Nordkorea und ist ein solches Leben wünschenswert


Man stelle sich einmal vor, Nordkorea würde die Macht in der Welt ergreifen und über die Geschicke aller Menschen bestimmend wirken.

Was wäre das dann für ein Leben ?

Könntest Ihr Euch das vorstellen, wie unser Leben aussehen würde ?

http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-12/nordkorea-pjoengjang

Im Gegenzug durfte Orascom das Handynetz Koryolink aufbauen, das mittlerweile in einigen Großstädten ganz gut funktioniert. Ein Privileg der Mittelschicht, die Rüdiger Frank auf eine halbe Million Menschen schätzt. Für diesen marktwirtschaftlichen Feldversuch hat Kim Jong-il sogar das strikte Reklameverbot gelockert: Wo sonst Slogans wie "Es fehlt uns an nichts in der Welt" an den Fassaden stehen, kleben nun die ersten Werbeplakate des Landes. Das Telefonieren beschränkt sich für die normalen Nordkoreaner jedoch weiter aufs Inland. Das Volk ist nach wie vor in den eigenen Grenzen eingebunkert – und selbst Reisen von A nach B sind nur mit einer Genehmigung möglich.

Manchmal erinnere ich mich, daß wir auch nicht in alle Länder reisen durften, und daß man oft "still" sein mußte, sich nicht selbst gefährden.

Es gab dann mit den Jahren viele Ja-Sager und später agierte man im Untergrund, bis die Grenzen aufbrachen.

http://www.zeit.de/politik/ausland/.....dkorea-pjoengjang/seite-2

Zitat:
Die meisten Menschen, die man abseits Pjöngjangs auf dem Land und den Straßen sieht, sind dürr und klein. Das Hungerleid hier sieht anders aus als in Afrika: Keiner liegt auf der Straße, Hungerbäuche oder ähnliche Symptome des Mangels sind nicht zu sehen. Der Hunger in Nordkorea ist ein zurückhaltender, aber stetiger Begleiter. Er treibt die Landbevölkerung ohne Unterlass an, sich etwas zu essen zu beschaffen.


Und wenn nicht alle Menschen lauthals um den Diktator öffentlich weinen, kommen sie in die Strafgefangenenlager.

Vor solch einer Welt würde mir grausen.
Zitat:

Die Kölner Hilfsorganisation Cap Anamur schickte auf Wunsch der nordkoreanischen Botschaft in Berlin in diesem Jahr Hunderte Tonnen Reis und Bohnen. Geschäftsführer Bernd Göken überwachte persönlich die Verteilung der Lebensmittel an unterernährte Kinder und konnte seltene Einblicke in private Wohnungen nehmen: "Da war nichts", sagt er. "Es hängen zwei Bilder der Führer, ein Teppich liegt auf dem Boden, es gibt eine gemauerte Feuerstelle, daneben zwei Räume mit einer Küche." Auf dem Land sieht man häufig Bauern mit bloßen Händen im Erdreich wühlen, einige haben Spaten, andere einen Ochsen vor den Pflug gespannt. Traktoren meist Fehlanzeige.


Und die Welt kann im Moment wenig tun und ehe sich diese gefangenen Menschen, diese vor allem sehr manipulierten Menschen einmal befreien werden können, da wird noch Zeit vergehen.

Zitat:
Kim Il-sung werde als eine Art Gott gesehen, Kim-Jong-il als Apostel und sein Sohn Kim Jong-un – der wahrscheinliche Nachfolger – als Papst. Noch zehren beide vom Ruf des Vaters und Großvaters. Die Bedürfnisse der Bevölkerung spielen in diesem Kalkül jedoch keine Rolle: "Ich würde so gerne mal nach England reisen", sagt die Reiseführerin Frau Song abends in der Karaoke-Bar. Da ist ihr strenger Partner Herr Kim schon im Bett.

