Was mir schon öfter aufgefallen ist!


Egal ob ein Tier oder ein Mensch stirbt, alles benehmen sich seltsam.
Sowohl die mehrheit aller Menschen und Tiere zeigen das sie spüren das es soweit ist, und zeigen manchmal auch Angstzustände, Menschen beginnen wegzureden, man solle die dort beseitigen, die der lebende gar nicht sehen kann, komischerweise sind sie dann tot, scheint das für den verstorbenen Menschen und das verstorbene tier ganz normal zu sein, das sie hinübergegangen sind, als ginge es ihnen danach wirklich besser, weil sie auch wissen das sie nicht zurück können und das akzeptieren müssen.
Wie man sieht nichts genaues weiss ich immer noch nicht übers drüben.
Es interessiert mich zwar, aber woher weiss ich das es wirklich so ist, gut während einer Nte ob man nun stirbt oder nicht, hat man den eindruck alles ist real, aber nach einer langen Zeit vergisst man das wieder.
Woher und wie erkennt der Mensch ob es jetzt real ist oder nur so scheint, wie zb. in meinem letzten traum mit dem lotto Sechser, der war so real, aber in echt ist sowas nicht passiert.
Ist alles nur eine täuschende Illusion die wir alle als real wahrnehmen, obwohl es vielleicht anders ist?
Lese dazu von Rene Descarte Meditationen 1-6
Ok, danke schreib ich mir auf.
Be-stile-zen hat folgendes geschrieben:
Ist alles nur eine täuschende Illusion die wir alle als real wahrnehmen, obwohl es vielleicht anders ist?


also ich sehe das so: es gibt nur 1 Realtität (du kannst auch sagen nur 1 Gott) und wir sehen immer nur kleine und auch größere Ausschnitte von dieser Realität, je nach dem wo wir uns befinden und wie unsere Wahrnehmung ist. Hier auf der Erde ist unsere Wahrnehmung dieser Realität in unseren Körpern meist recht klein und sie erweitert sich sofort, wenn wir uns in dem Sterbeprozess befinden, oder auch ganz abrupt, wenn wir z.B. einen tödlichen Unfall hatten. Da löst dann eine Wahrnehmung die andere ab.

Alles ist real, aber nicht jede wahrgenommene Realität ist auch allumfassend. Der Stuhl, der Tisch ... all das ist real, aber es gibt eben auch noch viel mehr, als den Stuhl und den Tisch. Und die meisten Menschen bleiben in dieser kleinen irdischen Sichtweise verhaftet, während andere bereits schon etwas mehr erkennen können, bis hin zu jenem kosmischen Bewusstsein, oder auch Erleuchtung.

Es ist also keine Frage von Illusionen, sondern von Wahrnehmungsmöglichkeiten ... und, wenn Menschen eine Nahtoderfahrung hatten kehren sie eben wieder in ihr beschränkteres irdische Wahrnehmungsfeld zurück und die Erinnerungen verblassen wieder. Aber dennoch verbleibt bei den meisten immer etwas von diesen Erfahrungen. Viele krempeln ihr Leben völlig um, die meisten haben keine Angst vor dem Tod mehr, viele möchten dann auch anderen Menschen helfen, etc.

Und das mit dem 6er im Lotto! ... den hattest du sicher auch dort, wo du in deinem Traum warst, aber du hast blöderweise vergessen, wo das gewesen ist
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Ich meine, dass solche Geschichten teils real, teils in Bezug auf die Wachrealität getäuscht sein können.
Ich denke auch, dass sich da zumindest in den Übergangsphasen erst mal einiges vermischt, denn auch da geht nichts von jetzt auf gleich. Das entscheidende aber ist doch, dass jedes Erlebnis seine eigene Realität (und meist auch nur einen kleinen Teil jenes Ganzen) in sich birgt, die keine zweite neben sich duldet. Wenn ich vom Schlaf nicht mehr aufwache und mich damit im Koma befinde, oder sogar tot bin ... wird diese erlebte Realität solange auch als die einzige verbleiben, solange ich mich in diesem Erlebnisfeld befinde ... und die Frage nach einer Illusion stellt sich dann nicht mehr.
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