Die Bedeutung der Arbeit im Buddhismus


http://www.buddhanetz.org/texte/arbeit.htm
Zitat:

Der Buddhismus stellt - anders als die monotheistischen Religionen - keine umfassende, alle Daseinsbereiche erklärende und regelnde Weltanschauung dar, sondern konzentriert sich auf die Behandlung und Lösung der zentralen, menschlichen und geistigen Grundfragen und zeigt für sie alternative Lebens- und Denkformen auf. Dieser Aspekt stellt für unser Thema einen wesentlichen Faktor dar. Der Buddha wollte selbst keine (neue) Religion gründen, sondern lediglich ein geistiges und praktisches Gegengewicht setzen zu den in Indien herrschenden, von Buddha als leiderzeugend empfundenen, gesellschaftlichen Verhältnissen und religiösen Vorstellungen. Es ging ihm darum, Entfaltungsräume und hilfreiche Mittel für eine selbstbestimmte, befreiende, Leiden (dukkha) überwindende Lebensweise zu eröffnen, welche die Verwirklichung des höchsten menschlichen Ziels und Potentials, die Erlangung der Buddhaschaft (nirvana), ermöglicht.


Eins von vielen Punkten und Auslegungen.

Der Vortrag, der gekürzt ist, hat 20 Seiten Lesestoff - für Interessenten gedacht.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Zitat:

Das Leben ist unvermeidlich mit der Erfahrung von (existentiellem) Leid konfrontiert.
Die Ursachen des Leidens sind in unserem eigenen menschlichen Geist zu finden.
Da die Ursachen des Leidens erkennbar sind, ist auch grundlegende Befreiung möglich.
Der Weg der Befreiung besteht im achtfachen Pfad, wie ihn der Buddha gelehrt hat.

Die Beschreibung der Wirklichkeit als leidvoll kann und muss (aus heutiger Sicht) auch als Spiegelung der in Indien in solcher Weise erlebten Form der Arbeit gesehen werden. Insbesondere die Arbeit der unteren Kasten und Kastenlosen kann zuweilen geradezu als Höllenerfahrung (die es auch im Buddhismus gibt) gedeutet werden. Der Buddha lehrte jedoch, dass auch dieses Leiden seine Ursache im menschlichen Geist hat, nämlich in seinem Anhaften (upadana) und seiner Täuschung (avijja) gegenüber der Wirklichkeit. Davon ausgehend kann gesagt werden, dass für das durch Arbeit verursachte menschliche Leiden ebenso Befreiung möglich ist und dass der Weg dahin im Achtfachen Pfad zum Erwachen zu finden ist.


Jede Religion hat ihre Inhalte und die Gründer haben mit den weiterführenden Werken der Anhänger Lesematerial geschaffen, die viel Zeit in Anspruch nehmen.

Alle Inhalte zu lesen, hat der arbeitende Mensch kaum Zeit. Also verläßt er sich auf Zusammenfassungen. Damit will er über die Kernpunkte informiert sein.

Dafür braucht es Menschen, die andere Menschen dann für ihre Religion bewerben.

Aber da der Mensch ein Suchender ist, wird er sich jeweils dorthin wenden, wo ihm die Inhalte einleuchtend und wenig Widersprüche zu finden sind.

Aber manchen Menschen wird das alles allmählich zuviel und sie gleiten wieder zurück ins alte Fahrwasser.

Weil der Mensch - die meisten - wohl ewig Suchende bleiben.

http://www.berzinarchives.com/web/d.....ddhist_sexual_ethics.html
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2