Warum sind nicht alle Buddhisten Vegetarier?


Zitat:
Weniger Gier bedeutet weniger Leid und hilft auch den Tieren, sagt Gerhard Weißgrab, Präsident der österreichischen Buddhisten

"Ich übe mich darin, keine fühlenden Wesen zu schädigen oder zu töten", lautet die erste der fünf buddhistischen Ethikregeln. Denn dieser Religion liegt primär ein Ziel zugrunde: bestehendes Leid aufzulösen und Entstehen von neuem Leid zu verhindern.

Eine logische Konsequenz wäre der Verzicht auf Fleisch, um Tieren die Qualen der modernen Fleischindustrie zu ersparen. Wieso dennoch nicht alle Buddhisten Vegetarier sind und das der Lehre des Buddha nicht unbedingt widerspricht, erklärt Gerhard Weißgrab, der Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR).

http://derstandard.at/1361240395145.....uddhisten-Vegetarier-sind

Für mich wäre es eigentlich logisch, dass alle Buddhisten Vegetarier sein sollten. In dem Artikel hier wird erklärt, warum sie es nicht unbedingt sein müssen.

Ich finde, dass alle Religionen die Tiere zu wenig ernst nehmen und viel zu wenig schützen. Tiere sollten unsere Freunde sein. Aber die Zeit ist wohl noch nicht reif dafür.
Nun ich habe die Buddhisten um den Dalai Lama in Indien erlebt.
Sie sind alles andere als Vegetarier.
Sie dürfen die Tiere zwar nicht selbst töten, das würde sie in der seelisch-geistigen Entwicklung zurückwerfen.
Das überlassen sie dafür den Hindus.
Verspeisen können sie sie danach aber schon.

Sie meinen das brächte die Entwicklung des Wesens, das sie verspeisen voran.

Selbst der Dalai Lama isst Fleisch.
Er wurde zwar mal zum Vegetarier, als er sah, wie sein Koch einem Hahn den Hals umdrehte, aber sein Leibarzt riet ihm, wieder Fleisch zu essen.

Mich hat das ehrlich gesagt abgeschreckt und das macht für mich Buddhisten auch unglaubhaft.
Sie versuchen beim Hacken in der Erde nicht mal einen Wurm zu töten.
Soweit löbliche Einstellung.
Aber ihre Ernährung spricht eine ganz andere Sprache.
_________________
Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
>HIER KLICKEN<
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Nun ich habe die Buddhisten um den Dalai Lama in Indien erlebt.
Sie sind alles andere als Vegetarier.
Sie dürfen die Tiere zwar nicht selbst töten, das würde sie in der seelisch-geistigen Entwicklung zurückwerfen.
Das überlassen sie dafür den Hindus.
Verspeisen können sie sie danach aber schon.

Sie meinen das brächte die Entwicklung des Wesens, das sie verspeisen voran.

Selbst der Dalai Lama isst Fleisch.
Er wurde zwar mal zum Vegetarier, als er sah, wie sein Koch einem H
n den Hals umdrehte, aber sein Leibarzt riet ihm, wieder Fleisch zu essen

Mich hat das ehrlich gesagt abgeschreckt und das macht für mich Buddhisten auch unglaubhaft.
Sie versuchen beim Hacken in der Erde nicht mal einen Wurm zu töten.
Soweit löbliche Einstellung.
Aber ihre Ernährung spricht eine ganz andere Sprache.



Was ist denn für Dich glaubhaft?
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Ich bin der ich bin!
Lieber Schröder,

ich bin nicht Papaloooo, aber ich möchte gerne eine Antwort geben.

Glaubhaftigkeit ist u.a. wenn meine Worte sich nicht von meinen Taten unterscheiden.
Zudem finde ich hat jede Tat einen größeren Effekt als Worte.
Ich kann auch Taten erbringen ohne Worte zu verlieren und anhand meiner Tat sieht man was ich für ein Mensch bin und wie ich denke, fühle, woran ich glaube usw.!

Liebe Grüße und alles Gute für Dich Schröder
Tim
Als Buddhist, wie als Mensch generell, empfiehlt es sich anderen Wesen nicht unmittelbar schaden. Das wird gerne am Vegetarismus festgemacht, aber wenn man genau hinschaut, schadet unser Leben generell ganz vielen anderen Wesen. Unser Konsum basiert auf dem Leiden anderer, beim Fleisch wird das sehr deutlich, aber wir tun unseren Mitmenschen viel schlimmere Dinge an, wenn wir ein €1,99 T-Shirt bei KiK kaufen, das unter erbärmlichsten Bedingungen produziert wird.

