Was war/ist das Erlösungswerk Jesus?


Die christlichen Kirchen sehen in dem Tod Jesus das Erlösungswerk.

Aber verlangt Gott von den Menschen wirklich Menschenopfer?

Die Bibel gibt das nicht her.

Das Erlösungwerk Jesus war das Bringen seines Wortes, das Bringen des Evangeliums, welches zu leben gilt.

Jesus war ja das fleischgewordene Wort.


Was bedeuten denn die Worte Jesus, wenn er seinen Vater zitiert:
"Wer meinen Sohn tötet, den werde ich übel umbringen"

Siehe auch das 5. Gebot.

Deutet das auf "Erlösungstod" hin?

"Was der Mensch sät das wird er ernten" heisst es in Gal. 6.7

Darin steckt das Schöpfungsurgesetz der Wechselwirkung.

Durch das von Jesus gebrachte Wort des Evangeliums, bin ich nun in der Lage mein "Saatgut" zu veredeln und damit meine Ernte.

Das ist der Weg meiner Erlösung.
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"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten."
ElCid hat folgendes geschrieben:
Das ist der Weg meiner Erlösung.


Das freut mich sehr
Generell mag ich es wenn Religiöse über den Tellerrand ihrer traditionellen Dogmatik schauen. Finde es klasse wie du dir die Bibel auslegst.
Vielleicht interessiert dich ja unsere Baha'i Sicht auf Jesu.

Zitat:
Später erschien Christus und sprach: "Ich bin vom Heiligen Geiste geboren." Wenn es auch heute für die Christen leicht ist, dies zu glauben, so war es doch zu jener Zeit sehr schwer, und wir hören aus dem Neuen Testament, daß die Pharisäer einwandten: "Ist dies nicht der Sohn des Joseph von Nazareth, den wir kennen, wie kann er sagen `Ich bin vom Himmel gekommen`?"

Obwohl Er, äußerlich gesehen und in den Augen aller, aus niedrigem Stande war, erhob Er Sich mit solcher Macht, daß Er religiöse Gesetze, die fünfzehnhundert Jahre bestanden hatten, abschaffte, obgleich jeder, der sich der kleinsten Übertretung schuldig machte, in größte Gefahr geriet und sein Leben aufs Spiel setzte. Ja, noch mehr: Zu Christi Zeit waren das sittliche Verhalten der ganzen Welt und der Zustand der Kinder Israel völlig verdorben und zerrüttet, und die Stämme Israels befanden sich in tiefer Erniedrigung, Knechtschaft und Not. Sie fielen in die Gefangenschaft der Chaldäer¹ und Perser, wurden ein anderes Mal von den Assyrern versklavt, dann wieder zu Untertanen und Vasallen der Griechen. Als Christus kam, wurden sie von den Römern beherrscht und verachtet.

¹ Ein aramäischer Volksstamm, der seit 1000 v.Chr. in Babylon ansässig war. Nebukadnezar war der berühmteste Vertreter der chaldäischen Dynastie.

Christus hob als junger Mensch mit Hilfe einer überirdischen Macht das alte mosaische Gesetz auf, verbesserte das allgemeine sittliche Verhalten und legte zum zweiten Male den Grund zum ewigen Ruhm für das Volk Israel. Darüber hinaus brachte Er der Menschheit allgemeinen Frieden und verkündete Lehren, die nicht nur für das Volk Israel bestimmt waren, sondern die Grundlage für das allumfassende Glück der menschlichen Gemeinschaft bildeten.

#30

Die ersten, die sich erhoben, um Ihn zu vernichten, waren die Israeliten, Sein eigener Stamm. Rein äußerlich gesehen, überwältigten sie Ihn und stürzten Ihn in tiefste Erniedrigung. Schließlich setzten sie Ihm die Dornenkrone aufs Haupt und kreuzigten Ihn. Aber Christus verkündete in der Stunde Seiner scheinbar höchsten Not und Trübsal: "Diese Sonne wird strahlen, dieses Licht wird scheinen, und Meine Gnade wird die Welt umfassen, und alle Meine Feinde werden erniedrigt sein." Was Er gesagt hatte, ging in Erfüllung. Alle Könige der Welt haben Ihm nicht widerstehen können, ja mehr noch, die Banner aller Könige gingen unter, das Banner jenes Unterdrückten aber wurde zum Gipfelpunkt erhoben.

Dies widerspricht völlig aller menschlichen Vernunft. Damit ist klar und deutlich erwiesen, daß dieses strahlende Wesen als wahrhafter Erzieher des Menschengeschlechtes von Gottes Macht getragen und bestätigt worden ist.


