Heidnische Feiertage/Sabbate


Ich finde es immer wieder unglaublkich, dass viele Christen diese ganzen heidnischen Feiertage mit Christus und gar mit Gott verbinden.

Zum Beispiel Weihnachten was mit der Geburt Christi in Verbindung gebracht wird. Nun frage ich mich: Wie kommt man darauf? Woher haben die das? Welche sind die Beweise?
Von Geburtstag-Feiern ist in der Bibel KEINE Rede auch wenn das keine Sünde ist was aber die ZeugenJehovas als Sünde ansehen, es heißt sogar eher man sollte der Toten gedenken und das heißt aber auch nicht Sie anbeten (Totenmesse) wie es viele in Kirchen/Gemeinden tun. Welchen Sinn soll das haben, wenn man zu den Toten betet, wenn sie doch tot sind? Man soll doch allein Gott anbeten und auch keine Engel wie es auch viele Christen tun.
Ostern genau so, es steht nirgends in der Bibel von Ostern, Hasen oder Eiern, eher aber von Passa, was allerdings auch von den Juden verunstaltet wird.
Oder auch der Sabbat(wöchentliche): Es fasziniert mich immer wieder, dass viele garnichbt wissen, dass der Wochen-Sabbat der Samstag ist und auch viele glauben soggar, dass es der Sonntag sei. Dann versuchen sich viele raußzureden "Der Christus ist am Sonntag auferstandne, deswegen feiern wir den Sonntag", nun das wäre ja dann ein Gedenktg und den würde man auch nicht wöchentlich feiern sondern jährlich, oder ist der Christus etwas jede woche auferstanden?
Fakt ist, dass sich viele Christen nicht des besseren belehren lassen wollen und wollen es aber auch nicht selbst nachprüfen was die Wahrheit ist und wir wissen ja genau was mit Ungläubigen geschieht und mit denen welche sich von der Wahrheit abwenden und lieber der Lüge glauben, solche werden gerichtet werden am Ende der Tage.
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Neues Leben für altes Leben.
Ewiges Leben für den Tod.
Jesus Christus für Adam

Grüße true e-xplorer
Du hast den Shabbat gebrochen. Stromverbrauch am Samstag ist unkoscher. Du wirst gerichtet werden am jüngstem Tage. Chuzpe
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Pommes hat folgendes geschrieben:
Du hast den Shabbat gebrochen. Stromverbrauch am Samstag ist unkoscher. Du wirst gerichtet werden am jüngstem Tage. Chuzpe


Das ist ja wohl von Menschen ausgedacht, oder wo steht das in der Bibel?
Ich find's allerdings immer wieder unglaublich welchen Unsinn sich die Menschen immer dazudenken.
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Grüße true e-xplorer
true e-xplorer hat folgendes geschrieben:
Zum Beispiel Weihnachten was mit der Geburt Christi in Verbindung gebracht wird. Nun frage ich mich: Wie kommt man darauf? Woher haben die das? Welche sind die Beweise?


Bei der Christianisierung von "Feiertagen" ging es im Wesentlichen darum den christianisierten heidnischen Völkern sozusagen den "Sinnzusammenhang zu Christus" zu erschließen, der durchaus auch in vielen heidnischen Religionen angelegt war.

Weil du das Weihnachtsfest genannt hast - früher wurde an diesem Tag der Wintersonnwende, dem 25. Dezember, der Geburtstag des römisch-heidnischen "Sol invictus" gefeiert - also des "unbesiegten Sonnengottes". Indem die Kirche das Geburtsfest von Jesus Christus an diesem Tag gelegt hat, wird klar, wer die wahre unbesiegbaren Sonne ist.

