Akte X


Tobias hat folgendes geschrieben:
Gab es von Akte X nicht noch ein Spin-Off?


Ja, es gab eine Staffel mit den Lone Gunmen als Spin off.

Der erste Teil soll es in sich haben:

Zitat:
The pilot episode depicted a plane being flown into the New York World Trade Center; it originally aired six months before 9/11.
(http://en.wikipedia.org/wiki/The_lone_gunmen)

Das ist wirklich spooky. Oder doch eine Regierungsverschwörung?
Tobias hat folgendes geschrieben:

Es stimmt natürlich das es in Deutschland besser aussieht als in Griechenland oder Spanien. Das dürfte aber wohl daran liegen, dass Deutschland generell ein reicheres Land ist und zudem durch seine Außenwirtschaft nicht ganz unschuldig daran ist wie diese beiden Länder jetzt dastehen. Auch wenn es in den Medien nicht so groß rezipiert wird ist einer der Gründe warum Deutschland so bereitwillig Sicherheiten nach Griechenland gibt, dass Griechenland zu gewichtigen Teilen bei Deutschen Banken verschuldet ist. "Exportweltmeister" zu sein heißt letztlich nichts anderes als kontinuierlich Kapital als anderen Ländern einzusaugen und wenn diese sich das nicht mehr leisten können ihnen das Geld zu leihen dafür.


Ich will nicht behaupten, von solchen Wirtschaftszusammenhängen genug Ahnung zu haben, um das Ei des Kolumbus aus dem Hut zu zaubern. Meist verstehe ich dabei nur "Bahnhof". Aber immerhin scheint es ja auch Wirtschafts"experten" so zu gehen, da jeder von ihnen auch etwas anderes zu behaupten scheint.

Zu Deinem Argument wird z.B. entgegnet, dass das ja schön und gut ist, aber man könne ja Deutschland nicht für gutes Wirtschaften bestrafen (indem man Deutschland "verbietet", viel zu exportieren), während die Griechen ja niemand gewungen hat, deutsche Waren zu kaufen und aus freien Stücken jahrelang völlig über die eigenen Verhältnisse gelebt hat. Die jetzigen Sparmaßnahmen seien also nur eine Angleichung der Lebensverhältnisse in Griechenland an die reale Wirtschaftsleistung des Landes.

Dem kann man dann entgegenhalten, dass die Schuld bei den (meist deutschen) Banken liege, weil die ja nicht Kredite an Griechenland hätten vergeben dürfen, da sie hätten wissen müssen, dass das zu riskant ist. Sind also die deutschen Banken schuld? Und was nun? Lässt man die einfach pleite gehen, indem man einen totalen Schuldenschnitt für Griechenland durchsetzt?

Dann würden bestimmt etliche Banken pleite gehen, mit unkalkulierbaren Folgen. Es würde ja nicht nur die Banken treffen, sondern auch viele (Klein-)anleger in Deutschland, deren Ersparnisse auf einmal futsch wären. Zu sagen, mann solle halt die Banken für ihr riskantes Zocken mit Griechenland bestrafen, ist etwa so, als ob man sagt, man solle die Titanic ruhig untergehen lassen, als Strafe für die Inkompetenz des Kapitäns -- egal, was mit den Passagieren passiert.

Wenn nun also mit Steuergeldern Griechenland gestützt wird, damit es seine Schulden an die deutschen Banken zurückzahlen kann, ist das vermutlich ein Verstoß gegen das Prinzip des freien Marktes (Unternehmer sollten für ihre Fehler schließlich mit Einbußen oder Bankrott bestraft werden), aber weil so viel deutsche Ersparnisse dranhängen, sind die Banken "zu groß um zu versagen" und am Ende werden auch deutsche Sparer gerettet -- oder etwa nicht?

