Schwerer Tod


Ich lese gerade in der Ausgabe Nr. 2 www.publik-forum.de über Organtransplantation.

http://www.publik-forum.de/Wissen-E.....ind-hirntote-wirklich-tot

Richard Fuchs beantwortet Fragen von publik-forum zum Thema "Organspende":

Frage: Also, soll ich einen Spendeausweis unterschreiben ?

Antwort: Wenn Sie es tun, dann rate ich Ihnen, sich vorher genauer zu informieren, was mit Ihnen passiert im Fall des Falls.
Denn mit dem Organspendeausweis unterschreiben Sie, daß man dann eine schmerzhafte Hirntod-Diagnostik an Ihnen vornimmt.
Dazu werden alle Schmerzmittel abgesetzt.
Stellen Sie sich vor, Sie erleiden bei einem Fahrradunfall ein Schädel-Hirn-Trauma und erhalten keine Schmerzmittel.
Zudem bekommen hirntote Menschen, wenn sie vom Hals bis zum Schambein für die Organspende aufgeschnitten werden, oft keine Narkose.
Das ist ein Skandal.

Frage: Gibt es dafür keine Regelung ?

Antwort: Die Bundesärztekammer und die Deutsche Stiftung Organtransplantation halten eine Narkose für nicht notwendig. Solange ungeklärt ist, ob hirntote Menschen bei diesem brachialen Akt Schmerzen empfinden oder nicht, würde ich nicht unterschreiben.

Fortsetzung folgt.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Frage: Hat es nicht für viele Angehörige etwas Tröstliches, wenn sie wissen, Organe ihres verstorbenen Kindes schenken kranken Menschen eine Art zweites Leben ?

Antwort: Für die einen mag es tröstlich sein. Andere Eltern bereuen im Nachhinein, in die Organentnahme eingewilligt zu haben.
Denjenigen, die ihr Kind nach der Organentnahme noch einmal gesehen haben, waren sehr erschreckt, wie es ausgesehen hat.

Frage: Worüber waren sie erschreckt ?

Antwort: Eine Bestatterin hat kürzlich gesagt, daß Menschen, denen Organe entnommen wurden, anzusehen sei, daß sie einen schweren Tod erlitten hätten.
Ich kenne ein Ehepaar, daß sich große Vorwürfe macht, seinem Kind etwas angetan zu haben, was sie nicht hätten tun dürfen.

Vielleicht, so denke ich, liegt die hohe Zahl der geforderten Anzahl an Organen auch daran, daß die "geborgten Organe" auch nur noch eine kurze Haltbarkeitsdauer haben und deshalb die Menschen bald wieder ein neues Organ benötigen.

Die dahinter liegende Ethik ist sehr umstritten.

http://www.taz.de/!78828/

Zitat:
Die an den Tod geknüpfte und versprochene Heilung basiert auf der Einverleibung des Fleisches aus dem Körper eines anderen Menschen und berührt empfindlich das Kannibalismustabu. (Anna Bergmann)

Zitat:

Der kritische Kardiologe und Internist Paolo Bavastro übrigens spricht nicht von Hirntod, er nennt den Begriff eine arglistige Täuschung, weil es sich zwar um einen schwer hirngeschädigten Patienten handelt, der sozusagen ein Sterbender ist, aber noch nicht tot. Er weist darauf hin, dass man das auch jedem medizinischen Lehrbuch entnehmen kann.

Zitat:
Das gilt als Idealfall. Aber fast die Hälfte der Angehörigen von Hirntoten weigert sich, in eine Organentnahme einzuwilligen. Ich glaube, die meisten Leute wissen gar nicht, dass mit Tod der Hirntod gemeint ist. Im Organspendeausweis heißt es, und das ist fett gedruckt: ,Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur Transplantation in Frage kommt'. Also man schreibt nicht, ,nach meinem Hirntod' oder ,nach vorausgegangener Hirntoddiagnose', was seriös wäre. Aber dann würden viele Leute gar nicht mehr unterschreiben.

Zitat:
Aber noch mal zurück zu den Werbekampagnen. Man fragt sich natürlich, wer diese teuren Kampagnen bezahlt. Es ist so, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit arbeitet, ich habe da mal angefragt. Für die Organspende hatte die Bundeszentrale einen Werbeetat von ganzen zweieinhalb Millionen Euro, Sponsorengelder natürlich nicht mitgerechnet. Das erfahren Sie nirgendwo. Das Herzzentrum führt wenigstens die großen Konzerne auf, die ihre Kampagne gesponsert haben.

Da fließt also viel Geld, von dem nie die Rede ist. Es hat alles seinen Preis, auch bei der Organtransplantation, die ja in Deutschland durch eine Stiftung koordiniert wird.


google: richard fuchs organspende
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Wer davor Angst hat,
der braucht nur in seinen Organspendeausweis hineinschreiben:

"Die Zustimmung einer Organentnahme erteile ich nur unter der Bedingung einer Vollnarkose."

Ist im Grunde nicht erforderlich,
denn wenn des EEG auf Nullinie ist, dann ist auch keine Bewusste Verarbeitung mehr da.
Aber für alle Fälle kann man das auch noch reinschreiben.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Meine Organe könnten Sie haben, wenn ich wüsste, dass ich sowieso sterbe. Ob ich nochmals Schmerzen, hab bevor das Licht endgütlig ausgeht, ist dann auch schon egal. Was ist schon der Schmerz des Einzelnen gegen bewahrtes Leben von möglicherweiße Vielen?
Fremde Organe helfen keine Leben zu retten, bestenfalls, wenn alles gut geht, zu verlängern, wobei nicht gewährleistet ist, dass Lebensqualität damit verbunden ist.

Der eigentliche Skandal ist jedoch der, dass die Menschen nicht richtig informiert werden und ihnen einsuggeriert wird, sie wären tot, wenn sie transplantiert werden.

Selbst auf dem Organspende Ausweis steht nichts von "Hirntot".

Hirntote sind Sterbende Menschen und keine tote Menschen.

Warum haben wir Angst vor dem sterben? Warum wollen wir fremde Organe haben?

Geben wir Gott die Ehre der Vollkommenheit und die Angst hat aufgehört zu sein.

www.initiative-kao.de
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"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten."