Momenten von Wohlbefinden.



Bist du gelegentlich glücklich?
Ja. Das passiert so ab und zu.
66%
 66%  [ 8 ]
Nein. Glücklich sein gibt es für mich nicht.
16%
 16%  [ 2 ]
Immer. Ich bin erlöst, erleuchterd oder anderwie geheiligt.
16%
 16%  [ 2 ]
Stimmen insgesamt : 12

Liebe Alle,
Geniessen ist viel allgemeiner als mann erwarten würde auf Grund von das was mann so von das Genuß von anderen mitkriegt.

Deswegen diese Post, wo du deine Momenten von Wohlbefinden teilen kannst.

Grund das ich diese Post jetzt schreibe ist, weil mir gerade als Sonntagsfrühstück eine Portion Pancakes mit caramelisierte Mango in Limettensoße serviert worden ist. Abartig, oder?
Kein besondere Anlaß, einfach nur so.
Ein Moment von Wohlbefinden.
Bei diese geteilt.

LG
Parrot
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Bleib Glücklich und Gesund, und deine Seele treu.
Momente von Wohlbefinden

wurzeln bei mir immer in etwas, dass sich meiner Einflussnahme gänzlich entzieht.

daher kommt diese Momente tiefen Glückes wie
ein Geschenk des Himmels rüber

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Zufall ist das Pseudonym Gottes
wenn er nicht persönlich unterschreiben will.
Mir geht es wie Elysee, ab und zu sind sie da - die Momente wo "alles stimmt" und die Welt hell strahlt.

Diese Momente sind ein Geschenk, das nicht selbst "machbar" ist. Ein Vorgeschmack auf den Himmel.
Danke Elysee und Burkl,
'Nicht selbst machbar' ist wohl kennmerkend.
Die eigene Einflußnahme gänzlich entziehend.
Das heist aber nicht dass mann nichts tut.

Gesternabend hatte ich das Vergnügen eine Spririt Triplette installieren zu dürfen. Das ist ein Schlagschiffartiges Espressogerät von Kees van der Westen aus Waalre. Ein Gefährt was visuell die Mitte hält zwischen ein Raumschiff und eine Riva Speedboat. Es gilt als die zur Zeit Weltbeste Espressomaschine und daran darf ich rumfummeln. Spaß hoch zehn. Dann tu ich was daran, aber er fordert so viel andere Einflüße, dass es immer noch 'nicht selbst machbar' ist.

Das mit Vorgeschmack auf den Himmel ist nicht so mein Ding. Meine Theori ist es, dass mann dafür Sorg tragen sollte dass mann glücklich sterbt, denn ich glaube das Sterbensmoment selbst dauert eine Ewigkeit. Die Rest der Welt macht weiter und der Sterbende stoppt. Ich würde ein Himmel als schwer enttäuschend erfahren.

LG
Parrot
_________________
Bleib Glücklich und Gesund, und deine Seele treu.
@Parrot

Letzlich ist ja in jedem noch so großen irdischen Glück ein "Tropfen" Trauer als Beigeschmack mit dabei, nämlich das Bewusstsein, dass es wieder enden wird - nur vorübergehend ist.

Absolutes Glück, das nicht mehr endet, können wir uns nicht vorstellen - genau das ist es aber, wonach sich der Mensch sehnt. Genau das wird im christlichen Glauben als "Himmel" bezeichnet.
@Burkl,

Der Tod beängstigt mich nicht, im Gegenteil. Die Gedanke dass es ein Tod gibt und alles enden wird wenn es mir wirklich zu viel wird, beruhigt mich. Mit diese Gedanke kann ich mich voll auf das Leben konzentrieren, denn auf der Tod ist erst recht Verlass.

Es ist eher die Gedanke dass es danach noch weiter gehen würde, die ich als beängstigend erfahren würde. Deswegen verstehe ich diese Zwang das Ego auflösen zu wollen von manche Menschen auch nicht. Das Leben ist der Zeit von das Ego, das Selbst sein, das Bewustsein. Das auflösen zu wollen sehe ich fast als Todeswünsch.

