Kurze Message an "Gott" - sofern es ihn gibt


Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt oder nicht. Ich glaube und hoffe sehr, daß es KEINEN gibt!
Falls aber doch, dann soll er doch bitte endlich zur Hölle fahren, wo er eigentlich hingehört! Und seine "göttlichen" Finger aus meinem Leben raushalten! Und dafür sorgen, daß ich ihm nie in irgend einer Form begegnen werde!
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Und eine Stimme sprach zu mir: "Lächle und sei fröhlich, denn es könnte schlimmer kommen..."
Und ich lächelte, und ich war fröhlich...und es kam schlimmer
Soll das so ne Art Hilfeschrei sein? Süß...
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Zitat:
Soll das so ne Art Hilfeschrei sein? Süß...


Hi Pommes, hatte genau den selben Gedanken, nur dass ich Hilfeschreie nicht süß finde.

@HCL1
Zitat:
Und seine "göttlichen" Finger aus meinem Leben raushalten! Und dafür sorgen, daß ich ihm nie in irgend einer Form begegnen werde!

Wo meinst du hatte Gott seine Finger im Spiel in der Form, dass es Dich so aufbringt?

Gott zu beschimpfen ist für mich persönlich so als würde ich die Sonne anspucken. Auf wen fällt das zurück? Und wen kann das auf alle Fälle nicht erreichen?
Die Sonne gibt mir Licht und Wärme und ohne sie gäbe es hier nichts das existieren könnte. Aber ich in meiner Naivität habe eine Wut auf sie weil ich meine, dass sie heute zu heiß scheint.

Liebe Grüße und einen schönen Tag noch!
Linde

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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
linde hat folgendes geschrieben:
Hi Pommes, hatte genau den selben Gedanken, nur dass ich Hilfeschreie nicht süß finde.


Und da kann er/sie nicht einfach erläutern in welcher problematischen Lage er/sie sich befindet? Hier einfach mal Gott zu beleidigen, wissentlich dessen das hier genügend Gottgläubige verkehren...
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HCL1 hat folgendes geschrieben:
Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt oder nicht. Ich glaube und hoffe sehr, daß es KEINEN gibt!


Warum denn?

HCL1 hat folgendes geschrieben:
Falls aber doch, dann soll er doch bitte endlich zur Hölle fahren, wo er eigentlich hingehört!


Warum sollte Er das?

Mal davon abgesehen, dass es ein reichlich absurder Vorschlag ist, dass Gott selbst sich in die Hölle begeben sollte, welche ja - so die allgemeine Vorstellung - der von ihm erschaffene 'Ort' für 'Sünder' ist.

HCL1 hat folgendes geschrieben:
Und seine "göttlichen" Finger aus meinem Leben raushalten! Und dafür sorgen, daß ich ihm nie in irgend einer Form begegnen werde!


Wenn der 'Finger' wirklich von Gott ist, dann ist dieser auch 'göttlich'. Ob dir das gefällt oder nicht und du wirst auch nichts dagegen unternehmen können.

Absurd geht es hier aber weiter. Oben hoffst du noch es gäbe keinen Gott und nun meinst du Gott mische sich in dein Leben ein? Wenn du 'Gottes Finger' begegnet bist, dann bist du ja - wenn auch vermittelt - ohnehin schon Gott begegnet.


Scheinbar scheint der Schuh aber woanders zu drücken. Was ist denn dein konkretes Problem?
@ Pommes
Zitat:
Und da kann er/sie nicht einfach erläutern in welcher problematischen Lage er/sie sich befindet?


Ja, hast recht.
Möglicherweiße kann er/sie es tatsächlich nicht? Wenn ich so dran denke was ich alles nicht kann und in welchen Fällen ich mich absolut ungeschickt anstelle, dann gestehe ich das anderen auch zu.
Könnte natürlich auch sein dass er/sie ein Troll ist!

