Teilhard de Chardin und die Evolution


http://www.teilhard.de/
Zitat:

"Die Hand des Täufers gießt Wasser über den Menschen, der dadurch ein neues Profil erhält, das in leuchtend roter Farbe die Hand zum Himmel streckt"

"Es ist die Geschichte einer Evolution. Wir fügen in unser Taufbild eine Zeitdimension ein ... Die unsichtbare Macht, die wir Gott nennen, gießt - wie Wasser aus einer Schale - aus dem Nichts vor ca. 13 Milliarden Jahren die Evolution aus. Diese tastet sich durch Jahrmilliarden von der unbeleben Materie über erste primitive Lebensformen und schließlich immer höher entwickelte Organismen bis zm Menschen vor. In einem sehr präzisen Sinne ist das Leben in jedem Menschen Milliarden von Jahren alt ..." (Orieschnig)


Was macht uns als Menschen aus ? Ist nicht alles vergänglich, was wir schaffen ?

In der Serie von n24 wird über die"Zukunft ohne Menschen" erklärt, daß alles, was wir schaffen, vergänglich ist.

Wozu schaffen wir es dann ?
Um uns zu beweisen ?

Was beweisen ?

http://www.geistigenahrung.org/ftopic67929.html
http://www.geistigenahrung.org/ftopic12681.html
http://www.geistigenahrung.org/ftopic60354.html

Vergänglichkeit - man kann nichts mehr zurück holen, was man einmal hatte, in Gang gesetzt hat oder was man glaubte, daß es zu einem gehört.

Zitat:
Nimmt die Welt ein Ende?
Die Zukunft des Kosmos im Fadenkreuz von kosmischer Evolution, Philosophie und Theologie


Ist es schade um uns oder waren wir nur ein Teilaspekt, durch den Gott sich erkannt hat ?

Oder sind wir nur ein Gedanke Gottes, den dieser in anderen Welten und Menschheiten wieder zu beleben in der Lage ist ?

Gibt es viele Menschheiten, die kommen und gehen ?

Warum glauben wir, sind wir einmalig ?

http://www.theosophie.de/index.php?.....temid=88&limitstart=4

Zitat:
Viele Traditionen erzählen eine Geschichte, die mit dem namenlosen Mysterium beginnt und endet, in dem die gesamte Schöpfung und Evolution stattfindet. „Das Tao, das beschrieben werden kann, ist nicht der ewige Weg … Namenlos ist die Quelle des Himmels und der Erde“ (Tao Te King). Um uns bei der Vorstellung von Jenem behilflich zu sein, in dem „wir leben uns bewegen und unser Dasein haben“, hat es die Theologie Gott oder Höchstes Wesen genannt. Um uns dabei zu helfen, hinter die Stereotypen zu gelangen, bezeichnet es die Theosophie als eine abstrakte Sein-heit: ein allgegenwärtiges, ewiges, grenzenloses, unveränderliches Prinzip, das – wie die Idee des Guten von Plato – „jenseits des Seins“ liegt und sie fügt hinzu, dass es „die Quelle und der Ursprung von Kraft und allem individuellen Bewusstsein ist und die leitende Intelligenz in dem weiten Plan kosmischer Evolution darstellt“ (Die Geheimlehre 1:43; The Secret Doctrine 1:15). Dennoch schafft oder evolviert Es oder Jenes kein einziges Ding – etwas, das nur einem endlichen Wesen zugeschrieben werden kann. Vielmehr emanieren aus seiner abstrakten essenziellen Bewusstsein-Substanz die Scharen von intelligenten Kräften, eine beinahe Unendlichkeit von Architekten und Bauleuten, deren Aufgabe die Gestaltung und Entwicklung des manifestierten Universums ist.

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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
http://www.theosophie.de/index.php?.....nrise-41971&Itemid=82

Selbst wenn unser Planetensystem eines Tages aufgrund der Ausbreitung der Sonne vergänglich sein wird, sich auflöst, der Kosmos wird weiter bestehen, denn täglich entstehen neue Welten.

Zitat:
Aber wenn wir unsere Spekulationen über unsere Planetenkette ausdehnen und die Grenzen des Sonnensystems zu überschreiten versuchen, dann handeln wir in der Tat wie anmaßende Narren. Denn - wenn wir auch das alte hermetische Axiom "wie oben so unten" annehmen - ebenso wie wir wohl glauben können, daß die Natur auf Erden die sorgfältigste Sparsamkeit entwickelt, indem sie jedes geringe und überflüssige Ding bei ihren wunderbaren Umwandlungen benützt, und sich zugleich niemals wiederholt, ebenso können wir mit Recht schließen, daß es in allen ihren unendlichen Systemen keine andere Kugel gibt, die dieser Erde so sehr ähnlich wäre, daß die gewöhnlichen Denkkräfte des Menschen imstande wären, ihr Aussehen und ihren Inhalt sich vorzustellen und wiederzugeben.


