Schulzeit / albtraumzeit ?


Hallo Liebe Leute

Mich würde sehr gerne interessieren, wie das so in anderen Ländern mit der Schule ist.. ich meine hier hört man ja immer, ständig das die Kinder gemobbt werden gehänselt.. ausgelacht, ausgeschlossen, etc,etc,zum ausenseiter werden und ganz schlimme phasen durchmachen und am liebsten garnicht mehr zur Schule wollen.

ich selber bin jezt noch jung und mache meine Ausbildung aber ich denke halt schon manchmal zurück , ..die damalige Schulzeit, und schulfreunde, zb Grundschule.., weil es halt sehr lustig,schön,toll& aufregend war, worallem weil meine Freunde alle verschiedenen nationen hatten ander seits fand ich die Schulzeit schon irgendwie sehr komisch.. weil ich mich manchmal auch komisch gefühlt habe und dachte "wieso bin ich hier" oder "ich fühle mich alleine und ängstlich" zb hab ich mich nie getraut zu sagen das ich aufs klo muss weil ich so schüchtern war & einmal meinte meine Lehrerin ich dürfte jezt nicht auf die Toillette und ich musste mich zusammenreisen das ich mir nicht in die Hose mache, am ende h ab ich doch pipi ine Hose gemacht, als meine mama mich abholte hab ich dann geweint und ihr alles erzählt.. . und so das erste was man im Leben macht... ist nunmal die Schule

Wer ist den wo anders aufgewachsen , und wie ist es dort in den Schulen ?
Mich Wundert nur ob es nur in Deutschland so extrem ist (mit dem mobbing...etc), oder ist es überhaupt alles normal und findet überall so statt ?

Und irgendwie mochte ich die Lehrer immer nie, und sie mich auch nicht wirklich. Wie war es denn bei euch so in der Schulzeit ? *grins*
Das Schulsystem hat die politische Aufgabe zu selektieren. Ob dabei Seelen zerstört werden, welche wiederum andere hierdurch zerstören juckt das Volks in seiner annähernd unendlichen Ignoranz doch gar nicht Ihr Volks hab doch gar keinen Plan was auf Schulen alles abgeht und wollt es auch nicht wissen
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ஜ ♥ ஜ www.tempel.in ღ ஜ ღ
am Boden jeder Wut - befindet sich tiefe Traurigkeit

zerstörte Seelen

ist etwas sehr Trauriges
Prof. Gerald Hüther
Prof. Richard David Precht
Herman van Veen


die schreiben Bücher für Kinder , Bücher über das was dringender Veränderung bedarf im
Schulsystem

Denn auch die Lehrer leiden unter einem immensen Druck

was sie an ' Stoff ' wie in eine Stopfganz rein mästen müssen.


man kann auch sagen, es ist eine

Loose - Loose Situation.

eine Misere die hin und hergeschaukelt wird
Für mich selber war die Schulzeit keine schöne Zeit und damit meine ich gar nicht das Lernen.

Für meinen jüngeren Sohn war die Hauptschule einige Jahre die Hölle, weil er lange Zeit heimlich gemobbt und geschlagen wurde, bis er schwer krank wurde.
Er bekam dann Hilfe und heute ist er gesund und macht eine Ausbildung. Er hat gelernt sich zu wehren.

Ich habe damals miterlebt, wie hilflos eigentlich die Lehrer, es waren Lehrerinnen, der Situation gegenüber standen und sich nicht trauten einen argen Mobber von der Schule zu weisen, wie es eigentlich sein sollte. Es kann doch nicht angehen, dass ein paar aggressive Schüler die anderen terrorisieren.

Meine Meinung ist, dass es in der Schule ein Schulfach geben sollte, wo die Schüler lernen richtig mit anderen Schülern und anderen Menschen umzugehen. Das wäre was ganz Wichtiges, auch für's spätere Leben.

Die Schwachen müssen lernen sich zur Wehr zu setzen und aggressive Schüler müssten lernen ihre Aggressionen anders abzubauen, .... Leider gibt es durch die vielen Scheidungen, und dadurch, dass die Eltern wenig Zeit für ihre Kinder haben, heute sehr viele aggressive Kinder und man lässt sie allein mit ihren Problemen.