Aber ich denke, dass das was Trolle so aussenden manchmal auch ein Hilferuf ist (unbewusst). Sie sind sich ihrer Größe und Fähigkeit nicht bewusst, deshalb tun sie Kleines, Schäbiges, Armseliges. Wüssten sie wie wertvoll Gott sie erschaffen hat, hätten sie es nicht nötig sich so zu verhalten.

Zitat:
Hier einfach mal Gott zu beleidigen, wissentlich dessen das hier genügend Gottgläubige verkehren...


Wie gesagt, Gott beleidigen ist für mich wie die Sonne anspucken. Gott kann das nicht schaden und ich als Gläubige muss nur zusehen, dass ich mich selbst richtig verhalte.

Schöne Grüße
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Bahá'u'lláh
Tobias : " Scheinbar scheint der Schuh aber woanders zu drücken. Was ist denn dein konkretes Problem ? "

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Tschuldigung, aber das ist ja wirklich süüüss formuliert

herzallerliebst.... werd's in mein Repertoire übernehmen ^^
Also so wie ich das sehe, fühlt sich da jemand verar***t, und zwar entweder vom Leben, wenn es keinen Gott gibt, oder von Gott, wenn es ihn gibt. Oder?
Oder hier möchte jemand die Leute ver****en.
HCL1 hat folgendes geschrieben:
Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt oder nicht. Ich glaube und hoffe sehr, daß es KEINEN gibt!
Falls aber doch, dann soll er doch bitte endlich zur Hölle fahren, wo er eigentlich hingehört! Und seine "göttlichen" Finger aus meinem Leben raushalten! Und dafür sorgen, daß ich ihm nie in irgend einer Form begegnen werde!


"Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen, / zu hoch, ich kann es nicht begreifen.Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist, / wohin mich vor deinem Angesicht flüchten?
Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort; / bette ich mich in der Unterwelt, bist du zugegen.
Nehme ich die Flügel des Morgenrots / und lasse mich nieder am äußersten Meer,
auch dort wird deine Hand mich ergreifen / und deine Rechte mich fassen.
Würde ich sagen: «Finsternis soll mich bedecken, / statt Licht soll Nacht mich umgeben», /
auch die Finsternis wäre für dich nicht finster,die Nacht würde leuchten wie der Tag, / die Finsternis wäre wie Licht.
Denn du hast mein Inneres geschaffen, / mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast. / Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.
Als ich geformt wurde im Dunkeln, / kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, / waren meine Glieder dir nicht verborgen.
Deine Augen sahen, wie ich entstand, / in deinem Buch war schon alles verzeichnet; meine Tage waren schon gebildet, / als noch keiner von ihnen da war.
Wie schwierig sind für mich, o Gott, deine Gedanken, / wie gewaltig ist ihre Zahl!
Wollte ich sie zählen, es wären mehr als der Sand. / Käme ich bis zum Ende, wäre ich noch immer bei dir." (Ps 139, 6-18 )

Der Beter will zu Beginn mit den Gedanken flüchten vor Allem, sich an irgendeinem fernen Ort entziehen, weil Gott für ihn "undurchschaubar" ist. Gott ist schlicht "zu hoch" für ihn. Ich denke so geht es jedem irgendwie ein wenig und in manchen Phasen besonders: Wenn es dich wirklich gibt, deine Gedanken sind so hoch - ich will endlich weg davon, das überfordert mich, ab in die "Finsternis", wo kein Gott ist, nur mehr ich. Ich will nur mehr schlicht "sein", sonst nichts. Dann hört endlich die Zermarterei des Gehirns mit den unverständlichen Gedanken und Fragen über Gott - Gibt es ihn? Was denkt er? Was will er? - endlich auf.

Aber dann die plötzliche Eingebung des Beters - Gott, Du bist ja überall, es ist ein sinnloses Unterfangen dich oder mich in die Finsternis zu wünschen, denn du bist allgegenwärtig. Also doch "Sein", aber im Bewusst-"Sein", dass Er mich geschaffen hat, und ich in Ihm geborgen bin, egal was passiert.

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