Ab wann wurde der Mensch ein Mensch


Mal bei google nachgefragt, ab wann wir als Menschen gezählt wurden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mensch

Zitat:
Der Mensch ist die einzige überlebende Art der Gattung Homo. Er ist in Afrika seit rund 200.000 Jahren fossil belegt[1] und entwickelte sich dort über eine als archaischer Homo sapiens bezeichnete Mosaikform vermutlich aus Homo erectus. Weitere, jedoch deutlich jüngere fossile Belege gibt es für die Art aus allen Kontinenten außer Antarktika.


Was waren wir vorher ?

Sind wir einfach so von oben herunter gekleckst oder gab es doch eine lange Entwicklung, bis sich aus bestimmten Wesen der Mensch heraus bildete.

Quelle: google: ab wann wurde der mensch zum menschen
ab wann war der mensch ein mensch

Als es nur Wasser auf der Erde gab - woher kamen all die Wesen und wie entstand neues Leben nach der Vernichtung der Riesensaurier ? Es soll dort, laut wissenschaftlicher Untersuchung, ein Neuanfang statt gefunden haben. Oder nur ein Teil der Welt - und gab es da in dieser Zeit schon die anderen Tiere wie Affen und Elefanten ?

Begann ein totaler Neuanfang aller Wesen und die Menschen sind daraus entstanden ?

Wann begann die Unterscheidung und der Einfluß des Menschseins ?

Bitte um Literaturhinweise zu diesem Thema.

Danke.


_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
http://www.oekosystem-erde.de/html/mensch-01.html

Zitat:
Vor etwa acht bis sechs Millionen Jahren spaltete sich in Afrika eine Entwicklungslinie der Menschenaffen auf, aus der einerseits die Schimpansen und andererseits die Menschen hervorgingen. Dieser afrikanische Ursprung der Menschheit, den viele Naturforscher längst vermutet hatten, ist heute durch genetische Untersuchungen nachgewiesen. In Afrika lebten viele Arten von Vormenschen und Menschen; wie wir genau mit ihnen verwandt sind, ist noch ungeklärt.


Es scheint, als wenn sich Menschen vermehrt für das Thema interessieren würden.

Zitat:
Auch der Mensch unterliegt der Evolution; Menschen und Menschenaffen stammen von gemeinsamen Vorfahren ab.


Es würde letztlich bedeuten, wir kämen doch aus dem Tierreich und unsere Bestimmung war letztlich Entwicklung. Zum Menschen hin.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Mal bei google nachgefragt, ab wann wir als Menschen gezählt wurden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mensch

Zitat:
Der Mensch ist die einzige überlebende Art der Gattung Homo. Er ist in Afrika seit rund 200.000 Jahren fossil belegt[1] und entwickelte sich dort über eine als archaischer Homo sapiens bezeichnete Mosaikform vermutlich aus Homo erectus. Weitere, jedoch deutlich jüngere fossile Belege gibt es für die Art aus allen Kontinenten außer Antarktika.


Was waren wir vorher ?

Sind wir einfach so von oben herunter gekleckst oder gab es doch eine lange Entwicklung, bis sich aus bestimmten Wesen der Mensch heraus bildete.

Quelle: google: ab wann wurde der mensch zum menschen
ab wann war der mensch ein mensch

Als es nur Wasser auf der Erde gab - woher kamen all die Wesen und wie entstand neues Leben nach der Vernichtung der Riesensaurier ? Es soll dort, laut wissenschaftlicher Untersuchung, ein Neuanfang statt gefunden haben. Oder nur ein Teil der Welt - und gab es da in dieser Zeit schon die anderen Tiere wie Affen und Elefanten ?


Liebe Ikarus!

Dann krame ich mal etwas in meinem Schulwissen ... kann durchaus sein, dass ich etwas vergessen oder verwechselt habe. Aber soweit ich weiß, geht die Wissenschaft heute von folgendem aus (inwieweit das alles 100%ig gesichert ist oder nur "Arbeitshypothesen" darstellen, kann ich nicht sagen):

Das erste Leben aus anorganischen Stoffen entstand, als komplexe Aminosäuren erstmals Proteine gebildet haben. Diese Proteine wurden immer komplexer und bildeten irgendwann strukturierte Ansammlungen, die in der Lage waren, sich zu vervielfältigen: Die ersten Einzeller waren geboren. Viele Einzeller gibt es ja heute noch.