Auch fällt mir auf, dass es in den Schulen hauptsächlich Lehrerinnen gibt. Wünschenswert wäre, dass es zur Hälfte männliche Lehrer geben sollte. Lehrerinnen sind oftmals überfordert, wenn es hart auf hart kommt. Männliche Lehrer wären auch ein Vorbild für die Jungen und haben oft mehr Autorität und Durchsetzungskraft.
ein Kleinkind was nur streitende Eltern erlebt
- da kann passieren -
es verweigert sprechen zu lernen.

weil es sprechen mit Streit assoziiert

dann fängt es an zu beißen und an den Haaren zu ziehen


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Verbitterung schlimmer als Depression
Der Psychiatrieprofessor Michael Linden hat an der Klinik für Rehabilitation in Teltow bei Berlin rund 150 PTED-Patienten behandelt. Er sagt: „Könnte ich wählen zwischenDepressionund Verbitterung, ich würde mich für die Depression entscheiden. Verbitterung ist ein ungleich härteres Schicksal.“ Die Störung umfasse alle Lebensbereiche, sie gehe einher mit Verzweiflung, Aggression, Hoffnungslosigkeit und Denkblockaden.


aus
http://www.focus.de/gesundheit/ratg.....kraenkung_aid_408360.html
Die Krise durch „Weisheit“ meistern
Behandelt wird die posttraumatische Verbitterungsstörung mit einer speziellen Verhaltenstherapie, der „Weisheitstherapie“. Unter „Weisheit“ verstehen Psychologen die Fähigkeit, mit Lebensproblemen gelassen umzugehen. Um das zu erreichen, versetzen sich die Betroffenen in Rollenspielen in die Lage von Menschen, die andere gekränkt haben. Dieser Wechsel der Perspektive hilft, das eigene Problem zu relativieren. Außerdem lernen die Patienten, unlösbare Probleme zu akzeptieren – statt darüber zu verbittern. Wie erfolgreich das junge Therapiekonzept ist, muss erst ausgewertet werden, sagt Michael Linden. Ein paar seiner Patienten seien nach vielen Monaten Behandlung geheilt, andere immerhin „funktionsfähig“.


Abschluss Passus aus dem Quell Text

und da bin bei dir, liebe Rosenblüte

Schulfach : Menschenwürde - Weisheitstherapie - whatever


------ unterstützend für alle Eltern denen selber grad alles aus dem Ruder läuft vor lauter lauter.....
Liebe Rosenblüte: Ich nehme mal an, du meinst, dass das Fach Psychologie schon in der Unterstufe vorkommen sollte. Finde ich auch
Zu meinen Schulzeiten war das erst ab der Oberstufe 7. Klasse, aber vielleicht hat sich das ja schon geändert.
Hallo desrangila

Ja, dass es in vielen Schulen bei uns so zugeht wie es heute der Fall ist, das ist schon ein ordentliches und vielschichtiges Problem.

Hab jetzt auf die Schnelle das oder die Zitate leider nicht gefunden. Aber 'Abdu'l-Bahá (1844-1921) sagte schon damals, dass in den Schulen als allererstes das Fach Charakterbildung wichtig sei und gelehrt werden müsse. Die Kinder sollen zuerst lernen wie man gut miteinander umgeht.
Wie wichtig das ist, das zeigt sich immer mehr. Menschen die andere mobben, müssen doch selbst auch sehr unglücklich sein.

Gott sei Dank gibt es schon überall, wenn auch nur kleine, gute Ansätze, also Schulen die das umsetzen wovon 'Abdu'l-Bahá damals sprach, obwohl sie seine Worte sicherlich nie gelesen haben.
Maria Monterssori hat z.B. solche Schulen ins Leben gerufen, aber ich kenne auch einige andere Privatschulen hier in Deutschland, die bemüht sind das anders zu machen.

Weltweit gibt es auch einige Bahai- oder Bahai inspirierte Schulen dieser Art.

Was mich aber besonders beeindruckt ist die Tatsache, dass es, egal wo auf der Welt, ob in Hütten oder unter freiem Himmel, in Wohnzimmern oder öffentlichen Räumen auf der ganzen Welt Bahai-Klassen für Kinder und junge Jugendlichen gibt, bei denen sie in Praxis und Theorie miteinander lernen, wie man respektvoll und liebevoll miteinander umgeht und sich für andere einsetzt.

Liebe Grüße
Linde

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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Galileo / Pro7 brachte einen sehenswerten Report über verschiedene ungewöhnliche Schulen, u.a. auch über die City Montessori School in Lucknow, Indien (ab Minute 10:2. Mit 40.000 Schülern die weltweit größte Schule. Die Schule wurde 1959 durch das Ehepaar Jagdish und Bharti Gandhi gegründet. Sie wurden 1974 Bahá'í und haben seitdem die geistigen und sozialen Prinzipien des Glaubens in die moralische und geistige Erziehung einfließen lassen. An dieser Schule gibt es jedoch keinen Religionsunterricht, sondern die Kinder werden dazu erzogen
jede Religion zu achten.


http://en.wikipedia.org/wiki/City_Montessori_School


http://www.prosieben.de/tv/galileo/.....ltweit-schulen-1.3581451/
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Bahá'u'lláh