Worte, die unseren Charakter beschreiben


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Zitat:
Beharrung
Sturheit ; (veraltet) Assiduität ; (Psychologie) Ixothymie Aussprache Betonung: Behạrrung Grammatik Singular Plural Nominativ die Beharrung die Beharrungen Genitiv der Beharrung der Beharrungen
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Wenn Menschen auf ihrer Meinung beharren, wenn sie ihre persönliche Angelegenheit in subjektiver, statt objektiver Sichtweise sehen, verlieren sie sich selbst.

Man erlebt es oft, daß Menschen in der Überzegung leben, daß alles rechtens ist, was sie sagen und manchmal vergessen sie auch, was sie je gesagt/geschrieben haben und deshalb befinden sie sich in einem Teufelskreis.

Ob sie ohne Hilfe da je heraus kommen und sich selbst mit "Draht" umgeben, den zu lösen, sie nicht in der Lage sind, weil ihnen ein Bild vor Augen steht, daß in der Wirklichkeit nicht so ist.

Wenn man sich selbst nicht kennt, sich nicht so wahrnehmen will, wie man ist, dann verleugnet man sich selbst - wenn man nicht zu seinen Fehlern stehen kann, um sein eigenes Selbstbild nicht zu zerstören, was auch sehr schmerzlich sein kann, weil es folgenschwer im Leben war und einen in eine Lage gedrängt hatte, aus der man schlecht heraus kommt, dann dreht sich die Spirale so lange weiter, bis es nicht mehr geht.

Glaubwürdigkeit: Wer ist glaubwürdig, wer spricht und handelt nicht aus sich heraus, aus dem von heraus, welche Charakterlichkeiten jemand hat - ich habe das oft über das astrologische Persönlichkeitsbild heraus gesehen und erstaunt beobachtet, daß der Mensch oft genau so handelt, wie es beschrieben wird.

http://www.textlog.de/1327.html
Zitat:
Nach HERBART beharrt jede Vorstellung (s. d.) nach ihrem Verschwinden unbewußt in der Seele weiter.


Ob der Mensch im Allgemeinen wohl immer auf seiner Meinung beharrt, weil er, würde er das Wesentliche erkennen, es ihm soviel Schmerz bereiten würde, daß er es nicht aushalten könnte. Es würde seinen Selbstwert zerstören, aber Pluto will immer das Mephistolische - er will den Grundaufbau zerstören, damit sich ein "neues Haus" aufbauen kann.

Ich frage mich, wie sehr sind wir in der Lage, uns selbst so zu sehen, wie uns andere sehen ?

Würden wir die Einschätzung der anderen überhaupt annehmen, weil sie uns zeigt, wie wir von anderen gesehen werden und wie vollzieht sich persönlicher Wandel von Grund auf ? Oder wie wir andere sehen - das ist eine Wechselwirkung, über die man sprechen muß, sonst entstehen Mißverständnisse im Miteinander.

Es gibt so viele Fallbeispiele, die jeder Mensch in seinem Leben mit Kollegen, Freunden, Bekannten, vielen anderen Menschen erfährt, daß ein reicher Fundus an Einschätzung vorhanden sein müßte.

Es soll ja auch Menschen geben, die dafür prädestiniert sind, immer Opfer zu sein - über Betrug durch andere, über das naive Denken eines "gutseinmüssens", weil es angebliche Gesetze so vorschreiben, das Gute zu tun und dann fällt 'mensch' ganz einfach auf die Nase, weil da noch mehr Faktoren zu diesem Fall beitragen.

Die Psyche des Menschen erforschen und merken, daß religiöse Gesetze immer in ihren Inhalten von "perfekten Menschen" sprechen, mit denen sie eine neue, bessere Zukunft aufbauen wollen.

Es heißt immer: 'man sollte dies und man sollte das' und 'das und jenes wäre verboten', aber der Mensch in seiner Seele ist eben unberechenbar, er ist nie so, wie gewünscht.

Es sei denn, er hat kein Rückgrat und sagt zu allem Ja und Amen.

Ich glaube, der Satz, daß, wenn der innere Mensch und der äußere Mensch in Übereinstimmung sind, dann braucht er keine vorgeschriebenen Gesetze, denn das, was in ihm ist, das wird er tun und dann handelt er automatisch nach den Gottesgesetzen.

