Bombenanschlag auf Mahabodhi-Tempel


Pommes hat folgendes geschrieben:
Der große Konflikt zwischen ihnen und den Buddhisten begann nach einer Massenvergewaltigung an Buddhistischen Frauen.


Der Konflikt besteht seit Jahrzehnten. Spitzt sich immer mal wieder zu, in der Regel mit sehr schlimmen Konsequenzen für die Rohingya.
Über diese Massenvergewaltigung konnte ich nichts finden, hast du einen Link?

Aber ich frage mich schon, ob solch ein Ereignis dazu führen sollte einer bestimmten religiösen oder ethnischen Gruppe bestimmte Charaktereigenschaften zu unterstellen.

Zitat:
Hier hat alles begonnen, weil Muslime buddhistische Frauen vergewaltigt haben. Sie drängen uns den heiligen Krieg auf."

U Wira Thu.


Ob er lügt weiß ich nicht. Aber Hass wird nicht durch Hass besiegt.
Das müsste er als buddhistischer Mönch wissen.
ziraki hat folgendes geschrieben:
Der Konflikt besteht seit Jahrzehnten. Spitzt sich immer mal wieder zu, in der Regel mit sehr schlimmen Konsequenzen für die Rohingya.


Sagt wer? Alle Menschen die ich kenne die schonmal dort waren sagen das die Buddhisten unglaublich gastfreundliche und herzliche Menschen sind.

Aber sie sind halt Götzendiener. Das ist natürlich unverzeihlich.

ziraki hat folgendes geschrieben:
Über diese Massenvergewaltigung konnte ich nichts finden, hast du einen Link?


Klar:

http://themuslimissue.wordpress.com.....egal-bangladeshi-muslims/

ziraki hat folgendes geschrieben:
Aber ich frage mich schon, ob solch ein Ereignis dazu führen sollte einer bestimmten religiösen oder ethnischen Gruppe bestimmte Charaktereigenschaften zu unterstellen.


Ich frage mich was für Menschen entstehen, deren Religion ihnen lehrt das Menschen die Statuen verehren niederste unwerte Kreaturen sind. Dann frage ich mich was passiert wenn man diese Menschen mit eben solchen zusammensteckt. Bingo

ziraki hat folgendes geschrieben:
Ob er lügt weiß ich nicht. Aber Hass wird nicht durch Hass besiegt.
Das müsste er als buddhistischer Mönch wissen.


Sich abschlachten lassen auch nicht. Vielleicht lernst dus noch.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Pommes hat folgendes geschrieben:

Sich abschlachten lassen auch nicht. Vielleicht lernst dus noch.


Pommes, die Rohingya sind eine Minderheit, mit wenigen Rechten. Natürlich können trotzdem einzelne Verbrechen begehen.
Aber eine allgemeine Angst von ihnen abgeschlachtet zu werden ist wohl eher geschürt, als realistisch.
Zitat:
Sich abschlachten lassen auch nicht. Vielleicht lernst dus noch.

Zwischen Selbstverteidigung und selbst verfolgen ist ein himmelweiter Unterschied. Vielleicht lernst du das noch.
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Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.
ziraki hat folgendes geschrieben:
Pommes, die Rohingya sind eine Minderheit, mit wenigen Rechten. Natürlich können trotzdem einzelne Verbrechen begehen.
Aber eine allgemeine Angst von ihnen abgeschlachtet zu werden ist wohl eher geschürt, als realistisch.


Die Bilder toter Buddhisten und Buddhistinnen sprechen da eine andere Sprache.

dtrainer hat folgendes geschrieben:
Zwischen Selbstverteidigung und selbst verfolgen ist ein himmelweiter Unterschied. Vielleicht lernst du das noch.


