Christen und Hindus helfen..


Tek. hat folgendes geschrieben:
phobo hat folgendes geschrieben:
@ tek
Weder noch, ausser Jesus gibt es wohl keinen göttlichen funken was?


Natürlich glaube ich als Christ, dass Jesus der wahre Messias ist und niemand außer Ihm. Seine zweite Ankunft wird für jeden zweifellos sein.

Nur, hier waren zwei Leute die zum selben Zeitraum behauptet haben diese Wiederkunft zu sein. Wieso sind diese zwei Messiasse wie normalsterbliche wieder aus der Welt geschieden ?


Das Jesus der Messias ist glaube ich als Bahai auch.

Wie kommst du darauf, dass die 'zweite Ankunft' Jesu 'für jeden zweifellos sein' wird?
RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Linde hat folgendes geschrieben:
Vielleicht magst Du es doch erklären wie Du das meinst? Hab es echt nicht kappiert.
Offensichtlich hält tek es für bescheuert, das es außer Jesus noch mehr Manifestationen gibt, deshalb hat er das Bild gepostet und sich damit über den Typen lustig gemacht, der glaubt Jesus zu sein. Allerdings hängt genau dieser Typ Mann nackt in jeder Kirche...Ich frag mich, wieso man sich dann über jemanden lustig macht, der sich als Jesus verkleidet und sagt der ist der Messias. Ich finde es respektlos gegenüber diesem Jesus-Menschen da.


Es mag sein, dass Tek das Bild nicht in lauterer Absicht gepostet hat. Aber die Person auf dem Bild hat sich offenbar freiwillig fotographieren lassen und will nicht seiner Aufmachung ja offenbar auch potentielle Anhänger gewinnen. Entsprechend kann man gegen die Verbreitung des Bildes wohl kaum etwas schlechtes sagen.

Tek macht sich ja offenbar nicht über das Aussehen oder die Aufmachung, sondern über den Anspruch lustig. Du hast natürlich recht, dass ein paar sachliche Argumente sinnvoller wären als solche Kindereien. Tek's Stil hier im Forum scheint ja aber generell eher provoktativ und emotional zu sein denn inhaltlich verdichtet.
Pommes hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
Kommt sicher darauf an wie man Mission versteht. Zudem bleibt der Anspruch der Religionen.


Interpretationssache. Ein gutes Parfüm muss man niemandem unter die Nase sprühen. Man legt es auf und die Leute denen der Geruch gefällt werden danach fragen.


Auch das könnte man schon als Mission verstehen. Wie man Mund-zu-Mund-Propaganda auch schon als eine Art der Werbung verstehen kann.
pommes hat folgendes geschrieben:
Im übrigen habe einen solch "unzüchtigen" Jesu auch in meiner Wohnung hängen. Das ich es mal erleben darf das dies jemand als anstößig empfindet ... Ich komme aus dem grinsen nicht mehr raus.

Nein da hast du mich falsch verstanden pommes. Eben wegen dieser Erniedrigung die burkl beschreibt, finde ich die Darstellung von Jesus in Kirchen schlimm, nicht weil es "unzüchtig" wäre. Mir ist schon klar, dass es um das Leid Jesu geht, um das Opfer das er gebracht hat. Allerdings finde ich 1. die Darstellung einer Manifestation Gottes in irgendeiner Weise (und erstrecht in dieser Weise) respektlos und erniedrigend und 2. wird er auch noch als langhaariger weißer Mann dargestellt. So sah er wahrscheinlich nicht aus und man soll auch nicht versuchen ihn "nachzubauen" weil niemand weiß wie er aussah.
Ich frage mich halt, wieso die Kirche auch heute nicht davon abgeht, ihn abzubilden, er ist zur geistigen Welt aufgestiegen und das Körperliche spielt keine Rolle mehr.
RoseGarden hat folgendes geschrieben:
pommes hat folgendes geschrieben:
Im übrigen habe einen solch "unzüchtigen" Jesu auch in meiner Wohnung hängen. Das ich es mal erleben darf das dies jemand als anstößig empfindet ... Ich komme aus dem grinsen nicht mehr raus.

