Fakten/Indizien für und gegen Reinkarnation


gg. das Dumme daran ist nur, daß etliche "Laternen" nicht am Wegrand, sondern mitten im Morast stehen.
Deswegen ist die eigene "Taschenlampe" ein guter Rat, um erst einmal den Ort der "Laternen" kritisch zu bestimmen.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:

Als Christin, die lange Zeit Reinkarnationvorstellungen für Unsinn hielt und plötzlich durch eine Therapie mit eigenen früheren Leben konfrontiert war, stellte sich mir die Frage, ob dies mit dem christlichen Glauben vereinbar ist.
Reinkarnationsvorstellungen sind mMn dann vereinbar, wenn Auferstehung nicht an den Körper mit dem ich als Christ lebe, gebunden ist.


Na ja, das kann ich natürlich nicht glauben, aber nimm es nicht persönlich, ist nur so weil ich eben nicht an Reinkarnation glaube.
Deshalb auch ein paar ganz skeptische Fragen: Wie gerät man denn als Person, die Reinkarnation dezidiert ablehnt, an einen Therapeuten, der Erinnerungen an frühere Leben fördert, bzw. wenn so eine vermeintliche Erinnerung auftritt keine andere Interpretation anbietet?
Was für eine Ausbildung hatte denn die Therapeutin?
Was war der therapeutische Nutzen den du daraus gezogen hast?

Zitat:
Bei dem Blindgeborenen, sind es allerdings die Jünger selbst, die fragen, ob die Ursache dessen Sündigen war. Da interpretiert man nichts hinein, wenn man es so versteht, dass es sich um ein Sündigen in einem früheren Leben handelt.

Ich glaube bzgl. unserer Diskussion darüber, ob es denn nun Hinweise auf Reinkarnation in der Erzählung über die Heilung des Blindgeborenen gibt, drehen wir uns langsam im Kreis, jede hat ihre Auffassung vertreten.
Impressum hat folgendes geschrieben:
Wir haben keinen Knopf und alle Menschen wären lieb. Man müsste {Menschheit} sich selbst aus dem Sumpf ziehen. Das erfordert neues Denken aufbauend auf das Wissen welches ebenso neu ist. Neu und valide. Wir wissen doch warum Menschen Unfrieden stiften, das ist doch heute schon vielfach erforscht. Wir können uns damit befassen, neue Lebensumfelder einwickeln und einrichten.


Wer sollte denn Deiner Meinung nach die Menschheit aus dem 'Sumpf' ziehen?
Natürlich braucht es neues Denken und Erziehung der Menschheit.
Baha'u'llah hat uns das Konzept in die Hand gegeben.
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
Impressum hat folgendes geschrieben:
Wir haben keinen Knopf und alle Menschen wären lieb. Man müsste {Menschheit} sich selbst aus dem Sumpf ziehen. Das erfordert neues Denken aufbauend auf das Wissen welches ebenso neu ist. Neu und valide. Wir wissen doch warum Menschen Unfrieden stiften, das ist doch heute schon vielfach erforscht. Wir können uns damit befassen, neue Lebensumfelder einwickeln und einrichten.


Wer sollte denn Deiner Meinung nach die Menschheit aus dem 'Sumpf' ziehen?
Natürlich braucht es neues Denken und Erziehung der Menschheit.
Baha'u'llah hat uns das Konzept in die Hand gegeben.


Ich lese in diesen Klammern {} "Menschheit". Die Menschheit als das "wir" zieht sich aus dem Sumpf.

Erziehung? Wie soll diese ausehen? Nicht mal so das "was" sondern eher das "wie" frage ich. Erziehung so wie sie vor x Jahren üblich war? Wer wählt aus welche Fach-Pädagogik der Religion pässlich ist und welche nicht? Da gibt es Dinge welche völlig amtlich sind, diese überfordern den Wissenschatz der Religion jedoch um längen. Es lassen sich aus den Schriften keine Antworten generieren. Das war Thema in einem meiner Einträge und es gab kein Reply. ~> Musst Du die Front nun alleine machen?

Das Konzept -wie Du es nennst- lässt sich nur im Herzen tragen. Es sagt seinem Träger: Sei neugierig wie ein Kind, sei offen wie ein Kind und sei bereit für das neue wie ein Kind.