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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Diese Phase hat so ziemlich jedes Land in ähnlicher Weise einmal bzw. mehrmals durchgemacht. Aber bezüglich deiner Frage: Nein, ich möchte nicht unter solchen Umständen leben, da ich weiß, was es heißt (einigermaßen) frei zu sein.
Nein, ein solches Leben ist für mich auch nicht wünschenswert.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Zitat:
Diese Phase hat so ziemlich jedes Land in ähnlicher Weise einmal bzw. mehrmals durchgemacht. Aber bezüglich deiner Frage: Nein, ich möchte nicht unter solchen Umständen leben, da ich weiß, was es heißt (einigermaßen) frei zu sein.


Ich frage mich auch oft: ob kommunistische Diktatur oder Gottesstaat - ist das nicht alles gleich ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Man stelle sich einmal vor, Nordkorea würde die Macht in der Welt ergreifen und über die Geschicke aller Menschen bestimmend wirken.


Ist wohl kein realistisches Szenario da 1) Nordkorea wirtschaftlich sehr schwach ist und 2) die Staatsideologie primär auf absoluter souveräner Unabhängigkeit basiert.
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Diese Phase hat so ziemlich jedes Land in ähnlicher Weise einmal bzw. mehrmals durchgemacht. Aber bezüglich deiner Frage: Nein, ich möchte nicht unter solchen Umständen leben, da ich weiß, was es heißt (einigermaßen) frei zu sein.


Ich frage mich auch oft: ob kommunistische Diktatur oder Gottesstaat - ist das nicht alles gleich ?


Dafür gibt es dann ja den Begriff "Totalitarismus".

Wobei beide Begriffe - also "kommunistische Diktatur" und "Gottesstaat" - eine Absurdität als "Diktatur" (hier natürlich im Sinne einer Tyrannei, nicht im Sinne des antiken republikanischen Amtes) sind: ist Gott doch immer der Herrscher über alle Dinge und die absolute Gerechtigkeit und versteht sich der Kommunismus doch als die Aufhebung der Herrschaft der Menschen über Menschen.

Am Ende leben alle (totalitären) Tyranneien immer von falschen Versprechungen. Wobei man allerdings betonen muss, dass es historisch durchaus theokratische Staatswesen gab, welche im historischen Kontext kaum als Tyrannei zu bezeichnen sind. Im Falle des "Kommunismus" würde ich auch zwischen dem marxistisch geprägten Realsozialismus und diversen anderen sozialistischen und protosozialistischen Unternehmungen unterscheiden.
>>>Nordkorea sorgt für Eklat<<<
Hier ein kleiner Auszug,
denn der Inhalt von Tagesschau.de ist meist nur einige Tage lang abrufbar:
Es ist sehr still im Saal, als Jay Jo erzählt: "Ich hatte eine erbärmliche Kindheit. Ich habe meinen Vater verloren, der mir sagte, ich solle auf meine Mutter aufpassen. Meine Großmutter, meinen Bruder, der mir zuwinkte nicht wissend, dass wir uns nie wieder sehen werden."

Gerade hat sie ihre Geschichte beendet, da beginnt im Saal ein UN-Diplomat aus Nordkorea eine vorbereitete Erklärung abzulesen. Er beschuldigt die USA, Menschenrechte zu verletzen und Rassismus vorzuleben. Das Wort hat ihm niemand erteilt. Daraufhin wird es unruhig im Saal. Opfer des nordkoreanischen Regimes stehen auf, drehen sich zum ungebetenen Redner um. "Halt's Maul" brüllt einer, "befreit Nordkorea" ruft eine andere Frau, um den Diplomaten zu übertönen.


Kurzum: ähnlich wie die Neonazis oft die KZs in Nazideutschland leugnen,
leugnen die Nordkoreanischen Diplomaten die KZs im eigenen Land.
Und diese stehen denen in Deutschland damals wohl eher kaum nach!

Man kann nur hoffen, dass eines Tages ein möglichst unblutiger Aufstand das Land in eine Demokratie überführt und die Verbrechen des jetzigen Regimes aufklärt!
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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