Abdu'l Baha Beantwortete Fragen.

Zitat:
Frage: Im 1. Korintherbrief, Kapitel 15, Vers 12, heißt es: "Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden." Was besagen diese Worte?

Antwort: Wisse, daß es im Menschen zwei Naturen gibt, die körperliche und die geistige. Die körperliche Natur ist das Erbe von Adam und die geistige das Erbe aus der Wirklichkeit des Wortes Gottes, das die Geistigkeit Christi ist. Die körperliche Natur wurde von Adam geboren, aber die geistige aus der Gnade des Heiligen Geistes; die körperliche Natur ist die Quelle aller Unvollkommenheit, die geistige die Quelle aller Vollkommenheit.

Christus opferte Sich Selbst, damit die Menschen von der Unvollkommenheit der körperlichen Natur befreit und mit den Gaben der geistigen Natur ausgezeichnet werden. Diese geistige Natur, die durch die Gnade der göttlichen Wirklichkeit in Erscheinung trat, ist die Vereinigung aller Vollkommenheiten und wird durch den Odem des Heiligen Geistes offenbar. Sie ist göttliche Vollkommenheit, Licht, Geistigkeit, rechte Führung, Erhabenheit, edles Streben, Gerechtigkeit, Liebe, Großmut, Güte zu allen, Menschenliebe, der innerste Kern des Lebens. Sie ist die Widerspiegelung des Glanzes der Sonne der Wahrheit.

Christus ist der Mittelpunkt des Heiligen Geistes: Aus dem Heiligen Geist wurde Er geboren, durch den Heiligen Geist wurde Er berufen und vom Heiligen Geist stammt Er ab. Das heißt, daß die Wirklichkeit Christi nicht von Adam abstammt, sondern vom Heiligen Geist geboren ist. Darum bedeutet der Vers: "Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden", entsprechend dieser Ausdrucksweise, daß Adam¹ der Stammvater der Menschheit ist, daß er nämlich ihr körperliches Leben begründet hat; sein ist die körperliche Vaterschaft. Er ist eine lebende Seele, aber nicht der Spender des geistigen Lebens. Dagegen ist Christus die Ursache des geistigen Lebens der Menschheit, und mit Bezug auf den Geist ist Sein die geistige Vaterschaft. Adam ist eine lebendige Seele, Christus der lebenspendende Geist.

¹ Abúl-bashar, der Vater des Menschen, ist einer der Namen, den die Muhammadaner Adam gegeben haben.

#121

Diese physische, menschliche Welt ist der Macht der Triebe unterworfen, und Sünde ist die Folge dieser Macht der sinnlichen Begierden, die ja den Gesetzen der Gerechtigkeit und Heiligkeit nicht unterstellt sind. Der Körper des Menschen ist ein Sklave der Natur; was immer sie befiehlt, wird er tun. Es steht also fest, daß Sünden, wie Zorn, Eifersucht, Streit, Habsucht, Geiz, Torheit, Vorurteil, Haß, Stolz und Herrschsucht, in der körperlichen Welt vorhanden sind. Alle diese niedrigen Eigenschaften finden sich in der Natur des Menschen. Ein Mensch ohne geistige Erziehung ist wie ein Tier. Wie die Wilden Afrikas, deren Handlungen, Gewohnheiten und Sitten allein von den Sinnen bestimmt werden, benehmen sie sich entsprechend den Ansprüchen der Natur in einem solchen Maß, daß sie einander zerreißen und fressen. So ist es klar, daß die stoffliche Welt des Menschen eine Welt der Sünde ist. In dieser physischen Welt steht der Mensch nicht höher als das Tier.

Jede Sünde entspringt den Forderungen der Natur, und diese Ansprüche, die der physischen Erde entstammen, sind beim Tier keine Sünde, während sie für den Menschen Sünde sind. Das Tier ist die Quelle von Unvollkommenheiten, wie Zorn, Gier, Neid, Habsucht, Grausamkeit und Selbstsucht; alle diese Mängel werden in Tieren gefunden, stellen aber keine Sünden dar. Beim Menschen dagegen sind sie Sünde.

Adam begründete das körperliche Leben der Menschen, aber die Wirklichkeit Christi, das heißt das Wort Gottes, ist die Ursache des geistigen Lebens. Es ist der belebende Geist. Das bedeutet, daß alle Unvollkommenheiten, die von den Ansprüchen des physischen, menschlichen Lebens herrühren, durch die Lehren und Unterweisungen jenes Geistes in menschliche Vollkommenheit umgewandelt werden. Deshalb war Christus der belebende Geist und die Ursache des Lebens in der ganzen Menschheit.

