So steht es um die Welt


Hallo Ihr Lieben,

lieber Sixpack, das was für dich Leben bedeutet hat die liebe Elisha in diesem
Satz wiedegegeben :

Ein Ziel welches nicht an weltliche Dinge gebunden ist, wie die Liebe, Erfolg, denn wie du schon sagtest, nichts davon ist von Dauer.

Somit schliesst sie deine Interpretation vom Leben mit ein. Deine Sichtweise
stellt nur ein Teilaspekt der Einstellung von Elisha dar, die über diesen Punkt
schon längst rüber ist.

Das ganze Leben ist kämpfen für etwas und hast du es erreicht, musst du darum kämpfen es nicht wieder zu verlieren, bis es dir zum Schluss ganz weggenommen wird.

Und wenn du dein Leben nur nach dem Streben nach Sinnlichem vergeudest, musst du dir im Moment deines Todes die Frage stellen, was passiert, wenn es weitergehen sollte. Dann nämlich wäre deine Sichtweise
als beschränkt anzusiedeln und die Folgen deines geistigen ( herzlichen ) Strebens ziemlich kümmerlich.
Du weisst nicht, ob Elisha unrecht hat, wenn sie ihre Energie auf ein weiteres Leben nach dem Tode setzt. Ob es im Glauben mit Gott verbunden wird, ist letztendlich zweitrangig.
Denke mal darüber nach.
Mit lieben Gedanken
Natha
_________________
"Es ist gut wenn uns die Zeit, die vergeht,
nicht als etwas erscheint was uns verrinnt,
sondern als etwas daß uns vollendet "
HI Natha

Natha hat folgendes geschrieben:
Hallo Ihr Lieben,


Und wenn du dein Leben nur nach dem Streben nach Sinnlichem vergeudest, musst du dir im Moment deines Todes die Frage stellen, was passiert, wenn es weitergehen sollte. Dann nämlich wäre deine Sichtweise
als beschränkt anzusiedeln und die Folgen deines geistigen ( herzlichen ) Strebens ziemlich kümmerlich.
Du weisst nicht, ob Elisha unrecht hat, wenn sie ihre Energie auf ein weiteres Leben nach dem Tode setzt. Ob es im Glauben mit Gott verbunden wird, ist letztendlich zweitrangig.
Denke mal darüber nach.
Mit lieben Gedanken
Natha


Ich Respektiere natürlich die Meinung von Elisha und auch deine. Ich glaube einfach nicht, dass es das Ziel sein kann sein Leben damit zu verbringen einem Gott, von welchem man nicht einmal weiss ob er wirklich existiert, zu dienen. Das ist eben meine Meinung.

Ich finde es etwas schade, dass du mich auf diese paar Zeilen welche ich geschrieben habe um Yuest zu zeigen, was mich am leben erfüllt um ihm ein kleines Beispiel zu geben, reduzierst. Vielleicht hilft es ihm ja, wer weiss?

Ich behaupte nicht, dass es kein Leben nach dem Tode gibt! Keiner kann dies Wissen. Nur ist es meiner Meinung nach unlogisch sich sein Leben lang zu Quälen und zurück zu stufen, nur damit ich dann vielleicht in irgend einen Himmel komme. Es heisst ja auch in der Bibel:"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" und nicht :"Liebe deinen nächsten mehr als dich selbst".

Nun zu dem Punkt mit dem "Sinnlichen". Ich glaube dir ist nicht ganz Bewusst, was sinnlich überhaupt bedeuted. Die Sinne, sind dein Lebensantrieb, deine Sensoren, deine Zugpferde. ohne Sie hättest du keine Empfindungen, keine Emotionen und keinen Antrieb in diesem Leben. Liebe ist genau betrachtet, eine Chemische reaktion in unserem Körper, welch von unseren Sinnen aufgenommen und interpretiert wird. Das ganze Leben ist sinnlich!

Darum finde ich es etwas Naiv zu behaupten ich würde mich nur auf das Sinnliche beschränken. Was ist den deiner Meinung nach nicht sinnlich???
Gibt es überhaupt etwas nicht sinnliches??? Nichts.

Das ist Meine persönliche Meinung und soll von Niemandem als die absolute Warheit interpretiert werden.

freundlichen Gruss

Sixpack
Hallo Ihr Lieben,

sixpack schrieb :
Zitat:
Ich glaube einfach nicht, dass es das Ziel sein kann sein Leben damit zu verbringen einem Gott, von welchem man nicht einmal weiss ob er wirklich existiert, zu dienen.


lieber sixpack, hier geht es in erster Linie auch nicht um den Beweis der Existenz Gottes. Hier geht es in erster Linie um den Sinn im Leben. Die Frage die Yuest dort aufgeworfen hat ist vollkommen verständlich, zumal er wie du davon ausgeht, das es nach dem Leben aus ist. Gerade der Umstand, das bis dahin das Leben ( mit allen Sinnen ) als lebenswert empfunden hat, aber dieses Leben wegen ihres abrupten Endes in der nichts übrig zu bleiben scheint, macht es Sinnlos. Fast alle Menschen in der heutigen Gesellschaft vertreten deine Auffassung und suchen ihr Heil nur in den sinnlichen Dingen, ohne sich die Mühe gemacht zu haben, zu sehen, ob es sich auch wirklich so verhält.
Wenn Menschen behaupten sie hätten den Sinn ( od. Gott ) in ihrem Leben
wiederentdeckt, so sagen sie dies aus innerer Überzeugung, weil sie etwas erkannt haben, das zuvor anders gesehen wurde.
Leben bedeutet mehr als nur von den körperlichen Sinnen abhängig zu sein. Sicherlich hat der Körper mit seinen Sensoren einen großen Einfluss auf unsere Wahrnehmung von der Welt. Aber es gibt viele Dinge die nicht in diesem Körper ( einschl. Gerhirn ) eingeschlossen werden können ( mag die Wissenschaft auch noch so oft das Gegenteil behaupten).Die Einschränkungen das nicht alle Fragen, wie z.B. Bewusstsein, geklärt werden konnten, werden zumeist nur am Rande erwähnt.

Hier noch ein paar Zitate, aus anderen Postings, die dir einen Wink geben können, um aufzuzeigen, dass Leben mehr bedeutet als nur Körper und Sinneseindrücke.

Thomas schrieb :
Zitat:
Zitat:
Wobei wir "Leben" definieren müssten: Leben kann auch ein Stein, ein Sandkorn, ein Berg, das Wasser, die Luft. Leben lässt sich nicht am Massstab des pflanzlichen, tierischen, menschlichen Lebens festmachen; Leben ist vielmehr Existenz.



Lieber Thomas da denke ich anders. Es macht sehr wohl Unterschied, ob ein Apfel ( oder Stein ) von einem hohen Baum herunterfällt oder ein Mensch. Existenz ist nicht immer gleichbedeutend mit Leben. Etwas lebendiges sein bedeutet einen Vorgang bewusst ( aus einer geistigen Perspektive ) mitzuerleben. Aus einer geistigen Perspektive, die unabhängig von den Körperlichen ( Formhaften ) Erscheinungen ist.

Zitat:
Zitat von Thomas :
Das Leben des Steins beginnt mit der Felswerdung durch ausströmende Lava und Magma und endet als Staub; vom Riesigen zum mikroskopisch Kleinen. So wie der Stein eine Existenzebene hat, die in völlig anderen Zeitbegriffen existiert, so hat das organische Leben ebenfalls eine Existenzebene, die trotz des Nebeneinander der Ebenen für andere Ebenen unverständlich ist.


Ein Stein lebt nicht, weil es kein Bewussein besitzt, daher nichts Wahrnehmen kann. Es hat keinen Willen, kann somit auch nicht in irgendeiner Form irgendetwas empfinden. So sieht es eigentlich mit allen Formen aus. Einschliesslich dessen, was wir als die Natur oder den Körper bezeichnen.
Der Körper will nichts und kann nichts. Es ist lediglich eine Ansammlung von verschiedenen Aggregatszuständen. Festes, Flüssiges, Hitze und Gasen, die aufgrund von ganz bestimmten gesetzmässigkeiten zusammen arbeiten. Erst das gleichzeitige Zusammenkommen mit den geistigen Aspekten ( andere Ebenen der Erfahrung ), macht daraus das was wir als lebendig bezeichnen.
Doch auch diese Ebene der Ansicht ist noch nicht die ganze Wahrheit.Da auch die geistige Ebenen ganz bestimmten Gesetzmässigkeiten unterworfen sind ( nicht unabhängig ). So wie der Stein sich nicht aus eigenen Stücken bewegen kann, so haben die geistigen Vorgänge, ebenfalls ihre Auslöser. Auch diese sind in letzter Instanz leblos.
Es ist die Illusion ( z.B. der Persönlichkeit ), die sich aus der Verbindung dieser beiden Aspekte ergibt.
Der Körper stirbt, wenn seine Lebensfunktion, durch äußere Bedingungen,
unterbrochen ist. So braucht es z.B. Nahrung um weiter bestehen zu können. Ebenso verhält es sich mit den geistigen Aspekten, auch diese entstehen durch " Geistige Nahrung " in Form von z.B. Ideen, Vorstellungen oder Liebe Gedanken.