Der Übergang vom Heidentum zum Christentum wurde vielfach auf diese Weise ermöglicht - man könnte das "Inkorporation" nennen, also Einverleibung heidnischer Symbole in einen christlichen Sinnzusammenhang, was einerseits das Heidentum in die Wahrheit führt und andererseits die Kirche um viele schöne Symboliken, die auf Christus bezogen wurden, bereichert hat.
Ich würds so sagen ich glaube wir Christen fühlen uns damit wohl.
Allein schon wenn man darüber liest oder im Fernsehn eine Doku darüber kommt, da kann man sich reinfühlen, als wäre man direkt dabei.
Es ist einfach interessant zu wissen wie diese Menschen das gelebt haben und leben.
true e-xplorer hat folgendes geschrieben:

Das ist ja wohl von Menschen ausgedacht, oder wo steht das in der Bibel?
Ich find's allerdings immer wieder unglaublich welchen Unsinn sich die Menschen immer dazudenken.


Nach katholischer Glaubensauffassung gibt es im christlichen Glauben zwei Hauptquellen: Die Heilige Schrift und die Tradition der Gemeinde. Beide Quellen sind gleich wichtig und bedingen einander. Die Heilige Schrift, die die zentralen Glaubensinhalte festhält, ist aus dem Glauben der Gemeinde heraus entstanden - und nicht umgekehrt. Was die Kirche glaubt muss daher zwar immer im Einklang mit der Bibel sein - was aber sehr wohl zulässig und für die Dynamik des Glaubens sogar erforderlich ist, ist eine stete Bereicherung des Glaubens.

Nimmt als Beispiel diese drei Glaubensbekenntnisse der Kirche:

Das Altrömische Glaubensbekenntnis („Romanum“, 125-135 n. Chr.)

1Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen;
2Und an Jesus Christus, seinen Sohn, den Einziggeborenen, unseren Herrn,
der geboren ist aus Heiligem Geist und Maria, der Jungfrau,
3der unter Pontius Pilatus gekreuzigt und begraben wurde,
4 am dritten Tag auferstand von den Toten,
5 aufstieg in den Himmel,
6 zur Rechten des Vaters sitzt,
7 von dannen er kommen wird, zu richten die Lebenden und die Toten;
8 Und an den Heiligen Geist,
9 die heilige Kirche,
10 die Vergebung der Sünden,
11 des Fleisches Auferstehung.

Apostolisches Glaubensbekenntnis (endgültige Form ab ca. 400 n. Chr.)

1Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
2Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
3empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
4gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
5am dritten Tage auferstanden von den Toten,
6aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
7von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
8Ich glaube an den Heiligen Geist,
9die heilige katholische Kirche (s.u.),
Gemeinschaft der Heiligen,
10Vergebung der Sünden,
11Auferstehung der Toten
12und das ewige Leben.
Amen.

Nizäno-Konstantinopolitanisches Glaubensbekenntnis (seit 451)

1Wir glauben (Ich glaube) an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.
2Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht von Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
3Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
4Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
5ist am dritten Tag auferstanden
nach der Schrift
6und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
7und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
8Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und uns lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten.
9Und an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.
10Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
11Wir erwarten die Auferstehung der Toten
12und das Leben der kommenden Welt.
Amen.

Vergleiche die zwölf Hauptartikel des Glaubens - und du wirst sehen, es ist im Laufe der Glaubenstradition eine Bereicherung der einzelnen Punkte erfolgt - ohne dass Grundaussagen verändert wurden. Darauf beruht der Glaube an die Leitung durch den Heiligen Geist. Der christliche Glaube wird ja bis zum Ende dieser Welt bestehen - aber eben nicht stillstehen, immer am Weg sein, immer reicher werden.
true e-xplorer hat folgendes geschrieben:
Ich finde es immer wieder unglaublkich, dass viele Christen diese ganzen heidnischen Feiertage mit Christus und gar mit Gott verbinden.


schrecklich

Zitat:
Zum Beispiel Weihnachten was mit der Geburt Christi in Verbindung gebracht wird. Nun frage ich mich: Wie kommt man darauf? Woher haben die das? Welche sind die Beweise?


Da man nicht weiß wann Jesus geboren wurde, ist dieser Zeitpunkt so gut als jeder andere. Ich finde die Geburt seines Heilsbringers feiern zu wollen ist nichts verwerfliches.

