Diese Verhaltensregeln - passend in unserer Zeit ?


Aus www.welt-spirale.com unter Download Thema Nr. 16 - Lebendige Ethik im Alltag

Zitat:
Wohnräume sollten zweckmäßig eingerichtet sein. Man soll sie nicht mit alten bzw. antiken Möbeln ausstatten. Ist das aber unvermeidlich, so muss besonders gelüftet werden. Alte Sachen ha- ben nur dann einen Wert, wenn ihnen gute Emanationen ihrer früheren Besitzer anhaften. Nicht ohne Grund wird angeraten, sich der alten Sachen zu entledigen, weil diese meist nicht mit positiver psychi- scher Energie und sonstigen guten Gedanken-Emanationen aufgeladen sind. Im alten Indien war es Sitte, jedem neuen Herrscher ein neues Schloss zu bauen und mit neuem Inventar einzurichten. In alten Schlössern spukt es nicht nur, sondern darin ist auch der ge- dankliche Unrat infolge Hofintrigen und Palastrevolutionen vergangener Jahrhunderte aufgespeichert, der sich sehr unheilvoll auswirken kann. Man soll daher alte Schlösser für Wohnzwecke meiden. Unpassend ist es auch, in Wohnräumen Leoparden- und Löwenfelle, Krokodil- oder Schlan- genhäute sowie ausgestopfte Tiere und Jagdtrophäen aufzubewahren oder nekromantische Gegen- stände. Wer die Bedeutung des Magnetismus im tierischen Organismus erkannt hat, wird verstehen, wie lebenskräftig die organischen Fluida sind und wie unnatürlich die Mischung von menschlichen und tierischen Fluida verschiedener Art ist. Wichtig zu wissen ist auch, dass gerade die Wesen der nied- rigsten Ebenen der Feinstofflichen Welt durch Nekromantie (Totenbeschwörung) und Mediumismus angezogen werden. In der Küche sollte man keine schädlichen Brennstoffe verwenden. Die Verwendung von Gas ist ungünstig, leider aber heute sehr gebräuchlich. Auch soll man sich nicht zu lange bei Kochherden aufhalten, da bekanntlich die Gerüche und Ausdünstungen von Nahrungsmitteln, besonders von Fleisch, gewisse unerwünschte Gäste aus dem feinstofflichen Bereich anziehen. Deshalb ist die Anla- ge von Wohnküchen nicht zweckmäßig und es sollten Wohnräume von Küchen getrennt sein. Küchen sollten nicht zum Wohnen benutzt werden. Mit besonderer Sorgfalt muss man auf reine Luft im Schlafzimmer achten. Man bedenke, dass infolge Austretens des Astralkörpers der physische Körper schutzlos zurückbleibt, und ist die Luft schlecht oder gar verpestet, können sich ungebetene Gäste leicht einschleichen. Hier sind Pfefferminz- und Eukalyptusöl das beste Reinigungsmittel, das auch dem Astralkör- per nützlich ist, denn dieser verlässt den physischen Körper viel öfter als man allgemein annimmt, allerdings aus verschiedenen Gründen. Wie es Krankheiten gibt, die im fortgeschrittenen Stadium unheilbar sind, so gibt es auch Menschen, bei denen das Sperrnetz der Aura total zerstört ist und die deshalb den Angriffen böser Kobolde und Wesenheiten schutzlos ausgeliefert sind. In solchen Fällen wird man jenen Unholden durch Verwendung besagter Duftstoffe nur für kurze Zeit begegnen können. Zwingende Pflicht eines jeden ist es, für seinen Astralkörper die besten Umstände zu schaffen. Man muss aus diesem Grund auch darauf achten, dass im Haus weder schmutziges Wasser vorhanden ist noch Schmutzwäsche länger verwahrt wird. Aquarien und Vogelkäfige sind unerwünschte Brutstätten, ganz zu schweigen von der Haltung weißer Mäuse oder anderen possierlichen Nagetieren.


Ich habe eine Weile darin gelesen und mich gefragt, welche Verhaltensregeln wir in Religionen wieder finden und ob manche Regeln mit unserer heutigen Zeit konform gehen können.

