Hilfeee


linde hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Es gibt auch Träger in der Behindertenhilfe, die nicht kirchlich sind. Die "Lebenshilfe" gehört z.B. dazu.


Leider nicht, liebe ziraki. Mein Sohn geht in eine Einrichtung der Lebenshilfe.



Das ist jetzt tatsächlich eine neue Info für mich, danke Linde
Hallo

gibts es vielleicht eine Einrichtung dieser Art in muslimischer Trägerschaft?

Wenn nein, warum nicht? Wie kann man das ändern?

Liebe Grüße
Nadja
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GUNKL: Wüstenreligionen, Wissen, Respekt und Kränkungen
http://www.lsvd.de
Humanistischer Pressedienst
Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz
NadjaB hat folgendes geschrieben:
Wenn nein, warum nicht? Wie kann man das ändern?


Mach eine auf
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Pommes hat folgendes geschrieben:
NadjaB hat folgendes geschrieben:
Wenn nein, warum nicht? Wie kann man das ändern?


Mach eine auf


Das kann ich nicht leisten. Das ist dir auch vollkommen klar. Aber vielleicht z.B. die hier: http://www.ditib.de/ mit Hilfe vom Staat und jeder menge Steuergeldern. Letzteres ist nicht negativ gemeint. Steuergelder für behinderte Menschen einzusetzen finde ich gut.

Ich stünde so einem Projekt positiv gegenüber, wenn in diesem Haus dann niemand wegen einer anderen Lebensweise ausgeschlossen wird.

Liebe Grüße
Nadja
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NadjaB hat folgendes geschrieben:
Ich stünde so einem Projekt positiv gegenüber, wenn in diesem Haus dann niemand wegen einer anderen Lebensweise ausgeschlossen wird.


Doch dann wären es die die keine Muslims sind.
Wie wäre es wenn einfach der Staat mehr karikative Einrichtungen spenden würde? Dann würde es auch keine Probleme mehr geben für Menschen mit dem scheinbar falschen Glauben. Zudem wären dann die Steuergelder, die ja von allen kommen, wirklich für alle gedacht. Klasse oder?

Ich finde es schade das der Glaube eines Menschen heute noch beruflich für Probleme sorgen kann.
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Ich bedanke mich sehr für eure Beiträge.
Zitat:
Zudem wären dann die Steuergelder, die ja von allen kommen, wirklich für alle gedacht. Klasse oder?


Die kirchlichen Einrichtungen werden durch Steuergelder finanziert, nicht durch Kirchensteuern.

Der Staat/die Kommunen vergeben den Versorgungsauftrag weiter, und finanzieren ihn auch.
Pommes hat folgendes geschrieben:
NadjaB hat folgendes geschrieben:
Ich stünde so einem Projekt positiv gegenüber, wenn in diesem Haus dann niemand wegen einer anderen Lebensweise ausgeschlossen wird.


Doch dann wären es die die keine Muslims sind.

Dann erachte ich es als sinnlos. Warum sollte man die gleichen Fehler wiederholen? Mir ist es völlig egal, wer aus welcher Situation heraus diskriminiert wird. Es bleibt immer falsch.

Pommes hat folgendes geschrieben:

Wie wäre es wenn einfach der Staat mehr karikative Einrichtungen spenden würde? Dann würde es auch keine Probleme mehr geben für Menschen mit dem scheinbar falschen Glauben. Zudem wären dann die Steuergelder, die ja von allen kommen, wirklich für alle gedacht. Klasse oder?

Ich finde es schade das der Glaube eines Menschen heute noch beruflich für Probleme sorgen kann.


Tut er das nicht? Dazu würde ich gerne mal sehen, wo die Gelder her kommen, welche die bestehenden Einrichtungen finanzieren.

Die frage die sich stellt ist eher. Warum gibt es so wenig karitative Einrichtungen oder auch Kindergärten und Schulen in staatlicher Trägerschaft?

Wenn man allein diesen Fall betrachtet hat man eigentlich schon die Lösung:

Die kirchlichen Träger können das Arbeitsgesetz aushebeln.

Dazu führt man sich noch vor Augen, dass Arbeitnehmer ein hoher Kostenfaktor sind. Frag mal eine Kindergärtnerin, also jemanden dem wir unsere Kinder anvertrauen, was sie als monatliches Gehalt erhält. Bei Altenpflegern und den ganzen anderen karitativen Berufen ist es auch nicht besser. Ich denke dann hat man die Antwort.

Liebe Grüße
Nadja
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Ich denke staatliche Einrichtungen gibt es auch. Aber ob jetzt grade eine in Lillys Nähe ist, und ob die Personalbedarf haben, ist nochmal eine andere Sache.
Ich finde es echt ein starkes Stück, je mehr ich darüber nachdenke, dass in unserem "fortschrittlichen, weltoffenen Staat" so etwas noch möglich ist, dass Menschen die nicht der christlichen Kirche angehören in diesen Einrichtungen nicht arbeiten dürfen.

Ich musste jetzt auch an unsere Bahai-Freunde im Iran denken.
Sie müssen ins Gefängnis, werden hingerichtet, ermordet, ihre Häuser geplündert und in Brand gesteckt, bekommen keine Arbeit, keine Rente, die Kinder in der Schule werden von Lehrern und Schülern drangsaliert, Jugendliche dürfen nicht studieren. Alles wäre kein Problem würden sie ihrem Glauben abschwören und sagen, dass sie nicht mehr Bahai sondern Muslime seien. Aber sie tun es nicht.
Welche Kraft müssen sie aus ihrem Glauben schöpfen, dass sie das alles meistern können.

Wünsche Euch allen trotzdem eine gute Nacht.
Liebevolle Grüße Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Liebe Linde.....
Ich schaue mich seit monaten nach anderen Stellen um,doch vergeblich.Entweder die Einrichtungen sind Christlich oder es gibt keine Stelle frei.
Und Rechlich gegen der Diakonie vorzugehen ist chancenlos,da sie sich Rechtlich abgesichert haben.Man glaubt es nicht,aber sogar eine Reinigungskraft müsste sich laut der Diakonie taufen lassen.