Adam war die Ursache des physischen Lebens, und weil die stoffliche Welt des Menschen die Welt der Unvollkommenheit und Unvollkommenheit gleichbedeutend mit Tod ist, verglich Paulus die stoffliche Unvollkommenheit mit dem Tod.

#122

Aber die meisten Christen glauben, daß Adam durch das Essen vom verbotenen Baum sündigte, weil er ungehorsam war, und daß die verheerende Folge dieses Ungehorsams als Erbe übertragen wurde und seinen Nachkommen geblieben ist. So sei Adam zur Ursache des menschlichen Todes geworden. Diese Erklärung widerspricht der Vernunft und ist offensichtlich falsch; denn sie besagt, daß alle Menschen, sogar die Propheten und Boten Gottes, ohne Vergehen und Sünde, nur weil sie aus der Nachkommenschaft Adams stammen, schuldlos schuldig und sündig geworden seien und bis zum Tage des Opfers Christi zu qualvoller Strafe in der Hölle gefangen gehalten wurden. Dies ist weit von der Gerechtigkeit Gottes entfernt. Wenn Adam ein Sünder war, was war die Sünde Abrahams? Was haben sich Isaak und Joseph zuschulden kommen lassen? Was hat Moses Übles getan?

Christus, Der das Wort Gottes ist, hat Sich Selbst geopfert. Dieses Opfer hat zwei Bedeutungen, eine offensichtliche und eine verborgene. Die äußere Bedeutung ist folgende: Christi Absicht war, eine Sache zu vertreten und zu fördern, die das Menschengeschlecht erziehen, die Kinder Adams neu beleben und die ganze Menschheit erleuchten sollte. Weil aber die Offenbarung einer solch großen Sache - einer Sache, die im Widerspruch zu allen Menschen, Völkern und Obrigkeiten stand - es in sich schloß, daß Er getötet und gekreuzigt würde, hat Christus damit, daß Er Seine Sendung verkündete, Sein Leben hingegeben. Für Ihn war das Kreuz wie ein Thron, die Wunden wie Balsam, das Gift wie Honig und Zucker. Er erhob Sich, die Menschen zu lehren und zu erziehen, und so opferte Er Sich Selbst, um den Geist des Lebens zu spenden. Sein Leib ging zugrunde, damit Sein Geist die Menschen neu beseele.

Die andere Bedeutung des Opfers ist die: Christus war wie ein Samenkorn, und dieses Samenkorn opferte seine eigene Gestalt, damit der Baum wachsen und sich entfalten möge. Wenn auch das Äußere des Samenkorns zugrunde ging, so offenbarte sich seine Wirklichkeit in vollendeter, majestätischer Pracht und Schönheit in der Gestalt eines Baumes.

#123

Die Stufe Christi war reine Vollkommenheit; Er brachte zustande, daß Seine göttlichen Vollkommenheiten wie Strahlen der Sonne auf alle gläubigen Seelen fielen, und die Gaben des Lichts schienen und leuchteten in der Wirklichkeit der Menschen. Daher sagt Er: "Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel gekommen. Wer von diesem Brot essen wird, der wird leben in Ewigkeit."¹ Das heißt, daß jeder, der an diesem himmlischen Mahl teilnimmt, ewiges Leben findet; jeder, der an dieser Gnade teilhat und diese Vollkommenheiten annimmt, wird ewiges Leben gewinnen, wird immerwährende Gnaden empfangen, wird von der Finsternis des Irrtums befreit und vom Licht Seiner Führung erleuchtet.

Die Gestalt des Samenkorns wurde dem Baum geopfert, aber seine Vollkommenheiten wurden infolge dieses Opfers sichtbar und offenkundig; denn der Baum mit seinen Zweigen, Blättern und Blüten war im Samenkorn verborgen, indem das Äußere des Samenkorns geopfert wurde, zeigten sich seine Vollkommenheiten in der vollendeten Gestalt der Blätter, Blüten und Früchte.

¹ Johannes 6:51


Abdu'l Baha Beantwortete Fragen.

Zitat:
Wisse, daß die ganze Schöpfung in großer Trauer weinte, als der Menschensohn
Seinen Geist zu Gott aufgab. Doch indem Er sich selbst opferte, wurde allem
Erschaffenen eine neue Fähigkeit eingehaucht. Die Beweise dafür sind in
allen Völkern kund und heute vor dir offenbar. Die tiefste Weisheit, welche
die Weisen zum Ausdruck bringen, die gründlichste Gelehrsamkeit, die
Menschengeist entfaltet, die Künste, welche die fähigsten Hände gestalten,
der Einfluß, den die mächtigsten Herrscher üben, sind nur Offenbarungen der
belebenden Macht, die Sein überragender, Sein alldurchdringender und
strahlender Geist entfesselt hat.

Wir bezeugen, daß Er, als Er in die Welt trat, den Glanz Seiner Herrlichkeit
über alles Erschaffene ergoß. Durch Ihn wurde der Aussätzige vom Aussatz der
Verderbtheit und Unwissenheit befreit. Durch Ihn wurden der Unkeusche und
der Widersetzliche geheilt. Durch Seine Macht, aus dem allmächtigen Gott
geboren, wurden die Augen des Blinden geöffnet und die Seele des Sünders
geheiligt.

Aussatz mag als ein Schleier gedeutet werden, der zwischen den Menschen und
die Erkenntnis des Herrn, seines Gottes fällt. Wer sich von Ihm trennen
läßt, ist in der Tat ein Aussätziger, dessen im Reiche Gottes, des
Allmächtigen, des Allgepriesenen, nicht gedacht werden soll. Wir bezeugen,
daß durch die Macht des Wortes Gottes jeder Aussätzige gereinigt, jede
Krankheit geheilt und jedes menschliche Gebrechen überwunden wurde.

Er ist es, der die Welt läuterte. Selig der Mensch, der sich lichtstrahlenden Angesichts Ihm zugewandt hat!


Baha'u'llah, Ährenlese

Ich kann dir auch folgende Seite, zur Erläuterung diverser Christlicher Themen, sehr empfehlen.

http://www.wiederkunft.at/wiederkunft_christi.html
_________________
Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Hallo Pommes,

Zitat:
Jede Sünde entspringt den Forderungen der Natur, und diese Ansprüche, die der physischen Erde entstammen, sind beim Tier keine Sünde, während sie für den Menschen Sünde sind. Das Tier ist die Quelle von Unvollkommenheiten, wie Zorn, Gier, Neid, Habsucht, Grausamkeit und Selbstsucht; alle diese Mängel werden in Tieren gefunden, stellen aber keine Sünden dar. Beim Menschen dagegen sind sie Sünde.


Das ist Unsinn.
Tiere sind zwar in unterschiedlichem Masse triebgesteuert, gleichzeitig aber auch in unterschiedlichen Masse lernfähig und sogar in Ansätzen zu Handlungen fähig, die wir Menschen als moralisch bezeichnen würden.
Ausserdem ist auch die Mutterliebe ursächlich triebgesteuert. Und die kann man ja wohl kaum als Sünde bezeichnen!


Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Hallo lieber Pjotr Kala.

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Das ist Unsinn.
Tiere sind zwar in unterschiedlichem Masse triebgesteuert, gleichzeitig aber auch in unterschiedlichen Masse lernfähig und sogar in Ansätzen zu Handlungen fähig, die wir Menschen als moralisch bezeichnen würden


Die Anbition eines Tieres ist jedoch eine andere. Keiner leugnet das Tiere wie zb. Hunde eine große Lernfähigkeit besitzen. Jedoch wirst du kein Tier in der Natur finden das eine solche Geisteskraft entwickelt wie ein Mensch. Ich wüsste auch nicht wo dies, in irgendeiner Weise, eine Entwertung gegenüber Tieren sein sollte.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Zitat:
Später erschien Christus und sprach: "Ich bin vom Heiligen Geiste geboren."


Pommes. hier zu habe ich vier Fragen.

* Was heisst das: vom "Heiligen Geist" geboren?

* Wo/wann sprach Jesus das?

* Zu wem sprach Jesus das?

* Wer hat das gehört?
_________________
"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten."
ElCid hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Später erschien Christus und sprach: "Ich bin vom Heiligen Geiste geboren."


Pommes. hier zu habe ich vier Fragen.

* Was heisst das: vom "Heiligen Geist" geboren?

* Wo/wann sprach Jesus das?

* Zu wem sprach Jesus das?

* Wer hat das gehört?




Pommes kommen die Antworten noch?

Sonst sagen Sie doch einfach: Ich weis es nicht.

ElCid
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"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten."
Jesus Christus ist eine Symbolik.
Jesus steht für Person und Körper,
Christus steht für den lebendigen Geist.

Die Vorstellungdes Menschen vom ICH BIN, sollte vom Körperlichen zum Geistigen kommen.
Darum muß die falsche Vorstellung - ICH BIN Körper (Jesus) sterben, damit die wahre Vorstellung - ICH BIN göttlicher Geist (Christus) entstehen (Auferstehen) kann.