Bis dahin aber, sind wir alle, alle Menschen auf der großen, weiten Erde, eben fehlbar.

Und dieser Lernprozeß erfolgt hier und jetzt. Wo sonst ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ich glaube das jeder Mensch fast alle Charackterzüge hat, aber nicht jeder hat alle gleichzeitig, je nach Situation, nach Umfeld usw.
Auch je nach seinen eigenen erfahrungen.
Zitat:
Ich glaube das jeder Mensch fast alle Charackterzüge hat, aber nicht jeder hat alle gleichzeitig, je nach Situation, nach Umfeld usw.
Auch je nach seinen eigenen erfahrungen.
glaub ich auch.

Zitat:
Man darf in jedem menschlichen Wesen nur das sehen, was des Lobes würdig ist. Wenn man so handelt, kann man der ganzen Menschheit Freund sein. Betrachten wir die Menschen jedoch vom Standpunkt ihrer Fehler aus, dann ist es eine äußerst schwierige Aufgabe, mit ihnen Freundschaft zu pflegen
. (Abdu'l Baha, Briefe und Botschaften)
Was aber den Neid betrifft ist das schwierig, ich versuche von Haus aus immer alles so neutral wie nur möglich zu betrachten, aber viele Menschen zeigen mir das das Gras bei ihnen scheinbar noch viel grüner wächst als bei einem selbst, ja sie schleudern es einem direkt vor die Augen, sei es das viel schlimmere Leid wenn man die selbe Krankheit oder Diagnose hat, oder sei es das man immer wieder gesagt bekommt das immer nur die anderen Probleme haben, man selbst aber nicht, was nicht stimmt, weil jeder Probleme, haben kann.
Ich dachte früher immer Gemeinsamkeiten schaffen ein Wir Gefühl, aber alle sagen mir nur das es nicht sein kann weil es bei ihnen viel schlimmer ist.
Mir wird auch oft gesagt, das man auf mich neidisch ist, aber ich bin bescheiden und die die mich wirklich kennen sagen das auch über mich, und alle anderen die neidisch sind kennen mich nicht wirklich.
Ich musste zb. eine Zeit lang alleine gehen, zb. zum Bus, weil es Menschen gab die mich für was besseres gehalten haben, und die Leute die mich begleiten wollten bekamen Angst und gingen mit denen mit die mich für was besseres hielten.
Ich kann schwören das ich weder reich noch was besseres bin, und für die falschen Ansichten anderer kann ich nichts.
Auch hat man mich schön öfter als Besserwissererisch wahrgenommen, mir ist in meiner Bescheidenheit aber voll bewusst das ich auch nicht besser bin als andere, auch wenn es so rüber kommt.
Ich kann auch nur aus Erlebnissen und Erfahrungen reden und nicht irgendwas erfinden, das muss ich aber jedesmal dazu sagen, damit man mir glaubt, anders versteht man mich fast nicht.
Ich kann also nicht ganz verstehen, wieso man mich häufig als etwas wahrnimmt wer oder was ich in Wirklichkeit gar nicht bin, mich überrascht es jedesmal aufs neue.
Zitat:
Betrachten wir die Menschen jedoch vom Standpunkt ihrer Fehler aus, dann ist es eine äußerst schwierige Aufgabe, mit ihnen Freundschaft zu pflegen
. (Abdu'l Baha, Briefe und Botschaften)


Würde ich nicht so sehen. Stellt Euch mal vor, ein Chef hat eine Sekretärin, die sich ständig verschreibt und die keine gute Arbeit abliefert, ob da der Chef ewig alles schönsäuseln kann, kann ich mir einfach nicht vorstellen.

Nach der 10. schlecht abgelieferten Arbeit muß er mal ganz konkret werden. Oder ziemlich wütend und dann wird sie heulen und sagen, der Chef kann sie nicht leiden, weil er nicht anders formulieren kann, damit sie sich nicht auf den "Schlips" getreten fühlt.

Klare Worte sind oft für den Betreffenden hart, aber mal muß Klartext gesprochen werden.

@Be-stile-zen

Die Menschen sehen Dich eben so und wir anderen kennen Dich nicht persönlich.

