Glaube ist Herzenssache


bezugnehmend auf

http://www.geistigenahrung.org/ftopic67198-400.html

( Unterschiede zwischen Baha'i und Islam )


ich lese lieber Herzblut Diskussionen als die Bibel oder den Koran.
Entgegen vieler Presse Mainstream Darstellungen empfinde ich es
als persönliche Bereicherungserfahrung wie
schlüssig und stringent hier argumentiert wird.
Ich habe verstanden und kann es nun sogar gefühlsmäßig nachvollziehen,
welch große Sehnsucht nach dem göttlichen Wesenskern,
nach dem Wahrhaftigkeitsstreben eigener Spiritualität
dahinter steckt.
Es scheint kognitiv keine Annäherung erreichbar zu sein, wohl weil
Glaube eine gefühlte Herzensangelegenheit ist.
Die Sprache des Herzens können alle verstehen.
Insofern hat mir diese 41 seitige Diskussion eine fruchtbare Erkenntnis gebracht.

Ich habe einen kleinen Funken vom Wesenskern des Islam
besser verstehen gelernt.
Dankeschön.
Glaube ist Herzenssache!

Das sehe ich genauso.Alles Übel dieser Welt beruht doch seit anbeginn aller Relligionen
auf dem Machtanspruch des wissens über die Wahrheit und über Gott.
Ironie an:Ich glaube eher Gott hällt sich den Bauch vor Lachen über soviel Dummheit. Ironie aus:

Jede Glaubensrichtung nimmt für sich in anspruch! Durch Betonung ihrer Heiligen Schriften!
Die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Das fängt damit an das man sich sicher ist das
die eine Glaubensrichtung im Fasten besser ist als die andere, und hört damit auf, einer anderen
Glaubensrichtung das Existenzrecht abzuerkennen. ( Fanatiker aller Coleur!).

All diejenigen die ihren Glauben mit Radikalen Worten, Taten und Schriften unters Volk bringen
wollen haben vom Glauben an Gott soviel Ahnung wie eine Sau vom Teppich knüpfen.

Ich Persönlich kann über soviel Hirninkontinenz nur noch schmunzeln.
Würden diese Brüder und Schwestern ihre Energie in sinnvolles investieren! und einfach nur
Beten und sich um andere kümmern, würde es auf der Welt ganz anders ausschauen! Und darüber
wäre Gott sicherlich mehr glücklich, als über jede angezündete Kerze und jedes Fasten jede Prächtige
Kirche, Moschee oder Tempel.

Wie Unwichtig der Glaube auf einmal ist, sehe ich immer wieder wenn wir jemanden von der Straße
kratzen, und zurück zu den Lebenden befördern! da fragt niemand! Welche Religion habt ihr?
Wenn sie aber wieder gesund sind, Jaa dann! da sieht es schon wieder anders aus.

Deswegen! glaubt mit dem Herzen und nicht mit den Büchern! ein Buch kann man verlieren! das Herz nicht.
Ich meine grundsätzlich auch, dass tiefe religiöse Angelegenheiten mit dem Herzen gelebt werden und nicht bloß verstandesgemäß.
Vor allen Dingen halte ich Glauben für die intimste Sache, die ein Mensch haben kann.
Der Glauben betrifft N U R diesen einen Menschen und Gott.

Missionare und sonstige Fundis gleichen Menschen, die anderen Menschen im Schlafzimmer unter die Zudecke schauen und diese belehren: "das geht doch anders."
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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pharisäische Selbstherrlichkeit geht einher mir dem Unvermögen zu Staunen

die Kompetenz des Herzens jemand anderem abzusprechen,

dieses ist wohl das untrügliche Zeichen von Vergreisung.
Von geistiger Vergreisung, Fiducia.
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Jepp , PapaLoooo
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Der Glauben betrifft N U R diesen einen Menschen und Gott.


Hast du schon einmal ein Vater-Unser gebetet?

Ist dir aufgefallen, dass jede einzelne der sieben Bitten in der "Wir-Form" formuliert ist, keine einzige in der "Ich-Form"?
Burkl hat folgendes geschrieben:
Hast du schon einmal ein Vater-Unser gebetet?

Ist dir aufgefallen, dass jede einzelne der sieben Bitten in der "Wir-Form" formuliert ist, keine einzige in der "Ich-Form"?


Eben

Wenn Jeder für sich allein beten würde, dann kämen oft gegensätzliche Gebete heraus. Es soll aber allen Menschen gut gehen, alle sollen "heil" werden;
was natürlich Einzelgebete nicht ausschließt, sofern sie niemand Anderem schaden. Denke ich mal so.

LG,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Burkl hat folgendes geschrieben:
Ist dir aufgefallen, dass jede einzelne der sieben Bitten in der "Wir-Form" formuliert ist, keine einzige in der "Ich-Form"?

Ja und?
Dennoch ist Glauben eine persönliche Sache.
Man kann sich Anderen anschließen.
Man kann ein Stück weit den Weg auch gemeinsam gehen.
Aber ans Ziel kommt man erst, wenn man Gott in sich findet.

Rituale können einem Menschen eine Zeit lang dienen.
Rituale selbst beinhalten jedoch keine Erkenntnisse.
Es kommt natürlich immer darauf an,
wie tief ein Mensch in der Gottessuche schürfen will.
Das bleibt jedem Menschen selbst überlassen.

Ich zitere hierbei Kishnamurthi: "Ich behaupte, dass die Wahrheit ein pfadloses Land ist und dass es keine Pfade gibt, die zu ihr hinführen – keine Religionen, keine Sekten. Das ist mein Standpunkt, den ich absolut und bedingungslos vertrete. Die Wahrheit ist grenzenlos, sie kann nicht konditioniert, sie kann nicht auf vorgegebenen Wegen erreicht und daher auch nicht organisiert werden. Deshalb sollten keine Organisationen gegründet werden, die die Menschen auf einen bestimmten Pfad führen oder nötigen. Wenn ihr das einmal verstanden habt, werdet ihr einsehen, dass es vollkommen unmöglich ist, einen Glauben zu organisieren..."

Nun kann man natürlich ausgetretene Trampelpfade nehmen.
Man tritt sich dabei selten einen Dorn ein,
denn der steckt schon längst im Fuße eines Vorgängers.
Es läuft sich bequemer.
Aber der Weg zu Gott ist eben nicht bequem.
Das eigene Ego zu besiegen ist der mutigste Kampf den ein Mensch kämpfen kann.
Ich selbst bilde mir keineswegs ein, weit gekommen zu sein.
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