Bombenanschlag auf Mahabodhi-Tempel


Tobias hat folgendes geschrieben:
Das habe ich so weder geschrieben noch gemeint. In keinem Wort habe ich Gewalttaten auch nur irgendwie legitimiert. Vielmehr habe ich doch geschrieben, dass ich hoffe, dass die Verantwortlichen möglichst schnell einer gerechten Strafe zugeführt werden.

Erst recht schrieb ich nicht davon, dass irgendetwas zugunsten irgendeiner Partei ausgehen soll. Lediglich das die Gensung der Opfer gut verläuft, aber ich denke das wird man wohl kaum als Parteiergreifung in diesem Sinne verstehen.


Das ist sicherlich mit guter Absicht geschehen, allerdings sehe ich das der Tenor wieder richtung Relativierung und verharmlosung der Gewalttat verläuft. So das der Terrorismus selber als Tabuthema dem interreligiosen Dialog im Weg steht. Man kann das Leben auch in den Selbstmord hinein liberalisieren.

Tobias hat folgendes geschrieben:
interreligiöse Beziehungen nicht darunter leiden


Was verstehst du darunter? Die interreligiose Beziehung ist tot angesichts der permanten Angriffe auf Buddhisten. Der Dialog ist eindeutig einseitig. Aber sobald Buddhisten zur Wehr aufrufen halten alle Kameras drauf. Die Medien haben aber ihr Feindbild schon und der ist der Buddhismus. Burma ist das neue Vorzeigebild der religiosen Intoleranz und U Wira Thu ist der neue Hitler.


Tobias hat folgendes geschrieben:
Er ist nicht anders als bei anderen Themen. Bei dem Thema ist nur die Quote des 'Ausrastens' recht hoch.


Weil die Sachlichkeit zurück fällt und das Schild des religiosen Ehrgefühls recht schnell ausgepackt wird. Immer zugunsten einer Partei.

Tobias hat folgendes geschrieben:
Nein, wird es nicht. Eben sofern es in ehrlicher Absicht geschieht und nicht von vorn herein ersichtlich ist, dass der Islam oder die Muslime damit schlecht gemacht werden sollen. Gleiches würde übrigens auch gelten, wenn jemand in dieser Weise aus der Bibel zitiert.


Welche ehrliche Absicht? Wer bestimmt ab wann etwas eine ehrliche Absicht beinhaltet und wer nicht? Bingo

Zudem gibt es kein Buch der Welt das so oft kritisiert wurde wie die Bibel.


Tobias hat folgendes geschrieben:
Wo habe ich ihm konkret Rassismus vorgeworfen?


Hier zb.

Tobias hat folgendes geschrieben:
Ach so... es ist keine "Minderheit", sondern "Invasoren". Willst du demnächst auch noch Tierbezeichnungen verwenden?


Das ist niveaulos und sollte deiner nicht würdig sein.

Tobias hat folgendes geschrieben:
Ich finde es aber doch sehr befremdlich, dass du diese Person verteidigst. Eine Person, die auf die Frage:

"Bist du der Meinung, dass wenn man das Wachstum einer bestimmten Kultur oder Religion in einem Land verhindern will die Anhänger dieser Weltanschauung deshalb verfolgen, vertreiben oder ermorden darf?"

folgendermaßen Antwortet:

"Wenn es keine friedliche Möglichkeit gibt, ja. Es gibt kein Recht auf Wachstum, wenn er auf Kosten anderer geht."


Was ist U Wira Thu vorzuwerfen wenn er die Situation der Massenvergewaltigungen und Morde an Buddhisten anprangert und zur Wehr aufruft? Die andere Alternative ist sich umbringen zu lassen. Ich kann Serapis nur zustimmen.

Tobias hat folgendes geschrieben:
Also eine Person, welche die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung von Menschen für legitim hält, falls ihr Bevölkerungswachstum zu groß ist bzw. eine andere Gruppe sich irgendwie von ihr bedroht fühlt!


Es gibt einen sichtbaren Unterschied zwischen "Vertreibung" und "Notwehr". Die Gemeinschaft hat das Recht auf Verteidigung und Selbstschutz. Ich empfehle dir hierzu sehr die Lektüre Abdu'l Baha Beantwortete Fragen, Kapitel: Die richtige Art Verbrecher zu behandeln.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
@ Pommes

Tobias hat folgendes geschrieben:
Hoffen wir, dass die Verletzen sich gut erholen, die Täter schnell gefunden werden und interreligiöse Beziehungen darunter nicht leiden, sondern sich verbessern...


