Geldwäscheverdacht: Papst ernennt Untersuchungskommission


Betlehem :
Die wohlhabenden Magier reisen viele tausend Kilometer, um den neugeborenen König zu finden. Als sie ihn gefunden haben, bücken sie sich vor der Ewigkeit Jesu.

Sie legen Ihren Reichtum in Form von Geschenken Jesus zu Füßen. Sie unterstellen aber auch ihr Wissen und Ihre Weisheit dem Kind in der Krippe. Sie beugen sich vor der Ewigkeit und geben alles ab, was vergänglich ist und keine bleibende Bedeutung hat.



Lukas schreibt : selig die Armen

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Richtige übersetzung aus dem Aramäischen heisst:

Selig im Geiste sind die Armen.

Das Wort "sind" wurde an falscher Stelle gesetzt und zwar in allen Übersetzungen der Bibel. Die aramäische Satzstellung wurde falsch übersetzt.
Also, die armen Menschen (mit wenig Geld etc.) sind im Geiste glücklich. Denn die Armen hatten es vor 2000 Jahren sehr schwer, und lernten dadurch das Geistige zu schätzen. Zum Beispiel Freundschaft, selbstlose Hilfe, Fürsorge etc.
Und umgekehrt: die materiell Reichen sind im Geiste unglücklich. Unselig im Geiste sind die Reichen.

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( absolut sinnfrei die Textung selig die armen im Geiste -> weil das sind WIR ALLE )

NUR SO
macht ja
auch Sinn :
<<Auf aramäisch bedient Jesus sich nämlich eines geflügelten Wortes:

„Eher geht ein Schiffstau durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in den Himmel kommt“.

Wegen eines falschen Buchstabens im Originaltext wurde das Tau (gamta) aus dem Gleichnis zum Kamel (gamal) – und das Wortspiel erlitt eine arge Entstellung.

>> entnommen aus Pinchas Lapide „Ist die Bibel richtig übersetzt?“ Gütersloher Verlagshaus


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A k t u a l i t ä t s b e z u g
Pressemeldung 26.06.2013

Rom/Vatikanstadt - Eine eigene Untersuchungskommission soll die Aktivitäten der skandalgeplagten Vatikanbank überprüfen. Papst Franziskus habe das Gremium eingerichtet, um sicherzustellen, dass sie im Einklang mit dem Auftrag der katholischen Kirche arbeite, teilte der Vatikan am Mittwoch mit.

Die Mitglieder des Gremiums seien bereits ernannt worden. Die fünfköpfige Kommission besteht demnach aus vier Prälaten und einer Professorin der Harvard-Universität. Die Kommission wird inmitten von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft der süditalienischen Stadt Salerno eingesetzt. Die Fahnder beschuldigen einen hohen Vatikanbeamten der Geldwäsche. Die Bank weist entsprechende Vorwürfe bislang zurück.
Die Entscheidung stellt den bislang drastischsten Schritt Papst Franziskus' im Bemühen dar, die seit Jahrzehnten skandalträchtige Bank unter Kontrolle zu bekommen. Das "Institut für die religiösen Werke" (Istituto per le Opere di Religione -IOR), wie die Vatikanbank mit offiziellem Namen heißt, sieht sich seit langem Vorwürfen ausgesetzt, es missachte internationale Transparenzregeln, die Geldwäsche undSteuerhinterziehung bekämpfen sollen.

Die Kommission solle es Franziskus nun ermöglichen, "die juristische Position und die Aktivitäten des Instituts besser kennenzulernen", teilte der Vatikan mit. Dadurch könne das Geschäftsgebaren der Vatikanbank besser in Einklang mit dem Auftrag der Kirche gebracht werden. Das Gremium soll demnach uneingeschränkten Zugriff auf alle benötigten Daten und Dokumente erhalten, gleichzeitig sollen jedoch die Befugnisse der bereits existierenden Finanzaufsicht nicht beschnitten werden.