Warum sollte ich das wollen? So schlecht bin ich ja nicht. Dumm ab und zu, oft sogar, aber nicht schlecht. Wenn es ein Ding in mein Leben gibt wofür ich Jeder Gott dankbar bin, ist es die fast obsessive Zwang zu jeden Preis nicht zu Bösemensch zu werden. Mit eine freudige Todeserwartung im Hinterkopf, kann mann es sich leisten nie, nie, nie die Seele verkaufen zu müßen. Dann ist jeder Blick im Spiegel ein Moment von Wohlbefinden.

LG
Parrot
Parrot hat folgendes geschrieben:
Deswegen verstehe ich diese Zwang das Ego auflösen zu wollen von manche Menschen auch nicht.


Ich auch nicht - der Gedanke ist für mich furchtbar.

Im christlichen Glauben, geht es - im genauen Gegenteil - darum das "Ego freizulegen". Weil das wahre Ich nicht dem Untergang unterworfen ist. Und vor dem "endgültigen Erlöschen" fürchtet sich im Kern jeder Mensch. Das "Gegenmittel" ist sozusagen das "hinüberzuretten", was micht ausmacht, mein wahres Ich freizulegen - und das mit Hilfe von dem der "ganz er selbst ist", ganz Mensch ist - Jesus Christus.

Parrot hat folgendes geschrieben:
Wenn es ein Ding in mein Leben gibt wofür ich Jeder Gott dankbar bin, ist es die fast obsessive Zwang zu jeden Preis nicht zu Bösemensch zu werden.


Das ist sehr gut so. In diesem Punkt soll und darf man Fanatiker sein.

Parrot hat folgendes geschrieben:
Mit eine freudige Todeserwartung im Hinterkopf, kann mann es sich leisten nie, nie, nie die Seele verkaufen zu müßen. Dann ist jeder Blick im Spiegel ein Moment von Wohlbefinden.


Sage dir aber bitte niemals bei dem Blick in den Spiegel - "Ha! Jetzt bin ich heilig, jetzt bin am Ziel!". Denn das wäre gefährliche Selbsttäuschung.
ich bin so schizophren und verstehe nachfühlenderweise Euch Beide.
Jenseits wenn's das gibt, ist schön für Wiedersehen und Zurück sein, da wo meine Lieben schon sind, die gestorben sind.

Allerdings ist das Diesseits mir nicht immer eine Freude, weil nehmen wir mal an unser ach so tolles Ego verliebt sich
aber das Geliebte Gegenstück dazu ist
naja indifferent wenn's blöd kommt Dir gegenüber

Tough Luck, Leiden pur !
S.c.heiss Ego , hilft nur buddhistische (sag ich mal so Burkl)
Wunschlosigkeit
oder der Parrot'sche Ansatz mit dem Tod erlöst zu sein
Parrot schreibt:
Zitat:
Es ist eher die Gedanke dass es danach noch weiter gehen würde, die ich als beängstigend erfahren würde. Deswegen verstehe ich diese Zwang das Ego auflösen zu wollen von manche Menschen auch nicht. Das Leben ist der Zeit von das Ego, das Selbst sein, das Bewustsein. Das auflösen zu wollen sehe ich fast als Todeswünsch.

Wie wohl geht es weiter ? Darüber gibt es verschiedene Aussagen in allen Richtungen und die Anhänger jeder Richtung glaubt, die Lösung oder Antworten gefunden zu haben.

Da hätten wir nur mal als Beispiel wieder die www.welt-spirale.com mit dem Download Nr. 11 - Tod und Wiedergeburt - Oder Nr. 7 - Wiedergeburt ja oder nein - sowie Dr. G. von Purucker - Der Tod und danch ?