Ich verstehe dieses Zitat von Tobias auf keinen Fall so wie Du!

Man kann da m.E. wirklich nur Negatives hineininterpretieren, wenn man eine schlechte Phantasie hat.

Wenn man negativ gesinnt ist, könnte man daraus verstehen, dass interreligiöse Beziehungen sich durch Anschläge verbessern. Aber, wie gesagt, das ist ein grammatikalisches Problem in dem Satz, aber auch nicht mehr. Das kann man wirklich nur daraus lesen, wenn man (über den Anderen) missgünstig denkt.

So könnte man dem Beitrag gar nichts nachsagen:

Hoffen wir, dass die Verletzen sich gut erholen, die Täter schnell gefunden werden und interreligiöse Beziehungen darunter nicht leiden; diese sollten sich verbessern...

LG,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
Hoffen wir, dass die Verletzen sich gut erholen, die Täter schnell gefunden werden und interreligiöse Beziehungen darunter nicht leiden; diese sollten sich verbessern...


Und alle ham sich lieb. Egal obs nicht so ist. Bleibt ja die Hoffnung.
Thema beendet. Alles andere ist Populismus mit schlechter Absicht.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Pommes hat folgendes geschrieben:
Minou hat folgendes geschrieben:
Hoffen wir, dass die Verletzen sich gut erholen, die Täter schnell gefunden werden und interreligiöse Beziehungen darunter nicht leiden; diese sollten sich verbessern...


Und alle ham sich lieb. Egal obs nicht so ist. Bleibt ja die Hoffnung.
Thema beendet. Alles andere ist Populismus mit schlechter Absicht.


Dann sag doch mal konkret was dich stört?

Sollen die Opfer nicht genesen? Sollen die Täter nicht gefunden werden? Oder soll es zu noch mehr religiös motivierter Gewalt kommen?
Pommes hat folgendes geschrieben:
Minou hat folgendes geschrieben:
Hoffen wir, dass die Verletzen sich gut erholen, die Täter schnell gefunden werden und interreligiöse Beziehungen darunter nicht leiden; diese sollten sich verbessern...


Und alle ham sich lieb. Egal obs nicht so ist. Bleibt ja die Hoffnung.
Thema beendet. Alles andere ist Populismus mit schlechter Absicht.


Das sich nicht alle lieb haben dürfte wohl jedem hier klar sein. Aber was sollte daran schlecht sein, wenn sich alle lieb hätten?
Tobias hat folgendes geschrieben:
Dann sag doch mal konkret was dich stört?

Sollen die Opfer nicht genesen? Sollen die Täter nicht gefunden werden? Oder soll es zu noch mehr religiös motivierter Gewalt kommen?


Ich hoffe die Opfer genesen und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Ich hoffe dass das mediale Dauerfeuer gegen den Buddhismus endlich ein Ende nimmt und das Burma sich zugunsten des allgemeinen Friedens ihre religiose Herkunft wieder über die der anderen Religionen stellt. Mehr staatliche Souveränität würde allen Beteiligten gut tun. Für Ordnung und Sicherheit innerhalb eines Staates sind gewisse Apparate zuständig. Wenn der Staat in seiner Fürsorge gegenüber dem Bürger versagt, bilden sich Interessensgruppen die selbst regulieren wollen. Auch in Form einer Miliz.

Der Islam hat in der Geschichte gezeigt das er nicht zu einer friedlichen Koexistenz mit dem Buddhismus bereit ist. Diesbezüglich muss gehandelt werden, zugunsten des allgemeinen Friedens.
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Tobias hat folgendes geschrieben:
Also meinst du niemand könne im Frieden mit Muslimen leben?

(An sich ist die Frage schon absurd, da du offenbar nicht gerade von deinen muslimischen Nachbarn angegriffen wirst.)


Da ich nicht gerade ein ägyptischer Kopte bin, habe ich ja nochmals Schwein gehabt. Aber Beispiele für ein friedliches Zusammenleben mit Muslimen sind in der Geschichte sehr selten zu finden und wenn, dann nur für relativ kurze Zeit.
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Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vorallem ein Schaf sein. - Albert Einstein
Tobias hat folgendes geschrieben:
Wenn es keine friedliche Möglichkeit gibt, ja. Es gibt kein Recht auf Wachstum, wenn er auf Kosten anderer geht.


