Seid barmherzig und mitleidig


Zitat:
Es geht hier aber nicht um das Christentum, sondern darum, dass Mirza Ghulam Ahmad (ich hoffe, ich habe ihn richtig geschrieben?) den Jihad (heiliger Krieg?) mit dem Schwert verboten hat.

Bedeutet das: "Du hast ja recht aber wir wollen hier nicht vom Christentum sprechen"?

Riki, die Krankheit eines Organes sollte man vllt besser nicht isoliert betrachten. Wäre in einer Zeit da wo schöne Worte immer stärker (wenn man die Ereignisse der Welt verfolgt) nur zum schönen ansehen taugen nicht etwas dazu-denken angesagt?
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ஜ ♥ ஜ www.tempel.in ღ ஜ ღ
Riki hat folgendes geschrieben:
Es geht hier aber nicht um das Christentum, sondern darum, dass Mirza Ghulam Ahmad (ich hoffe, ich habe ihn richtig geschrieben?) den Jihad (heiliger Krieg?) mit dem Schwert verboten hat.
Und Mohammed hatte, im Gegensatz zu Jesus, den Verteidigungskampf durchaus erlaubt - schließlich wurde Er in ein Gebiet und eine Zeit gesandt, in der gewaltsame Auseinandersetzungen an der Tagesordnung waren. Mohammed hatte eine sehr schwere Aufgabe, aber Er hat die Stämme dann tatsächlich vereinigt.

Ich finde es durchaus bemerkenswert, dass Mirza Ghulam Ahmad klar und deutlich macht, dass der Jihad michts (mehr) mit dem Schwert zu tun hat, sondern dass man "nur" noch Kämpfe mit dem inneren Schweinehund auszufechten hat. Denn das ist durchaus keine leicht zu bewältigende Aufgabe...


Salam,

Er ist sogar weiter gegangen in dem Er im gleichen Buch THE BRITISH GOVERNMENT AND JIHAD-Erklärt wer weiter daran festhält Gott und seinem Gesandten(s) ungehorsam ist und das Gottes Zorn auf sich laden wenn sie daran festhalten und Blutvergießen verursachen.

Zitat:
..The person who accepts me will not merely stop
preaching in this way; rather, he will recognise the evil of this
path and come to know that it invites God’s anger.

-Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad (as) Seite 10
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"religious extremism, be it Christian extremism, Muslim extremism or any other kind, is never a true reflection of the religion".
(Amir al-Mu'minin Khalifatul Masih V Hadrat Mirza Masroor Ahmad(atba) )
Minou hat folgendes geschrieben:
Zwei sehr schöne und wertvolle Zitate!

Aber hat nicht schon Jesus Christus das Schwert der Gewalt abgeschafft? Schon Er verbot Petrus, das Schwert zu Seiner Verteidigung zu gebrauchen. Schon Er war barmherzig und mitleidig.


Salam,

Die Geschiechte um seiner Verhaftung ist an sich ungenau wenn man die vier Berichte genau nach schaut und dazu muss gesagt werden das er keines weg das Schwert abgeschaft hat sondern er ist rein logisch vorgegangen-Er hat ja Gewusst was auf ihm zu kommt und er wußte auch das Petrus nie allein mit den Soldaten Kämpfen und siegen würde..Jesus(as) wenn den Berichten geglaubt werden kann hat durch aus nur Logisch gehandelt...oder würdst du nehmen wie mal den bespiel:deinen Bruder für dich gekämpfen lassen wenn du weißst das er nicht gewinnen kann?
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"religious extremism, be it Christian extremism, Muslim extremism or any other kind, is never a true reflection of the religion".
(Amir al-Mu'minin Khalifatul Masih V Hadrat Mirza Masroor Ahmad(atba) )
Lasst euch nicht beirren Brüder und Schwestern, Zwiespalt und Streit wird hier angeregt.

