Weltreligionstag 2013


Zitat:
Weltreligionstag der Bahai
Quelle: http://religion.orf.at/stories/2567635/


„Gemeinsam mit allen Menschen die Welt verbessern“: Der „Weltreligionstag“ soll dafür öffentliches Zeichen sein. Bahai sind überzeugt, dass die „Religionen im Kern wesenseins sind“. Eine Haltung, für die Bahai gelobt, aber auch kritisiert werden.

„Es gibt nur eine Religion Gottes. Sie ist die Erzieherin der Menschheit, aber sie muss erneuert werden.“ So formulierte es vor etwa hundert Jahren Abdul-Baha, ältester Sohn von Baha’ullah, dem Offenbarungsbringer der Bahai-Religion. Gläubige dieser jüngsten Weltreligion sind überzeugt, dass alle Religionen zwar zeitbedingte Unterschiede aufweisen, im Kern jedoch wesenseins sind. Die Religionen seien „Zeugnis des einen „ewigen Bundes“ Gottes mit den Menschen“, sagt Ottilie Käfer, Pressebauftragte der Bahai in Österreich, im Gespräch mit religion.ORF.at.

Weiterlesen hier: http://religion.orf.at/stories/2567635/

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"Die Trübsale dieser Welt gehen vorüber, und was uns bleibt, ist das, was wir aus unserer Seele gemacht haben." Shoghi Effendi
Religion VS Demokratie

Auf was setzt man besser? Ist Religion oder Demokratie das bessere/stärkere Pferd?

Was mir dazu einfällt:

Eine Demokratie welche von seinen Bürgern nicht gepflegt wird landet da wo sie hergekommen ist, de-facto.

Der Zulauf neuer und kleiner Parteien rührt aus den Unfähigkeiten der großen Parteien. Bei Religionen lassen sich hierzu parallelen auffinden.

Eine Religion welche sich nicht politisch einmischt ( was sie heutzutage leicht könnte ohne geköpft o.ä. zu werden) vermag im Maxmalfall den Ereignissen hinterher zu laufen im schlimmeren Fall die Kräfte zu binden oder und im Endeffekt die drangsal zu unterstützen, dies zwar dann aus reinem Selbstschutz, jedoch ein Effekt politischer Passivität
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Ja, heute am 20. Januar ist der Weltreligionstag und ich finde es wunderbar, dass sich doch überall und immer mehr Menschen zusammentun um das Verbindende unter den Religionen aufzuzeigen und zu fördern, anstatt einander zu bekämpfen. Vor einigen Jahren war das doch noch wesentlich anders.

Liebe Grüße Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Beispiel:

Der Arbeitskreis
„Dialog der Religionen“ in Aachen lädt die Mitglieder seiner Religionsgemeinden (Aleviten, Baha’i, Buddhisten, Christen, Hindus, Juden und Muslime) am Sonntag, 20. Januar, von 15 bis 17 Uhr zum dritten Friedensmahl der Religionen in den Ballsaal des Alten Kurhauses, Komphausbadstraße 19, ein. Die Begegnung von Menschen unterschiedlichster Kulturen und Religionen beim Friedensmahl soll dazu beitragen, sich bei einem Mitmachprogramm, internationalem Essen und gemeinsamen Gesprächen auszutauschen sowie die Verständigung der verschiedenen Religionen in Aachen zu fördern. Das Friedensmahl steht unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Marcel Philipp. Bürgermeisterin Hilde Scheidt wird für die Stadt Aachen das Grußwort übernehmen. Saz-Musik der Alevitischen Gemeinde und Lieder des Gospelchors der Christlich Internationalen Liga rahmen das Friedensmahl musikalisch ein.

http://www.aachen.de/DE/s.....index.html
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Artikel aus der Rheinischen Post zum Weltreligionstag

Viele Offenbarungen, ein göttlicher Kern

VON STEFAN GILSBACH

Moers (RP). Die Religion der Bahai begeht am morgigen Sonntag den Tag der Weltreligionen. Auch in Moers gibt es Gläubige dieser Gemeinschaft, die das Gemeinsame der Glaubenslehren betont. Die RP hörte sich um, wie das in Moers funktioniert.


Thomas Müller hat in seinem Keller ein Bild des Bahai-Weltzentrums im israelischen Haifa hängen. In Deutschland ist das Zentrum der Taunus-Ort Hofheim. Foto: Klaus Dieker

Morgen ist internationaler Tag der Weltreligionen. Falls Sie das als gläubiger Mensch nicht wissen, grämen Sie sich nicht. Denn ausgerufen wurde dieser Tag von der kleinen Religionsgemeinschaft der Bahai. Manche haben diesen Namen vielleicht schon gehört, doch die wenigsten verbinden damit etwas Bestimmtes.

Doch auch in Moers gibt es Anhänger dieser Religion, deren Wurzeln im Iran des 19. Jahrhunderts liegen. Vier sind es, Thomas Müller aus Asberg ist einer von ihnen. Ein Mann, der mitten im Leben steht, wie man so sagt. Er führt ein Büro für Baufinanzierung und ist aktiv im Förderverein des Grafschafters Gymnasiums.

Der Bahai-Glaube hat den Anspruch, universell und tolerant zu sein. "Er lehnt die Offenbarungen anderer Religionen nicht ab", betont Thomas Müller Im Zentrum der Lehre steht der Kern aller großen Religionen: die Nächstenliebe. Das heiße aber nicht, sagt er, dass der Bahai-Glaube eine bloße Mischung aus verschiedenen Religionen ist. Er hat durchaus ein eigenes Profil, so den Glauben an einen Gott und die ethische Ausrichtung. Für Thomas Müller, der sich auch in Menschenrechtsorganisationen engagiert, ist dieser humanitäre Aspekt besonders wichtig.

http://www.rp-online.de/niederrhein.....hrichten/viele-offenba...
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Bahá'u'lláh
Weltreligionstag 2013

Ob das auch der Papst weis?
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