Man kann sich auch immer zum Vorteil einschätzen, denn wer schildert sich schon ehrlich, da kann man die tollsten Dinge erleben, wenn man liest, was so mancher von sich selbst schreibt.

Ich habe mir abgewöhnt, alles zu glauben, was mir erzählt wird, bevor ich den Menschen nicht persönlich kontaktiert habe.
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Also ich gebe offen zu ich lüge wenn dann selten, weil man mich durchschauen würde, jeder der mich gut kennt weiss das ich ehrlich bin, klar im Internet kann man das schlecht einschätzen, und wenn ich nicht alles schreiben möchte, schreibe ich darüber auch nicht, es gibt sehr wohl Themen die ich nicht schreiben würde.
Zitat:
Man darf in jedem menschlichen Wesen nur das sehen, was des Lobes würdig ist. Wenn man so handelt, kann man der ganzen Menschheit Freund sein. Betrachten wir die Menschen jedoch vom Standpunkt ihrer Fehler aus, dann ist es eine äußerst schwierige Aufgabe, mit ihnen Freundschaft zu pflegen


Ich erkenne den Sinn solch einer Botschaft nicht, die Oportunismus beinhaltet und weltfremd scheint, weil wohl nicht umsetzbar ist.
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"Die Wahrheit richtet nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten"!
"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe"
"Was ich schreibe kann potentiell falsch, aber auch richtig sein."
@El Cid,ich erkenne das es ein Wunsch ist, ich versuch selbst immer so zu sein, merke aber immer wieder aufs neue das ich mich vergeb´lich bemühe weil es zum Teil nicht machbar ist.
Ich erinnere mich daran das es früher leichter machbar war, das zu leben.
Zitat:
Ich erkenne den Sinn solch einer Botschaft nicht, die Oportunismus beinhaltet und weltfremd scheint, weil wohl nicht umsetzbar ist.
Wohl eher Optimismus statt Opportunismus. Ich verstehe die Einstellung hier oft nicht, dass man nicht versucht, Ansätze die den inneren Frieden, als auch den Frieden in der Gemeinschaft fördern, zu akzeptieren. Man soll versuchen, sich auf die positiven Eigenschaften der Leute zu konzentrieren, weil man sonst jedem vor die Füße kotzen könnte.

Außerdem ist man selbst voll von schlechten Eigenschaften. Aber will man die ständig vorgehalten bekommen? Es trägt viel mehr zu Veränderung des Charakters bei, wenn man einen Menschen lobt und das Positive fördert.

Das hat nichts mit Qualtätssicherung bei der Arbeit zu tun, Ikarus. Es kann ja wohl erklärt werden, wie man die Arbeit gerne hätte, ohne den Leuten zu sagen "Was du machst ist sch****". Ehrlichkeit und Höflichkeit müssen zusammen gehen. Hat auch nichts mit Schönsäuseln zu tun. Dem Arbeitsklima ist nicht geholfen, wenn der Sekretär dann zu Hause sitzt und heult. Man kann wohl auch Dinge auf der Sachebene klären ohne dass sich jemand persönlich angegriffen fühlt. Da muss die Cheffin dann wohl ein bisschen Feingefühl entwickeln.
So wie man selber behandelt werden will, so soll man auch andere behandeln. Einfacher gehts ja wohl nicht. Oder ist dieser Anspruch auch wieder zu hoch? Mensch, dann können wir uns ja gleich alle zurücklehnen. Bringt dann leider auch keinen Fortschritt.
Rose Garden, es ist ja nicht gesagt, daß der Chef mit Fäkalworten umgegangen ist, er war vielleicht nur etwas derber in der Art der Kommunikation. Da fühlen sich dann doch viele Leute unwohl, wenn man die Wahrheit über sich aus anderem Munde hört, als man selbst gern von sich glaubt, was man sich selbst einredet.

Indem man aber sagt, sei nur leise in der Wortwahl, damit du keinem wehtust, dann erwartet der Autor der Ansicht vielleicht auch, daß man mit ihm sehr leise umgehen und ihm alles glauben soll, was er sagt, was auch aussagt, daß er keine Kritik an seinen Worten wünscht.

Könnte so sein, muß aber nicht.
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