Südafrika: Für die einen sind es Invasoren für die anderen Siedler. Ist aber im Grunde dasselbe. Seltsamerweise gelten für die Juden in Israel häufig andere Regeln. Die gelten bei nicht wenigen noch immer als Invasoren, obwohl die meisten dort geboren sind.

Zitat:
Wenn du die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung von Gruppen von Menschen gutheißt, dann bist du nicht besser als islamistische Fanatiker oder Anhänger diverser massenmörderischer Ideologien.

Wenn die Indianer die Spanier vertrieben, ermordet und verfolgt hätten, würdest du sie auch verurteilen? Oder muss man es heute einfach als gegeben hinnehmen, dass irgendein Volk daher kommt und Besitzansprüche erhebt? Ich hatte übrigens geschrieben, wenn es "nicht mit friedlichen Mitteln" geht.
Zitat:
Du wunderst dich bei deinen Äußerungen auch noch, wenn du gefragt wirst ob du dir unbequemen Menschengruppen nicht auch Tiernahmen geben würdest?

Nein eigentlich nicht. Es gibt leider Menschen, die reflexartig solche Unterstellungen absondern, weil ihnen die Argumente fehlen.
Zitat:
Freilich hat jeder Mensch das Recht sich fortzupflanzen (Art. 16 u. 25,2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte; Art. 10

Leider gelten "unsere" Menschenrechte nicht für Minderheiten in Islamischen Ländern, diese Länder haben eine eigene Menschenrechtserklärung verfasst, die sog. Kairoer Erklärung (es gibt zwei Fassungen), und diese stellt alles unter Schariavorbehalt. Man könnte die Menschenrechte auch genauso gut unter Nazivorbehalt oder so etwas stellen. Ich sehe nicht ein, dass Muslime "unsere" Menschenrechte geniessen dürfen, wenn sie diese selbst ignorieren.

(zuviel Text ignoriert)

Zitat:
Schnell wird dann aber klar, dass man Muslimen die gleichen Menschenrechte auch nicht gönnt. Man ist also keinen Deut besser.


Och, das macht der Islam aber viel besser! Er gönnt dir seine Menschenrechte, die da besagen, dass du Mensch zweiter Klasse bist! Wenn überhaupt.
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Pommes hat folgendes geschrieben:


Was ist U Wira Thu vorzuwerfen wenn er die Situation der Massenvergewaltigungen und Morde an Buddhisten anprangert und zur Wehr aufruft? Die andere Alternative ist sich umbringen zu lassen.



Auf was beziehst du dich denn da? Sicher gibt es auch unter Rohingyas Menschen, die Gesetze übertreten. Aber diese Bevölkerungsgruppe leidet doch eher unter systematischer Unterdrückung. Und das nicht erst seit U Wira Thu dazu aufruft.

http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=2430
ziraki hat folgendes geschrieben:
Auf was beziehst du dich denn da? Sicher gibt es auch unter Rohingyas Menschen, die Gesetze übertreten. Aber diese Bevölkerungsgruppe leidet doch eher unter systematischer Unterdrückung. Und das nicht erst seit U Wira Thu dazu aufruft.


"Minderheit" bedeutet nicht automatisch "Opfer". Seltsamerweise sagen die Einheimischen das je mehr sich die Rohingyas im Lande verbreiten, je mehr steigt auch die Kriminalität. Lügen die? Der große Konflikt zwischen ihnen und den Buddhisten begann nach einer Massenvergewaltigung an Buddhistischen Frauen. Ich hüte mich stark davor solche Menschen in eine Opferrolle zu stecken, auch wenn das bei sog. Menschenrechtsorganisationen die leitende Melodie ist alle Minderheiten per se als die Unterdrückten zu betrachten. Die Einheimischen können da nur verlieren.

"Ein Buddhist sollte seiner Religion entsprechend nie von sich aus Gewalt gegen einen Menschen oder ein Tier anwenden. Andererseits: Wenn er attackiert wird, darf er sich natürlich wehren. Hier hat alles begonnen, weil Muslime buddhistische Frauen vergewaltigt haben. Sie drängen uns den heiligen Krieg auf."

U Wira Thu.

Lügt er? Schau dir die geschichtlichen Konflikte zwischen Buddhisten und Muslimen an. Es waren immerzu einseitige Angriffe. Schau dir an wie Pakistan enstanden ist.
80 Millionen Menschen in Indien die durch Invasionen von Moslems getötet wurden. Noch heute gibt es in Pakistan ein Gebirge Namens "Hindukusch". Was übersetzt "Hindus abschlachten" bedeutet.
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