Wir sind wirklich nur Staub im Wind und können nur subjektiv unserem Leben einen Sinn geben.

Der Mensch ist vergänglich - er dient Gott, solange er lebt - aber Gott kann sich unendlich viele Wesen erschaffen, die ihm nützlich sind - wer sind wir wirklich ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Zitat:
Die heutige Situation zeigt, daß wir unter allen Umständen jenen Zustand anzustreben haben,


- da jedermann einzusehen und danach zu handeln vermag, daß die verschiedenen Religionen und Konfessionen keineswegs dazu da sind, einander zu vernichten, sondern einander gegenseitig zu bereichern,

- da man mithin die Symbole der jeweils anderen Religionen und deren innerste Anliegen mit Liebe und Verständnis betrachten wird, um deren Wahrheiten zu ergründen,

- da man sich dessen bewußt sein wird, daß alle Religionen in ein und demselben Boot sitzen und nur in gemeinsamer Anstrengung sich selbst und die Menschheit voranzubringen vermögen,

- da jedermann weiß: Gott liebt die Vielfalt. Denn je größer die Vielfalt, desto größer der Reichtum der daraus entstehenden Einheit,
- da man sich nicht mehr der Einsicht verschließt, daß jeder Mensch dazu berufen ist, zu diesem Reichtum auf seine besondere Weise beizutragen („Gott ruft jeden mit anderer Stimme"),

- da daher die Türen der Kirchen, der Synagogen, der Moscheen offenstehen zu haben für alle, die sich auf irgendeine Weise weigern, vor der Sinnfrage zu kapitulieren und zu resignieren, und sich jedermann in den Kirchen wie in den Synagogen und in den Moscheen gleichermaßen heimisch fühlen kann, im Wissen darum, hier wie dort zu Gott beten, sein Wort hören und ihm dienen zu können,

- da, - wie z.B. in der Erklärung des II.Vatikanums über die nichtchristlichen Religionen - nirgends mehr ein böses oder auch nur abschätziges Wort zu hören sein wird über andere Religionen, sondern nur noch aufmunternde Hinweise auf deren jeweiligen Komplementärwahrheiten und besonderen Vorbildfunktionen,

- da politischer Mißbrauch der Religionen, sowie alle übermäßigen Wissensansprüche und daraus sich ableitenden Machtanmaßungen der Vergangenheit angehören,

- da der Wettbewerb zwischen den Religionen nur noch auf dem Felde des Ethos (nicht der „Ethik") stattfinden wird, wie dies nicht nur Aufklärern wie Kant und Lessing vorschwebte, sondern bereits Jesus in unvergleichlicher Kürze und Klarheit dartat: „An Ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen".

- da Jerusalem zur Welthauptstadt des Monotheismus geworden sein wird, in der die Religionen friedlich nebeneinander leben und auf allen Ebenen, vom einfachen Pilger bis zu den Oberhäuptern, fruchtbaren Dialog führen.

Teilhard spricht in seinen Zukunftprojektionen bereits nicht mehr von „Religionen", sondern von „der" Religion.

http://www.teilhard.de/

Alle Gedanken waren schon mal da.

http://www.theosophie.de/index.php?.....temid=88&limitstart=3
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Die heutige Situation zeigt, daß wir unter allen Umständen jenen Zustand anzustreben haben,
...
- da, - wie z.B. in der Erklärung des II.Vatikanums über die nichtchristlichen Religionen - nirgends mehr ein böses oder auch nur abschätziges Wort zu hören sein wird über andere Religionen, sondern nur noch aufmunternde Hinweise auf deren jeweiligen Komplementärwahrheiten und besonderen Vorbildfunktionen,


Das betreffende Dokument heißt "Nostra aetate" - und ist etwas sehr Schönes und Lesenswertes.

http://www.katholische-kirche-steie.....default/Nostra_Aetate.pdf
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Selbst wenn unser Planetensystem eines Tages aufgrund der Ausbreitung der Sonne vergänglich sein wird, sich auflöst, der Kosmos wird weiter bestehen, denn täglich entstehen neue Welten.

Stimmt nicht ganz,
denn jedes System, in das von außen keine Energie hineingegeben wird,
strebt unaufhörlich dem thermodynamischen Gleichgewicht entgegen.
Und es deutet nichts darauf hin, dass das bei unsrem Universum anders ist.

Es gilt also auch für dieses Universum.
Also gilt: auch wenn unsere fernen Nachfahren es schaffen werden,
zu Exoplaneten aufzubrechen, wenn die Sonne diese Erde verbrennt,
so werden sie auf den Reisen durch die Galaxie auf zunehmend große Probleme stoßen, noch geeignete Sonnen zu finden.

Irgendwann ist es dann zappenduster!
Nahe am thermodynamischen Gleichgewicht lassen sich Soffwechselprozesse, die ja auf Energiedifferenzen angewiesen sind,
nicht mehr aufrechterhalten.