Zitat:
Verdrossenheit ist ein Weltübel. Sie wirkt auf die Leber und erzeugt bekannte Bazillen, die höchst ansteckend sind. Wenn König Akbar bei jemandem Verdrossenheit bemerkte, rief er Musiker, um durch neuen Rhythmus eine Infektion zu verhindern. Auf diese Art kann man sogar physisch ein- wirken.“ (FW II, 165)
„Zukunftsangst ist ein Weltübel. Sie dringt in verschiedenen Vorstellungen ins Leben ein, zer- setzt allmählich den Geist und tötet das Herz. Solch eine Angst ist grundsätzlich falsch. Die Menschen wissen, dass keine ihrer Lebenslagen beständig ist, folglich wäre es vernünftig, unverzüglich die Zu- kunft vorzubereiten. Da jedoch die Eigenschaften des Chaos Erstarrung und Unbeweglichkeit sind, bindet es das Bewusstsein an diese Scheinwelt. Die Erkenntnis der Wirklichkeit muss gefestigt wer- den, um das Trugbild der Illusion als solches zu erkennen und zu verstehen, dass uns die Wahrhaf- tigkeit nur in der Zukunft erwartet, wenn wir uns der feurigen Heimat nähern. Es ist unbeschreiblich, wie die Leute versuchen, ihre Zukunftsängste zu verbergen. Sie bemühen sich, ihr Denken in der Ver- gangenheit zu verankern und nicht über die Zukunft nachzudenken. Es ist eine Schande wie sie alles meiden, was ein Fortschritt in die Zukunft sein könnte. Sie vergessen dabei, dass dies eine gefährli- che Vergiftung des Raumes bewirkt. Selbst an den reinsten Plätzen können solche Giftwellen be- obachtet werden. Die Menschen vergiften sich gegenseitig. Die heilsamsten und schönsten Gedanken sind jedoch solche an die Zukunft. Sie entsprechen der Feurigen Welt.“ (FW II, 281)
„In den anfänglichen Religionsformen wurde vor allem Gottesfurcht gelehrt. So wurde ein Ge- fühl suggeriert, das meist in Auflehnung endete. Natürlich erzittert man bei einer Berührung der Höhe- ren Welt, diese unvermeidliche Empfindung hat jedoch nichts mit Angst gemeinsam. Angst unterbin- det die schöpferische Energie, Angst ist starr und finster, dagegen ruft die Hinwendung zur Höheren Welt Begeisterung und schöne Kräfte herbei. Diese Qualität entsteht nicht aus Angst, sondern aus Liebe. Deshalb lehrt höchste Religion nicht Angst sondern Liebe. Nur auf diesem Pfad können die Menschen eine Verbindung zur Höheren Welt erlangen. Angst entspricht den Ketten der Sklaverei. Schönes Schaffen ist keine Sklaverei, sondern Achtung der Liebe. Unterscheidet, was aus Angst und was aus Liebe geschieht. Der Schatz des Geistes stammt nicht aus dem Kerker der Angst, daher raten Wir den Menschen, liebet und festigt das Gefühl der Treue. Niemals wird jemand bei etwas Schrecklichem Schutz suchen, eine Heldentat erfolgt aus Liebe. Dies ist das Maß der Tore zur Feuri- gen Welt.“ (FW II, 292)


Zitiert aus den Seiten 15/16 und 22/23
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Zitat:
Drache nicht bestehen. Daher ist das Überwinden alltäglicher Gewohnheiten ein Beachten der Höchsten Welt.“ (AUM, 319) „Ihr beginnt vieles richtig zu machen. Ihr lehnt den Händedruck ab und anerkennt dadurch die Macht der Berührung. Ihr vermeidet das Schreiben mit der Hand und anerkennt dadurch die Auf- schichtung lebendiger Energie. Ihr verkürzt die Sprache und anerkennt damit die Erfordernisse der kosmischen Sphären. Ihr gründet Hilfsorganisationen und anerkennt damit die Gemeinschaft. Ihr beginnt damit, die Überbewertung vergängliche Werte abzulehnen und anerkennt damit die Evolution. Ihr lehnt Gewaltanwendung ab und anerkennt damit den Lehrer. Ihr lehnt schmutzige Reden ab und anerkennt damit die Bedeutung des Gesprochenen. Ihr lehnt banale Tänze ab und anerkennt damit die Bedeutung des Rhythmus. Ihr lehnt hässliches Auftreten ab und anerkennt damit die Bedeutung der Farben. Ihr lehnt Müßiggang ab und bestätigt damit die Macht der Energie. Ihr lehnt Rückständig- keit ab und anerkennt damit den Willen. Wenn euch auch die wissenschaftliche Bedeutung eurer Handlungen nicht immer klar ist, so offenbart ihr dennoch die Unvermeidlichkeit der Evolution und handelt richtig.