Thomas schrieb :
Zitat:
Der Mensch hat die Tendenz als "Schein" das zu bezeichnen, für das er keinen greifbaren Beweis erhält.

Das ist doch auch ganz verständlich. Solange man sich über eine Sache keine Klarheit verschaffen konnte. Wenn du von Irgendetwas geblendet bist, spielt es keine Rolle ob du gute oder schlechte Augen hast. Das einzige was hilft ist das verändern der Position in der man sich befindet ( neue Sichtweisen aneignet ).
Die Menschen sollten mindestens genauso viel Angst vor dem Leben wie vor dem Tod haben.
Denn das Leben ist es ,das Ihnen etwas gibt, um es Ihnen eines Tages, wieder wegzunehmen.
Ausgehend von dieser Perspektive ergeben sich lediglich zwei Möglichkeiten der Handlungen. Entweder man wird ein ganz guter, reiner Mensch und sorgt in der Zeit hier dafür, das man sich geistig in eine höhere Richtung entwickelt, in der das Leiden für eine schier unermesslich lange Zeit nicht mehr ist.( Paradies oder Götterwelten ) Oder man findet einen Weg der eine entgültige Lösung verspricht ( Nirvana ).



Zitat:
Mal sehen, ob ich das oben geschilderte nicht einfacher und herzlicher rüberbringen kann.
Also.... Die meisten Menschen haben Angst vor dem Tod und suchen nach
Beweisen für die Weiterexistenz. Würden sie sich ( mehr ) die Mühe machen sich dem Tod zu stellen und nicht immer davon wegzurennen.
Oder oberflächliche Meinungen, Theorien einfach anzunehmen, ohne diese bei sich gründlich überdacht zu haben.So gäbe es viel mehr Menschen ohne Angst vor dem Tod.

Es gibt keinen Tod.

Es gibt ständiges Zerfallen, welches uns nur in dem Maße der Identifikation mit dem Zerfallenden, schmerzt.
Genau daran erkennt man das uns nichts etwas anhaben kann.
Die Dinge ( Sinneseindrücke, Gefühle....) kommen und gehen, doch
wir sind immer da.
Wäre ich eines dieser Sinneseindrücke oder Gefühle, so müsste ich bei dessen Zerfall, die Behauptung gelten lassen ich wäre zerfallen, was nicht sein kann, da ich ja noch bin.


Mit lieben Gedanken
Natha
_________________
"Es ist gut wenn uns die Zeit, die vergeht,
nicht als etwas erscheint was uns verrinnt,
sondern als etwas daß uns vollendet "
Hi Natha

Es tut mir leid dies sagen zu müssen, aber ich finde es etwas frech und zuweilen wirkt es auch etwas überheblich wenn du mir sachen in den Mund legst, welche ich weder gesagt noch behauptet habe.


Zitat:
lieber sixpack, hier geht es in erster Linie auch nicht um den Beweis der Existenz Gottes. Hier geht es in erster Linie um den Sinn im Leben. Die Frage die Yuest dort aufgeworfen hat ist vollkommen verständlich, zumal er wie du davon ausgeht, das es nach dem Leben aus ist. Gerade der Umstand, das bis dahin das Leben ( mit allen Sinnen ) als lebenswert empfunden hat, aber dieses Leben wegen ihres abrupten Endes in der nichts übrig zu bleiben scheint, macht es Sinnlos.


Ich habe nie behauptet oder zu glauben gegeben, dass es kein Leben nach dem Tode gibt und falls du es nicht bemerkt haben solltest, versuchte ich Yuest ein Bild davon zu geben, was für mich Sin und Wert des Lebens sein kann. Natürlich war dies lediglich ein sehr kleiner Ausschnitt meines Glaubens, wenn ich hier meine ganze Philosophie darstellen müsste, so würde dies den Rahmen dies Forums sprengen und ausserdem währe es auch der falsche Ort dazu. Ebenso finde ich es etwas arrogant wenn man aus seinem eigenen Glauben andere Menschen zu belehren versucht. Das hat meiner Meinung nach mehr mit Machtgefühl als mit nächstenliebe und zweckmässigkeit zu tun. Ich währe dir auch sehr dankbar, wenn du dir beim Kritisieren meiner Beiträge die eventuell vorhandenen Scheuklappen entfernen würdest und deine Beurteilungen etwas objektiver gestallten würdest.

Zitat:
Hier noch ein paar Zitate, aus anderen Postings, die dir einen Wink geben können, um aufzuzeigen, dass Leben mehr bedeutet als nur Körper und Sinneseindrücke.