Dann heißt es für alle Lebensprozesse sinngemäß:
"Ende der Fahnenstange, bitte nicht weiterklettern."

Die diesseitige Welt eignet sich eben nicht für ein ewiges Dasein.
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[quote="PapaLoooo"]
Ikarus hat folgendes geschrieben:


Dann heißt es für alle Lebensprozesse sinngemäß:
"Ende der Fahnenstange, bitte nicht weiterklettern."

Die diesseitige Welt eignet sich eben nicht für ein ewiges Dasein.


Hallo

Als Neuer meine ich dazu: der menschliche Geist eignet sich prinzipiell nicht dazu, solch endgültigen Aussagen zu treffen.
Tilmann hat folgendes geschrieben:
Als Neuer meine ich dazu: der menschliche Geist eignet sich prinzipiell nicht dazu, solch endgültigen Aussagen zu treffen.

Der menschliche Geist eignet sich dennoch gut dazu,
Naturgesetze zu erkennen.
Und dass den Sonnen im Universum irgendwann der Wasserstoff ausgeht,
ist eine logische Schlussfolgerung.
Siehst Du eine andere Schlussfolgerung, so bitte ich Dich, diese zu begründen.
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@ PapaLoooo
Aber ja doch! Faszinierend, welche Erkenntnisse menschlicher Verstand in Verbindung mit wissenschaftlicher Methodik hervorbringt. Gläubige, die die Evolutionstheorie ablehnen, nur weil sie unvereinbar ist mit ihrem beschränkten Gottesbild tun mir leid. Meine Ratio könnte sich einem solchen Dogma niemals beugen. Ergo bin ich Agnostiker, offen für Spiritualität.

Ich zweifle auch keineswegs daran, dass in den uns bekannten Dimensionen jedem Stern einmal der Brennstoff ausgeht. Aber vielleicht weißt z.B. Quantenverschränkung irgendwann einen Weg in andere Dimensionen ohne nervige Energieprobleme.


Oder so:
Stanislaw Lem - Sterntagebücher
Achte Reise (Auschnitt)
Rede des Thubanischen Vertreters vor dem hohen galaktischen Rat. Es handelt sich hierbei
um die Stellungnahme Thubans zum Antrag der Tarrakaner, die Menschheit in die
Vollversammlung der Vereinigten Planeten aufzunehmen. Der Vertreter Thubans
schlug auf seinem Pult ein gewaltiges Buch auf - die Stelle war besonders
gekennzeichnet - und begann zu lesen: "Entsprechend der gültigen Systematik
umfaßt der Typ Aberrantia (Abseitige) die in unserer Galaxis anomalen Formen.
Der Typ unterteilt sich in die Untertypen Debiltales (Blödiane) sowie Antisapientinales
(Vernunftwidrige). Zu letzterem Untertyp gehören die Gruppen Canaliacaea
(Scheußler) und Nekroludentia (Leichenspieler). Bei den Leichenspielern
unterscheiden wir wiederum die Gattung Patricidiaceae (Vatermörder), Matriphagideae
(Mutterfresser) und Lasciviaceae (Ekelgeiler oder kurz: Geiler). Die Ekelgeiler,
bereits völlig entartete Formen, klassifizieren wir, indem wir sie in Cretininae
(Stumpfmäuler, z.B. Cadaverium Mordans, Leichenbiß-Narrkopf) und Horrorissimae
(Unheuer, mit dem klassischen Vertreter in Gestalt des Trübsinnhabachters,
Idiontus Erectus Gzeemi) teilen. Einige der Unheuer bilden eigene Pseudokulturen;
hierher gehören solche Arten wie Anophilus Belligerens, der Hinterlieb-Schlachter, der
sich selbst Genius Puicherrimus Mundanus nennt, oder wie jenes eigenartige, am ganzen
Leib kahle Exemplar, das von Grammpluss im dunkelsten Winkel unserer Galaxis beobachtet
wurde - Monstroteratus Furiosus (Gräßel-Wüterich), der sich selbst Homo Sapiens nennt.
Zitat:
Also gilt: auch wenn unsere fernen Nachfahren es schaffen werden,
zu Exoplaneten aufzubrechen, wenn die Sonne diese Erde verbrennt,
so werden sie auf den Reisen durch die Galaxie auf zunehmend große Probleme stoßen, noch geeignete Sonnen zu finden.


Es entstehen immer noch neue Sonnen.
Busshari hat folgendes geschrieben:
Es entstehen immer noch neue Sonnen.

Sicherlich werden auch in 10 Milliarden Jahren noch viele neue Sonnen entstehen.
Irgendwann einmal wird das dann immer seltener geschehen.
Am Ende werden hier und da mal ein paar Schwarze Löcher zusammen stoßen und nochmal einen kurzen Lichtblitz durch das kalte und dunkle Universum schicken.

Bis dahin ist aber noch einige Zeit für intelligente Lebewesen,
sich auszutoben, falls sie sich dabei nicht selbst vernichten.
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