Sind die Anforderungen in der heutigen Welt zu hoch gesteckt ?

Ist ein Händedruck wirklich so verwerflich ?

Sind die Japaner in dieser Beziehung weiter als wir ?

Oder sind wir kulturell noch sehr verschieden ?
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Ist ein Händedruck wirklich so verwerflich ?


Nein - aber in Zeiten der Grippewelle zumindest nicht ganz ungefährlich .

Im Ernst - kulturell geprägte Ausdrucksformen der Wertschätzung gibt es ganz unterschiedliche. Jeder Kultur hat da ihre Riten entwickelt - ist doch schön, dass es so vielfältig ist. Wenn jemand den Händedruck als unpassend und Grenzüberschreitung empfindet, dann ist das OK für mich.
Ikarus zitiert:
Zitat:
Wohnräume sollten zweckmäßig eingerichtet sein. Man soll sie nicht mit alten bzw. antiken Möbeln ausstatten.


Ich würde dann aber Depressionen bekommen.



Weiter heißt es:
Zitat:
Alte Sachen ha- ben nur dann einen Wert, wenn ihnen gute Emanationen ihrer früheren Besitzer anhaften. Nicht ohne Grund wird angeraten, sich der alten Sachen zu entledigen, weil diese meist nicht mit positiver psychi- scher Energie und sonstigen guten Gedanken-Emanationen aufgeladen sind. Im alten Indien war es Sitte, jedem neuen Herrscher ein neues Schloss zu bauen und mit neuem Inventar einzurichten.


Diese Wegwerfmentalität ist ja leider ziemlich aktuell. Neulich mussten wir eine Waschmaschine entsorgen, obwohl wir genau wusste, dass nur der Keilriemen gerissen ist. Die neuen Waschmaschinen sind aber so verschraubt, dass ein normaler Schraubenzieher nicht greift. Und selbst wenn man Spezialschrauber kauft, kommt man nicht heil an der Elektronik vorbei, um den Riemen zu wechseln. Eine Repartur lohnt sich vom Stundenlohn her nicht, also weg damit ......
Die alten Inder waren also schon sehr geschäftstüchtig mit ihren Ratschlägen.

Im Übrigen halte ich die Sache mit den "Gedankenemanationen" auf Möbelstücke für Aberglauben. Der Mensch hat immer versucht, Erklärungen für negative Vorkommnisse zu finden und da ist es erst einmal eine dankbare Sache einfach die Kommode der Oma zu entsorgen zu müssen, damit "alles besser" wird.
Man könnte bei diesem "Glauben" ja auch hingehen und das Möbelstück einfach mit positiven "Gedankenemanationen" (merkwürdiger Begriff, irgendwie pseudophilosophisch) aufladen und die Luft ist rein. Warum also wegwerfen. Wenn mir etwas nicht mehr gefällt, dann hat vielleicht jemand anderes Freude daran. Ich finde es schön, wenn Dinge weitergegeben werden und jeder seine eigene Geschichte in der Gegenwart der Gegenstände lebt.
_________________
Im Labyrinth verliert man sich nicht
Im Labyrinth findet man sich
Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotaurus
Im Labyrinth begegnet man sich selbst

Hermann Kern
Helle schreibt:
Zitat:
Man könnte bei diesem "Glauben" ja auch hingehen und das Möbelstück einfach mit positiven "Gedankenemanationen" (merkwürdiger Begriff, irgendwie pseudophilosophisch) aufladen und die Luft ist rein.

Guter Vorschlag. Wenn wir alles mit positiver Energie ausstatten, müßte es doch klappen und der Mensch freut sich.
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2