Außerdem wird eine Panik, ein Bankensturm verhindert, der eine Spirale nach unten auslöst und sogar halbwegs solide Banken und Unternehmen mit sich in den Abgrund risse. Schließlich auch die Realwirtschaft, so dass die Bevölkerung unter mehr Arbeitslosigkeit, Lohnkürzungen, etc zu leiden hätte -- und der Staat unter massiven EInbrüchen des Steueraufkommens, was dann wiederum Kürzungen von Sozialleistungen erforderlich machen würde.

Was wäre die Alternative? Mir raucht der Kopf.

Zitat:
Da ich kein Volkswirt bin fallen mir die Nennung konkreter Gegenmaßnahmen schwer. Sinnvoll erscheint mir eine internationale Reglung des Finanzmarktes. Denn die einzelnen Staaten sind dazu nicht mehr in der Lage einen so internationalen Markt auch nur ansatzweise zu regulieren. Zudem dürfte wohl die strafrechtliche Verfolgung von Fahrlässigkeiten im volkswirtschaftlichen Niveau ein guter Schritt sein. Zudem müsste man wohl endlich mal einen Mindestlohn einführen, welcher sich zumindest an den lokalen Lebensunterhaltskosten misst. An sich auch dies am besten weltweit, auch wenn wohl größter als die EU unrealistisch scheint. Zudem sollten rechtliche Maßnahmen getroffen werden die das aufkommende Tagelöhnertum und Ausbeutertum wieder in seine Schranken weist.


Finanzmarktregulierung hört sich auf jeden Fall sinnvoll an. Es sollte verhindert werden, dass zumindest in Zukunft wieder hochriskante Geschäfte getätigt und Kredite vergeben werden.

Vielleicht sind ja auch "Eurobonds" eine gute Idee? Damit würde der Druck hoher Zinsen von den Krisenländern innerhalb der EU genommen. Gegner der Idee sagen dann aber, dass ebenfalls kein Druck für gutes Wirtschaften mehr da wäre und das die "Lizens für unverantwortliche Ausgabenpolitik" wäre. Hm.

Zitat:
Letztlich behaupte ich jedoch als Sozialwissenschaftler prognostizieren zu können, dass wenn die wirtschaftliche Schere weiterhin so auseinander geht es zur politischen Radikalisierung kommen wird. In Griechenland und einigen Ländern Osteuropas sieht man dies ganz gut. Aber das könnte auch nur der Anfang sein.


Das sehe ich ohne Frage genauso.
Faszinierend... Ich habe die Seite 1 gelesen, dann sind mir langsam die Lider schwer geworden, also hab ich mir gedacht: Überspringst du mal 3 Seiten, schaust noch kurz auf Seite 4 rein, und kannst dann immer noch sinnvoll antworten.

Und was ist?

WIE um alles in der Welt seid ihr von AkteX und Lieblingsserien auf die europäische Wirtschaftslage gekommen?

Um dieses Rätsel zu lösen, muss ich dann wohl doch noch die anderen beiden Seiten lesen *ggg*

Was aber die Serien betrifft, die man immer wieder gerne sieht:
Mein All Time Favorite wird wohl immer Buffy bleiben, auch wenn es vielleicht kindisch rüber kommt. Aber alle, die meinen, die heutigen Vampirserien wären total neu und niemals vorher hatte jemand eine solche Idee, der ist einfach zu spät geboren *ggg*

Und @ luschn: JAAAAAA, Once Upon A Time, einfach absolut genial (Das schaut sogar mein Mann mit mir). Nur leider gehts mir zu langsam weiter, die sollen schneller drehen
Riki hat folgendes geschrieben:
Faszinierend... Ich habe die Seite 1 gelesen, dann sind mir langsam die Lider schwer geworden, also hab ich mir gedacht: Überspringst du mal 3 Seiten, schaust noch kurz auf Seite 4 rein, und kannst dann immer noch sinnvoll antworten.

Und was ist?

WIE um alles in der Welt seid ihr von AkteX und Lieblingsserien auf die europäische Wirtschaftslage gekommen?

