Ehe...wie wusstet ihr die/den Richtigen gefunden habt?


RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Ich denke, dass es schon so ist, dass man den anderen spiegelt. Aber das muss der andere erst mal kapieren... Das ist ja wieder der Ansatz, dass man immer erst auf sich selbst schauen soll, anstatt auf die anderen. Klingt für mich nach einer guten Voraussetzung, damit Partnerschaften und Freundschaften funktionieren können. Wenn beide ehrlich sind, geht das!
Wenn ICH das kapiert habe und mich danach ausrichte ist es nicht mal anders möglich als dass der Partner auch darauf kommt und aus meinen Erfahrungen mitlernt - man spricht doch über die Probleme, besonders wenn sie sich aufgelöst haben - Kommunikation ist in einer guten Partnerschaft das A und O, oder?
Also lass die Erwartungen an den Partner - es ist wie beim Schach: ICH ziehe - und er wird mitziehen müssen, sonst gehen wir auseinander, weil er zurückbleibt - und das fühlt er unterbewußt...
Und als Bahaii nehme ich an dass er schon sowieso spirituell ausgerichtet ist...
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Wie gesagt er hat es selber und allgemein zugegeben, ich habe das nie über ihn gesagt, daher weiss ich das es nicht gespiegelt war, dazu müsste ich ihn doch ein sch.... genannt haben, aber ich habe gewiss dieses Wort ihm gegenüber nicht gebraucht, es kam ja von ihm, und war an alle die in der Nähe waren gerichtet, das er meinte er sei ein Sch....
Ich hoffe das ich habe das jetzt einigermassen verständlich rübergebracht.
Be-stile-zen hat folgendes geschrieben:
Wie gesagt er hat es selber und allgemein zugegeben, ich habe das nie über ihn gesagt, daher weiss ich das es nicht gespiegelt war, dazu müsste ich ihn doch ein sch.... genannt haben,...
Nie gesagt - auch nie gedacht? Wie hat dich seine Eigenaussage berührt? Fingerzeig ist bei solchen Sachen immer das eigene Gefühl. Wenn es mich also überhaupt nicht berührt - als ob er halt chinesisch sprechen würde - ist auch nichts dran für mich. Dann ist er halt so - und ich bin anders... alles ok.
Auch so kann ich erkennen, wo ich gerade stehe - und kann mich daran erfreuen, nach dem Motto: "Toll, diese Schwäche hab ich auch schon abgelegt, an anderen herumzunörgeln und in die gleiche Kerbe zu hauen..."
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Also mir wurde ab diesem Moment bewusst das ich ihn niemals Ernst nehmen kann, und auch das ich niemals eine Chance hätte, dafür ist seine Narredei auch ein bischen zu oft ausgeschweift, das zeigte sich natürlich nicht alles gleichzeitig, aber jetzt bin ich schlauer Gott sei Dank.
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Lucky!
Der Richtige oder die Richtige. Wann weiss man das schon genau? Nach 1 Tag oder nach 50 Jahren?
Aber ist es so wichtig? Oder will der Mensch ewig auf die Richtige oder den Richtigen warten?
ottel hat folgendes geschrieben:
Der Richtige oder die Richtige. Wann weiss man das schon genau? Nach 1 Tag oder nach 50 Jahren?
Es ist IMMER der Richtige. Nämlich derjenige, der für den Moment gerade passend ist. Oder für länger...
Schröder "installierte" die "Lebensabschnittsgefährtin" - und vielleicht ist dies keine so schlechte Idee - wir leben ja nicht mehr in dem Zeitalter als man so abhängig von einander war. Wenn man sich auseinanderlebt ist eine Trennung vielleicht die bessere Lösung, um (weitere) Verletzungen zu vermeiden.
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Abdu'l-Baha in Briefe und Botschaften:

"...wenn die Ehe auf Geist und Leib gegründet ist, ist sie eine echte Vereinigung, die überdauern wird. Ist die Verbindung jedoch nur eine leibliche, so ist sie gewiß nur vorübergehend und muß unvermeidlich zur Trennung führen.
Wenn daher das Volk Bahás zu heiraten gedenkt, muß dieser Bund eine echte Beziehung, ein geistiges wie körperliches Zusammenfinden sein, so daß diese Verbindung in allen Lebensabschnitten und Welten Gottes fortdauert, denn diese wahre Einheit ist ein Lichtstrahl der Liebe Gottes."

Aus Ansprache Abdu'l-Baha's zu einer Hochzeit:

"...Kein Sterblicher kann die Einheit und Eintracht erfassen, die Gott für Mann und Frau bestimmt hat. Nährt unablässig den Baum eurer Verbindung mit Liebe und Zuneigung, damit er zu allen Jahreszeiten sprosse und grüne und zum Heil der Völker süße Früchte trage."

"Gründet eure Zuneigung in eurem geistigen Sein, in den Kern eures Bewußtseins, und laßt des Lebens Stürme sie nicht erschüttern."

"Lebt miteinander in solcher Harmonie, daß andere sich euer Leben zum Vorbild nehmen und zueinander sagen: »Seht, wie sie zwei Tauben gleich im selben Neste leben, in vollkommener Liebe, Verwandtschaft und Eintracht. Es ist, als habe Gott seit aller Ewigkeit ihr innerstes Sein für ihre Liebe geformt."


Ich liebe sehr, was Abdu'l Baha über die Ehe sagt. Wie stark die Verbindung zwischen zwei Menschen sein kann, dass sie in allen Welten Gottes erhalten bleibt. Für mich persönlich bedeutet das auch, dass die Liebe zwischen Menschen nicht nur auf das Körperliche beschränkt sein soll.
Aber auch eine Beziehung mit einer "Lebensabschnittsgefährtin" könnte unter Umständen ein lebenlang halten. Alles ist möglich man muss es nur wollen.
Ehe ist halt ohne Hintertürchen;)
Ein Wagnis, ein Risiko
RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Ehe ist halt ohne Hintertürchen;)
Ein Wagnis, ein Risiko


Eben. Ein "Wagnis". Ein romantisches vielleicht. Trotzdem kann eine Beziehung außerhalb einer Ehe genausoviel Liebe birgen wie eine eheliche Beziehung. Mein Onkel war 13 Jahre mit seiner jetzigen Frau zusammen ehe sie heirateten. Sie heirateten auch nur wegen des Kindes das sie bekommen hatten.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!