Die wurden ihrerseits immer komplexer, bildeten Verbände und Strukturen, die die Verbandsymbiosekolonien von Einzellern zusammengehalten haben, so dass sie irgendwann als geschlossene Entitäten anzusehen waren: Die ersten mehrzelligen Organismen.

Daraus bildeten sich zunächst im Ozean Vorformen anderer Lebensformen, wie etwa Pantoffeltierchen, später Quallen.

Das alles nahm etliche Millionen von Jahren seinen Lauf, bis zunächst Weichtiere wie Muscheln und Schnecken entstanden, viel später mit Fischen die ersten Wirbeltiere.

Irgendwann gingen einige dieser Arten an Land. Zunächst nur teilweise und zaghaft, wie z.B. Amphibien (Frösche heute wachsen ja auch zunächst als fischartige Kaulquappen im Wasser heran, bis sie ausgewachsen als Frösche an Land gehen). Das erste "Zwischending" aus Wasser- und Landtier soll der berühmte Quastenflosser gewesen sein.

Aus den Amphibien zwischen Wasser und Land entwickelten sich dann die Reptilien. Echsen etc. Die blühten so weit auf, bis sie als Dinosaurier irgendwann das Land bevölkerten. Gegen Ende der langen Herrschaftszeit der Großechsen entwickelten sich dann die ersten Säugetiere (es gibt auch Zwischenformen zwischen eierlegenden und säugenden Tieren!), die aber wegen der Dominanz der Großechsen nur sehr klein waren und die ökologischen Nischen ausnutzten, die von den Echsen nicht besetzt waren. Kleine Nagetiere und Mausähnliche waren das wohl.

Zitat:
Begann ein totaler Neuanfang aller Wesen und die Menschen sind daraus entstanden ?


Nein, soweit ich weiß nicht. Es haben sehr viele Tiere überlebt.

Die gängige Theorie sagt, dass wohl ein großer Meteorit für das Massensterben der großen Echsen verantwortlich war. Wegen des Einschlags befanden sich für Jahrhunderte Staube in der Atmosphäre, die die Sonne verdunkelten und für ein Massensterben großer, sonnen- und wärmegewohnter Pflanzen führte. Da die die Nahrung für die meisten großen Tiere bildeten, starben die dann auch.

Nur Kleintiere überlebten, die mit den wenigen Pflanzen zufrieden waren, die ihrerseits mit niedrigerer Temperatur und Sonnenlicht auskommen konnten.

Damit begann der Siegeszug der Säugetiere. Die mausähnlichen Kleinsäuger waren am besten angepasst und verdrängten Echsen. Im Laufe der Jahrmillionen entwickelten sich aus diesen Kleinechsen dann immer größere Säuger, bis hin zu den Affen. Aus denen entwickelten sich dann irgendwann die ersten Hominiden und schließlich der Mensch.

Zitat:
Wann begann die Unterscheidung und der Einfluß des Menschseins ?


Der erste Hominide, der die Gattungsbezeichnung "Homo" (="Mensch") trägt, war der Homo Rudolfensis vor ca. 2,5 Millionen Jahren. Daraus entwickelten sich über etliche Zwischen- und Nebenformen ca. vor 100.000 Jahren der Homo Sapiens Sapiens, der "Jetztmensch", der dem heutigen Menschen biologisch gleicht.

Ab wann der Mensch aber wirklich ein "Mensch" ist und kein "Tier" mehr, ist wohl eine philosophische Frage.

Zitat:
Bitte um Literaturhinweise zu diesem Thema.

Danke.



Ich fand das Heft "GEO kompakt Nr. 4: Die Evolution des Menschen" sehr interessant.

LG,
Bernhard
Zitat:
Es würde letztlich bedeuten, wir kämen doch aus dem Tierreich und unsere Bestimmung war letztlich Entwicklung. Zum Menschen hin.


Ikarus, ja, so weit es unseren vergänglichen Körper betrifft, stammen wir aus dem Tierreich.

