Warum sind nicht alle Buddhisten Vegetarier?


Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?
Zitat:
Wissenschaftler aus Jena und Gießen konnten eine bisher unbekannte elektrische Reizleitung in Pflanzen messen. Dazu wurden Feinglas-Mikroelektroden durch natürlich vorhandene Öffnungen in Blättern geführt und an Zellwände gelegt (Bild). Wichtig war, dass bei den Messungen das Blatt unverletzt blieb.

Bei der Verletzung eines Blattes wird ein Reiz ausgelöst, der sich mit fünf bis zehn Zentimeter in der Minute ausbreitet. Der Reiz war auch in den unversehrten Blättern der Pflanze messbar. Das Wort "Schmerz" sei bei Pflanzen unpassend, weil das Gehirn zum bewussten Fühlen fehlt, so die Forscher.

Der übertragene Reiz löst einen Schutzmechanismus der Pflanze aus. Wenn Speichel einer Raupe in die Blattwunde eindringt, produziert die Pflanze einen Stoff, der der Raupe schadet oder Fressfeinde anlockt. Erkennt die Pflanze den Grund der Verletzung nicht, startet sie ein Rundum-Schutzprogramm.

http://www.shortnews.de/id/755172/empfinden-pflanzen-schmerzen

Nichts von deiner absurden Technik. Es wurde inzwischen nachgwiesen daß es sogar ein Alarmsystem gibt, das Nachbarbäume einen Abwehrstoff produzieren läßt, wenn eine Axt in Aktion tritt. Das setzt nun nicht nur ein Empfinden voraus, sogar ein Mitteilungssystem. Auch das wurde aufgeklärt, das läuft über die Produktion eines Gases.

Es ist wohl nicht nötig daß ein Gehirn vorhanden ist. Es ist aber nötig daß man sich nicht weigert Tatsachen einzusehen, nur weil es gewohnten Ansichten widerspricht.
_________________
Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Nichts von deiner absurden Technik. Es wurde inzwischen nachgwiesen daß es sogar ein Alarmsystem gibt, das Nachbarbäume einen Abwehrstoff produzieren läßt, wenn eine Axt in Aktion tritt. Das setzt nun nicht nur ein Empfinden voraus, sogar ein Mitteilungssystem. Auch das wurde aufgeklärt, das läuft über die Produktion eines Gases.

Wozu sollte das denn dienen?
Damit die Bäume in der Nachbarschaft schnell noch wegrennen?
Dann wären wir bei den Ents in "Der Herr der Ringe".
Alles was mir bekannt ist,
ist dass Tabakpflanzen mehr Nikotin produzieren,
wenn die Duftstoffe aufnehmen, von gleichen Pflanzen, die verletzt wurden,
um auf diese Weise Fressfeinde zu vergiften.

Dies ist jedoch keine bewusste Verarbeitung.
sondern gleicht eher einer Endokrinen antwort.

Vorsorglich @ Long Road: von "Leid empfinden" kann hier nicht die Rede sein.
_________________
Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
>HIER KLICKEN<
Ich habe nur darauf hingewiesen was schon erforscht wurde, ohne einen Zweck zu nennen - der liegt aber auf der Hand. Bäume können nicht weglaufen, aber z.B. vermehrt Harz produzieren, was gegen natürliche Schädlinge hilft - natürlich nicht gegen eine Axt.
Aber was machst du? Ziehst es ins Lächerliche weil du es nicht akzeptieren kannst. Es sind relative neue Erkenntnisse, und wenn du sie nicht kennst, ändert das nichts daran daß es stimmt.
Wissenschaft ist nur gut wenn sie deine Meinung bestätigt?
Bernh hat folgendes geschrieben:
luschn hat folgendes geschrieben:
Und wie würden die Arbeitsplätze kompensiert werden? Ein kompletter Wirtschaftszweig würde damit wegbrechen.


So ein Argument hört man oft, widerspricht aber dem kleinen Einmaleins der Wirtschaft. Wenn ein unwirtschaftlich gewordener Industriezweig wegfällt, dann gehen zumindest theoretisch nie Arbeitsplätze verloren. Weder bei der Landwirtschaft, noch bei der Kohleförderung noch sonstwo.

Denn das Geld, das die Konsumenten nicht mehr für dieses eine Produkt ausgeben, werden sie für andere Produkte ausgeben. Das belebt dann wiederum andere Branchen, die dann mehr Geld zur Verfügung haben und boomen, und ihrerseits neue Arbeitsplätze schaffen; oftmals sogar mehr neue Arbeitsplätze, als bei dem unwirtschaftlichen Zweig verlorengehen.


Es wäre wirklich genial, wenn Wirtschaft so funktionieren würde.
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Aber was machst du? Ziehst es ins Lächerliche weil du es nicht akzeptieren kannst. Es sind relative neue Erkenntnisse, und wenn du sie nicht kennst, ändert das nichts daran daß es stimmt.
Wissenschaft ist nur gut wenn sie deine Meinung bestätigt?

Wenn es so ist, dann kann ich das auch akteptieren.
Hast Du mir da aber bitte einen Link?
_________________
Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
>HIER KLICKEN<
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Aber was machst du? Ziehst es ins Lächerliche weil du es nicht akzeptieren kannst. Es sind relative neue Erkenntnisse, und wenn du sie nicht kennst, ändert das nichts daran daß es stimmt.
Wissenschaft ist nur gut wenn sie deine Meinung bestätigt?

Wenn es so ist, dann kann ich das auch akteptieren.
Hast Du mir da aber bitte einen Link?


Die Originalstudie ist wohl nicht im Netz, wird aber hier zitiert
http://www.wdr.de/tv/quarks/sendung.....ge/2004/0427/002_baum.jsp
..und hier teilweise besser erklärt
http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzliche_Abwehr_von_Herbivoren
_________________
Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.
Danke dtrainer, dann glaube ich das!
_________________
Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
>HIER KLICKEN<
Hallo Busshari,
Zitat:
Abgesehen davon, dass du dich von deinem ursprünglichen Argument entfernst, ist das (a) eine Milchmädchenrechnung, die (b) nicht mal aufgeht. Fleischherstellung bzw. die Veredelung von Nahrungsmitteln ist ein extrem aufwändiger Prozess, was glaubst du wie viele Kilogram Futtermittel benötigt werden um 1 Kilogram Fleisch zu erzeugen? Oder wie viele Liter Wasser?

Meine ursprüngliche Argumentation war, dass es ein durchgehendes Verhaltensprinzip in der Evolution ist, sich Nahrung durch das Verwerten von anderen Spezies (und manchmal auch der eigenen) zu besorgen.
Daran ändert sich auch nichts, wenn wir kein Fleisch mehr essen!
Dass es sicher besser ist, unseren Fleischkonsum zu reduzieren, werde ich nicht abstreiten. Hier geht es aber um die Maximalforderung, überhaupt kein Fleisch mehr zu essen.


Zitat:
Aber selbst wenn wir davon ausgehen, dass Fleisch zu Essen ein "durchgehendes Prinzip der Evolution" wäre, würdest du das als Argument wirklich gelten lassen? Bei Affen findet ein Großteil der Fortpflanzung durch Vergewaltigung statt, bei Schimpansen gibt es sogar Massenvergewaltigungen und Affen sind da nicht die einzigen Tiere - scheint also ein "durchgehendes Prinzip der Evolution" zu sein. Du siehst wo das hinführt...

Ich sehe das Vergewaltigungs-Verhalten der Schimpansen nicht als ein durchgehendes Prinzip in der Evolution an. Es ist vielmehr ein spezielles Verhalten einzelner Arten und kommt auch nicht immer und nicht in allen Gruppen vor. Auf die Spitze getrieben, könntest du sonst das Atombomben-Werfen auch als durchgehendes Evolutions-Prinzip bezeichnen. Man muss schon etwas mehr differenzieren.

Pjotr Kala
_________________
Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
luschn hat folgendes geschrieben:
Bernh hat folgendes geschrieben:
luschn hat folgendes geschrieben:
Und wie würden die Arbeitsplätze kompensiert werden? Ein kompletter Wirtschaftszweig würde damit wegbrechen.


So ein Argument hört man oft, widerspricht aber dem kleinen Einmaleins der Wirtschaft. Wenn ein unwirtschaftlich gewordener Industriezweig wegfällt, dann gehen zumindest theoretisch nie Arbeitsplätze verloren. Weder bei der Landwirtschaft, noch bei der Kohleförderung noch sonstwo.

Denn das Geld, das die Konsumenten nicht mehr für dieses eine Produkt ausgeben, werden sie für andere Produkte ausgeben. Das belebt dann wiederum andere Branchen, die dann mehr Geld zur Verfügung haben und boomen, und ihrerseits neue Arbeitsplätze schaffen; oftmals sogar mehr neue Arbeitsplätze, als bei dem unwirtschaftlichen Zweig verlorengehen.


Es wäre wirklich genial, wenn Wirtschaft so funktionieren würde.


Im Wesentlichen tut sie das sogar.

Die Frage nach fairen Löhnen und danach, wie der Gewinn durch Effizienzsteigerungen in der Produktion verteilt wird, ist natürlich eine andere.

Worauf ich hinaus will: Wenn die Nachfrage nach Bio-Produkten bzw. vegetarischer Kost steigt, dann wird die Wirtschaft sich automatisch anpassen. "Abstimmung mit dem Geldbeutel."
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Meine ursprüngliche Argumentation war, dass es ein durchgehendes Verhaltensprinzip in der Evolution ist, sich Nahrung durch das Verwerten von anderen Spezies (und manchmal auch der eigenen) zu besorgen.


Ich finde diesen Begriff "durchgehendes Verhaltensprinzip in der Evolution" immer noch sehr komisch. Was soll das sein? Einige Tiere essen andere Tiere - reicht doch völlig aus das zu sagen.

Nur weil etwas in der Natur vorkommt, es "natürlich" ist, ist es zwangsläufig weder richtig, noch gut, noch wünschenswert. Apropos: Wie viele Tiere braten ihr Fleisch den vorher? Ist braten ein "durchgehendes Verhaltensprinzip in der Evolution"? Wie viele Menschen vertragen rohes Fleisch? Unser Fleischkonsum basiert auf Technologie.

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Daran ändert sich auch nichts, wenn wir kein Fleisch mehr essen!


Ja, und wenn wir nicht mehr Flugzeuge benutzen, ändert das auch nichts daran, dass einige Tiere fliegen. Und?

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Dass es sicher besser ist, unseren Fleischkonsum zu reduzieren, werde ich nicht abstreiten. Hier geht es aber um die Maximalforderung, überhaupt kein Fleisch mehr zu essen.


Ich stelle keine Forderungen, ich stelle deine Argumentation in Frage.

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Ich sehe das Vergewaltigungs-Verhalten der Schimpansen nicht als ein durchgehendes Prinzip in der Evolution an. Es ist vielmehr ein spezielles Verhalten einzelner Arten und kommt auch nicht immer und nicht in allen Gruppen vor. Auf die Spitze getrieben, könntest du sonst das Atombomben-Werfen auch als durchgehendes Evolutions-Prinzip bezeichnen. Man muss schon etwas mehr differenzieren.


Genau und du machst da völlig willkürlich, so wie es dir gerade in passt.