Um dieses Rätsel zu lösen, muss ich dann wohl doch noch die anderen beiden Seiten lesen *ggg*

Was aber die Serien betrifft, die man immer wieder gerne sieht:
Mein All Time Favorite wird wohl immer Buffy bleiben, auch wenn es vielleicht kindisch rüber kommt. Aber alle, die meinen, die heutigen Vampirserien wären total neu und niemals vorher hatte jemand eine solche Idee, der ist einfach zu spät geboren *ggg*

Und @ luschn: JAAAAAA, Once Upon A Time, einfach absolut genial (Das schaut sogar mein Mann mit mir). Nur leider gehts mir zu langsam weiter, die sollen schneller drehen


Haha, da haben wir Dich ganz schön verwirrt, wie?

Bin mir selbst nich so sicher, wie das passieren konnte ... *g*

Buffy finde ich auch großartig. Vor allem, dass es auch schön starke Frauenrollen gibt... Superhelden müssen ja nicht immer Männer sein.

Kindisch... na gut, die ersten Staffeln sind etwas Schullastig, aber ich finde, das kann man auch als etwas älterer Mensch noch gut sehen. Viele Leute scheinen die Serie mit billigem Kram wie "Sabrina" o.ä. "Hexen"-Serien zu verwechseln... den sage ich dann immer, dass da ein ganz großer Unterschied zu Buffy besteht.

LG,
B.
Riki hat folgendes geschrieben:
Faszinierend... Ich habe die Seite 1 gelesen, dann sind mir langsam die Lider schwer geworden, also hab ich mir gedacht: Überspringst du mal 3 Seiten, schaust noch kurz auf Seite 4 rein, und kannst dann immer noch sinnvoll antworten.

Und was ist?

WIE um alles in der Welt seid ihr von AkteX und Lieblingsserien auf die europäische Wirtschaftslage gekommen?

Um dieses Rätsel zu lösen, muss ich dann wohl doch noch die anderen beiden Seiten lesen *ggg*


Du kannst mit Garantie einen Thread über Erdbeeranbau eröffnen und nach drei Seiten spitzfindige Koranauslegungen, Diskussionen zu Churchills Briefwechsel oder verschiedene Positionen der vorsokratischen griechischen Philosophie finden Probiers mal
Das freut mich, dass das auch andere so sehen

Eine Bekannte von mir war unter anderem maßgeblich an der deutschen Nachsynchronisierung von Buffy beteiligt, die erzählt dann auch immer wirklich herrliche Stories davon, wie der Sprecher von Giles sich ständig verhaspelt hat, weil die Sätze so komplex waren, oder wie lustig der Sprecher von Spike ist, dass man mit dem echt richtig Spaß haben kann...

Mal abgesehen davon muss ich gestehen, dass ich als Kind Sabrina super fand (Aber ich glaube, jetzt könnte ich es kaum noch ertragen *g*).
Long Road hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
Gab es von Akte X nicht noch ein Spin-Off?


Ja, es gab eine Staffel mit den Lone Gunmen als Spin off.

Der erste Teil soll es in sich haben:

Zitat:
The pilot episode depicted a plane being flown into the New York World Trade Center; it originally aired six months before 9/11.
(http://en.wikipedia.org/wiki/The_lone_gunmen)

Das ist wirklich spooky. Oder doch eine Regierungsverschwörung?


Ach ja. Da habe ich sogar mal die ersten Minuten der ersten Folge gesehen, bin dann aber eingeschlafen. War wohl nicht so spannend oder ich sehr müde.

Ist schon erstaunlich, aber auf der anderen Seite auch nicht so unvorstellbar. Immerhin war das WTC das Symbol für die wirtschaftliche Macht der USA und die Verbindung von Terror und Flugzeugen war auch schon vorher bekannt. Das WTC war übrigens schon einmal Anfang der 1990er Ziel eines Anschlages.

Eine neue Verschwörungstheorie wäre ja, dass der Anschlag auf das WTC von Hollywood geplant war um danach viele 08/15-Anti-Terror-Filme machen zu können.
Bernh hat folgendes geschrieben:
Buffy finde ich auch großartig. Vor allem, dass es auch schön starke Frauenrollen gibt... Superhelden müssen ja nicht immer Männer sein.