Des Menschen Kern, der Geist, aus dem geistigen Reiche kommend, inkarnierte in den höchstentwickelten Tierkörper und begann ihn durch seine wiederkehrenden Inkarnationen zu verändern.

Deshalb ist es für die heutige Wissenschaft unglaublich schwer, bzw.. gar unmöglich, anhand der Knochenfunde zu sagen: Noch Tier oder schon Mensch?

All die Erklärungen fand ich "Im Lichte der Wahrheit" -Gralsbotschaft- von Abd Ru Shin.
_________________
"Die Wahrheit richtet nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten"!
"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe"
"Was ich schreibe kann potentiell falsch, aber auch richtig sein."
Es gibt meistens nur die Akzeptanz der wissenschaftlichen Seite. Aber die Welt hat ja eigentlich noch eine andere Seite - die spirituelle - bzw., die davon erzählende, daß es darüber hinaus noch was anderes gibt, aber dafür gibt es auch entsprechende Literatur.

Wer sucht, der findet.

Zumindest erscheinen bei der Nachfrage, woher der erste Mensch kam, so manches Aufklärende in Internet. (der erste mensch man aus dem wasser)

http://www.hanglberger-manfred.de/mensch-woher.htm

Ich greife oft nach theosophischer Literatur, die die Thesen erweitern.

http://www.theosophie.de/index.php?.....temid=88&limitstart=2

Die Frage steht, ob hinter der ganzen Evolution ein intelligenter Plan steht.

Vielleicht kann man dann Gott besser verstehen, oder die Kraft, die wir Gott oder anders nennen.

Jedenfalls hatte ich immer Bedenken wegen Adam und Eva als erste Menschen - weil wir immer von uns ausgehen, wir meinen, daß sie genauo gewesen sein müßten wie wir jetzt - und das kann nicht stimmen.

Ich denke, es geht vornehmlich um die darin befindliche Symbolik der Aussagen.

Schönen Frauentag noch allen Frauen - macht Euch einen schönen Tag.

beste Grüße von ikarus
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
El Cid hat folgendes geschrieben:

All die Erklärungen fand ich "Im Lichte der Wahrheit" -Gralsbotschaft- von Abd Ru Shin.


Lieber Cid,

das ist interessant! Die Gralsbotschaft wurde mir auch vor einer Weile mal empfohlen und ich habe sie mir besorgt. Habe aber bisher nur die ersten paar Kapitel gelesen. Liest sich gut! Schöne Sprache.

Es erscheint mir allerdings etwas widersprüchlich, dass Abd-Ru-Shin zwar einerseits postuliert, man solle selbständig denken und alles hinterfragen, aber seinerseits viele unbewiesene und spekulative, sehr esoterische Behauptungen aus dem Blauen heraus aufstellt.

Du scheinst sie ja auch mit Löffeln gefressen zu haben. Insofern ist mir nicht klar, inwieweit sich nun die Gralsbotschaft, bzw. der Glaube an seine esoterischen "Dogmen" sich denn nun von dem Glauben an andere religiöse Postulate oder Heilige Schriften unterscheiden soll.

LG,
Bernhard
Zitat:
Die Frage steht, ob hinter der ganzen Evolution ein intelligenter Plan steht



Für wen steht noch diese Frage?
_________________
"Die Wahrheit richtet nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten"!
"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe"
"Was ich schreibe kann potentiell falsch, aber auch richtig sein."
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Es gibt meistens nur die Akzeptanz der wissenschaftlichen Seite. Aber die Welt hat ja eigentlich noch eine andere Seite - die spirituelle - bzw., die davon erzählende, daß es darüber hinaus noch was anderes gibt, aber dafür gibt es auch entsprechende Literatur.

Wer sucht, der findet.

Zumindest erscheinen bei der Nachfrage, woher der erste Mensch kam, so manches Aufklärende in Internet. (der erste mensch man aus dem wasser)

http://www.hanglberger-manfred.de/mensch-woher.htm

Ich greife oft nach theosophischer Literatur, die die Thesen erweitern.

http://www.theosophie.de/index.php?.....temid=88&limitstart=2

Die Frage steht, ob hinter der ganzen Evolution ein intelligenter Plan steht.

