Fakten/Indizien für und gegen Reinkarnation


dtrainer hat folgendes geschrieben:
Reinkarnation oder ewiges Leben sind Glaubensinhalte. Man glaubt, weil man vertraut. Auf einen Offenbarer oder einen Schriftsteller.
Beweise gibt es nicht, Fakten auch nicht. Das zu behaupten, wäre unseriös.


dtrainer, Sie meinen: Beweise kennen ich nicht und will ich nicht kennen und Fakten lasse ich nicht zu. Müssen Sie auch nicht.

Und wie sieht es mit Indizien aus?

Wo bleiben die Fakten und Indizien für nur ein irdisches Leben?


PS: Was würden Sie denn als Beweiis zulassen?
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"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten."
Nein, ich meine was ich geschrieben habe. Wäre auch ganz dankbar wenn du es mir überlassen würdest, zu sagen was ich meine. Und auf Spekulationen, was wohl wäre wenn das Unbeweisbare beweisbar wäre, lasse ich mich nicht ein.
Wir können aber gerne diskutieren was wohl wäre, würde die Sonne tiefblau leuchten...
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Nein, ich meine was ich geschrieben habe. Wäre auch ganz dankbar wenn du es mir überlassen würdest, zu sagen was ich meine. Und auf Spekulationen, was wohl wäre wenn das Unbeweisbare beweisbar wäre, lasse ich mich nicht ein.
Wir können aber gerne diskutieren was wohl wäre, würde die Sonne tiefblau leuchten...


Gerne, dann schiessen Sie mal los.
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"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten."
Du würdest das als Indiz für Reinkarnation werten.
Also Deja Vus gibts hab etliche erlebt fühlt sich gut an, in meinem Fall habe ich mal erkannt das sie teils durch Präkognitive Träume entstehen.

Ich hab auch mal an reinkarnation geglaubt, meine aber das es wie in Hypnose ist da meinen sogar manche Psychologen, das man etwas glaubt erlebt zu haben was man nie erlebt hat, war kürzlich in einer Doku über Ufos und Aliens zu sehen, ich bin aber selbst mal draufgekommen das es so ist, ich hab mal eine Selbstrückführung oder Selbsthypnose gemacht damals als meine Vorstellungskraft noch stärker war.
Und ich war so überzeugt, später wurde ich eines besseren belehrt, das man sich da nur viele Illusionen vorstellt, bzw auch unter anderem Archetypen um zu wissen warum etwas wie gelaufen ist.
Seither kann ich das mit Rückführung und Karma nicht mehr glauben.
Direkte Beweise kann es weder beim Gottesglauben, noch bei der Reinkarnation geben.

Für mich ist mein Leben und meine Probleme Beweis genug, denn wenn ich nur blütenrein hier bin - nur einmal, weshalb dann soviel Ärger in all den Jahrzehnten.

Nichts ist ohne Grund - und alles hat seinen Sinn.

http://www.integralworld.net/de/death-de.html
Ken Wilber über Reinkarnation.

Zitat:
Dieses Problem ist jedoch nicht so ernst wie es anfangs erscheinen mag, weil die Reinkarnationslehre, wie sie von den großen mystischen Überlieferungen benutzt wird, ein sehr spezifischer Begriff ist: Sie meint nicht, dass der Geist durch fortlaufende Leben wandert und dass deshalb unter besonderen Bedingungen – zum Beispiel Hypnose – der Geist alle seine vergangenen Leben erinnern kann. Im Gegenteil: es ist die Seele, nicht der Geist, die weiterwandert. Folglich ist die Tatsache, dass Reinkarnation nicht bewiesen werden kann, indem man sich auf die Erinnerung vergangener Leben beruft, genau das, was wir erwarten sollten: Spezifische Erinnerungen, Ideen, Wissen und so weiter gehören zum Geist und wandern im allgemeinen nicht weiter. All das bleibt gewöhnlich im Tod mit dem Körper zurück. (Wahrscheinlich können ab und an einige spezifische Erinnerungen mit hindurchschlüpfen, wie die Fälle vermuten lassen, die von Professor Ian Stevenson und anderen berichtet werden, doch diese werden wohl eher die Ausnahme sein und nicht die Regel.) Die Seele wandert jedenfalls weiter, aber die Seele ist nicht ein Satz von Erinnerungen oder Ideen oder Überzeugungen.


Bessere Antworten erfahre ich über die Theosophie - warum sollen alle Leute, die von der Reinkarnation überzeugt sind und auch die Zusammenhänge erklären, weniger wissen als die Gegner der Reinkarnationslehre ?

Weshalb will jeder überall nur Beweise - und warum kann man die Reinkarnationslehre auch wissenschaftlich begründen ?

Weil sie Teil der Natur ist ?

www.welt-spirale.com Teil 7 - Wiedergeburt ja oder nein ?