"Matthäus - Kapitel 26
46 Stehet auf, laßt uns gehen! Siehe, der mich verrät, ist nahe! 47 Und während er noch redete, siehe, da kam Judas, einer der Zwölf, und mit ihm eine große Schar mit Schwertern und Stöcken, von den Hohenpriestern und Ältesten des Volkes her. 48 Der ihn aber verriet, hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist's, den ergreifet! 49 Und alsbald trat er zu Jesus und sprach: Sei gegrüßt, Rabbi, und küßte ihn. 50 Jesus aber sprach zu ihm: Freund, wozu bist du hier? Da traten sie hinzu, legten Hand an Jesus und nahmen ihn fest. 51 Und siehe, einer von denen, die bei Jesus waren, streckte die Hand aus, zog sein Schwert und schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm ein Ohr ab. 52 Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn alle, die das Schwert ergreifen, werden durch das Schwert umkommen. (1. Mose 9.6) 53 Oder meinst du, ich könnte nicht meinen Vater bitten, und er würde mir noch jetzt mehr als zwölf Legionen Engel schicken? (Matthäus 4.11) 54 Wie würden dann aber die Schriften erfüllt, daß es so kommen muß? 55 In jener Stunde sprach Jesus zu der Schar: Wie gegen einen Mörder seid ihr ausgezogen mit Schwertern und Stöcken, mich zu ergreifen! Täglich bin ich bei euch lehrend im Tempel gesessen, und ihr habt mich nicht ergriffen. 56 Das alles aber ist geschehen, damit die Schriften der Propheten erfüllt würden. Da verließen ihn alle Jünger und flohen."

Wenn doch Jesus Angst um seine Jünger hatte, aber danach zugleich von "zwölf Legionen Engel" sprach, so ist deine anschein logische Schlußvolgerung nichtig, Jesus sprach auch von der Erfüllung der Schriften, denn so musste es geschehen, wie es geschehen war.
Du bist auch selbst menschlicher Natur und suchst den Frieden auf Erden, es wird aber der falsche frieden kommen wie es geschrieben steht und es ist nahe. Glücksselig ist aber der ein böses Herz durchschaut, denn diese sind die Kinder Gottes.
Bringst du uns auch den Mohammed? Steht es nicht bei euch geschrieben so in etwa: Ich weiss nicht was mit euch am Ende geschieht.
Jesus aber meinte: "Wohin ich gehe das wisst ihr" und er gebot uns ihm nachzufolgen.
Mohammed ist auch gestorben und nichts mehr ist geschehen, Jesus ist aber gestorben und ist wieder auferstanden und sitzt zur Rechten der Vater im Himmel.
Auch sollst man nicht gegen die Wahrheit lügen, und auch nicht ich gebiete dir sonder der Herr: Du sollst nicht zu etwas sagen, "es stimmt nicht", denn DU glaubst nicht daran.
Es steht ebenfalls geschrieben, dass wir Verfolgung erleiden werden seines Namens Willen.
Möge dir der Herr en wahren Weg der Wahrheit zeigen, dass du deine Bosheit im Herzen ablegst, wie er es auch an mir getan hat.
Minou hat folgendes geschrieben:

Aber hat nicht schon Jesus Christus das Schwert der Gewalt abgeschafft? Schon Er verbot Petrus, das Schwert zu Seiner Verteidigung zu gebrauchen. Schon Er war barmherzig und mitleidig.
Wenn Er sagte "Ich bin nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert", meinte Er das geistige Schwert, das zwischen den Menschen Unfrieden bringen würde durch das Annehmen bzw. Ablehnen Seiner Selbst und Seiner Lehren.
Nie hat Er Seine Sendung mit Gewalt verbreitet.


Das Christentum ist keine "Religion des Friedens" in dem Sinne, dass Friede und Eintracht unter allen Menschen auf dieser Welt das anzustrebende Ziel ist.
Im Gegenteil - Christ zu sein bedeutet in den Krieg zu ziehen - aber ganz entscheidend: Nicht gegen "böse Menschen", sondern gegen das "dahinter stehende" böse personhafte Prinzip, auch genannt: Satan.
Jede heilige Messe schließt mit dem - "Ite missa est.", nahe am Wortlaut übersetzt "Geht! Ihr seid gesendet!". Es geht um die Sendung in den Krieg gegen die Bedrängnisse des Guten, gegen die immer präsenten bösen Kräfte in der Welt, die das Leben, die Liebe zerstören wollen.
Deshalb ist es immer ein schlechtes Zeichen, wenn irgendwo Christen keinen Anstoß erregen und nicht auch bekämpft werden - denn dann heißt das, dass sie ihre Religion nicht wirklich leben.
Hallo Burkl,
Zitat:
Christ zu sein bedeutet in den Krieg zu ziehen - aber ganz entscheidend: Nicht gegen "böse Menschen", sondern gegen das "dahinter stehende" böse personhafte Prinzip, auch genannt: Satan.

Viel Vergnügen bei den Windmühlen.
Man kann nicht gegen das Böse kämpfen, nur das Gute selbst betreiben. Damit wird getan was zu tun ist, gegen ein Prinzip kann man nicht kämpfen. Man muß ihm aber auch nicht folgen.

Satan ist eine allegorische Figur für das was in uns rücksichtslos, grob, eigensüchtig ist. Das kannst du nicht vernichten; aber du kannst das Geistige in uns/ in dir nähren und fördern. Wird es größer, ist es gut getan. Aber du bleibst immer ein Mensch, fehlerhaft und eben manchmal "satanisch", wenn du so willst. Es kommt darauf an, was überwiegt und wächst...
Gruß
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Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.
Indem du so denkst dtrainer lacht dich satan aus, denn er weiss genau wo du hinkommst weil du nicht glaubs und auch du hast dich selbst dadurch gerichtet
true e-xplorer hat folgendes geschrieben:
Indem du so denkst dtrainer lacht dich satan aus, denn er weiss genau wo du hinkommst weil du nicht glaubs und auch du hast dich selbst dadurch gerichtet


Was ist Satan für dich E-xplorer?
Ein Prinzip lacht mich aus.
Naja, es ist ja nicht lebendig und kann meine Reaktion darauf nicht bemerken...
Zitat:
weil du nicht glaubs und auch du hast dich selbst dadurch gerichtet

Man kann nicht zwei Herren dienen, nicht wahr? Wo die Angst dermaßen herrscht daß man sie unbedingt versuchen muß, auch Anderen einzuflößen, da herrscht eben nicht die Liebe.
Ich sehe gute Gründe warum du nicht versuchen solltest, mir oder anderen Usern den Glauben abzusprechen , sondern dich selbst darum zu bemühen.
Hallo Burkl,

Zitat:
Christ zu sein bedeutet in den Krieg zu ziehen - aber ganz entscheidend: Nicht gegen "böse Menschen", sondern gegen das "dahinter stehende" böse personhafte Prinzip, auch genannt: Satan.


Wie bekriegst du das "Prinzip des Bösen"? Es ist doch keine Person. Das Böse hat ganz unterschiedliche Ursachen, die mit dem Verstand und der Vernunft zu ergründen sind und je nach Ergebnis eine andere Vorgehensweise erfordern.


Hallo Dtrainer,
Zitat:
Man kann nicht gegen das Böse kämpfen, nur das Gute selbst betreiben. Damit wird getan was zu tun ist, gegen ein Prinzip kann man nicht kämpfen. Man muß ihm aber auch nicht folgen.


Stimmt. Andererseits muss schon die Grundlage dafür geschaffen werden, dass in Menschen das Mitgefühl und die Barmherzigkeit wächst, damit sie sich gegen verletzende Taten entscheide können. Anleitung in Ethik ist da ganz wichtig.
Dem "Prinzip des Bösen" folgen, klingt für mich merkwürdig. Ist es doch eigentlich keine Option, sondern wir sind der Vielheit (bildhaft Satan = Entzweier), der Nichteinheit ausgesetzt.

Nach Aristoteles ist böses Handeln die Folge der Nichtbeherrschung tierischer Triebe in uns. Aristoteles weiß daher, dass Tugend bedeutet, zu lernen/daran gewöhnt zu werden, diese Triebe zu kontrollieren. Unterdrücken kann man sie nicht und je nach Situation ist auch schon mal das, was böse ist, also das, was als Handlung eingentlich von vorne herein ausgeschlossen werden muss, z. B. Mord, manchmal nicht böse. Das Hitlerattentat z.B. wurde weder aus Niedertracht noch aus dem Verlangen heraus Leid zuzufügen geplant, sondern um Menschen von Niedertracht und Leid zu befreien/zu bewahren.
Dort wo das Böse auf Gründen von Krankheit beruht, musse es von außen beherrscht werden.