Vielleicht kann man dann Gott besser verstehen, oder die Kraft, die wir Gott oder anders nennen.

Jedenfalls hatte ich immer Bedenken wegen Adam und Eva als erste Menschen - weil wir immer von uns ausgehen, wir meinen, daß sie genauo gewesen sein müßten wie wir jetzt - und das kann nicht stimmen.

Ich denke, es geht vornehmlich um die darin befindliche Symbolik der Aussagen.

Schönen Frauentag noch allen Frauen - macht Euch einen schönen Tag.

beste Grüße von ikarus


Liebe Ikarus!

Dir auch einen schönen Frauentag!

Nach der Lektüre von 'Abdu'l-Bahas "Beantworteten Fragen" und den Argumenten und Anregungen, die ich auf meine Fragen hin von freundlichen Schreibern hier bekommen habe, interpretiere ich den Baha'i-Standpunkt hinsichtlich der spirituellen Seite der Menschwerdung so:

Die Wissenschaft erklärt, *wie* es (materiell) vonstatten gegangen ist, aber die treibende Kraft hinter der Evolution war Gott bzw. Gottes Plan. Bereits in den Frühformen der menschlichen Evolution bzw. den tierischen Vorfahren des Menschen bis hin zum Einzeller war es keimhaft angelegt, dass ihre Evolution auf den Menschen zustreben sollte. Das *Warum* ist also mit Gott zu beantworten.

Liebe Grüße,
Bernhard
Bernh hat folgendes geschrieben:

Die Wissenschaft erklärt, *wie* es (materiell) vonstatten gegangen ist, aber die treibende Kraft hinter der Evolution war Gott bzw. Gottes Plan. Bereits in den Frühformen der menschlichen Evolution bzw. den tierischen Vorfahren des Menschen bis hin zum Einzeller war es keimhaft angelegt, dass ihre Evolution auf den Menschen zustreben sollte. Das *Warum* ist also mit Gott zu beantworten.

Liebe Grüße,
Bernhard


Da stellt sich mir die Frage: Wofür? Warum nicht den fertigen Menschen in die Welt setzen? Und wir sind auch nicht die Krone der Schöpfung, der Jetzt-Mensch ist auch nur eine Momentaufnahme.
luschn hat folgendes geschrieben:
Bernh hat folgendes geschrieben:

Die Wissenschaft erklärt, *wie* es (materiell) vonstatten gegangen ist, aber die treibende Kraft hinter der Evolution war Gott bzw. Gottes Plan. Bereits in den Frühformen der menschlichen Evolution bzw. den tierischen Vorfahren des Menschen bis hin zum Einzeller war es keimhaft angelegt, dass ihre Evolution auf den Menschen zustreben sollte. Das *Warum* ist also mit Gott zu beantworten.

Liebe Grüße,
Bernhard


Da stellt sich mir die Frage: Wofür? Warum nicht den fertigen Menschen in die Welt setzen? Und wir sind auch nicht die Krone der Schöpfung, der Jetzt-Mensch ist auch nur eine Momentaufnahme.


Weil Gott bock drauf hat.

In der Wissenschaft geht man, soweit ich weiß, inzwischen davon aus, dass der Jetztmensch durch seine Kulturfähigkeiten die natürliche Evolution weitgehend ausgehebelt hat (durch moderne Medizin, Hygiene etc fallen Todesfälle durch mangelnde Angepasstheit an die Natur weitgehend weg). Stattdessen wurde die biologische Evolution des Menschen durch die kulturelle Evolution abgelöst.

Jetzt wirds Science-Fiction: Wir haben sozusagen den Staffelstab der Evolution an unsere Kulturschöpfungen weitergereicht. Vielleicht schafft der Mensch ja in absehbarer Zeit eine künstliche Intelligenz, die ihrerseits fortschreitet, bis sie uns überlegen ist (und uns ggf. sogar in einer "Matrix" einsperrt ). Oder wir werden durch Gentechnik oder Bionik unsere biologische Weiterentwicklung selbst in die Hand nehmen. Vielleicht sind ja die Menschen der Zukunft in einigen hundert Jahren alles genteschnisch aufgepimpte Cyborgs, bei denen das Bewusstsein in einem Computernetzwerk aufgeht?

LG,
B.