Muß oder soll der Mensch Gott fürchten ?


Ist Gott nicht pure Liebe, auch wenn der Mensch nicht nach dem leben kann, wie er es sollte ?

Verzeiht Gott seinen Gedanken/Geschöpfen nicht ?

Was sagen die Mystiker dazu ?

http://www.aivanhov.de/theory/die_e.....ung_des_religioesen_b.htm

Zitat:
Ich habe es euch schon gesagt: In der Zukunft wird es ein Drittes Testament geben. Es wird kommen, um die zwei vorangegangenen zu vervollständigen, und man wird darin eine Wahrheit finden, die als das Wesentliche betont, hervorgehoben und dargestellt wird: dass der Mensch lernen muss, sich Gott noch mehr zu nähern und Ihn in sich selbst zu fühlen. Dann hat er nicht mehr den Eindruck verlassen zu sein.


Ich fühle mich auch eher verlassen, wenn mir laufend gedroht wird. Und es nervt.

Zitat:
Die Wahrheit hat abertausende von Abstufungen, und jetzt ist die Epoche gekommen, wo man weitergehen muss. Man sollte denken, dass der Herr in unserem Inneren ist und gleichzeitig davon ausgehen, dass wir ein Teil von Ihm sind, ein unendlich winziges Stückchen, dass Er das Ganze ist und wir ein Teilchen dieses Ganzen. Wen ihr zum Herrn betet und dabei denkt, Er sei irgendwo, jenseits der Sterne, wie glaubt ihr dann, soll euer Gebet bis dorthin gelangen? Ja, ich habe euch zwar eines Tages gesagt, dass das Gebet das gesamte Universum durchläuft, aber es braucht sehr viel Zeit dafür, den unendlichen Raum zu druchqueren! Wenn der Herr dagegen ganz nah da ist, in euch, ist die Verbindung sofort hergestellt. Er hört euch zu und erhört euch.


Ich spreche mit Gott und das bei jeder Gelegenheit - wie mit einem Freund. Leute, die mir was anderes sagen, können mich nicht erreichen.

Zitat:
In Wirklichkeit verlässt uns Gott niemals. Die Veränderungen finden in unserem Bewusstsein statt: Bald sind wir klarer, sensibler, dem Licht und der Wärme näher, bald entfernen wir uns davon. Wer ist schuld daran? Wenn ihr euch von der Sonne entfernt, so empfindet ihr Kälte und Dunkelheit... Die Religion der Zukunft wird die Menschen lehren, dass sie Gott nur in ihrem eigenen Inneren wahrhaft fühlen können. Dann werden sie ohne Unterlass mit Ihm zusammen sein: glücklich, in der Liebe und im Licht.


Bitte, es geht doch.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
http://www.aivanhov.de/theory/und_s....._man_sich_auch_wahrha.htm

Zitat:
Es steht geschrieben: »Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und all deiner Kraft.« Darunter versteht man, dass wir mit Gott kommunizieren können durch unser Höheres Ich, das All-Licht, All-Liebe und All-Macht ist. Das meinte Christus auch, als er sagte: »Niemand kommt zum Vater, denn durch mich.« Christus ist das Symbol des WORTES, des Sohnes Gottes, der in jeder Seele wie ein Funken noch irgendwo vergraben ist, verloren und verschüttet. Indem sich der Mensch mit seinem höheren Ich verbindet, verbindet er sich mit dem Christusprinzip, das überall ist, in jeder Seele, und durch dieses ist er mit Gott verbunden. Ihr könnt nur zu Gott kommen druch euer Höheres Ich, denn dieses Höhere Ich enthält alles und steht für das Beste und Reinste in euch.


Als Mensch kann ich entscheiden, wem ich glauben will. Und dieses ewige mit dem Satan drohen, wie es von manchen kommt, das zeigt doch nur, daß diese Menschen, die ständig mit dem Dunklen drohen, doch eigentlich in sich selbst dunkel sind.

Meine Meinung.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Der Mensch KANN Gott fürchten. Oder man lässt es.
Vielleicht fürchtet man Gott weil man vor seinen eigenen Untiefen Angst hat?

Reines Gottvertrauen macht leicht ... "da Herrgott wird's scho richten"


LG Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Wenn Gott Gerecht ist, dann muss man Ihn auch fürchten.
Zitat:
er Mensch KANN Gott fürchten. Oder man lässt es.


Ich seh das genau so.
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Carpe Diem
Tobias hat folgendes geschrieben:
Wenn Gott Gerecht ist, dann muss man Ihn auch fürchten.


Warum? Wenn er gerecht ist muss ihn nur der fürchten der etwas zu befürchten hat.
Zitat:
Muß oder soll der Mensch Gott fürchten ?


Manche Menschen, wie derjenige, der statt mit 30 mit 80 kmh durch eine verkehrsberuhigte Zone raste, müssen erst eine Strafe erfahren und in Zukunft diese fürchten, um sich an dieses Gebot zu halten.

Vor einem liebenden Gott braucht sich niemand zu fürchten, nur vor den Konsequenzen des eigenen Verhaltens.

Es gab und wird zu allen Zeiten Menschen geben, die in ihrer Selbstüberheblichkeit und Herausforderung des Schicksals an eine Grenze stoßen und vielleicht über dadurch entstandene Gottesfurcht zu einer Lebensänderung finden.

Andere wieder werden durch die erfahrene Gottesliebe und Vergebung, erfüllt von Gegenliebe, Respekt und Ehrfurcht, ihr Leben neu ausrichten.


Sobald Gottesfurcht eine bessere konstruktive Lebensführung bewirkt, sollte sie auf jeden Fall entstehen und wirken.
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:


Vor einem liebenden Gott braucht sich niemand zu fürchten, nur vor den Konsequenzen des eigenen Verhaltens.


Das sehe ich auch so.
ob man Gottesfurcht gut findet, ist wohl eine Frage der Definition.

Vor kurzem habe ich wieder Berichte gelesen, über Menschen die im 3. Reich unter großer Gefahr jüdischen Menschen geholfen haben.
Das ist für mich ein Beispiel von Gottesfurcht.
Wahrscheinlich haben nicht alle dieser Helfer an Gott geglaubt, aber sie haben sich eher von inneren Überzeugungen, als von Umständen leiten lassen.

Buddhisten nennen es Gewissensscheu und Schamgefühl. Sie wissen, dass sie mit einer Verletzung von bestimmten Prinzipien ihrem eigenen Geist schaden.
Agnostiker und Atheisten würden es vielleicht als persönliche Integrität bezeichnen.

Gottesfurcht, oder wie immer dieser Geistesfaktor in anderen Ansichten/Glaubensrichtungen genannt wird, ist für mich eine sehr erstrebenswerte Eigenschaft - ich wollte ich hätte mehr davon.
Danke Mara und ziraki, ich finde, Ihr habt das sehr gut ausgedrückt.
Für mich ist das so verständlich.

Schöne Grüße Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh

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