Bereits am 15. Juni hatte Franziskus in Sachen Vatikanbank interveniert: Er besetzte einen Spitzenposten mit einem Vertrauten, der ebenfalls Zugriff auf interne Dokumente sowie Zugang zu Vorstandssitzungen und dem Management hat. Der neue Chef der Vatikanbank, Ernst von Freyberg, hatte zuvor bereits damit begonnen, alle Aktivitäten und Konten der Bank zu überprüfen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/un.....-kommission-a-907954.html
additional: Oskar Romero soll selig gesprochen werden.



http://de.wikipedia.org/wiki/Befreiungstheologie

Befreiungstheologie


Gustavo Gutiérrez, lateinamerikanischer Vertreter und Namensgeber der Befreiungstheologie, 2007
Die Befreiungstheologie oder Theologie der Befreiung ist eine in Lateinamerika entwickelte Richtung der christlichen Theologie. Sie versteht sich als „Stimme der Armen“ und will zu ihrer Befreiung von Ausbeutung, Entrechtung und Unterdrückung beitragen. Aus der Situation sozial deklassierter Bevölkerungsteile heraus interpretiert sie biblische Tradition als Impuls für umfassendeGesellschaftskritik. Dabei bezieht sie sich auf eine eigenständige Analyse der politökonomischen Abhängigkeit (Dependenztheorie) und arbeitet für eine basisdemokratische und überwiegendsozialistische Gesellschaftsordnung.
Daraus ergaben sich, vor allem in der katholischen Kirche, zwangsläufig erhebliche Konflikte mit derKirchenhierarchie, die häufig in Disziplinarmaßnahmen gegen einzelne Geistliche mündeten. Als Konsequenz ihrer Überzeugungen stellten sich die Befreiungstheologen zudem offen gegen die in Südamerika weit verbreiteten oligarchischen und diktatorischen Regime, was zahlreiche Geistliche das Leben kostete. Das bekannteste Opfer ist Óscar Romero, der 1980 ermordete Erzbischof von El Salvador.
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Die Befreiungstheologie will diese Entdeckung unterstützen und praktisch wirksam werden lassen. Dies wird damit begründet, dass Befreiung das durchgehende Hauptthema der Bibel sei und die Armen und Unterdrückten die zentralen Adressaten dieser Befreiung seien. Dabei kommt der Exodustradition eine Schlüsselrolle zu: Hier erscheint der Gott Israels als der, „der das Elend seines Volkes sieht und die Schreie über ihre Bedränger hört“ (Ex 3,7 EU). Dies wird im Neuen Testament ebenfalls gleich zu Anfang bekräftigt, wo Maria als Lobpreis für die ihr zugesagte Geburt des Messias singt:
„Er stößt die Mächtigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen.“
– (Lk 1,53 EU)
Darum wird Erlösung als Zentralbegriff der biblischen Heilsbotschaft nicht wie in der traditionellen Theologie ausschließlich spirituell verstanden, sondern als eine sozialpolitische und ökonomische revolutionäre Veränderung. Das Heil, das die Bibel verkündet, wird nicht mehr nur auf das Jenseits bezogen, sondern auf die gesellschaftliche Realität im Diesseits. Die Befreiungstheologen betonen, dass sie diese Deutung nicht willkürlich, sondern im Anschluss an den Eigensinn der Bibel gewinnen. Sie folgern daraus eine grundsätzliche Neuorientierung der Kirche an der Zukunft der Armen: nicht nur in ihren Ländern, sondern als Herausforderung an die Gesamtkirche und die Ökumene.
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http://www.tagesspiegel.de/politik/.....-modernitaet/8384288.html

Eine unter diesen Predigten hat besonderes Aufsehen erregt, weil Franziskus sie mit Hinweis auf den Termin genau am Geburtstag von Benedikt XVI. hielt, am 16. April. Da vermerkte er in geradezu dramatischer Rede, dass das Zweite Vatikanische Konzil, die große Versammlung zur Kirchenreform, auch nach 50 Jahren nicht richtig umgesetzt sei: „Das Konzil war ein schönes Werk des Heiligen Geistes; wir errichten ihm ein Denkmal, aber wir wollen nicht, dass es uns in unseren schönen, bequemen Gewohnheiten stört. Wir wollen nichts verändern, einige wollen sogar zurück.“ Damit aber, fuhr Franziskus fort, „werden wir starrsinnig. Wir wollen den Heiligen Geist zähmen. So geht’s nicht.“

http://www.faz.net/aktuell/politik/.....gefaehrlich-12222865.html

Die erste Machtprobe mit der Kurie gewann Franziskus wenige Minuten nach seiner Wahl. In dem Ankleideraum neben der Sixtinischen Kapelle verweigerte er sich den Zumutungen, die die Erscheinung seines Vorgängers Benedikt XVI. zu einer Travestie de Luxe hatten verkommen lassen: Blech statt Gold, Stoff statt Pelz, Galoschen statt roten Leders. Am folgenden Tag: Bus statt Nobelkarosse. Bis auf weiteres: Gästehaus statt Palast, Speisesaal statt Tafel, Gottesdienst in Gemeinschaft statt privater Hokuspokus