Und letztendlich muss man sagen, dass der Buddhismus eine nach innen gewandte Religion ist, d.h. ethische Regeln gibt es zwar, sie spielen aber auf dem Weg zur Erleuchtung eine sehr untergeordnete Rolle. Es sind Empfehlungen, aber mehr auch nicht. Nicht zu vergleich z.b. mit den abrahamitischen Religionen.
Schröder hat folgendes geschrieben:

Sie dürfen die Tiere zwar nicht selbst töten, das würde sie in der seelisch-geistigen Entwicklung zurückwerfen.
Das überlassen sie dafür den Hindus.
Verspeisen können sie sie danach aber schon.

Sie meinen das brächte die Entwicklung des Wesens, das sie verspeisen voran.

Das kann ich mir ja nicht gut vorstellen, aber wenn sie meinen, dass das gegessene Tier dann in der Entwicklung voranschreitet.
Schröder hat folgendes geschrieben:
Was ist denn für Dich glaubhaft?

Das wurde ja schon vorweggenommen, Danke Tim!

Wenn Wort und Tat übereinstimmt.
Denn wer keine Tiere töten darf, weil es seine Religion ihm verbietet,
der sollte das töten nicht angehörigen einer anderen Religion überlassen, um die Tiere danach zu verspeisen.

Das ist dann so, dass sich andere die Schuld aufladen sollen,
weil man sich selbst nicht die Finger schmutzig machen will.

Und dann stimmen Worte und Taten nicht mehr überein.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
>HIER KLICKEN<
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Denn wer keine Tiere töten darf, weil es seine Religion ihm verbietet,
der sollte das töten nicht angehörigen einer anderen Religion überlassen, um die Tiere danach zu verspeisen.


Ganz genau! Ich meine, es sollten überhaupt nur die Leute Fleischessen, die auch imstande sind, das Tier wirklich selbst umzubringen.

Aber man kann da wirklich niemanden dazu zwingen, vegetarisch zu leben. Das muss das Bewusstsein und Gewissen jedes Einzelnen entscheiden. Ich finde daher, dass es gar nicht nötig ist, dass eine Religion das Meiden von Fleisch zu einem Gesetz macht.

LG,
Minou
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Denn wer keine Tiere töten darf, weil es seine Religion ihm verbietet,
der sollte das töten nicht angehörigen einer anderen Religion überlassen, um die Tiere danach zu verspeisen.


Ganz genau! Ich meine, es sollten überhaupt nur die Leute Fleischessen, die auch imstande sind, das Tier wirklich selbst umzubringen.

Aber man kann da wirklich niemanden dazu zwingen, vegetarisch zu leben. Das muss das Bewusstsein und Gewissen jedes Einzelnen entscheiden. Ich finde daher, dass es gar nicht nötig ist, dass eine Religion das Meiden von Fleisch zu einem Gesetz macht.

LG,
Minou


Mhm, sollten auch nur die Salat, Obst etc. essen, die selbst anbauen und ernten? Es gibt Menschen, die davon überzeugt sind, dass auch Pflanzen (also auch vegetarische Nahrungsmittel) beseelt sind. Wir können versuchen von Luft und Liebe zu leben, der Erde würde es wahrscheinlich gut tun. Uns weniger.
Ich kann hier nur für mich sprechen. Meine Intention ist es, mich möglichst gewaltlos zu ernähren, was für mich bedeutet, keine toten Tiere zu essen. Indem ich dies tue, schone ich gleichzeitig die Pflanzen und die ganze Umwelt. Der Umgang mit Pflanzen, deren Frucht ich esse, ist doch ein ganz anderer als der mit einem Tier, das ich blutig umbringen müsste, um es essen zu können.
Und ganz wichtig: als Vegetarier hilft man aktiv mit, den Hunger in der Welt zu bekämpfen.


Zitat:
Die Europ�ische Vegetarier Union weist darauf hin, dass die Bedrohung durch schlechte Ernten erneut die Dringlichkeit unterstreicht, den Hunger in der Welt mit einem neuen Konzept zu bek�mpfen: Vegetarismus.

Diese friedliche Lebensweise kann verhindern, dass weiterhin Ressourcen durch die Fleischwirtschaft verschleudert werden: 6000 Kilo Karotten, 4000 Kilo �pfel oder 1000 Kilo Kirschen k�nnen auf der gleichen Landfl�che geerntet werden, die nicht mehr als 50 Kilos Rindfleisch produziert.
http://www.euroveg.eu/lang/de/news/press/20061016.php


Sehr genaue Infos findest Du bei Interesse mit diesem Link

http://papaloooo.de.vu/

Liebe Grüße,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten