Lieber wenig Freunde...


Zu meinem thema, es ist wieder mal so Sonnenklar.
Und irgendwie macht es mich traurig, aber andererseits fühle ich mich überlegen.
Rosenrot hat folgendes geschrieben:

was erwartet man von einem "guten" Freund?
Ich glaube daß es "darauf" ankommt, auf die Erwartung. Nicht immer kann ein Freund für einen da sein, nicht immer kann man "für" einen Freund da sein, weil die eigenen Umstände es nicht erlauben.
Das zu vermitteln braucht viel Vertrauen - da kann vieles mißverstanden werden. Wie kann man einem Menschen verständlich machen daß es besser ist wenn er alleine durch eine Erfahrung gehen muß, auch wenn sie noch so bitter ist?
Sehr oft ziehen sich vermeintlich "gute Freunde" zurück wenn sie mit eine Situation überfordert sind. Ist das nicht deren gutes Recht?
Ich glaube daß man einfach nicht zuviel erwarten sollte. Mir sind sehr oft schon "gute Gespräche" viel wert


Ein guter Beitrag! Das ist auch meine Meinung.

Man kann nur helfen, soweit man dazu fähig ist. Oft ist es so, dass man einfach überfordert ist von den Problemen anderer. Gerade wenn das medizinische Probleme sind und man kein Fachmann ist und man selber keine Ahnung hat, da ist es schwer zu helfen. Oft kann man nur trösten, aber nicht wirklich helfen.

Bei einer Freundschaft ist es so wie in einer Ehe. Man soll nicht zu viel erwarten. Ob Partner oder Freund, es sind alles nur Menschen und niemand ist perfekt.

Freunde erkenne ich daran, ob sie sich mit mir mitfreuen können. Denn das ist viel schwerer als mitzuleiden.