Nein da hast du mich falsch verstanden pommes. Eben wegen dieser Erniedrigung die burkl beschreibt, finde ich die Darstellung von Jesus in Kirchen schlimm, nicht weil es "unzüchtig" wäre. Mir ist schon klar, dass es um das Leid Jesu geht, um das Opfer das er gebracht hat. Allerdings finde ich 1. die Darstellung einer Manifestation Gottes in irgendeiner Weise (und erstrecht in dieser Weise) respektlos und erniedrigend und 2. wird er auch noch als langhaariger weißer Mann dargestellt. So sah er wahrscheinlich nicht aus und man soll auch nicht versuchen ihn "nachzubauen" weil niemand weiß wie er aussah.
Ich frage mich halt, wieso die Kirche auch heute nicht davon abgeht, ihn abzubilden, er ist zur geistigen Welt aufgestiegen und das Körperliche spielt keine Rolle mehr.


Ich kann schon verstehen das es als Nichtchrist befremdlich wirkt. Das wirkt es auf mich auch. Respektlos ist es aber nicht gemeint von christlichen Kirchen. Tatsächlich dient es der Verehrung und der Erbauung der Frömmigkeit. Neben dem Christentum kennen auch Buddhismus und Hinduismus eine starke Tradition der Darstellung der Manifestationen es Heiligen.

Derweil finde ich es immer wieder etwas befremdlich wie abgestoßen Bahai auf solche Bildnisse reagieren. Ich kenne kaum einen Bahai-Haushalt in dem nicht mindestens ein Bild von Abdulbaha ist. Dann durch die Welt zu ziehen und andere religiöse Traditionen für ihre Bilder zu kritisieren ist schon etwas eigenartig. Übrigens hat sich Bahaullah selbst mehrfach fotografieren lassen. Abdulbaha wohl hundertfach. Selbst Videoaufnahmen gibt es von Ihm. Einige Aufnahmen von Bahaullah werden sogar während der Pilgerfahrt betrachtet.

Ist nicht böse gemeint (erst recht gegen nicht gegen dich), aber das wollte ich schon immer mal loswerden.
RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Eben wegen dieser Erniedrigung die burkl beschreibt, finde ich die Darstellung von Jesus in Kirchen schlimm, nicht weil es "unzüchtig" wäre. Mir ist schon klar, dass es um das Leid Jesu geht, um das Opfer das er gebracht hat.


Es geht beim Kreuz um mehr als nur das Leiden von Jesus. Es geht um die Überwindung unser aller Leid.

Ja - nach menschlichem Ermessen: Zu sagen "Dort hängt Gott" oder auch "Dort hängt ein Gottesbote" und ihn abzubilden, noch dazu entblößt - Gotteslästerung? Eine Aussage, die oft von Moslems den Christen vorgeworfen wird und die rein menschlich gesehen naheliegend ist. Das Kreuz als Zeichen der Gotteslästerung. Ein grandioses Missverständnis über die Bedeutung des Kreuzes.

Was bedeutet das - Gott ist verwundet und zerschlagen?
Die Wunden, die die Sünde dem Menschen schlägt, er hat sie getragen - nicht seine Wunden, er hatte keine Sünde, für die er selbst Verwundungen tragen hätte können. Er war die "tabula rasa", die alles auf sich nehmen konnte, weil er selbst keinen Anteil an dem zu tragenden Übel hatte, konnte er die gesamte Bürde auf sich nehmen.