Zitat:
Von Geburtstag-Feiern ist in der Bibel KEINE Rede auch wenn das keine Sünde ist was aber die ZeugenJehovas als Sünde ansehen, es heißt sogar eher man sollte der Toten gedenken und das heißt aber auch nicht Sie anbeten (Totenmesse) wie es viele in Kirchen/Gemeinden tun.


Wenn vom Geburtstagsfeiern keine Rede in der Bibel ist, wie du schreibst, woher weißt du dann, dass es keine Sünde ist?

Zitat:
Ostern genau so, es steht nirgends in der Bibel von Ostern, Hasen oder Eiern, eher aber von Passa, was allerdings auch von den Juden verunstaltet wird.


Ostern ist sehr biblisch, der Todestag, sogar die exakte Stunde sind vermerkt (15:00, die neunte Stunde). Hasen und Eier sind ja kein Zwang, viele feiern auch ohne.

Zitat:
Oder auch der Sabbat(wöchentliche): Es fasziniert mich immer wieder, dass viele garnichbt wissen, dass der Wochen-Sabbat der Samstag ist und auch viele glauben soggar, dass es der Sonntag sei. Dann versuchen sich viele raußzureden "Der Christus ist am Sonntag auferstandne, deswegen feiern wir den Sonntag", nun das wäre ja dann ein Gedenktg und den würde man auch nicht wöchentlich feiern sondern jährlich, oder ist der Christus etwas jede woche auferstanden?


Der Tag des Herrn wurde halt auf den Sonntag verschoben. Christen halten viele mosaische Gesetze nicht oder anders (Stichwort Beschneidung und Nahrung)

Zitat:
Fakt ist, dass sich viele Christen nicht des besseren belehren lassen wollen und wollen es aber auch nicht selbst nachprüfen was die Wahrheit ist und wir wissen ja genau was mit Ungläubigen geschieht und mit denen welche sich von der Wahrheit abwenden und lieber der Lüge glauben, solche werden gerichtet werden am Ende der Tage.


Wenn man die Lügen die ich glaube hernimmt, gehen diese Vergehen als Bagatelle durch
true e-xplorer hat folgendes geschrieben:
Das ist ja wohl von Menschen ausgedacht, oder wo steht das in der Bibel?
Ich find's allerdings immer wieder unglaublich welchen Unsinn sich die Menschen immer dazudenken.


Man soll am Shabbat kein Feuer machen. Elektrizität ist eine Form des Feuer erzeugens. Am Vorabend des Shabbats darf man Schabbatkerzen im Kidduschbecher zünden. Danach ist jegliche Aktivität dieser Art verboten.
Du hast den Shabbat gebrochen und wirst am jüngstem Tage gerichtet werden. Masel tov
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Pommes hat folgendes geschrieben:
true e-xplorer hat folgendes geschrieben:
Das ist ja wohl von Menschen ausgedacht, oder wo steht das in der Bibel?
Ich find's allerdings immer wieder unglaublich welchen Unsinn sich die Menschen immer dazudenken.


Man soll am Shabbat kein Feuer machen. Elektrizität ist eine Form des Feuer erzeugens. Am Vorabend des Shabbats darf man Schabbatkerzen im Kidduschbecher zünden. Danach ist jegliche Aktivität dieser Art verboten.
Du hast den Shabbat gebrochen und wirst am jüngstem Tage gerichtet werden. Masel tov


Ich war einmal bei einem Seminar über die Grundlagen des Judentums. Was mir in Erinnerung geblieben ist - orthodoxe Juden sehen das mit dem Verbot des Feuermachens am Sabbat so streng, dass sie nicht einmal elektrisches Licht an diesem Tag aufdrehen. Sie programmieren am Vortag des Sabbats vor Sonnenuntergang Zeitschaltuhren so, dass sich am Sabbat in der Wohnung das Licht automatisch ein und ausdreht.
Ich weiss lieber Burkl.
Wenn dieser true e-xplorer hier in aller härte mit Androhung von Höllenpein den Shabbat predigt, dann soll er sich auch der eigenen Worte in aller Konsequenz bewusst werden.

Ich habe keinen bock auf Shabbat und jüdische Bräuche. Wenn er jedoch darauf besteht dann auch richtig .
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!

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