Das Konzept sei schon fix und fertig, sagt Du. Ein Konzept für die Welt welches als Strafe den Tod erwägt? Ein Konzept von welchem man in sehr weiten Teilen von Afrika, süd Amerika, Indien, China so rein gar nichts kennt oder hört. Und auch, ich denke kennen min. 95% der Deutschen Bahai nicht. Warum sollte die Göttlichkeit ihre mega wichtige Botschaft für die Menschheit derart rar machen oder gar für viele Menschen als derartiges Konzept unerkennbar? Ein Konzept welches Hinrichtung in Erwägung zieht ist für die Vison "Weltfrieden" nicht geeignet. Dies lässt sich von der Art Beziehungsweise in der Form beweisen so das es nicht in Abrede gestellt werden kann, jedoch zensiert könnte es werden.
Zudem stelle ich fest dass zu etlichen meiner Fragen über einige Einträge hinweg keine Antworten kammen. Ich schließe daraus das auch diese Punke an mich gingen

Wenn die Göttlichkeit dem Menschen einen "freien Willen" gab um zu sehen was geschieht, so vermag sie sich an das Geschehene auch anpassen oder neue Entscheidungen treffen (möglicherweise auch Wünschen nachkommen) von welchen wir nichts wissen (wollen)
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Geheimnis der Alterung: - ஜ ♥ ஜ http://Genetik.bio ღ ஜ ღ -
Foto Avatar detailreich http://sonnensystem.org/assets/imag.....hemasseverteilung1245.jpg
das war ein irrläufer siehe - Bahaitum
Ich habe die letzten beiden Beiträge in "Fragen und Antworten zur Baha'i-Religion kopiert (leider nicht sehr übersichtlich - sorry!)
Dort kann weiter diskutiert werden.

Hier geht's um Reinkarnation.
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Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
Ich habe die letzten beiden Beiträge in "Fragen und Antworten zur Baha'i-Religion kopiert (leider nicht sehr übersichtlich - sorry!)
Dort kann weiter diskutiert werden.

Hier geht's um Reinkarnation.


Gut. Kannst Du bitte eine URL dazu angeben? Ich find das nicht
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Bitteschön

http://www.geistigenahrung.org/fpost436152.html#436152
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Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
ziraki hat folgendes geschrieben:
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:

Als Christin, die lange Zeit Reinkarnationvorstellungen für Unsinn hielt und plötzlich durch eine Therapie mit eigenen früheren Leben konfrontiert war, stellte sich mir die Frage, ob dies mit dem christlichen Glauben vereinbar ist.
Reinkarnationsvorstellungen sind mMn dann vereinbar, wenn Auferstehung nicht an den Körper mit dem ich als Christ lebe, gebunden ist.

Na ja, das kann ich natürlich nicht glauben, aber nimm es nicht persönlich, ist nur so weil ich eben nicht an Reinkarnation glaube.

Deshalb auch ein paar ganz skeptische Fragen: Wie gerät man denn als Person, die Reinkarnation dezidiert ablehnt, an einen Therapeuten, der Erinnerungen an frühere Leben fördert, bzw. wenn so eine vermeintliche Erinnerung auftritt keine andere Interpretation anbietet?
Was für eine Ausbildung hatte denn die Therapeutin?
Was war der therapeutische Nutzen den du daraus gezogen hast?

Zunächst einmal habe ich Reinkarnationsvorstellungen nie "dezidiert" (im Sinne von entschieden) abgelehnt, sondern hielt sie lediglich für Unsinn. Wer Reinkarnation rigoros ablehnt, wird sich wohl kaum auch unter bestehendem Leidensdruck darauf einlassen können, Erfahrungen durch Rückführungen zu machen.

Nachdem ich eine indische Heilige kennengelernt hatte, die sehr beeindruckend die christlichen Werte praktisch umsetzt, obwohl sie aus einer anderen Religion kommt, entdeckte ich bei mir zahlreiche Vorurteile gegenüber dem sogenannten "Hinduismus", was mich u.a. auch im Umgang mit dem Thema Reinkarnation vorsichtiger und sensibler werden ließ.

Jahre später hatte ich mit stärker werdenden Gliederschmerzen zu tun und immer wieder nach dem Aufwachen, war ich wie gelähmt, konnte mich wie mir schien minutenlang nicht bewegen und hatte entsetzliche Angst. Schmerzmittel brachten nur vorübergehend körperliche Linderung und zahlreiche Untersuchungen zeigten keinerlei organische Ursache. Die verschiedensten Therapien wirkten nur kurzfristig und mein Leidensdruck war groß, als mir eine Freundin von einer Ärztin erzählte, die Rückführungen macht und die ihr geholfen hatte.