Christus, Gott und Mensch, er ist es, der dort am Kreuz hängt - zerfetzt, durchbohrt, nackt, zermartert. Ein Alptraum? Ja - wenn es die Auferstehung nicht gäbe, dann ja, purer Alptraum, zum angeekelt Abwenden eher geeignet als zum Hoffnung schöpfen. Weil aber all das nicht das "letzte Wort" gehabt hat, weil Tod und Leid besiegt wurden, weil Jesus lebt und den Jüngern leiblich begegnet ist mit seinen verherrlichten Wunden, mit seinem Leib - stark und neu - sind diese Wunden Siegeszeichen.

Weil Gott alles denkbar Schreckliche, das tief am "Grund des Brunnens" unserer Angst sitzt: Die Zerstörung von Körper, Geist und Seele, die Qual, Folter und Erniedrigung, Tod und Leid - all das auf sich genommen hat, gibt es keine menschliche Angst mehr, keine Nacktheit, kein schreckliches Leid des Menschen mehr, das nicht auch gleichzeitig göttlich wäre - und daher erlöst. Denn wenn Gott, der erhabene Gott, das Leid "anzieht" gleichsam wie ein Gewand aus menschlichem Fleisch und Blut und auf sich nimmt - dann ist hinfort kein Leid mehr "nur menschlich", sondern alles Leid in Gott aufgenommen und Teil seiner göttlichen Herrlichkeit: Jedes menschliche Leid ist durch das Kreuz auch göttliches Leid. Jede menschliche Verletzung, jede Krankheit, jedes Leid und jedes Sterben ist auch seines - denn es ist ihm nicht "fremd", er hat es alles selber durchlitten.

Das Kreuz ist kein Zeichen maximalen Schreckens oder Bloßstellung - das wäre es wenn Jesus nicht auferstanden wäre - wenn seine heiligen Wunden an seinem Auferstehungsleib nicht in neuer Herrlichkeit gestrahlt hätten und von den Jüngern nicht geküsst worden wären. Dank seiner Auferstehung ist das Kreuz Zeichen größtmöglichen Heils - Siegeszeichen, Zeichen dass Gott keine Schlachten verliert - und dass er aus jedem denkbaren Tiefpunkt abholt, weil er selbst "hinabgestiegen" ist in Trostlosigkeit, Leid und Tod, ist alles Leiden und jeder Tod in Jubel und Freude verwandelt - er selbst wartet dort, wo es nicht mehr tiefer hinunter geht, wo "Alles aus" zu sein scheint, nur noch Schmerz und Pein Schwärze, dort wartet er um alles ins Licht zu führen. Es gibt durch den "Abstieg Gottes" ins Todesreich nichts Menschliches mehr, das wir nicht "anschauen" könnten, nichts mehr - wo wir uns vor uns selbst angeekelt abwenden müssten - denn alles ist in der Auferstehung verwandelt, jede Wunde wird strahlen, jede Krankheit in Stärke verwandelt werden, jeder Tod in neues Leben aufgehen.

Ewiger Vater, ich opfere Dir die Wunden unseres Herrn Jesus Christus auf,
um die Wunden unserer Seelen zu heilen.
Amen.
RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Nein da hast du mich falsch verstanden pommes. Eben wegen dieser Erniedrigung die burkl beschreibt, finde ich die Darstellung von Jesus in Kirchen schlimm, nicht weil es "unzüchtig" wäre. Mir ist schon klar, dass es um das Leid Jesu geht, um das Opfer das er gebracht hat.


Ich finde diesen Schmerzwahn der von vielen Christen um die Leiden Jesu gemacht wird auch nicht sonderlich toll. Allerdings kann man das Bild des leidenden Jesu auch auf eine andere Art interpretieren. Jemand der für die Würde des Menschen bis ans Äußerste gegangen ist und derart viel Demütigung erfahren hat kann auch unglaublich inspirierend sein.

RoseGarden hat folgendes geschrieben:
1. die Darstellung einer Manifestation Gottes in irgendeiner Weise (und erstrecht in dieser Weise) respektlos und erniedrigend


Ich denke nicht das die Christen das Bild Christi am Kreuze verehren weil sie ihn erniedrigt sehen wollen.

