Einheit Gottes


Burkl hat folgendes geschrieben:
Die Freiheit, damit es die Liebe geben kann. Und das ist das "Nein" wert, weil auch sonst kein "Ja" möglich wäre. Stell dir eine Hochzeit vor, wo Bräutigam und Braut "Ja oder Ja" gefragt werden.


Dann stell du dir eine Hochzeit vor, bei der die Braut "Nein" zum Bräutigam sagt und dieser sie aufgrund dessen anzündet.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Das sind wir wieder bei Mephisto, wenn du die "Wahl" haben willst, dass "gar nichts ist".


Was ist schlimm daran? Es würde ja nur mich betreffen.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Du hast Abtreibung als Weg "zum Wohl des Kindes" suggeriert. Ja - ich glaube, dass das die Stimme des Teufels ist.


Nur wenn es in einer Welt leben würde, in die Gefahr besteht, das dieses Kind in eine ewige Hölle kommt.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Pommes hat folgendes geschrieben:
Dann stell du dir eine Hochzeit vor, bei der die Braut "Nein" zum Bräutigam sagt und dieser sie aufgrund dessen anzündet.


In der Hölle ist eher die Braut, die bewusst "Nein" zum sie ganz liebenden Bräutigam sagt und dann, wenn der eine Andere heiratet hasserfüllt außerhalb der Hochzeitsgesellschaft steht und Alle verflucht. Was kann da der Bräutigam dafür?

Pommes hat folgendes geschrieben:
Was ist schlimm daran? Es würde ja nur mich betreffen.


Wenn "nichts wäre" würde das die gesamte Schöpfung und damit Gottes Werk negieren. Es betrifft unmittelbar Gott, wenn du willst, dass "nichts ist".

Pommes hat folgendes geschrieben:

Nur wenn es in einer Welt leben würde, in die Gefahr besteht, das dieses Kind in eine ewige Hölle kommt.


In dieser Welt gibt es nichts Ewiges und Absolutes. Bis zum letzten Atemzug kann sich Alles ändern, ist alles offen.
Burkl hat folgendes geschrieben:
In der Hölle ist eher eine Braut, die "Nein" zum sie ganz liebenden Bräutigam sagt und dann, wenn der eine andere heiratet hasserfüllt außerhalb der Hochzeitsgesellschaft steht und Alle verflucht. Was kann da der Bräutigam dafür?


Ich finde mein Gleichnis gibt die Katholische Theologie besser wieder.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Nein - wenn "nichts wäre" würde das die gesamte Schöpfung und damit Gottes Werk negieren. Es betrifft unmittelbar Gott, wenn du willst, dass "nichts ist".


Inwiefern negiert denn meine Nichtexistenz die gesamte Schöpfung? Du wirst doch auch nicht vom nicht existenten Dingen beeinflusst.

Burkl hat folgendes geschrieben:
In dieser Welt gibt es nichts Ewiges und Absolutes. Bis zum letzten Atemzug kann sich Alles ändern, ist alles offen.


Im Augenblick des Eintretens der Existenz des Kindes, läuft dieses in die Gefahr in die Hölle zu kommen. Für eine katholische Mutter ist das also wie russisches Roulette mit ihrer Leibesfrucht.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Pommes hat folgendes geschrieben:
Naturgewalten und Kriege als "Strafe Gottes" zu interpretieren war seit Anbeginn des Christentums der abgergläubische Wahn der Gläubigen.
[...]


Ach, würden wir uns alle der Ansichten des erhabenen "Pommes" annehmen... der Erleuchtete...dessen Wort und Ansicht einzig und allein gültig ist...alles Andere ist Lug und Trug, denn ein Mensch auf dieser Erde hat den Durchblick, das ist unser allerhabene "Pommes".

Danke, dass du dich hier erniedrigst und mit uns schreibst; das ist sehr zu schätzen, o erhabener "Pommes".
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Hallo linde,

nun, lt den Bahais hat er es immerhin für nötig befunden, sie als Neuerung in das religiöse Spektrum der Welt einzuführen.

Ich stimme mir dir überein, daß Gott nichts nötig hat. Schon gar nicht den Menschen. Deswegen ist ja jede Diskussion über Gott überflüssig.


Pjotr Kala


Es war nicht für Gott nötig, sondern es ist für den Menschen nötig.
Pommes hat folgendes geschrieben:
Naturgewalten und Kriege als "Strafe Gottes" zu interpretieren war seit Anbeginn des Christentums der abgergläubische Wahn der Gläubigen.
Als im Mittelalter die Pestepidemie ausbrach, peitschten sich die Christen in ganz Europa auf öffentlichen Straßen selber aus, um so Gott zu besänftigen.
Entweder ist es Boshaftigkeit oder religiös bedingte Angst, aber es ist generell erschreckend dass ein solcher Aberglaube auch heute noch existiert...


Fairerweise muss man sagen, dass extreme Handlungsweisen in krisenhaften Situationen kein Spezifikum des Christentums sind. Menschen generell suchen nach einer Erklärung für ihr Leid und nach einer Möglichkeit es zu beenden.
eddyman hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
Aus der Tatsache, dass Religion relativ ist wird gern konstruiert das Religion beliebig sei.

Das ist mir noch zu theoretisch. Letztlich kann nur die eigene Erfahrung zeigen, ob Religion relativ ist oder nicht. Wenn es einen Gott gibt, dann wird Religion eine absolute Erfahrung sein.


Was du meinst sind individuelle religiöse Erfahrungen bezüglich des Absoluten (d.i. Gott). Das ist aber eine andere Kategorien als Religionen als Traditionen, soziale Gruppen und Lehrgebäude.
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
In Ausnahmefällen ist, glaub ich Polygamie gestattet (weiss ich aber nicht genau).


Polygamie ist lediglich dann erlaubt, wenn man die Ehepartner vor der Konversion zur Bahai-Religion geheiratet hat. Sonst würde die Konversion ja bedeuten, dass man Ehepartner aus dem Haushalt werfen müsste. Weitere Ehepartner kann man dann freilich nicht mehr hinzufügen.

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Die Wertekonzepte der Zivilgesellschaft sehen diese religiösen Maßstäbe als nicht mehr verbindlich an, d.h. die Wertekonzepte der Zivilgesellschaft sind in manchen Bereichen bereits weiter als die von Religionen.


Und welche sind das? Von welcher Zivilgesellschaft sprichst du und von welchen Wertekonzepten sprichst du?

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Verschiedenheit kann m. Erachtens niemals die Ursache für Liebe und Einheit sein.


Wenn du recht hättest wäre die Menschheit schon lange ausgestorben.
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
"Mein Gott ist besser als deiner".


Es gibt nur einen Gott.

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Die Einheit der Menschen der Menschen wird nicht nur bei den Bahai' s propagiert. Islam und Christentum fordern allerdings dafür die absolute Vorherrschaft ihrer Religion, die Bahai's machen es etwas toleranter, haben aber auch als "Endziel" eine einheitliche Religion. Die Vielfalt der Religionen ist hier auch nur ein tolerierter Zwischenschritt.
Ich kann allerdings nicht erkennen, dass diese Einheit bei der Verschiedenheit der Menschen ein erreichbares Ziel sein kann )ober ob es überhaupt wünschenswert wäre).


Grundlage des sozialen Einheitsverständnis der Bahai ist "Einheit in der Vielfalt".

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Nehme ich allerdings ein sich wandelndes Wertekonzept an, habe ich diese Probleme nicht.


Welches Problem denn?
Tek. hat folgendes geschrieben:
Ach, würden wir uns alle der Ansichten des erhabenen "Pommes" annehmen... der Erleuchtete...dessen Wort und Ansicht einzig und allein gültig ist...alles Andere ist Lug und Trug, denn ein Mensch auf dieser Erde hat den Durchblick, das ist unser allerhabene "Pommes".

Danke, dass du dich hier erniedrigst und mit uns schreibst; das ist sehr zu schätzen, o erhabener "Pommes".


Du darfst mir den Ring küssen.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!

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