Warum machen sich Frauen von Männern abhängig?


Frauen machen sich hübsch, um auf Männer anziehend zu wirken. Am Ende, ist es der Mann, der auswählt. Der Wert einer Frau wird auch daran gemessen, ob sich ein Partner für sie entschieden hat und ob sie ihn halten können. Frauen werden für eine jüngere Partnerin verlassen, Männer eher selten. Frauen unterliegen dem Druck ständig hübsch und jung aussehen zu müssen. Es gibt Neid und Eifersucht zwischen Frauen, wodurch wahre Schwesternschaft verhindert wird. Nicht wie bei Männern, wo die Freundschaft nicht durch Frauen gefärdet ist.
Frauen stehen vor dem Spiegel und fragen sich: hat er sich jetzt für die andere entschieden, weil sie schlanker, jünger, hübscher ist?
Frauen bemühen sich oft viel mehr um die Männer als umgekehrt. Für Frauen tickt die Uhr.
Also. Was kann man tun, gegen das Leid der Frau? Was muss sich verändern? Bei wem? Und warum?
Das stimmt doch gar nicht. Was du da beschreibst sind Zustände die vielleicht in den 50ger Jahren noch gegolten haben, aber doch nicht heute. Gerade heutzutage sind Männer einen richtig heftigem optischen Druck ausgesetzt. Gut durchtrainiert, neuste Klamotten, teures Parfüm und von der Frisur will ich gar nicht erst anfangen.

Mein Badezimmer sieht aus wie ein reinstes Douglas Warenregal.
_________________
Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
andere Meinungen?
RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Am Ende, ist es der Mann, der auswählt.


Der war echt gut. You made my day Rosegraden.

Im Ernst: vielleicht gilt das in gewissen Kulturräumen, aber nicht im westeuropäischen. Zumindest das gängige Muster ist, dass der Mann eine Frau irgendwie umwirbt und diese dann zustimmt oder nicht. Die Frau wählt also unter den Männern aus die sie umwerben. Der Mann entscheidet lediglich ob er eine Frau umwirbt und wie viel Aufwand er da hinein steckt.

Zumindest Scheidungen gehen - wenn ich mich recht entsinne - etwas öfter von Frauen aus als von Männern.

RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Frauen werden für eine jüngere Partnerin verlassen, Männer eher selten. Frauen unterliegen dem Druck ständig hübsch und jung aussehen zu müssen.


Es stimmt das Männer selten für jüngere Männer verlassen werden, dafür aber für reichere und/oder mächtigere bzw. auch für schönere oder verständnisvollere. Entsprechend stehen Männer ebenso unter Druck.

RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Es gibt Neid und Eifersucht zwischen Frauen, wodurch wahre Schwesternschaft verhindert wird. Nicht wie bei Männern, wo die Freundschaft nicht durch Frauen gefärdet ist.


Der ist fast noch besser als der oben Rose.

Um es mal sehr hart auszudrücken: Männer hauen sich sogar aufs Maul für Frauen. Auch durchaus mal bis einer Tod ist. Du wirst sogar massen an wissenschaftlicher Literatur aus Biologie, Psychologie, Soziologie und Philosophie finden, welche ausführt wie sehr die Gesellschaft (besonders in der Vergangenheit) durch die männliche Konkurrenz um Frauen geprägt ist.

Das soll natürlich nicht heißen das Frauen nicht auch um Männer konkurrieren.

RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Frauen stehen vor dem Spiegel und fragen sich: hat er sich jetzt für die andere entschieden, weil sie schlanker, jünger, hübscher ist?


Männer fragen sich auch warum sie verlassen oder nicht ausgewählt wurden. Zwar aufgrund der oben genannten anderen Themenfelder, aber die Sache bleibt die Gleiche.

RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Frauen bemühen sich oft viel mehr um die Männer als umgekehrt.


Wie willst du das quantifizierbar messen? Ich zweifle da zumindest stark dran.

RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Also. Was kann man tun, gegen das Leid der Frau? Was muss sich verändern? Bei wem? Und warum?


Welches konkrete Leid meinst du?