Zitat:
Jedes
einmalige Leben ist völlig sinnlos. Es widerspricht wegen der totalen Verschiedenartigkeit
sämtlicher Menschen jedem Gefühl von Gerechtigkeit, weshalb sogar der große Pessimist Schopenhauer eine Seelenwanderung gelten ließ. In der Natur gibt es keinen Tod im Sinn einer völligen
Auflösung in ein »Nichts«. Das Leben kann nicht restlos zerstört werden, sondern zieht sich vorübergehend in eine feinstoffliche Umgebung zurück und bewahrt die gewonnene Erfahrung für die neue
Formgestaltung. Es geht auch keinerlei Erfahrung verloren. Woher kämen sonst die Genies und hochbegabten Seelen, die bei unbegabten Eltern geboren wurden! Ein Beweis, dass die Seelen mancher
Kinder viel älter sind als die ihrer Eltern.


Aber wir werden uns da nie einig werden. Es dient auch nur der Kommunikation, um sich ein wenig auszutauschen, bzw. zu unterhalten.

Ich glaube, daß der Gründer der Bahai Religion dieses Thema eher als lästig empfand und er nur die Vision des Hinduismus und des Buddhismus kannte und die Theosophische Lehre ablehnte - denn seine Aufgabe war eine andere - die im Vordergrund stand - die Veränderung bzw. Reform des Islam.

Vielleicht hat er aus den anderen Religionen auch nur die Teile entnommen, die er für wohlgefällig fand und alles andere abgelehnt.

Sei`s drum. Er ist auch ein Kind Gottes und hat eben seine Werke getan. Damit kann man leben.

Aber wir können darüber sprechen. Überzeugen wird man niemanden, der nicht will. Und die wollen, suchen sich ihren eigenen Weg.

Das glaube ich nun wieder.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Zitat:
Aber wir werden uns da nie einig werden.


Wer es erlebt hat, so wie mit der Liebe, der ist mit sich einig. Nur das zählt.


Sehr putzig finde ich es, wenn die, die Reinkarnation ablehnen (was sie dürfen) fordern: Beweis mal, beweis mal, selbst aber jeglichen Beweis für nur ein Leben auf Erden schuldig bleiben und stattdessen nur auf irgendwelche Aussage Anderer an die sie glauben, hinweisen.


Wenn auch die Reinkarnation explizit gerchtsverwertbar nicht zu beweisen ist, so sind zumindest die Gesetze der Logig und der Natur auf der Seite der Wiedergeburt, denn es gibt ja ein Leben vor dem Leben.

Ich kenne niemanden der sich dogmen- und vorurteilsfrei ernsthaft damit beschäftigt hat, der zu dem Ergebnis gekommen ist: Es gibt nur ein Leben.

Es sind immer nur "Gläubige" die darauf beharren. Zufall?
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"Die Wahrheit richtet nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten"!
"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe"
"Was ich schreibe kann potentiell falsch, aber auch richtig sein."
Lieber ElCid,

warum bedeutet es Ihnen soviel, daß alle an Reinkarnation glauben?

Das Thema kommt ja immer wieder auf und jedes Mal denke ich, ich bin ein schlechter, dummer, dogmatischer Mensch, weil ich einfach nicht an Wiederfleischwerdung glauben kann.

Wenn mein Glaube an Reinkarnation dazu führt, daß sich andere Menschen so fühlen wie ich mich teilweise bei einigen Beiträgen fühle (schlecht, dumm, dogmatisch) dann bete ich zu Gott, daß ich nie daran glauben muss um genau diese Art von Gefühlen bei keinem Menschen auslösen zu müssen.

Zählt das nicht auch zu dem "was wir ernten werden wir säen" Prinzip?

Bitte glaubt Alle an das womit ihr dann tatsächlich glücklich seid, denn wenn ich wirklich erfüllt und glücklich bin mit dem woran ich glaube, dann muss ich nicht dauernd versuchen jedem meine Meinung als einzige Wahrheit zu verkaufen.

Das schöne ist wir werden eines Tages Alle sehen was wirklich wahr ist

Alles Liebe
Tim
El Cid hat folgendes geschrieben:
Liebe Minou,
ich glaube Ihnen das es weh tat, als Ihr Sohn das sagte.
Aber warum tat es weh und was haben Sie ihm geantwortet?


Hallo El Cid,

ich habe ihm geantwortet, dass ich zumindest in diesem Leben sehr wohl seine Mutter bin. Danach habe ich versucht, mich in sein Denken einzufühlen, und habe mich selbst ziemlich genau mit dem Phänomen "Reinkarnation" beschäftigt.
Ich lasse ihm seinen Glauben und er mir den Meinen. Zumal er sehr um seine Eltern bemüht ist und trotz seiner Aussage damals, sehr an uns hängt.

LG,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Liebe Minou, Khalil Gibran hat das sehr schön formuliert.

http://www.gedichte-lyrik-poesie.de.....on_den_Kindern/index.html

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.


Wir sind dazu da, sie zu erziehen, damit sie später ihren Weg gehen können.
Und später begegnen wir allen, die wir mal waren und sind und manche sind schon wieder auf der Reise nach unten.

Nur das Ego kann manchmal nicht loslassen.

lg, ikarus
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2