Faszinierende Glaubensgeheimnisse


Jeder gläubige Mensch - egal welcher Prägung - hat doch Aspekte in seinem Glauben, die ihn besonders an seine Religion binden, weil sie für ihn eine atemberaubende Tiefe und Schönheit haben. Ich würde mich freuen, wenn wir uns eingehender darüber unterhalten könnten.

Ich bin Katholik, vor Allem wegens des spezifisch katholischen Glaubens an das Sakrament der Eucharistie. Der Glaube daran, dass Gott sich so tief mit dem Menschen verbinden will, dass er "in ihn eingeht", mit ihm verschmiltzt.
Die Verbindung, die Gott nach unserem Glauben haben mit dem Schöpfung un den Menschen will ist so tief, dass er, der unendliche Gott, in eine winzig kleine Menge Materie - eine Hostie und ein Schluck Wein - eingeht und sich den Menschen "verfügbar" macht, ja sogar "unterordnet".

Gott macht sich also mir kleinen unbedeutenden Menschen jederzeit in der heiligen Eucharistie "verfügbar" und so klein, dass er "essbar" wird und so zum wirklichen "Lebensmittel" im vollen Sinne wird.
Das ist so groß, dass man es mit dem Kopf wohl nie so richtig "verdauen" kann. Aber Gott sei Dank haben wir dieses Lebensmittel, welches das Leben in Fülle bringt, das Ziel des ganzen Menschseins ist. Die Seele weiß, dass sie es dringend braucht.
aus " ein Kurs im Wundern " zitiert

"Die Suche nach der Wahrheit ist nur das ehrliche Ausfindigmachen all des­sen, was die Wahrheit beeinträchtigt. Die Wahrheit ist. Sie kann weder verloren gehen noch gesucht oder gefunden werden. Sie ist dort, wo immer du auch bist, da sie in dir ist. Doch kann sie erkannt oder unerkannt, wirklich oder falsch für dich sein. Verbirgst du sie, wird sie für dich unwirklich, weil du sie verborgen und mit Angst umgeben hast. Unter jedem Eckstein der Angst, auf dem du dein wahnsinniges Glaubenssystem errichtet hast, liegt die Wahrheit verborgen." (T-14.VII.2)

Liebe ist unsere göttliche Dimension als Mensch (Zen)

Angst ist die Abwesenheit von Liebe.(Tibetischer Buddhismus)
und alle nicht durch Geburt induzierten Krankheiten
-geistig,emotional,spirituell,körperlich und soziale Beschränkungen- manifestieren sich aus einer Angst

dann gibt es das ' kosmische ' Gesetz der Resonanz,
das was Du ausstrahlst ziehst Du auch an.
Strahlst Du Frieden aus wird Dir in Wohlwollen geantwortet.


Ich habe zu dem Leben nach dem Tod noch keine
Präferenz , bzw. werde ich ' in die Antwort hineinwachsen' ,
wenn ich 'entwicklungstechnisch' reif genug dafür bin.

( da hier wohl die augenscheinlichste Unterscheidung
Christ - Buddhist
zu Tage tritt )


=> für mich ist erstmal die Übereinstimmung der Prioritäten von Bedeutung -
die tibetische Buddhisten sowie andere Glaubensgemeinschaften -

* dass nur verzeihen hilft gegen Hass im Herzen
* dass nur ein inneres Mangel Empfinden unseren Blick versperrt für Mitgefühl ( mit dem Herzen zu sehen)
* und ' Selbstliebe '
" die Seele muss sich schon in unserem Herzen wohlfühlen & atmen können "



am Beispiel konkret
ein Fress süchtiger ist jemand mit starkem Mangel Empfinden,
der das Gefühl , das ureigene - geliebt werden wollen Gefühl & Mitgefühl schenken Gefühl - versucht zu kompensieren
bzw.
sich ' Ersatz ' Nahrung dafür zu beschaffen.

jedes Suchtverhalten bedient sich diesen Strickmusters.

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