Wenn du den "Schönheits"wahn meinst, dann würde ich einfach mal dazu raten weniger für den Quatsch auszugeben und nicht die dröge Medienpropaganda darum zu konsumieren. Finanziert wird der Kram nämlich durch Frauen und oft sogar mit Sachen die Männer überhaupt nicht so anziehend finden. (Beispielhaft nehme man hier den "Schlankheit"swahn.)
Muss gleich zur Arbeit,
möchte aber noch schnell meinen Senf dazugeben.

Ich glaube, dass eine Frau, die finanziell auf eigenen Beinen steht,
sich von einem Mann nicht sehr abhängig macht.

Wenn es emotional nicht mehr passt,
dann kann man sich trennen.

Wenn eine Frau sich hingegen von ihrem Mann finanzieren lassen will,
dann kann es durchaus zu solch einer Abhängigkeit kommen.
_________________
Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
>HIER KLICKEN<
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Wenn eine Frau sich hingegen von ihrem Mann finanzieren lassen will, dann kann es durchaus zu solch einer Abhängigkeit kommen.


Wie sich letztens wieder erneut gezeigt hat hat aber eine nicht geringe Zahl an Frauen genau das vor.
Hallo, liebe RoseGarden, ich habe jetzt sehr gestaunt. Was Du so beschreibst hätte ich eher gedacht, dass dies in die Zeit meiner Jugend passt und das ist schon einige Jahrzehnte her.

Bei meinen Töchtern habe ich das so nicht mehr erlebt.

Liebe Grüße
Linde
_________________
******************************************
Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Zitat:
You made my day Rosegraden.

welcome

Zitat:
vielleicht gilt das in gewissen Kulturräumen, aber nicht im westeuropäischen.
ja ich lebe in westeuropa und bin sogar westeuropäischer abstammung Tobias
Ich habe beschrieben, was ich sehe. Was ich erlebe. Dass Männer sich umwerben lassen.

Zitat:
Männer hauen sich sogar aufs Maul für Frauen.
und dann trinken sie ein Bier zusammen (meinetwegen auch ein Vitalmalz;), und alles ist wieder gut

Ja PapaLoo you got it:

Zitat:
Wenn eine Frau sich hingegen von ihrem Mann finanzieren lassen will,
dann kann es durchaus zu solch einer Abhängigkeit kommen.


Das ist der Punkt, glaube ich.
Also liegt das Problem, bei jedem selbst? Ist es ein geschlechtsloses Problem? ich seh halt, wie frauen Männer anhimmeln, ständig über sie nachdenken und jedes Stirnrunzeln von ihm interpretieren...ich rede nicht von mir, sondern echt von vielen Frauen in meiner Umgebung. Und die Männer die chillen dann. "lass sie mal machen"...

Mir war irgendwie klar, dass ide Männer sagen, sie hams auch nich besser

Zitat:
Wenn du den "Schönheits"wahn meinst, dann würde ich einfach mal dazu raten weniger für den Quatsch auszugeben und nicht die dröge Medienpropaganda darum zu konsumieren. Finanziert wird der Kram nämlich durch Frauen und oft sogar mit Sachen die Männer überhaupt nicht so anziehend finden. (Beispielhaft nehme man hier den "Schlankheit"swahn.)
naja wenn sich alle Frauen von heut auf morgen nicht mehr schminken würden, würds ja auch nur den Frauen auffallen

Ich werd das Gefühl nicht los, dass trotzdem die Männer wählen? Oder hat es was damit zu tun, wie begehrt der Mann ist? Hmm...ein Rätsel dieses andere Geschlecht
@ RoseGarden
Zitat:
Es gibt Neid und Eifersucht zwischen Frauen, wodurch wahre Schwesternschaft verhindert wird.


Dazu ist mir jetzt eine Geschichte eingefallen, die ich längst vergessen hatte und die sich bestimmt schon vor mehr als 20 Jahren hier bei uns ereignete.

Wir hatten eine große Bahai-Feier und ein Bahai hatte einen Kollegen dazu eingeladen. Nach der Feier fragte dieser, ob es denn unter Bahai-Frauen keine Konkurenz gäbe, ihm sei aufgefallen, dass die ganz anders miteinander umgingen als das sonst so üblich sei. Er hätte so ein Wohlwollen untereinander, ein Miteinander und gegenseitige Unterstützung bemerkt.

Wünsche allen noch einen schönen Tag
Alles Liebe Linde
_________________
******************************************
Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Hier eine kleine Lektüre zum Thema:

Was Frauen aus Männern machen:

Meine Frau lernte mich kennen, nicht umgekehrt. Sie stellte mir förmlich nach. Egal wo ich hin kam, Sie war schon da. Es ist nun zwölf Jahre her. Damals war ich eingefleischter Motorradfahrer, trug nur schwarze Sweat-Shirts, ausgefranste Jeans und Bikerstiefel, und ich trug lange Haare.

Selbstverständlich hatte ich auch ein Outfit für besondere Anlässe. Dann trug ich ein schwarzes Sweat-Shirt, ausgefranste Jeans und weiße Turnschuhe.

Hausarbeit war ein Übel, dem ich, wann immer es möglich war, aus dem Weg ging.

Aber ich mochte mich und mein Leben. So also lernte Sie mich kennen. "Du bist mein Traummann. Du bist so männlich, so verwegen und so frei."

Mit der Freiheit war es bald vorbei, da wir beschlossen zu heiraten. Warum auch nicht, ich war männlich verwegen, fast frei und ich hatte lange Haare.

Allerdings nur bis zur Hochzeit.
Kurz vorher hörte ich Sie sagen: " Du könntest wenigstens zum Friseur gehen, schließlich kommen meine Eltern zur Trauung." Stunden, nein Tage später und endlose Tränen weiter gab ich nach und ließ mir eine modische Kurzhaarfrisur verpassen, denn schließlich liebte ich Sie, und was soll`s, ich war männlich, verwegen, fast frei und es zog auf meinem Kopf.
Und ich war soooo lieb.

"Schatz ich liebe Dich so wie Du bist" hauchte Sie.
Das Leben war in Ordnung obwohl es auf dem Kopf etwas kühl war. Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins bis meine Frau eines Tages mit einer großen Tüte unterm Arm vor mir stand. Sie holte ein Hemd, einen Pullunder ( bei dem Wort läuft es mir schon eiskalt den Rücken runter ) und eine neue Hose hervor und sagte:" Probier das bitte mal an." Tage, Wochen, nein Monate und endlose Papiertaschentücher weiter gab ich nach, und trug Hemden, Pullunder ( arrrgh) und Stoffhosen. Es folgten schwarze Schuhe, Sakkos, Krawatten und Designermäntel. Aber ich war männlich, verwegen, tot chic und es zog auf meinem Kopf.

Dann folgte der größte Kampf. Der Kampf ums Motorrad. Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug der ständig kneift und zwickt lässt es sich nicht sehr gut kämpfen. Außerdem drückten die Lackschuhe was mich auch mürbe machte. Aber was soll`s, ich war männlich, spießig, fast frei, ich fuhr einen Kombi, und es zog auf meinem Kopf.

Mit den Jahren folgten viele Kämpfe, die ich allesamt in einem Meer von Tränen verlor. Ich spülte, bügelte, kaufte ein, lernte Deutsche Schlager auswendig, trank lieblichen Rotwein und ging Sonntags spazieren. Was soll`s dachte ich, ich war ein Weichei, gefangen, fühlte mich sch eiße und es zog auf dem Kopf.

Eines schönen Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte:" Ich verlasse Dich." Völlig erstaunt fragte ich Sie nach dem Grund. "Ich liebe Dich nicht mehr, denn Du hast Dich so verändert. Du bist nicht mehr der Mann den ich mal kennengelernt habe."

Vor kurzem traf ich Sie wieder. Ihr "Neuer" ist ein langhaariger Biker mit zerrissenen Jeans und Tätowierungen der mich mitleidig ansah. Ich glaube ich werde Ihm eine Mütze schicken.