Die ungerechte Welt und die Schere, die sich öffnet


Berliner biste auch noch ? Na, dann grüßt Dich eine Neu-Berlinerin.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/komme.....bonds-article4841436.html

Noch mal zum Thema, warum die Kanzlerin nur das macht, was ihr geraten wird - wie es auch Herrn Dr. Kohl und Herrn Schröder als Kanzler erginge.

Zitat:
Investoren am Anleihemarkt verlangen zu Recht Kalkulierbarkeit. Anleger wollen wissen, wie sie ihr investiertes Geld zurückbekommen, und nicht, dass ihre Anleihen nur noch halb so viel oder gar nichts mehr wert sind. Die Staaten stehen ihrerseits unter Termindruck. Sie müssen sich regelmäißig mit frischem Geld versorgen, wenn ihre Schulden fällig werden. Der nächste Zahltag kommt. Denn fast täglich werden Anleihetranchen von Euroländern fällig. Nur wenn das Geld, das aus den schwachen Staaten geflohen ist, zurückkehrt, ist der Nachschub gesichert.

Beide Szenarien, Eurobonds und EZB als Staatsanleihenkäufer, sind keine Zaubermittel ohne Nebenwirkungen. Trotzdem wird das eine oder andere wohl kommen müssen - einfach weil es jetzt keine andere Möglichkeit mehr gibt. Für "Wünsch dir was" ist es zu spät. Europa muss große Kaliber auffahren. Warme Worte und Absichtserklärungen reichen nicht. Die Finanzmärkte wollen offenbar nicht mehr warten, bis verschiedene Sparbemühungen in 20 oder 25 Jahren greifen. Kurzatmigen Börsianern dauert das zu lange.

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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
@Ikarus:

Zum Thema Eurobonds: Ich kann das Argument verstehen, dass in so einem Fall der Anreiz für verschiedene Länder, sparsam zu wirtschaften, nicht mehr in ausreichendem Maße gegeben wäre.

Deswegen würde ich es gut finden, wenn es dafür Lösungen gäbe und Eurobonds an gewisse Bedingungen geknüpft würden. Sobald die Wirtschaft aus dem schlimmsten heraus ist und wieder brummt, wird gemeinsam gespart.

Aber Austeritätspolitik in einer Zeit, in der die Wirtschaft am Boden liegt, ist einfach nur irrwitzig -- Reichskanzler Brüning hat dasselbe 1930 bis 32 gemacht, nach der Börsenkrise 1929, und damit die Krise verschärft. Was war der Effekt? Bis zu 30% Arbeitslosigkeit in Deutschland, politische Radikalisierung und Chaos, NSDAP von 6% auf 34%, was schließlich in Hitlers Machtübernahme gipfelte.

Keynes' Ansatz erscheint mir schon sinnvoll: Mache Schulden wenns schlecht geht, spare wenns wieder gut geht. Keynes ist nur in Misskredit gekommen, weil viele Regierungen den zweiten Teil dieses Satzes oft vernachlässigt haben.

Merkel geht mit ihrer Austeritätsforderung bestimmt ein mindestens so großes Risiko ein, wie damals Brüning -- sogar in europäischem Maßstab. Wenn in ein paar Jahren in Südeuropa irgendwelche Radikalen an die Macht kommen und das demokratische System zerstören, diese Völker Deutschland für Generationen hassen werden, dann wird Merkel Schuld sein. Und sie wird als die deutsche Kanzlerin in die Geschichte eingehen, die die Idee einer festen europäischen Einigung zerstört und Europa ins Chaos gestürzt hat, nur um der deutschen Wirtschaft billige Kredite sicherzustellen. Was Adenauer und Kohl über Jahrzehnte aufgebaut haben, wird Merkel in wenigen Jahren zerstört haben.

LG,
B.
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Berliner biste auch noch ? Na, dann grüßt Dich eine Neu-Berlinerin.


Oh, liebe Ikarus, dann herzlich Willkommen!

In welchem Stadtteil bist Du denn untergekommen?

Vielen Dank übrigens auch für Deine sehr informativen Zitate und Quellen! Es ist immer mal wieder eine Freude, sie zu lesen.

Liebe Grüße,
Bernhard
ottel hat folgendes geschrieben:
Und was wäre die Alternative?Euro wieder abschaffen wie so mancher Zeitgenosse es möchte.
Wäre das durcheinander dann nicht noch viel grösser?

Nun, eine sinnvolle Alternative wäre, aus einer Währung zwei Währungen zu machen.
Eine "Kernwährung" für die finanzstärkeren Länder, und eine für Länder wie Zypern, Griechenland, Italien, Spanien und Portugal.
Damit stünden diese Länder nicht so sehr unter finanziellem Erfolgsdruck und die Staaten der Kernwährung wären weniger finanziell belastet und gefährdet.

Beide Währungen könnten sich dann einpendeln und somit wäre Spielraum geschaffen. Und die schwachen Länder könnten sich auf diese Weise gegenseitig hoch helfen, denn sie haben keine Umtauschverluste untereinander.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Nun, ich habe mir gerade noch mal Dr-Hankels Seite durchgelesen:

Link siehe oben - Link immer nur für die Interessierten gedacht. Man nehme, wenn man hat.

Zitat:
Ist es schon Wahnsinn, so zeigt er wenigstens Methode – jetzt kommt zur großen Euro-Lüge noch die kleine: daß diese Inflation niemals im Supermarkt stattfinden werde. Sie verbillige „nur“ das neue Schuldenmachen der alten Schuldensünder von Griechenland bis Spanien und garantiere Höhenflüge (oder Blasen?) an den Aktien-Börsen. Wer’s glaubt wird nicht selig, sondern verliert seine Ersparnisse. Die Euro-Inflation zeigt sich schon jetzt in der Verteuerung neuer Vermögensanlagen.
Wer jetzt erst aus dem Euro flüchtet, der zahlt drauf
Wer jetzt kauft, um seine Zukunft zu sichern – Gold, Immobilien, Aktien, starke Fremdwährungen – kauft teurer ein als noch vor kurzem. Der Gegenwert seiner Euro-Ersparnisse nimmt dadurch nicht zu, sondern ab. Freuen darüber kann sich nur, wer seine Flucht aus der sich entwertenden Euro-Währung schon seit langem hinter sich hat. Doch da die Euro-Schwäche weiter gehen wird (weil das Wunder ihres Endes „von selbst“ leider ausbleiben wird) kann sich die Flucht besorgter Bürger aus ihrer verkorksten Währung nur verstärken. Was derzeit noch den offenen Ausbruch der von Europäischer Zentralbank (EZB) und ihren Rettungssatteliten (EFSF, ESM) unverhüllt finanzierten Preisinflation hinausschiebt sind, anders als in der Weltwirtschaftskrise der dreißiger Jahre, brachliegende Produktionsreserven. Es ist die von Tag zu Tag anschwellende Fluchtwelle aus der Titanic-Währung Euro: Die Passagiere retten sich in die Boote, solange diese noch an Bord und flott zu machen sind.
Wenn sich Europa eines nicht leisten kann, dann ist das zusätzlich zu seinem Verlust an Humankapital (schrumpfende Bevölkerung) auch ein ständiger Aderlaß an Geld- und Sachkapital. Auch wirtschaftliches „Know-How“ geht dem Euro-Raum verloren, wenn ihn zusammen mit dem Geld- auch das Firmenkapital flüchtet. Europas Spitzenpolitiker kreieren, ganz gegen ihre Intention, Europas neuen Nationalismus. Nur: Er gilt nicht, wie der alte, dem Vaterland, sondern der Sicherung bürgerlichen Überlebens, der eigenen privaten und familiären Zukunft. Man sollte jeden dieser Europa-„Visionäre“ zur Offenlegung seiner privaten Vermögensverhältnisse verpflichten: wie und wo er seine Ersparnisse anlegt. Man will als Wähler wissen, ob, wer Europas Zukunft predigt, auch selber an diese glaubt.
Europa ist nur zu retten, wenn es die Rettung des Euro über noch mehr neues Geld und noch höhere Steuern aufgibt. Es könnte zur Rettung des Ertrinkenden werden, der seine Retter mit in die Tiefe reißt. Angela Merkel, ihr Finanzminister und ihr Herausforderer Peer Steinbrück – sie alle sollten wissen, daß es Alternativen zur Fortsetzung von Europas monetärer Integration gibt: Solche, die weder die Vermögen der Bürger noch gewachsene Demokratien gefährden. Helmut Schmidt hat seiner Zunft einmal den Rat gegeben, rechtzeitig zum Psychiater zu gehen, bevor sie realitätsblind werden. Denn wenn sie die Währung ruinieren, sind auch ihre Pensionen dahin.

Sein Leben als Banker - er weiß eben, wovon er spricht.
Zitat:
Die ökonomische Katastrophe ist programmiert. Der Süden der Euro-Zone (von Griechenland über den Süden Italiens, Spaniens bis Portugal) hat ein Produktivitätsniveau, nicht höher als das vieler Dritt-Welt-Staaten. Aber ihren Menschen wird ein Lebensstandard versprochen, wie wir ihn im Norden haben. Diese < > wollen die Schäubles und anderen von ihren Pfründen gut lebenden Europa-Politiker über die von ihnen ins Werk gesetzte < > schließen. Was für ein Wahnsinn! Den Lebensstandard, Produktivität und ein höheres Realeinkommen der Menschen – das alles lässt sich nicht kaufen, schon gar nicht auf Pump. Es muss hart erarbeitet werden (den letzteres ist die Grundlage aller produktivitätssteigernden Investitionen); dergleichen kann weder importiert noch transferiert werden. Das ist die Lehre des Nordens für den Süden Europas, eine andere gibt es nicht.

http://www.youtube.com/watch?v=TjSK8D314QU

@Bernhard

Berlin ist groß und so riesig. Man kann nur staunen. Und man begegnet vielen netten Menschen.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Die Alternative, die nach dem kompletten Zusammenbruch wohl kommen wird: "Der dritte Weg -die natürliche Wirtschaftsordnung-"

Goggelt: Silvio Gesell.

Dort wo sie lokal eingesetzt wurde, entstanden "blühende Landschaften", da das Geld zirkulierte. (Lied: Taler, Taler du musst wandern, von dem einen Ort zum andern)

Kurz Inhalt: Geld verdirbt wie Ware, d.h. es verliert an Wert, wenn es nicht innerhalb eines Jahres über die Banken oder durch Investitionen in den Wirtschaftskreislauf gebracht wird. Banken geben Kredite zinsfrei an die Wirtschaft.

Ludwig Erhard wurde einmal in seiner Amtszeit gefragt, warum er das nicht einfüht? Seine Antwort: "Gebt mir dafür parlamentarische Mehrheiten und ich tue das."
Oscar Lafontaine sagte mir in einem Gespräch zu diesem Thema:
"Solange das Kapital die Richtung bestimmt, keine Chance"
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"Die Wahrheit richtet nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten"!
"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe"
"Was ich schreibe kann potentiell falsch, aber auch richtig sein."
@Ikarus

Zitat:
Tobias, inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Leuten, die Bedenken dem Euro gegenüber haben, und wenn wir sie alle in die rechte Ecke stellen wollen, dann würde die Gruppierung zunehmen.


Du hattest aber nun diesen konkreten Herrn angeführt und bei dem ist der Rechtspopulismus recht offensichtlich. Und ja: das ist er bei vielen anderen Kritikern des Euro auch. Dadurch das es mehr Menschen werden die eine solche Meinung vertreten wird es nicht weniger rechts und bedenklich. Gerade in Deutschland müsste man das wissen...

Zitat:
Der Euro hatte schon von Anfang ein die Kriterien, daß nicht alle Länder gleiche Bedingungen hatten und den Staat uneinheitlich führten - besonders was Steuern und andere Verfahren bezüglich der Lenkung eines Staates anging.


Dann liegt da aber kein Problem des Euros vor, sondern der jeweiligen Regierungen die da betrogen haben und der Banken die ihnen dabei geholfen haben.

Zitat:
Mir ist Prof. Hankel sehr symphatisch und seine Gründe sind für mich logisch - ich kann sie nachvollziehen.


Warum ist dir der Mann sympathisch?

Mir sind Leute die sich mit Rechten ins Boot setzen und unsolidarisch und nationalistisch argumentieren nicht sympathisch.

Zitat:
Die Wahrheit wird so gern verschwiegen, ist inzwischen Methode, vor allem in den Medien, daß man sich sogar fürchtet, Täter zu benennen, die einen anderen als deutschen Hintergrund haben, aber wenn es um rechts geht, dann , aber dann.. - was aber auch Methode sein könnte, denn es entfacht die Wut der Bürger - ob das nun bewußt so gehandhabt wird oder gesteuert, ich sehe da gefährliche Konsequenzen auf uns zukommen, ähnlich, wie sie in Ungarn schon an der Tagesordnung sind.


Ah ja... schön weiter in Rechtspopulismus schwelgen... Und dann aber Ungarn als Negativbeispiel nennen was unter einer rechtspopulistischen Regierung steht, welche ihnen gerade die Verfassung auseinanderbaut.

Was wird denn verschwiegen? Wäre mir neu, dass man Menschen mit Migrationshintergrund nicht mehr anzeigen darf.

Zitat:
Du wirfst, so scheint es mir, gleich jeden Menschen in die nationalistische Ecke, wenn er nicht den gewohnten Maßstäben folgt und warum soll kein Mensch zu seiner Nationalität stehen ? Was ist schlimm daran ?


Mit 'gewohnten Maßstäben' hat das nichts zu tun. Nationalist ist wer nationalistisch argumentiert und das tut man wenn man (die eigene) Nation in das Zentrum rückt. Schlimm daran ist, dass man damit alle anderen Menschen einer anderen Nationalität ausgrenzt.

Zitat:
Wir werden keine Einheit, dafür sind wir in der Welt zu unterschiedlich - das ist eine Illusion, sich selbst klein zu machen, damit andere größer sein können, das heißt auch Aufgabe seiner selbst - und das bringt keinem etwas - unterm Strich gesehen.


Was willst du damit bitte sagen? Ich muss mich nicht kleiner machen um die Einheit des Menschengeschlechts zu sehen. Du willst doch hoffentlich nicht andeuten, dass Deutsche sich kleiner machen müssten um gleichwertig mit allen anderen Menschen zu sein?

Generell hat es hier aber Schopenhauer ganz gut getroffen: Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.

Zitat:
Jedes Land ist stolz auf seine nationale Identität und das wissen wir, wenn wir wirklich danach fragen. Man identifiziert sich mit den Eigenheiten der Mentalität, den Sitten, Gebräuchen, Traditionen. Daran halten viele Menschen fest, das ist für sie Heimat. Tänze, Gesänge, Rituale - alles das gehört zu einem Volk und die Verbundenheit mit seinen Ahnen - wir werden, so bin ich überzeugt, nie einig sein, wenn es um Interessen geht und das war, ist und wird so sein.


Das was du als 'nationale Identität' kennst wurde im 18. und 19. Jahrhundert nach und nach konstruiert und löste die jeweiligen lokalen Identitäten und die christliche Identität jeweils zum bestimmten Grad ab. Das kann genauso durch weitere Identitäten ergänzt oder gar durch eine bestimmte Identität als dominante abgelöst werden.

Zitat:
Stalin hat mal alle Nationalitäten in einen "Topf" geworfen - mit Zwang die Völker unterjocht - nach der Perestroika wollten alle Nationalitäten wieder zurück zu ihren Ursprüngen.


Schau dir mal an wie viel Blut zur Bildung der Nationalstaaten geflossen ist. Zumal ich auch nicht weiß was die EU mit Stalin zu tun hat. Die EU ist keine zentralistische, totalitäre Diktatur, sondern eine föderalistischer Staatenverbund aus parlamentarischen Demokratien mit liberalen Rechtsstaaten mit europäischem Kulturhintergrund.

Zitat:
Der Mensch läßt sich nicht auf Lebenszeit vereinnahmen - er will ein Individuum in seiner Gesellschaft sein.


Und Nation ist weniger Vereinnahmung als Europa?
Bernh hat folgendes geschrieben:


Was Adenauer und Kohl über Jahrzehnte aufgebaut haben, wird Merkel in wenigen Jahren zerstört haben.

LG,
B.


Adenauer kann man ja noch akzeptieren. Aber gerade die Politik von Kohl ist ja eindeutig mitverantwortlich für die Krise in der die Eurozone heute steckt.
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Du fragst, warum man nicht zuerst an deutsche Interessen denken sollte. Da frage ich mal ganz dreist: Warum sollte man nicht noch weiter gehen und zunächst an bayrische, kölner, berliner, hamburger, schwäbische Interessen denken? Das hieße: Berlin und alle ostdeutschen Länder raus aus der Eurozone und geordneter Staatsbankrott für diese Länder!

Zersplitterung der Länder war mal - wir sind jetzt Deutschland und ich bin gern Deutsche.

Du nicht ?


Nationalismus ist Zersplitterung der Kontinente und der Menschheit. Bist du nicht gern Europäerin und Mensch?
In erster Linie bin ich Deutsche mit Wurzeln der Ahnen in Schlesien.
Und ich kann differenzieren.

Mir sind die Nachbarn und meine Verwandten und Freunde in erster Linie näher. Weil ich mit ihnen oft umgehe. Dann kommen Bekannte und Kollegen - und wo ich helfen kann, wo meine Möglichkeiten dazu gegeben sind, da helfe ich.

Die Welt ist weit - und ich kann nicht allen Menschen helfen - das ist Aufgabe aller und daß die Welt im Wandel ist und heute nicht mehr gut ist, was gestern gut war, muß heute lange nicht mehr gut sein.

http://www.3sat.de/page/?source=/na.....lschaft/168636/index.html

"Entwicklungshilfe produziert Inflation und Schulden"

Früher, als ich jung war, sah noch alles anders aus und man dachte auch anders.

Nur ein Teil aus dieser vielfältigen Welt.

Ich bin zwar auch Teil dieser Welt, aber ich sehe die, die mir näher - nahe sind, als meine wichtigsten Bezugspersonen.

Illusorische Gedanken hatte ich mal - die Realität hat sie weggewischt.

Ich sehe, was geht und was nicht. Da bin ich Pragmatiker. Und was ich im nächsten Leben sein werde, werde ich später sehen, wenn ich wieder komme.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2