Gedankenlose Demut ?


Es ist so ein schwieriges Thema.

Ich sah gestern bei ZDF.info eine Sendung über Stalin und habe mich dann gefragt, weshalb die Menschen in allen Zeiten - ob weltlich oder religiös, allen folgen, die es verstehen, Massen zu aktivieren.

http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/pro.....0b0/20143067?doDispatch=1

Stalin hat so viele Menschen umbringen lassen oder denken wir an Sektenführer, zu denen die Menschen in Massen strömen,weil sie irgend etwas versprechen und dann kommen aus der Masse der Menschen Führer jeglicher Art und die Menschen lassen sich alles Mögliche einreden, was sie tun müssen, selbst, wenn es gegen ihre Gesundheit geht.

Stalin wurde verehrt wie ein Gott und er hatte noch nicht mal Redegewandtheit - nur Bauernschläue - keine Noblesse - war feige,
hat verlangt, daß alle anderen die Härte durchleben, während er sich bedienen ließ und vieles mehr.

Genauso die Pharaonen in Ägypten, die die Beschneidung der Frau einführten - siehe pharaonische Beschneidung - und immer dann, wenn Menschen auftreten und sagen: wir sprechen im Namen Gottes - ihr müßt mal dies oder das tun und das ist dann richtig und wehe, irgend jemand hält sich nicht daran, dann ist er des Teufels oder es ergehe ihm im Paradies so schlecht.

Da werden Mahhzeiten vom Tag auf die Nacht verschoben - obwohl es wissenschaftlich nonsens ist - die Krankheiten nehmen zu und in diesen Zeiten füllen sich die Krankenhäuser - GalleProbleme und anderes folgen - wer mal Schichtarbeit getätigt hat, weiß, welche Auswirkungen das alles hat - und es werden Übungen verlangt, wie im Buddhismus - speziell Tibet, wo Menschen kniend über Wochen einen heiligen Berg umkreisen - und vieles mehr - und wir müssen das alles so stehen lassen, weil die Menschen es so wollen - aber müssen denn alle mitmachen - gibt es nicht genügend Logiker, die ihren Einwand zur rechten Zeit anbringen.

Was ist los mit der Menschheit, daß sie bereit ist, willenlos zu folgen - wem auch immer oder sind wir seelenmäßig noch so jung, daß wir diese Menschen brauchen, die mit Charisma die Menschen dahin bringen, zu tun, was sie wollen.

Was aber wäre die Welt ohne bestimmte Führung ?

Nur gibt es eben keine einheitliche Führung, sondern in jeder Kultur eine andere, mit anderen Vorgaben und Zielen und Mitteln.

Will Gott keine Einheitlichkeit, sondern Vielfalt und damit seine Erfahrungen über uns Menschen erleben ?

Was tun wir aus uns selbst heraus ? Wie kommen wir zu Erkenntnissen und was tun wir, wenn sie mit denen der "Führer" nicht übereinstimmen ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Kommt es vielleicht immer darauf an, wie die Führer - weltlich und religiös - die Massen stimulieren können ?

Hat Gustave le Bon Recht, wenn er meint:

Zitat:
In den menschlichen Massen spielt der Führer eine hervorragende Rolle. Sein Wille ist der Kern, um den sich die Anschauungen bilden und ausgleichen. Die Masse ist eine Herde, die sich ohne Hirten nicht zu helfen weiß.
Sehr oft war der Führer zuerst ein Geführter, der selbst von der Idee hypnotisiert war, deren Apostel er später wurde. Sie hat ihn so sehr erfüllt, dass neben ihr alles verschwand und dass ihm nun jede gegenteilige Anschauung als Irrtum und Aberglaube erscheint. So z. B. Robespierre, der von seinen wunderlichen Ideen so hypnotisiert war, dass er sich zu ihrer Verbreitung der Mittel der Inquisition bediente.


Zitat:
Verachtung und Verfolgung stört sie nicht oder erregt sie nur noch mehr. Persönliches Interesse, Familie, alles wird geopfert. Sogar der Selbsterhaltungstrieb ist bei ihnen ausgeschaltet, und zwar in solchem Maße, dass die einzige Belohnung, die sie oft anstreben, das Martyrium ist. Die Stärke ihres Glaubens verleiht ihren Worten eine große suggestive Macht. Die Menge hört immer auf den Menschen, der über einen starken Willen verfügt. Die in der Masse vereinigten Einzelnen verlieren allen Willen und wenden sich instinktiv dem zu, der ihn besitzt.


Da fällt mir Karl Marx ein - er hätte mit seinem Studium seine Familie ernähren können, aber er hat sich für das Elend entschieden und seinen über alles geliebten Sohn verloren, als er in England lebte und den Arzt nicht bezahlen konnte und er konnte seine Töchter nicht standesgemäß verheiraten.

Er hat sich geopfert und wer dankt es ihm heute ?

Aber viele seiner Thesen stimmen noch heute in der aktuellen politischen Situation.
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