Ich nahm Kontakt auf und nach einem längeren Telefongespräch kam es zu einer 1. Sitzung. Die Therapeutin hatte gesagt, dass es nicht notwendig sei, an Reinkarnation zu glauben und so war es dann auch.
Es kam ein Leben mit unverarbeiteten Erfahrungen heraus und ein anderes deutete sich an.
Es brauchte eine 2. Sitzung, um einen ganz schrecklichen Tod ans Licht zu bringen, den wir mit der armen schottischen Nonne dann verarbeiten konnten. Nach der Sitzung fühlte ich mich sehr erleichtert aber auch ziemlich verwirrt über die grausige detaillierte Lebensgeschichte, die ich selbst erzählt hatte, doch Hauptsache war, dass die Körpersymptome verschwanden und nicht wieder kamen.

Lange habe ich mit niemandem darüber geredet und versucht herauszufinden, ob sich das wirklich ereignet haben kann.
Die Möglichkeit der Heilung durch das Aufdecken eines sehr weit zurückliegenden erlittenen Traumas ist für mich ein Hinweis auf ein früheres Leben, ein anderer ergab sich durch eine Kleinigkeit,nämlich als ich herausfand, dass es die merkwürdigen Schafe, die ich beschrieben hatte, mit langem Fell und gedrehten Hörnern tatsächlich im Schottland zur Zeit der Christianisierung gab.
Dennoch blieb ich skeptisch, ging aber von da an wesentlich offener, vorurteilsfreier und interessierter mit dem Thema Reinkarnation um.

ziraki hat folgendes geschrieben:
Mara hat folgendes geschrieben:
Bei dem Blindgeborenen, sind es allerdings die Jünger selbst, die fragen, ob die Ursache dessen Sündigen war. Da interpretiert man nichts hinein, wenn man es so versteht, dass es sich um ein Sündigen in einem früheren Leben handelt.

Ich glaube bzgl. unserer Diskussion darüber, ob es denn nun Hinweise auf Reinkarnation in der Erzählung über die Heilung des Blindgeborenen gibt, drehen wir uns langsam im Kreis, jede hat ihre Auffassung vertreten.

Bei unserer „Diskussion“ erscheint mir ehrlich gesagt fraglich, ob es überhaupt möglich ist, vorurteilsfrei an das Thema Reinkarnation heranzugehen, geschweige denn seine Sicht und Meinung zu ändern, wenn einem der Religionsgründer, an den man glaubt, eine dezidiert negierende Entscheidung vorgegeben hat.
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
@Mara-Devi
Vielen Dank für deine Antwort.
Dein Bericht hat schon was, ich war schon immer von der Vorstellung von Zeitreisen fasziniert und das ginge fast in die Richtung.
Wer ist denn die schottische Nonne in dem Bericht? Die Therapeutin?
Was mir nicht klar ist, ist der Zusammenhang zwischen Erinnerung und Symptomauflösung. In diesem Leben hilft es doch in der Regel auch nicht, wenn ich die Ursache eines Problems erkenne, jedenfalls nicht automatisch, höchsten bei der Erstellung einer Strategie, um das Problem anzugehen.

Was du über Glaubensbereitschaft zum Thema Reinkarnation sagst stimmt schon. Allerdings habe ich mich viele Jahre dem Buddhismus zugehörig gefühlt.
Gerade weil innere Prozesse da sehr genau und stimmig beschrieben werden, das denke ich heute noch.
Die meisten Buddhisten halten frühere Leben für wahrscheinlich, auch wenn es nicht direkt ein Reinkarnationskonzept ist.

Damals war meine Haltung eher "Wenn es der Buddha sagt, vielleicht..."
Es ist mir trotzdem nicht gelungen, daran zu glauben.

Wir haben ja auch die längste Zeit gar nicht über die Möglichkeit von Reinkarnation diskutiert, sonder darüber, ob man solch eine Möglichkeit aus der Bibel herauslesen kann.
Mit dem Inhalt der Bibel befassen sich nicht nur christliche, sondern auch andersgläubige oder atheistische Wissenschaftler, die Glaubensinhalte beschreiben, ohne sie selber zu vertreten. Mir ist nicht bekannt, dass dabei eine Beschreibung von Glauben an Reinkarnation im vorchristlichen Judentum oder frühem Christentum entstanden ist.