Aus der sicheren Distanz heraus ist es leicht eine liberale Lippe zu haben. Aber ich wüsste nicht wie ich reagieren würde wenn meine Frau vergewaltigt werden würde nur weil sie Buddhistin ist.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Was willst du damit sagen? Willst du das Tötungsverbot relativieren? Dann sag das, und halte die Reaktion darauf aus.
Zitat:
Ich möchte wenigstens eine kurze Geschichte erzählen, die sich wirklich zutrug. Jemand ging mit Gewalt gegen einen Bábí vor und verletzte ihn ernsthaft. Das Opfer hob die Hand zur Vergeltung, er wollte sich rächen und zog die Waffe gegen den Angreifer. Als ihn aber der Tadel seiner Gemeinschaft traf, suchte er sein Heil in der Flucht. Er kam nach Hamadán, es wurde bekannt, wer er war, und da er zur Geistlichkeit gehörte, verfolgten ihn die Schriftgelehrten ungestüm, übergaben ihn den Behörden und ordneten an, daß er eine Züchtigung erhalte. Zufällig fiel ihm aus dem Kragenaufschlag ein Schriftstück in Bahá'u'lláhs Handschrift des Inhalts, daß jeglicher Versuch der Vergeltung getadelt, Rache zu suchen streng mißbilligt und seinen Begierden nachzugeben verboten sei. Unter anderem lasen sie folgendes darin: "Wahrlich, Gott verwirft die Aufrührer", und: "Getötet werden ist besser für euch als töten. Und so man euch foltert, haltet euch an die Obrigkeit, die Zuflucht der Menschen; und so man euch zurückweist, vertraut auf den eifernden Gott. Dies kennzeichnet die Aufrichtigen, dies ist das Merkmal der Glaubensgewissen." Als der Gouverneur von dem Schriftstück Kenntnis erhielt, sprach er zu dem Mann und sagte: `Nach der Verfügung Dessen, dem du als Oberhaupt gehorchst, mußt du zurechtgewiesen und streng bestraft werden.` `Wenn du alle Seine Gebote erfüllst`, erwiderte der Mann, `wird es mir das größte Vergnügen sein, mich in Strafe und Tod [zu fügen].` Der Gouverneur lächelte und ließ den Mann laufen.

http://www.holy-writings.com/index......amp;q2=2&c=1#phrase-2
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Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.
Süß, Dtrainer. Bist du so sehr mit deinem Laitein am Ende dass du zu solch billigen Drohungen greifen musst und es dich getraust Verse aus dem Zusammenhang zu reissen?

Zitat:
Wenn zum Beispiel jemand einen anderen unterdrückt, benachteiligt und verletzt und der Geschädigte Vergeltung übt so ist dies Rache und zu tadeln. Wenn 'Amrus Sohn den Sohn Zaids tötet, hat Zaid nicht das Recht, den Sohn 'Amrus zu töten; tut er es, ist dies Rache. Wenn 'Amru Zaid beleidigt, hat der letztere nicht das Recht, 'Amru zu beleidigen; tut er es, ist dies Rache, und sie ist sehr verwerflich. Er muß vielmehr Böses mit Gutem vergelten und nicht nur verzeihen, sondern sogar, wenn es möglich ist, dem Beleidiger Hilfe gewähren. Diese Verhaltensweise ist des Menschen würdig; denn welchen Nutzen gewinnt er durch die Rache? Beide Handlungen sind sich gleich; wenn die eine verwerflich ist, so sind es beide. Der einzige Unterschied ist der, daß die eine Tat früher, die andere später verübt wurde.

Aber die Gemeinschaft hat das Recht auf Verteidigung und Selbstschutz; überdies hegt die Gemeinschaft keinen Haß und keine Feindschaft gegen den Mörder; sie verhaftet und bestraft ihn lediglich des Schutzes und der Sicherheit der anderen wegen. Dies geschieht nicht, um am Mörder Rache zu nehmen, sondern in der Absicht, eine Strafe, durch die die Gemeinschaft geschützt wird, zu verhängen. Wenn die Gemeinschaft und die Hinterbliebenen des Ermordeten verzeihen und Böses mit Gutem vergelten sollten, so würden die Grausamen die anderen dauernd schlecht behandeln, und Mordtaten wären an der Tagesordnung. Schlechte Menschen würden wie Wölfe die Herde Gottes zerreißen. Die Gemeinschaft hat keine böse Absicht und keinen Haß, wenn sie Strafen verhängt, und sie will keinen Zorn in der Brust beschwichtigen; ihre Absicht ist es, durch Bestrafung die anderen zu beschützen, damit keine abscheulichen Handlungen begangen werden.

Wenn also Christus sagte: "Wenn dir jemand einen Streich gibt auf deine rechte Backe, dem biete die andere auch dar", so wollte Er damit die Menschen belehren, daß sie keine persönliche Rache nehmen sollen. Er meinte nicht, daß man den Wolf, der in eine Herde Schafe einfällt und sie zerreißen will, noch dazu ermuntern sollte. Nein, wenn Christus gesehen hätte, daß ein Wolf in eine Herde eingebrochen sei und die Schafe zerreißen wolle, so hätte Er es zweifellos verhindert.

Wie das Verzeihen zu den Attributen des Barmherzigen gehört, so ist auch die Gerechtigkeit eine der Eigenschaften Gottes, des Herrn. Das Zelt des Daseins wird durch die Säule der Gerechtigkeit, nicht der Verzeihung, hochgehalten. Das Fortbestehen der Menschheit hängt von der Gerechtigkeit und nicht vom Verzeihen ab. Wenn etwa das Gesetz der Vergebung heute in allen Ländern eingeführt würde, so wäre die Welt in Kürze in Unordnung gebracht, und die Grundlagen des menschlichen Lebens würden zerfallen. Wenn zum Beispiel die Völker Europas dem berüchtigten Attila nicht Einhalt geboten hätten, hätte er nicht einen einzigen Mann am Leben gelassen.

Manche Menschen sind wie blutdürstige Wölfe: wenn sie sähen, daß keine Bestrafung folgt, würden sie nur zum Spaß und Zeitvertreib Menschen töten. Einer der Tyrannen Persiens tötete, nur um sich zu belustigen, rein aus Spaß und Kurzweil seinen Erzieher. Der berühmte Abasside Mutawakkil berief einmal seine Minister, Ratsmitglieder und Beamten zu sich, ließ aus einem Behälter, der mit Skorpionen gefüllt war, diese auf die Versammlung los und verbot jedem, sich zu bewegen. Als die Skorpione die Anwesenden stachen, brach er in schallendes Gelächter aus.

Zusammengefaßt: der Bestand der Gemeinschaft hängt von Gerechtigkeit, nicht von Vergebung ab. Was Christus also mit Verzeihung und Vergebung meinte, ist nicht, daß ihr, wenn fremde Völker euch angreifen, eure Häuser anzünden, eure Habe plündern, eure Frauen, Kinder und Verwandten anfallen und eure Ehre verletzen, in Gegenwart solch tyrannischer Feinde unterwürfig sein und sie ihre Grausamkeiten und Unterdrückungen begehen lassen sollt. Nein, Christi Worte beziehen sich auf das Verhältnis zweier Menschen zueinander: wenn einer den anderen angreift, sollte der Geschädigte ihm verzeihen. Die Gemeinschaft aber muß die Rechte des Menschen wahren. Wenn also jemand mich angreift, mir Unrecht tut, mich unterdrückt und verletzt, leiste ich ihm keinen Widerstand, sondern verzeihe ihm. Wenn aber jemand Siyyid Manshádi¹ angreifen will, werde ich ihn sicherlich daran hindern. Obwohl Nichteinmischung für den Übeltäter scheinbar eine Gunst wäre, für Manshádi wäre sie eine Grausamkeit. Wenn in diesem Augenblick ein wilder Araber mit gezogenem Schwert hier hereinkäme und euch angreifen, verwunden und töten wollte, so hinderte ich ihn zweifellos daran. Wenn Ich euch dem Araber überließe, so wäre das keine Gerechtigkeit sondern Unrecht. Wenn er aber nur Meine Person verletzte, vergäbe ich ihm.


Abdu'l Baha
Beantwortete Fragen.

Komm mir nie wieder auf diese Tour.
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Vielleicht sollten wir auch mal darüber sprechen, wie man in Bangladesh mit den Rohingyas umgeht. Also, wir sprechen von ursprünglichen Landsleuten und Glaubensbrüdern.

Man sperrt sie in Lager unter erbärmlichsten Bedingungen. Sie werden dort nämlich auch nicht akzeptiert. Bangladeshi und Muslime untereinander, da herrscht offenbar auch kein herzliches Miteinander.
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Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vorallem ein Schaf sein. - Albert Einstein
Aha. Wenn das Recht jemanden bestraft, aufgrund von Gesetzen, ist das gleichzusetzen damit, daß Prediger einen Mob auf eine Minderheit hetzen.
Mag sein daß hier wer am Ende ist - ich bin es gewiß nicht, und wenn du nochmal so oft persönlich wirst.
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Aha. Wenn das Recht jemanden bestraft, aufgrund von Gesetzen, ist das gleichzusetzen damit, daß Prediger einen Mob auf eine Minderheit hetzen.
Mag sein daß hier wer am Ende ist - ich bin es gewiß nicht, und wenn du nochmal so oft persönlich wirst.


Hättest du aufgepasst dann wüsstest du das in Burma die staatliche Souveränität äußerst schwach ausfällt. Dass es auf dem Gebiet Myanamars Gegenden gibt, wo die Regierung nichts zu sagen hatt. z.B bei der Volksgruppe der Karen, die an der Grenze zu Thailand Terretorien kontrollierten oder im goldenen Dreieck, wo sich ja ehemalige chinesische Soldaten breitgemacht haben. Das Volk selber steht den Situationen der Barbarei absolut alleine entgegen und ist angewiesen auf ortliche religiose Führer.

Wir im Westen können sowas natürlich leichtfertig verurteilen.

dtrainer hat folgendes geschrieben:
und wenn du nochmal so oft persönlich wirst.


Du bist eben äußerst persönlich geworden. Ich halte dich auch für klug genug das zu wissen.
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