Seid barmherzig und mitleidig


Ach ihr Ungläubige, lest die Bibel und stellt nicht so törichte Fragen wer Satan sei. Wer aber den wahren Glauben gefunden hat und danach trachtet der weiss wer Satan ist und erkennt seine Machenschaften.
Zitat:
Wer aber den wahren Glauben gefunden hat und danach trachtet der weiss wer Satan ist und erkennt seine Machenschaften.


Satan hat weniger Menschen in der Bibel getötet als Gott.
Besser in deinen Augen ungläubig als in deinem Sinne satansgläubig. Aber schön, daß du einen Grund gefunden hast auf nichts einzugehen...
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Satan ist eine allegorische Figur für das was in uns rücksichtslos, grob, eigensüchtig ist. Das kannst du nicht vernichten; aber du kannst das Geistige in uns/ in dir nähren und fördern. Wird es größer, ist es gut getan. Aber du bleibst immer ein Mensch, fehlerhaft und eben manchmal "satanisch", wenn du so willst. Es kommt darauf an, was überwiegt und wächst...


Deine Glaubensansicht halte ich in zweierlei hinsichtlich für problematisch und teile sie nicht.
Zum Einen: Du versuchst dem Teufel die "Zähne zu ziehen", indem du ihn verharmlost, gleichsam zur "unverbindlichen Allegorie" werden lässt - zur "Windmühle", wie du sagst, also letzlich zur Illusion. Du erweist ihm so einen guten Dienst. Etwas Besseres kann er sich nicht wünschen als nicht wahr- oder ernst genommen zu werden.

Zum Zweiten: Du vertrittst mit deiner Einstellung auch ein sehr pessimistisches Menschenbild, indem du den Menschen als manchmal "satanisch" bezeichnest, also als Inhaber und Quelle seines eigenen Bösen. Das glaube ich anders: Der Mensch ist von Gott nur "gut gemeint", die Bösen Anteile im Menschen sind eben gerade nicht "menschlich", sondern unmenschlich - sie kommen eben von einer anderen "personalen Ebene" außerhalb Gottes - dem Satan.
Burkl hat folgendes geschrieben:
die Bösen Anteile im Menschen sind eben gerade nicht "menschlich", sondern unmenschlich - sie kommen eben von einer anderen "personalen Ebene" außerhalb Gottes - dem Satan.


iiiii - da wird mir gleich ganz anders!

So ein Denken verursacht in mir ein "unangenehmes" Gefühl - da fühle ich mich ins Mittelalter versetzt, daß manche Menschen heute noch so denken ...

wir haben alle alles in uns, lieber Burkl, alle bösen Gedanken und Handlungen muß man schon selbst verantworten, sie nach 'außen' abzugeben ist feige und unverantwortlich.
Wir haben immer die Wahl uns für das Licht zu entscheiden ... tu ich das nicht dann liegt das ganz alleine in/an mir.


Gruß
Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Rosenrot hat folgendes geschrieben:
Wir haben immer die Wahl uns für das Licht zu entscheiden ... tu ich das nicht dann liegt das ganz alleine in/an mir.


Würdest du das auch einem Menschen sagen, der im Gefängnis sitzt - womöglich mit einer tragischen Lebensgeschichte im Hintergrund, die ihn dorthin gebracht hat?
"Entscheide dich das nächste Mal nur fürs Licht und alles wird gut! Es liegt nur an dir!" *schwärm*
Tut mir leid. Ich halte diese Grundeinstellung für gefühlsduselig und letzlich bei genauerem Hinsehen auch für zynisch.

Ich glaube, dass alle Menschen sich im Kern ihrer Existenz gerne für das Licht entscheiden würden. Es zu finden ist aber nicht leicht, weil es eine Kraft gibt, die uns davon abbringen will. Und diese Kraft muss personal sein, weil auch wir durch und durch bis an den Grund unserer Existenz Person sind - und nur von einem "Du" angesprochen und geführt werden können - zum Guten oder eben zum Bösen.
Burkl hat folgendes geschrieben:

Deine Glaubensansicht halte ich in zweierlei hinsichtlich für problematisch und teile sie nicht.
Zum Einen: Du versuchst dem Teufel die "Zähne zu ziehen", indem du ihn verharmlost, gleichsam zur "unverbindlichen Allegorie" werden lässt - zur "Windmühle", wie du sagst, also letzlich zur Illusion. Du erweist ihm so einen guten Dienst. Etwas Besseres kann er sich nicht wünschen als nicht wahr- oder ernst genommen zu werden.