RoseGarden hat folgendes geschrieben:
2. wird er auch noch als langhaariger weißer Mann dargestellt.


Und da weiße Menschen von Grund auf verdorben sind kann es natürlich nicht sein das Jesu auch einer war.

RoseGarden hat folgendes geschrieben:
So sah er wahrscheinlich nicht aus und man soll auch nicht versuchen ihn "nachzubauen" weil niemand weiß wie er aussah.


Doch er sah sogar höchstwahrscheinlich absolut so aus. Viele Juden haben helle Haut und dunkelbraune Haare. Das er einen Bart und lange Haare hatte ist auch nicht sonderlich abwiegig. Bärte gehörten damals wie heute zur religiösen Pflicht praktizierender Juden.

RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Ich frage mich halt, wieso die Kirche auch heute nicht davon abgeht, ihn abzubilden, er ist zur geistigen Welt aufgestiegen und das Körperliche spielt keine Rolle mehr.


Ich bin schon lange kein Kirchenmitglied mehr und habe ihn zweimal in meiner Wohnung hängen Ich werde ihn auch wahrscheinlich irgendwann zu meiner Tattoosammlung hinzufügen.
_________________
Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Pommes hat folgendes geschrieben:
Ich bin schon lange kein Kirchenmitglied mehr und habe ihn zweimal in meiner Wohnung hängen


Ich auch; Er ist ja auch für mich der Messias.

LG,
Minou
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Pommes hat folgendes geschrieben:
Doch er sah sogar höchstwahrscheinlich absolut so aus. Viele Juden haben helle Haut und dunkelbraune Haare. Das er einen Bart und lange Haare hatte ist auch nicht sonderlich abwiegig. Bärte gehörten damals wie heute zur religiösen Pflicht praktizierender Juden.


Letztlich ist das alles Spekulation. Was sich aber nicht abstreiten lässt ist, dass die Darstellung von Jesus durch eine jeweilige christliche Gruppierung oft deutlich mehr oder deren Weltanschauung sagt als darüber wie Jesus wirklich ausgesehen haben mag. Spätestens das Jesus blaue Augen gehabt haben soll (so zu sehen bei den Darstellungen diverser amerikanischer Gruppen) ist doch ziemlich unwahrscheinlich. Da Jesus sozial gesehen eher zur Unterschicht gehörte dürfte seine Haut auch zumindest sonnenbraun gewesen sein. Zumindest Gesicht und Hände.

Letztlich soll das ja aber auch keine lebensechte Darstellung sein, sondern ein Gegenstand zur frommen Erbauung.
Tobias hat folgendes geschrieben:
Letztlich ist das alles Spekulation. Was sich aber nicht abstreiten lässt ist, dass die Darstellung von Jesus durch eine jeweilige christliche Gruppierung oft deutlich mehr oder deren Weltanschauung sagt als darüber wie Jesus wirklich ausgesehen haben mag.


Was sagt es denn über deren Weltanschauung?

Tobias hat folgendes geschrieben:
Spätestens das Jesus blaue Augen gehabt haben soll (so zu sehen bei den Darstellungen diverser amerikanischer Gruppen) ist doch ziemlich unwahrscheinlich.


Juden mit blauen Augen sind absolut keine Seltenheit.

Tobias hat folgendes geschrieben:
Da Jesus sozial gesehen eher zur Unterschicht gehörte dürfte seine Haut auch zumindest sonnenbraun gewesen sein.


In wie weit bestimmt denn der soziale Rang die Hautfarbe eines Menschen?Zudem war der Beruf eines Zimmermanns alles andere als ein Beruf den man zur unteren Berufsklasse zählen konnte.

Tobias hat folgendes geschrieben:
Letztlich soll das ja aber auch keine lebensechte Darstellung sein, sondern ein Gegenstand zur frommen Erbauung.


Achso
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!