Zurück wink


Zitat:
Leben bedeutet mehr als nur von den körperlichen Sinnen abhängig zu sein. Sicherlich hat der Körper mit seinen Sensoren einen großen Einfluss auf unsere Wahrnehmung von der Welt. Aber es gibt viele Dinge die nicht in diesem Körper ( einschl. Gerhirn ) eingeschlossen werden können ( mag die Wissenschaft auch noch so oft das Gegenteil behaupten).Die Einschränkungen das nicht alle Fragen, wie z.B. Bewusstsein, geklärt werden konnten, werden zumeist nur am Rande erwähnt.


Um dir meine Sichtweise etwas verständlicher zu machen; wozu Sinnlich?:

Ich glaube, dass mein Körper ein Instrument, ein Werkzeug und eine Schnittstelle zwischen dieser Welt und meiner Seele ist. Die eindrücke welche ich mit meinen Sinnen sammle werden von meinen Nerven an das Gehirn weritergeleitet, dort werden sie zugeordnet und verarbeitet um sie letzten endes meiner Seele zugänglich zu machen. (Du siehst ich glaube sehr wohl an ein leben nach dem Tode!). Eine neue Erkenntnis ist ebenso ein Sinneseindruck wie die Depression, Trauer, meine Motivation, der Antrieb nach der Wahrheit zu suchen, Glück, etc. Alles beginnt und endet mit Sinneseindrücken, welche in unserer Seele verankert werden. Aus diesen Gründen ist für mich eine Maschine kein Lebendes Wesen, da sie keine Sinne hat mit welchen sie Empfindungen wahrnehmen kann, sprich sie hat keine Seele. Bei einer Maschine basiert genau genommen alles auf Logik bzw. Widerstände welche den Weg der Bewegung vorgeben.

Zitat:
Hier geht es in erster Linie um den Sinn im Leben. Die Frage die Yuest dort aufgeworfen hat ist vollkommen verständlich, zumal er wie du davon ausgeht, das es nach dem Leben aus ist. Gerade der Umstand, das bis dahin das Leben ( mit allen Sinnen ) als lebenswert empfunden hat, aber dieses Leben wegen ihres abrupten Endes in der nichts übrig zu bleiben scheint, macht es Sinnlos. Fast alle Menschen in der heutigen Gesellschaft vertreten deine Auffassung und suchen ihr Heil nur in den sinnlichen Dingen, ohne sich die Mühe gemacht zu haben, zu sehen, ob es sich auch wirklich so verhält.


Genau das meine ich mit Wörter in den Mund legen. Wo du schon von Mühe sprichst, mach dir mal die Mühe andere Meinungen objektiver und wahrheitgetreu zu beurteilen. Ein Tier z.Bsp. lebt ausschlieslich nach seinen Instinkten und Sinnlichen eindrücken. Haben Tiere Depressionen?? Ich sage dir Nein! Solange sie ihren Sinnen freien lauf lassen dürfen. Es gibt sehr wohl Menschen welche sich nicht mit dem Tod ausseinandersetzen wollen. Aber all das geschiet aus Angst! Und Angst habe Ich keine. Also bitte wirf mich nicht in irgend welche Töpfe, zuweilen du mich nicht kennst!

Ich spüre auch aus der Einstellung, sein Leben "Gott" zu widmen, ein sich an etwas Klammern und viel Angst vor dem Leben. Dazu fällt mir nur ein: "lass dich nicht Lenken selber Denken"

Ich bin sehr Interressiert daran, was hinter dem Leben steckt und welchen Sin es beinhaltet, dennoch ist mir die Aussage: "Schlafen kann ich wenn ich Tod bin " nicht zu wider!

Mit freundlichem Gruss

Sixpack

P.S.: Wikipedia Sinnlich

Zitat:
Als Sinnlichkeit bezeichnet man die Empfänglichkeit für die verschiedenen Sinnesempfindungen, besonders aber für solche psychischen Ereignisse, welche sich zunächst an Sinnesempfindungen anschließen, also einerseits die Auffassung der uns umgebenden Erscheinungswelt nach Stoff und Form, die Wahrnehmung und Unterscheidung der außer uns befindlichen Dinge, ihrer Eigenschaften und Veränderungen, anderseits die Gesamtheit derjenigen Triebe, Begehrungen und Leidenschaften, welche entweder direkt in den Bedürfnissen des leiblichen Organismus, wie der Nahrungs- und Geschlechtstrieb, oder in dem Gefühl der Lust und Unlust, das gewisse sinnliche Empfindungen in uns erregen, begründet sind.

Die Sinnlichkeit im letzteren Sinn steht dem von den Motiven der Sinnenreize unabhängigen Wollen, der Sittlichkeit, gegenüber.