Satan (als Person) gibt es sowenig wie eine Quelle von Dunkelheit. Es gibt Quellen von Licht, wie es die Quelle des Guten(Gott)gibt. In größerem Abstand vom Licht wird es dunkler, in größerem Abstand von Gott "kälter". Gut und Böse sind Wertungen, du sagst "Prinzip", relativ dazu was uns nützt oder nicht.
Machst du eine Person aus einer Allegorie, bist du ein schönes Stück in Richtung Aberglauben gegangen...
Burkl hat folgendes geschrieben:

Zum Zweiten: Du vertrittst mit deiner Einstellung auch ein sehr pessimistisches Menschenbild, indem du den Menschen als manchmal "satanisch" bezeichnest, also als Inhaber und Quelle seines eigenen Bösen. Das glaube ich anders: Der Mensch ist von Gott nur "gut gemeint", die Bösen Anteile im Menschen sind eben gerade nicht "menschlich", sondern unmenschlich - sie kommen eben von einer anderen "personalen Ebene" außerhalb Gottes - dem Satan.

Aber nicht doch. Ich bezeichne Menschen als"satanisch" (Anführungszeichen beachten), weil es mit diskutierenden Christen so gefällt, weil sie diese Terminologie gewohnt sind.
Es gibt keine Quelle des Bösen! Der Mensch ist nur gut gemeint, d'accord, aber es liegt in seiner Hand ob er das in ihm Angelegte auch verwirklicht. Tut er das nicht, handelt er oft schädlich, was wir dann "böse" nennen. Es gibt keine Macht außer Gott...
"Du sollst keine anderen Götter haben neben mir" - auch keine Antigötter...
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Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.
Busshari hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Wer aber den wahren Glauben gefunden hat und danach trachtet der weiss wer Satan ist und erkennt seine Machenschaften.


Satan hat weniger Menschen in der Bibel getötet als Gott.

Vergiss bitte nicht durch wen der Mensch angefangen hat zu sterben, es sind die Menschen die sich verführen haben lassen, der Verführer war aber der Satan, wer aber die Schuld Gott zuschiebt, der kennst seine Liebe zu den Menschen nicht.
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Neues Leben für altes Leben.
Ewiges Leben für den Tod.
Jesus Christus für Adam

Grüße true e-xplorer
dtrainer hat folgendes geschrieben:
"Du sollst keine anderen Götter haben neben mir" - auch keine Antigötter...


Satan ist auch kein "Antigott" - sondern ein Geschöpf Gottes, das nicht will, dass die Geschöpfe Gottes den Weg gehen, der für sie von Gott vorgesehen ist. Und durch das Abbringen Anderer vom wahren Weg hofft er die Liebe Gottes "zurückzuerringen". Man könnte auch sagen - selbst der Böse will gut behandelt werden. Auch das sieht man oft bei Verführten - sie treten um sich und zerstören, wollen aber selbst Liebe... Kein Geschöpf ist also von der Liebe unabhängig, auch nicht das Verirrte, alle sehnen sich letzlich nach Gott.
Satan als Person ist ein Geschöpf der Priester. Es ist aber ein Irrtum zu meinen, mittels Angst könnte man die Menschen zum Glauben treiben.
Dahin führt nur die Liebe...

Sag mir doch mal, wie könnten Menschen, bei all ihrer Schwäche, Fehlerhaftigkeit, ihren Unzulänglichkeiten und ihrer Nachlässigkeit, einem Wesen widerstehen, das stark genug ist, sich gegen Gott zu stellen?
Wer das so glaubt, verkauft Angst und verdirbt den Glauben. Wir haben hier einen User der das in Perfektion vorführt...