Verse Aristoteles'


Am reichsten ist , wer mit dem Geringsten zufrieden ist ,
denn Zufriedenheit ist der Reichtum der Natur .

Sokrates


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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

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Dr.Frank Kinslow

Wir erleben mehr als wir begreifen .
(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
Hans-Peter Dürr
Aristoteles, Περὶ ζώων γενέσεως/De generatione animalium/Über die Entstehung der Tiere II 3, 737a 27 – 29 erklärt: τὸ γὰρ θῆλυ ὥσπερ ἄρρεν ἐστὶ πεπηρωμένον καὶ τὰ καταμήνια σπέρμα, οὐ καθαρὸν δέ• „Das Weibchen ist nämlich gleichsam ein verstümmeltes Männchen, und die Monatsblutungen sind Samen, aber kein reiner.“

Aristoteles war kein Mediziner, soviel ist sicher.

Desweiteren sagt er auch, dass die Frau keine Seele hat.

Die Philosophie als Wissenschaft in allen Ehren, aber ich halte die Aussagen von einzelnen Menschen, die vor 2000 Jahren gelebt haben für fragwürdig. Vielleicht ist auch mal eine Perle unter dem ganzen Gerümpel aber das ist keine Grundlage um einer einzelnen Person Autorität zu verleihen. Sicher waren Aristoteles' Theorien für die damalige Zeit fortschrittlich, aber heute ist dieser Schuh zu klein geworden.
Was Staatstheorien angeht wurde auch im 18./19. Jh. viel geschrieben

Aristoteles ist wie ein Label, so wie "Nivea" oder "Lind", die Leute glauben halt schon vom Namen her dass es gut ist, auch wenn noch so ein Bullshit drin ist.
Hallo Rosegarden,

Zitat Rosegarden
Zitat:
Aristoteles ist wie ein Label, so wie "Nivea" oder "Lind", die Leute glauben halt schon vom Namen her dass es gut ist, auch wenn noch so ein Bullshit drin ist.


Bei so einer Aussage greift nun aber wieder Aristoteles' Rat zur Mäßigung, hier explizit in der Ausdrucksweise.
Wer sind "die Leute"? Menschen die du kennst? Aristoteles war ein Denker und keine Praline oder Hautcreme. Der Vergleich hinkt. Natürlich kann man aristotelische Denkansätze kritisieren, kann anderer Meinung sein oder in Einzelfragen zu einem anderen Schluss kommen. Dafür ist dieser Thread ja gedacht. Aburteilen aber ist eine feindliche Haltung und führt zu keiner freundlichen Diskussionsatmosphäre. Auch das zusammenhanglose reinkopieren von Zitatangaben aus zum Beispiel "Gute Frage Net" dient keiner fundierten Diskussion.
Ich kenne diese Textstelle nicht. Sicher war Aristoteles weder Mediziner noch standen ihm moderne Möglichkeiten zur Verfügung, den Körper so zu verstehen, wie wir es heute können. Wahr ist auch, dass die Frau im Allgemeinen in der Antike keinen guten Stand hatte. Weder bei Philosophen noch bei Religionsanhängern. Da Aristoteles sich aber nicht als Offenbarer verstand, muss ein defizitärer Denkansatz in einer Disziplin nicht zum Verwerfen anderer Erkenntnisse führen, wie zum Beispiel großen Teilen seiner Ethik. Anders sähe das bei einem Propheten aus. Jemand, der in seinen Aussagen nicht menschlicher Fehlbarkeit unterworfen ist, sondern direkt göttliche Weisheit verkündet, darf derartige Aussagen natürlich nicht machen, um annehmbar zu bleiben. Ein Philosoph kann irren und tut es auch oft. Er schließt das auch nicht aus.
Es ist schade, dass in der Antike ein derart negatives Frauenbild vorherrschte. Fetustheoretisch war das im Spätmittelalter noch immer nicht anders und das obwohl man bereits Leichenöffnungen vornahm. Man ging davon aus, dass allein aus dem Same des Mannes das Kind entstand. Ähnlichkeit mit der Mutter schrieb man der Muttermilch zu.
Noch im 18. Jahrhundert betrachtete man das kleinere Gehirn der Frau als Beweis für deren geringere Intelligenz, genau wie Fossilfunde von Meeresschnecken im Gebirge Goethe als Beweis für die Sintflut galten, ohne das Goethes literarischer Ruhm dadurch Schaden nehmen würde.
Aburteilen und Irren ist zutiefst menschlich, oft Ausdruck von Angst und Verunsicherung. Dabei weisen viele logische Denkschlüsse des Aristoteles auf einen höhren Sinn des Daseins hin, unterstützen die Vorstellung von einem Gott.
Die Seele ist Ursache und Prinzip des lebenden Körpers. Dies wird aber in mehrfacher Bedeutung verstanden. Entsprechend den drei unterschiedlichen Arten (von Ursache/Prinzipien) ist gleicherweise die Seele (dreifache) Ursache: Sie ist nämlich sowohl Ursprung der Bewegung, als auch Zweck, und auch als Wesen der beseelten Körper ist die Seele Ursache. Dass sie es als Wesen ist, leuchtet ein; denn bei allen Dingen ist die Ursache des Seins das Wesen, das Leben ist aber den Lebewesen das Sein, und Ursache und Prinzip hiervon ist die Seele. (Aristoteles, Über die Seele, Buch II, Kapitel 4)

Ich würde meinen, Aristoteles meint mit Seele Geist und Geist ist der All-Eine. So könnte man auch vereinfacht schreiben: Im Anfang war Gott. In diesem Satz ist gleichfalls kein Anfang oder Ende impliziert.
Das ändert nichts daran, dass er sagt, die Frau hätte keine Seele.
Hallo RoseGarden,

schön daß Du Deine Blüten wieder öffnest


lieben Gruß von einer der Rosen
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Hallo die Rosen sind wieder da ! Fehlt nur noch Rosenblüte .


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"Es läßt sich nämlich beobachten, daß der Zorn im gewissen Grad auf die Stimme sachlicher Reflexion hinhört, aber sie nicht richtig hört. Es ist wie bei den voreiligen Dienern: noch ehe sie alles gehört haben, was man ihnen sagt, rennen sie davon und bringen dann den Auftrag durcheinander."

(Aristoteles, Nikomachische Ethik, VII, 7)

So scheint es auch bei den religiösen Fanatikern zu sein, die den Auftrag Gottes, sofern sie überhaupt einen erhalten haben, völlig falsch verstehen. So entstehen Unterdrückung, Hass und Kriege.
So ist der Wucher hassenswert, weil er aus dem Geld selbst den Erwerb zieht und nicht aus dem, wofür das Geld da ist. Denn das Geld ist um des Tausches willen erfunden worden, durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst. (.... ) Diese Art des Gelderwerbs ist also am meisten gegen die Natur.

(Aristoteles, Politik, 1. Buch, Kap. 3, 1259 a)
Wir sind, was immer wir tun.
(Aristoteles)