern, zu denen die Menschheit durch einen alliebenden Schöpfer ins Dasein gerufen wurde.
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
In dem aufrichtigen Wunsch, Ihnen unsere inbrünstige Hoffnung und unser tiefes Vertrauen kundzutun, zitieren wir die nachdrückliche Verheißung Bahá'u'lláhs: "Diese fruchtlosen Kämpfe, diese zerstörenden Kriege werden aufhören und der ‚Größte Friede' wird kommen."

Das Universale Haus der Gerechtigkeit, Oktober 1985

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Bahá'u'lláh
Weltfriede ist nicht nur möglich, sondern unausweichlich.
aus obiger Botschaft
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Bahá'u'lláh
hallo linde,

hmm, meine Überzeugung ist: Solange es Menschen gibt, wird es keinen "Weltfrieden" geben. Und ohne die Menschen ist die Erde auch nicht gerade ein Paradies.
Aber immerhin können wir daran arbeiten.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Solange es Menschen gibt, wird es keinen "Weltfrieden" geben.


wenn die Gerechtigkeit untergeht, so hat es keinen Wert mehr, daß Menschen auf Erden leben. (Immanuel Kant, Metaphysik der Sitten)
Hallo Tobias,

es wird auch keine "Gerechtigkeit" geben, da wir gar keine absolute Gerechtigkeit definieren können.
Aber auch hier gilt: Wir können die Welt immerhin gerechter machen.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Zitat:
hallo linde,
hmm, meine Überzeugung ist: Solange es Menschen gibt, wird es keinen "Weltfrieden" geben. Und ohne die Menschen ist die Erde auch nicht gerade ein Paradies.
Aber immerhin können wir daran arbeiten.
Pjotr Kala
Von mir hervorgehoben.

Ja, genau, wir können daran arbeiten.
Und da die, die daran arbeiten immer mehr werden und auf der ganzen Welt nach einem gemeinsamen Konzept zum Wohle aller Menschen arbeiten, wird es doch irgendwann den Weltfrieden geben.

Aber, wir haben die Wahl, wie schon ganz oben in der Friedensbotschaft zu lesen war:

Ob der Friede erst nach unvorstellbaren Schrecken erreichbar ist, heraufbeschworen durch stures Beharren der Menschheit auf veralteten Verhaltensmustern, oder ob er heute durch einen konsultativen Willensakt herbeigeführt wird, das ist die Wahl, vor die alle Erdenbewohner gestellt sind.

Liebe Grüße
Linde
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Bahá'u'lláh