Kindisch... na gut, die ersten Staffeln sind etwas Schullastig, aber ich finde, das kann man auch als etwas älterer Mensch noch gut sehen. Viele Leute scheinen die Serie mit billigem Kram wie "Sabrina" o.ä. "Hexen"-Serien zu verwechseln... den sage ich dann immer, dass da ein ganz großer Unterschied zu Buffy besteht.

LG,
B.


Buffy konnte durchaus auch ganz schön trashig sein. Schau dir gerade mal die ersten Staffeln heute an. Retroperspektiv waren viele Folgen schon typische "Monster-der-Woche"-Folgen. Was halt Spektakulär war ist, dass eben eine Frau die große Heldin war und dabei weder unweiblich noch lächerlich wirkte (wie z.B. oft bei Xena). Tatsächlich gibt es wohl auch geschätzte 20.000 Abschlussarbeiten über die Serie (allerdings natürlich mit dem Klischee, dass diese meist von weiblichen Studentinnen geschrieben wurden). Viele amerikanische Feministinnen waren dann aber von Whedons anderen Serien, namentlich Dolls und Firefly sehr enttäuscht.

Retroperspektiv muss ich sagen, dass Angel mir besser gefallen hat als Buffy. Die Handlung war sowohl Folgenweise als auch im großen Bogen intelligenter. Zudem waren sowohl Angel (und sein Team) als auch seine Gegner nicht immer solche direkten "Hau-Draufs". Auch erschienen mir die Charaktere lebendiger und tiefer. Besonders krass merkte man das bei jenen Charakteren die aus Buffy zu Angel "übergewandert" waren.

Sowohl Buffy als auch Angel werden als Comic weiter geführt. Dort werden wohl auch Sachen realisiert die Whedon sich im US-Fernsehen nicht erlauben konnte.

Zumindest von der Produktion war "Charmed" wohl sicher aufwendiger gemacht als Buffy und Angel, aber inhaltlich... naja...
Riki hat folgendes geschrieben:
Mal abgesehen davon muss ich gestehen, dass ich als Kind Sabrina super fand (Aber ich glaube, jetzt könnte ich es kaum noch ertragen *g*).


Ich glaube das war auch an Kinder und junge Erwachsene gerichtet. Man beachte dabei, dass die Serie (neben dem Magie-Kram) auch dauernd Auftritte von irgendwelchen Tee-nie-Idolen hatte und zudem sehr oft Themen für jugendliche und junge Erwachsene ansprach. Sogar der Abgang von der High-School ins Studentenleben wird thematisiert. Insofern ist die Serie nicht einmal sooo schlecht.

Andererseits hat Sabrina immer ziemliche Luxusprobleme. Sie ist immer in der absoluten Elite, hat nie ernste soziale Probleme, etc. Das kann auf Jugendliche die nicht so viel Glück haben schon einen deprimierenden Eindruck machen.
Long Road hat folgendes geschrieben:
Riki hat folgendes geschrieben:
Faszinierend... Ich habe die Seite 1 gelesen, dann sind mir langsam die Lider schwer geworden, also hab ich mir gedacht: Überspringst du mal 3 Seiten, schaust noch kurz auf Seite 4 rein, und kannst dann immer noch sinnvoll antworten.

Und was ist?

WIE um alles in der Welt seid ihr von AkteX und Lieblingsserien auf die europäische Wirtschaftslage gekommen?

Um dieses Rätsel zu lösen, muss ich dann wohl doch noch die anderen beiden Seiten lesen *ggg*


Du kannst mit Garantie einen Thread über Erdbeeranbau eröffnen und nach drei Seiten spitzfindige Koranauslegungen, Diskussionen zu Churchills Briefwechsel oder verschiedene Positionen der vorsokratischen griechischen Philosophie finden Probiers mal


Ich habe schon fast eine Idee wie ich das anstelle.