Aus Nr. 11 - Seite 6:
Zitat:
Der Tod ist die endgültige Trennung des fluidalen Doppelgängers sowie des astralen und mentalen Leibes vom physischen Körper. Der physische Leib wird entseelt, da ihn sein Herr – der Geist – mit seinen Instrumenten und Dienern verlässt. Sobald der ätherische Leib oder fluidale Doppel- gänger gewichen ist, beginnt der Körper sofort sich zu zersetzen. Der Ätherleib wird von hellsichtigen Menschen noch oftmals auf Friedhöfen gesichtet, und zwar in den ersten Tagen nach der Beerdigung. Unwissende halten ihn irrtümlich für die Seele des Verstorbenen oder bezeichnen ihn als Gespenst. Doch dieser fluidale Doppelgänger ist nichts anderes als ein harmloser Schatten des physischen Körpers, der sich sehr bald im Ätherbereich zerstreut, ohne irgendwelche Erinnerungen oder Manifestationen zu hinterlas- sen. Nach der Befreiung vom physischen Körper und vom Doppelgänger gelangt der Mensch mit den übrigen ihm verbliebenen Körpern in die feinstoffliche oder astrale Welt, die ihm bisher verborgen war, nunmehr aber ebenso real und sichtbar wird, wie vordem die physische. Der Mensch ist hier noch im Besitz seiner sämtlichen Gefühlsorgane und nimmt am neuen Leben sofort Anteil, bloß mit dem Unterschied, dass in der astralen Welt Wünsche, die rein physischer Natur sind, wie Essen, Trinken und andere Bedürfnisse, unerfüllbar sind, weil das Werkzeug, nämlich der physische Körper, zu deren Befriedigung fehlt.
Seite 6

Und aus Nr. 7:
Zitat:
Es gibt hinsichtlich der Fortsetzung des Lebens nach dem Tod im Allgemeinen drei Vorstel- lungen bzw. Theorien:
a) Mit dem Tod ist alles aus, es bleibt nichts nach vom Menschen. Die Seele ist bloß eine Funktion des Gehirns, die mit dem Tode endet. Nur nervenschwache Phantasten glauben an ein Wei- terleben einer Seele nach dem Tod und sehen manchmal Gespenster. Man lebt nur einmal und ge- nieße daher das Leben in vollen Zügen.
b) Der Mensch besitzt eine unsterbliche Seele und diese lebt nach dem Tod fort, aber lediglich in einem ewig gleichbleibenden, d. h. statischen Zustand, in dem es keine weitere Entwicklung mehr gibt – vielleicht wegen des Wunsches nach ewiger Ruhe. Der Mensch lebt nach dieser Vorstellung ebenfalls nur einmal. Seine Seele wird von Gott anlässlich der Geburt bzw. bei der Zeugung geschaf- fen und entwickelt sich im Leben entweder zum Guten oder zum Bösen, worauf sie dann durch den Aufenthalt im Himmel belohnt oder in der Hölle ewig bestraft wird.
c) Auf die menschliche Seele, die sich aus dem Tierreich heraus entwickelte und individuali- sierte, senkte sich in einem bestimmten Stadium der Evolution eine göttliche Monade und schuf dadurch zunächst einen primitiven Menschen. Seine Aufgabe besteht darin, sich im Lauf von Äonen von Stufe zu Stufe zu vervollkommnen, bis er durch die Arbeit in der Materie diese überwindet und einen bestimmten Grad an Vollkommenheit erreicht, der ihn weiterhin davon befreit, mit der grobstoff- lichen Materie in Verbindung zu treten. Da diese Aufgabe unmöglich in einem einzigen Leben bewältigt werden kann, sich vielmehr über Millionen von Jahren erstreckt, ist das Leben nicht einmalig, son- dern gleicht nur dem Glied aus einer langen Kette von Wiederverkörperungen auf der Erde, deren Sinn in einer evolutionären Vollendung liegt. Das Ende dieser Wiederverkörperungen ist mit der Überwindung der Materie gegeben, bis die Seele gewissermaßen um eine Oktave höher gestiegen ist und Nirwana, den Zustand einer höheren schöpferischen Tätigkeit erreicht hat.
Seite 2

So und jetzt können wir entscheiden, welche Vorstellung oder Darstellung uns im praktischen Leben näher erscheint oder logischer oder nachvollziehbarer.

Das aber muß dann jedem Menschen selbst überlassen bleiben.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
@Ikarus

Also auf den christlichen-katholischen Glauben passt weder a,b noch c.

d) wäre zu noch zu ergänzen:

"Die Unendlichkeit - der Himmel - ist ein Zustand immerwährender Dynamik, die Weg und gleichzeitig Ziel ist, in sich selbst Bewegung und Stillstand und daher Vollkommenheit. Den Ausgangspunkt dieser ewigen Dynamik, die Liebe genannt wird, zu verstehen und an ihr teilnehmen zu lernen ist dieses irdische Leben."