Mehr hier: http://www.demetrius-degen.de/geistesschule/symbolik.htm

Grüße,
Demetrius
_________________
Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Zitat:
<Jede Sünde entspringt den Forderungen der Natur, und diese Ansprüche, die der physischen Erde entstammen, sind beim Tier keine Sünde, während sie für den Menschen Sünde sind. Das Tier ist die Quelle von Unvollkommenheiten, wie Zorn, Gier, Neid, Habsucht, Grausamkeit und Selbstsucht; alle diese Mängel werden in Tieren gefunden, stellen aber keine Sünden dar. Beim Menschen dagegen sind sie Sünde.>

Das ist wirklich – zumindest teilweise – Unsinn.
Das Tier ist garantiert nicht die Ursache von Unvollkommenheit!
Sowohl Pflanzen als auch Tiere, entwickeln sich in der materiellen Natur, entsprechend den göttlichen Gesetzen und Prinzipien weiter. KEIN Tier hat diese Eigenschaften wie - Zorn, Gier, Neid, Habsucht, Grausamkeit und Selbstsucht. Tiere handeln ihren Trieben entsprechend, und dabei geht es NUR um Selbsterhaltung und Arterhaltung!
NUR der Mensch entwickelt unersättliches Begehren. Kein Tier hortet mehr Nahrung an als es braucht. Bei den Menschen ist dieses Horten von Besitz und Geld doch wohl sehr deutlich zu erkennen.
NUR der Mensch entwickelt einen ganz persönlichen Egoismus!
Darum muß ja diese persönliche ICH – Vorstellung (das EGO) sterben, damit der Christus in uns (unser wahres Selbst) Auferstehen kann.
Nur der Mensch hat die eigenständige Fähigkeit, sich über das Materielle in´s Göttliche zu erheben – aber auch die Möglichkeit, durch Begehren und Eigennutz viel tiefer als jedes Tier zu sinken.
Um sich zu entscheiden, hat auch NUR der Mensch – einen FREIEN Willen.

Das Prinzip zeigt dieser Beitrag: http://www.demetrius-degen.de/geistesschule/Fabel.htm

Grüße,
Demetrius
_________________
Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Zitat:
KEIN Tier hat diese Eigenschaften wie - Zorn, Gier, Neid, Habsucht, Grausamkeit und Selbstsucht. Tiere handeln ihren Trieben entsprechend, und dabei geht es NUR um Selbsterhaltung und Arterhaltung!


Sorry das ist schlicht nicht der Wahrheit entsprechend. Bei uns um die Ecke ist ein Tierarzt und er sagt klar, dass sich Tiere nach ihren Instinkten ausrichten. Dazu gehört eben Zorn, Habsucht, Selbstsucht etc.

Kein Tier hat die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Damit sind Tiere Quellen der Unvollkommenheit. Sie haben nicht die Möglichkeit sich nach Vollkommenheiten auszurichten. Natürlich weiß ein Hund mit der Zeit, dass er x nicht tun soll, weil es schmerzt. Das ist aber Entwicklung des Instinkts. Kein Tier kann z.B. präventiv tätig sein.

Zitat:
Nur der Mensch hat die eigenständige Fähigkeit, sich über das Materielle in´s Göttliche zu erheben – aber auch die Möglichkeit, durch Begehren und Eigennutz viel tiefer als jedes Tier zu sinken.


Das stimmt. Abdulbaha beschreibt, dass der Mensch schlimmer sein kann, als ein blutrünstiger Wolf. Während der Wolf nur ein Schaf am abend tötet, so tränkt der Mensch die Schlachtfelder mit dem Blut Hundertausender Mitmenschen. Bringt unermessliches Leid...Göttliche Erziehung ist notwendig, damit der Mensch im Glück der anderen auch seinen persönlichen Fortschritt sieht...Loslösung ist die höchste Stufe des Menschen!
Tiere, aus dem Wesenhaften kommend, leben im vollkommenen, da sie ihrer Art entsprechend leben.

Der Mensch, aus dem Geistigen kommend, lebt, mit wenigen Ausnahmen, nicht seiner Art entsprechend.


Zitat:
Nur der Mensch hat die eigenständige Fähigkeit, sich über das Materielle in´s Göttliche zu erheben


Der Mensch, aus dem Geistigen kommend, wird deshalb auch in seiner höchsten Vollkommenheit, nur ins geistige Reich zurückkehren können.

Die göttliche Ebene wird ihm immer verschlossen bleiben. Vor der göttlichen Energie würde er vergehen.


Zitat:
– aber auch die Möglichkeit, durch Begehren und Eigennutz viel tiefer als jedes Tier zu sinken.


Ja, das ist so. Leider.
Und wo sinkt die Seele dann hin?
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"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten."