Fakten/Indizien für und gegen Reinkarnation


Es gibt Menschen die lehnen Reinkarnation sektirerisch ab, andere glauben nur ganz fest daran, ohne sie begründen zu können, wieder Anderen ist es gleich und die vierte Gruppe weis es (noch) nicht, würde es aber gerne wissen und beschäftigt sich vorbehaltlos damit.

Hallo, vierte Gruppe, hier kommt etwas für Euch.

Mir fiel auf: Dafür das es Reinkarnation gar nicht geben soll, kommt das Wort ganz schön oft vor.

Fakten/Indizien für Wiedergeburt/Reinkarnation:

* Bibel: Johannes d. T. ist lt. Jesus, der wiedergeborene Elia.
* Bibel: Ein blingeborenes soll gesündigt haben, fragen die Jünger Jesus
* Bibel: Psalm 90
* Bibel: Jesus der wiedergeborene Jeremia
* Koran: Sure 2.28
* Daja-vu - Erlebnissberichte undogmatischer Menschen
* Aussagen u. Berichte von Menschen unter Hypnose
* Berichte von Kleinkindern
* Berichte der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross über ihr eigenes Erbniss und das ihrer Forschung
* Östliche Religionen
* Eigene Erlebnisse und Beobachtungen (Mein Bruder ist heute mein Sohn und ich weis auch um unsere Verbindung)
* Wissenschaft: Wachstum benötigt mehrere Leben
* Gedichte von W.v.Goethe (Gesang der Geister)
* Nahezu alle östlichen Religionen
* Und die grosse Liebe, Gerechtigkeit und Vollkommenheit Gottes.
(Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

Und nun Fakten/Indizien für nur ein irdisches Leben:

*
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"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten."
Man kann da zusammentragen, soviel man will.

Wer es nicht glauben will, wird immer sogenannte Beweise als Irrümer entlafven.
Wer fest daran glaubt, wird immer argumente dagegen als Irrtümer entlarven.

Es bleibt nur noch der Glauben allen "Fakten und Indizien" dafür und dagegen zum Trotze.

Was würde das auch bringen?

Muss man jemanden, der nicht an Reinkarnation glaubt, davon überzeugen?
Wenn ja, denn warum?

Muss man jemanden, der fest an Reinkarnation vom Gegenteil überzeugen?
Wenn ja, dann warum?
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Man kann da zusammentragen, soviel man will.

Wer es nicht glauben will, wird immer sogenannte Beweise als Irrümer entlafven.
Wer fest daran glaubt, wird immer argumente dagegen als Irrtümer entlarven.

Es bleibt nur noch der Glauben allen "Fakten und Indizien" dafür und dagegen zum Trotze.

Was würde das auch bringen?

Muss man jemanden, der nicht an Reinkarnation glaubt, davon überzeugen?
Wenn ja, denn warum?

Muss man jemanden, der fest an Reinkarnation vom Gegenteil überzeugen?
Wenn ja, dann warum?


Papa Looo,
man muss niemanden überzeugen, deshalb geht der Thread ja auch an die Gruppe 4 (Eröffnung lesen)

Gleichwohl sei eine Frage erlaubt: Wodurch überzeugt man den Jemand?

Ich glaubte als ev.Christ auch daran, das es nur ein irdisches Leben gibt.
Und zwar so lange, bis ich heraus fand: Gott ist ja gar nicht ev. Christ. Und so begann ich mich step by step, für Gottes wunderbare Schöpfung zu interessieren und zu öffnen. Was ich dann finden durfte erfüllte mich mit Dankbarkeit und Demut, die bis heute anhält.
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"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten."
Als mein älterer, damals 18-jähriger Sohn nach einer Gruppenreise nach Indien mit dem Glauben an Reinkarnation zurück kam, schmerzten mich seine Worte, ich sei ja gar nicht seine wirkliche Mutter, denn er habe schon tausende "Mütter" gehabt. Auch würde es ihn gar nicht schmerzen, wenn ich sterben würde, denn ich war ja nur eine von Vielen usw.

Also, das tat schon im Moment verdammt weh ...

Was ich mir nicht an der Reinkarnation vorstellen kann, ist, wie ich im Jenseits meine verstorbenen Lieben antreffen kann, wenn doch alle schon wieder wiedergeboren sind. Und wen kann ich dann dort erkennen, wenn ich schon tausende Mütter, Väter, Brüder, Schwestern hatte? Und wer bin dann eigentlich "ich", ich meine mein individuelles Bewusstsein? Ist mein Bewusstsein an unzählige Persönlichkeiten gebunden? Also - das ist mir alles zu fiktiv.

Meine Religion sagt mir ohnehin, in welchem Sinn "Wiederkehr" verstanden wird, und das ist auch logisch für mich. Dabei glaube ich nicht "sektiererisch", wie ElCid das ausdrückt, sondern ich habe mich durchaus intensiv mit der Wiedergeburt beschäftigt - schon bedingt durch meinen älteren Sohn.

LG,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Hallo Minou,
Da bist du noch günstig davongekommen. Es gibt schon interessante Auswüchse....
Zitat:
Die Gralslehre wiederzugeben, ist fast unmöglich. Sie ist eine Mischung von christlichem Sektierertum verbrämt mit mystischem Unsinn und entzieht sich jeder Vernunft, so daß sie nur an ihren Wirkungen erkannt werden kann. Zum Beispiel an diesen: eine Anhängerin des Grals begehrte in Wien Scheidung vor ihrem Mann, da sie ihn schon vor zweitausend Jahren erschlagen habe und ihre Schuld büßen müsse. Ein anderer Gralsritter, Lehrer im Elsaß, entdeckte, daß er vor drei Jahrtausenden als Agamemnon von seiner jetzigen Frau, die damals Klytemnästra hieß, ermordet worden war. Ein Zusammenleben mit ihr könne man ihm nicht zumuten, weshalb auch er die Scheidung begehrte.

http://www.zeit.de/1955/13/kreuzzug-gegen-gralsritter
Der alte Zeitungsartikel sagt leider nicht, ob das Gericht diesen Begründungen auch gefolgt ist, ich hoffe, nicht

Denken läßt sich alles. Mit Zeit und Erfahrung sortiert sich das zum Glück...
Gruß
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Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.
ElCid hat folgendes geschrieben:
Ich glaubte als ev.Christ auch daran, das es nur ein irdisches Leben gibt.
Und zwar so lange, bis ich heraus fand: Gott ist ja gar nicht ev. Christ. Und so begann ich mich step by step, für Gottes wunderbare Schöpfung zu interessieren und zu öffnen. Was ich dann finden durfte erfüllte mich mit Dankbarkeit und Demut, die bis heute anhält.

Ich war auch Evangelischer Christ, bevor ich Bahai wurde. Bin ich jetzt dümmer als du, weil ich immer noch eine Religion habe oder bin ich nur den falschen Weg gegangen? Wieso spüre ich von der Demut gegenüber der Schöpfung nichts, wenn ich mit dir rede? Wieso spüre ich nur Arroganz?

GlG Yahia
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https://youtu.be/XJ9E4sbnW-k
Fakten/Indizien gegen Reinkarnation:
Es gibt keinen Beweis für Gott
Es gibt keinen Beweis für Schöpfungsgesetze
Es gibt keinen Beweis dafür, dass die Bibel mehr als eine fiktive Geschichtensammlung ist
Es gibt keinen Beweis für Seelen
Deja Vus sind Illusionen basierend auf Störungen
Kleinkinder haben sehr lebhafte Phantasien, die vollkommen losgekoppelt von der Realität sein können
Elisabeht Kübler Ross tendierte in ihrer späteren Zeit immer mehr zur Wunschvorstellung ihr Leben nicht vergeudet zu haben
Göthe war Göthe, mehr muss man dazu nicht sagen
Reinkarnation wird gerne als Ausrede für das Versagen im Jetzt vorgeschoben

Wenn du von Fakten sprichst, solltest du auch welche bringen, ansonsten bezeichne deine Gründe für Reinkarnation nur als Indizien und das ist schon großzügig ...
Minou hat folgendes geschrieben:
Als mein älterer, damals 18-jähriger Sohn nach einer Gruppenreise nach Indien mit dem Glauben an Reinkarnation zurück kam, schmerzten mich seine Worte, ich sei ja gar nicht seine wirkliche Mutter, denn er habe schon tausende "Mütter" gehabt. Auch würde es ihn gar nicht schmerzen, wenn ich sterben würde, denn ich war ja nur eine von Vielen usw.

Also, das tat schon im Moment verdammt weh ...

Was ich mir nicht an der Reinkarnation vorstellen kann, ist, wie ich im Jenseits meine verstorbenen Lieben antreffen kann, wenn doch alle schon wieder wiedergeboren sind. Und wen kann ich dann dort erkennen, wenn ich schon tausende Mütter, Väter, Brüder, Schwestern hatte? Und wer bin dann eigentlich "ich", ich meine mein individuelles Bewusstsein? Ist mein Bewusstsein an unzählige Persönlichkeiten gebunden? Also - das ist mir alles zu fiktiv.

Meine Religion sagt mir ohnehin, in welchem Sinn "Wiederkehr" verstanden wird, und das ist auch logisch für mich. Dabei glaube ich nicht "sektiererisch", wie ElCid das ausdrückt, sondern ich habe mich durchaus intensiv mit der Wiedergeburt beschäftigt - schon bedingt durch meinen älteren Sohn.

LG,
Minou


Liebe Minou,
ich glaube Ihnen das es weh tat, als Ihr Sohn das sagte.
Aber warum tat es weh und was haben Sie ihm geantwortet?
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"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten."
Zitat:
Und nun Fakten/Indizien für nur ein irdisches Leben:

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Bahais, nun aber mal ran an die Tasten.
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"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten."
Reinkarnation oder ewiges Leben sind Glaubensinhalte. Man glaubt, weil man vertraut. Auf einen Offenbarer oder einen Schriftsteller.
Beweise gibt es nicht, Fakten auch nicht. Das zu behaupten, wäre unseriös.